FoRuM Supervision - Zeitschrift für Beratungswissenschaft und Supervision (Universität Bielefeld)
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Supervision und Coaching - Gemeinsamkeiten und Unterschiede hinsichtlich von Kontrakt, Setting und Arbeitsbündnis
In diesem Beitrag werden Konzepte und die Gestaltung von Beratungsprozessen, so wie sie sich vor allem aus den Selbstauskünften der DGSv und der Internetauftritte des Deutschen Berufsverbandes Coaching (DBCV) herausfiltern lassen, aufgelistet und miteinander verglichen. Im Fokus der Betrachtung stehen dabei inhaltliche und normative Unterschiede. In diesem Zusammenhang wird zunächst eine Begriffsbestimmung von Coaching und Supervision vorgenommen und die Entwicklungslinien des Coaching herausgearbeitet. Des Weiteren werden der Kontrakt, das Setting und das Arbeitsbündnis im Coaching und in der Supervision beleuchtet
Gollwitzer, M./Lotz, S./Schlösser, T./Streicher, B. (Hrsg.) (2013): Soziale Gerechtigkeit. Was unsere Gesellschaft aus den Erkenntnissen der Gerechtigkeitspsychologie lernen kann, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht
Buchrezensio
Beratung im Kontext beruflicher Beratung in Theorie und Praxis
Beratung in Bildung, Beruf und Beschäftigung (B3B) bekommt durch Strukturveränderungen in der Berufs- und Arbeitswelt einen immer höheren Stellenwert. Diese Strukturveränderungen führen zur Auflösung alter Loyalitäten zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmer, Berufslaufbahnen sind vom einzelnen Berufstätigen in alleiniger Verantwortung zu gestalten und zu entscheiden. Dabei geht es vor allem auch um Anpassungsprozesse an die sich schnell verändernde Berufs- und Arbeitswelt, um die eigene Konkurrenzfähigkeit am Arbeitsmarkt zu erhalten.Politik, Berufsverbände, Wissenschaft, Beratungsinstitutionen und nicht zuletzt die Beratenden reagieren auf diese Herausfordungen mit dem Konzept des \u27Lebenslangen Lernens\u27 und einer \u27Lebensgleitenden Bildungs- und Berufsberatung\u27. In diesem Artikel wird versucht, ohne Anspruch auf Vollständigkeit, die aktuelle Diskussion in diesem Beratungsfeld und die aktuel - le Beratungskonzeption der Bundesagentur für Arbeit (BeKo) vorzustellen und zu diskutieren
Herausforderungen durch neue Normalitäten in der Krise?
Der Artikel entwickelt in seinem ersten Teil das Konzept des Normalismus und seine Tauglichkeit als Schlüssel zum Verständnis einer mehrdimensionalen Krise wie der seit 2007. Er erklärt die "Ansteckungs"-Mechanismen zwischen ökonomischer, sozialer und psychischer Denormalisierung (Verlust von Normalitäten). Im zweiten Teil wird dann das Konzept des Coaching im Horizont des Normalismus mit dem der Supervision konfrontiert
Ich bin ich, du bist fremd - und wer sind wir? Annäherung an zwei Gruppensupervisionssettings im universitären Kontext
Aktuell wird vor allem im Rahmen der Inklusionsdiskussion wieder verstärkt über die Lehramtsausbildung diskutiert. Supervision als integraler Bestandteil des Studiums hält in diesem Kontext Einzug in die Hochschulen. Dies mag auch der Konjunktur der Fallarbeit und Fallreflexion in der erziehungswissenschaftlichen und sozialpädagogischen Forschung geschuldet sein. Reflexives Lernen als Ergänzung zum wissenschaftlichen Lernen erscheint vor dem Hintergrund einer von Heterogenität geprägten Gesellschaft als Schlüsselqualifikation. Supervision als reflexives Instrument hat entsprechend eine zunehmend wichtige Unterstützungsfunktion für die (Weiter-) Entwicklung professioneller Rollen und professionellen Handelns
Mikrophysik der Macht und Pastoralmacht. Zu zwei Theoremen Michel Foucaults - Vortrag Uni Bielefeld 1.6.2014
Phänomene und Begriffe der Macht sind so alltäglich, allgegenwärtig und vieldeutig, dass wissenschaftlich verantwortetes Reden darüber vor der Wahl steht zwischen risikoloser Abstraktion oder der Alternative "vor lauter Bäumen keinen Wald" in den Blick zu bekommen. Insofern kann die Macht-Theorie des französischen Philosophen und Historikers Michel Foucault von allen mir bekannten Theorie-Entwürfen am ehesten zwischen beiden Extremen einen überzeugenden Mittelweg anbieten