FoRuM Supervision - Zeitschrift für Beratungswissenschaft und Supervision (Universität Bielefeld)
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    Verbindungen, die tragen: Rückblick auf das Verbandsforum Spezial: Netzwerken (der DGSv) vom 28. bis 29. März 2025 in Hannover

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    Zwischen Anspruch und Wirklichkeit: Ausbildungssupervision als Schlüssel zur Professionalisierung in der Sozialen Arbeit

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    Die Soziale Arbeit – und bereits das Studium der Sozialen Arbeit – ist von Spannungen geprägt, die sowohl Verletzbarkeit (etwa infolge unsicherer Praxisbedingungen) als auch Verletzlichkeit (etwa durch emotionale Konfrontationen mit Leid oder biografische Resonanzen) einschließen (vgl. Becker-Lenz, Neuhaus & Davatz, 2024: 147f.). Diese Erfahrungen sind eng mit dem Prozess der Professionalisierung verknüpft. Zwischen akademischer Ausbildung und Praxiserfahrung entfaltet sich ein komplexes Spannungsfeld, das die Entwicklung einer reflektierten beruflichen Identität herausfordert. Vor diesem Hintergrund plädiert der Beitrag dafür, Ausbildungssupervision an allen Hochschulen der Sozialen Arbeit konsequent als Bildungs- und Reflexionsraum zu verankern, um diese Spannungen produktiv zu bearbeiten. Ausbildungssupervision wird damit zu einem unverzichtbaren Motor nachhaltiger Professionalisierung in der Sozialen Arbeit

    Beratung und Prüfung: Die strukturelle Verletzbarkeit von Lehramtsanwärter*innen

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    Dieser Beitrag thematisiert die aus strukturellen Bedingungen resultierende kollektive Verletzbarkeit von angehenden Lehrpersonen im Vorbereitungsdienst. Sie sind gefordert, sich beraten zu lassen, um die Bearbeitung der mit dem Lehrberuf verknüpften Paradoxien reflexiv zu ermöglichen. Zugleich werden sie mit Kompetenzanforderungen und Leistungsdruck, mit dauerhafter Eignungsprüfung in einem sehr begrenzten Zeitrahmen konfrontiert und befinden sich in komplexen Abhängigkeitsverhältnissen

    (Neue) Verletzlichkeiten in Hochschule und Wissenschaft

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    In Hochschule und Wissenschaft gibt es zahlreiche alte und neue feld- und professionsspezifische Kontexte für Verletzlichkeit. Sie spiegeln sich auch im Coaching. Im Beitrag wird zunächst auf das Verständnis von Verletzlichkeit eingegangen. Anschließend werden exemplarisch Herausforderungen verschiedener Statusgruppen auch durch Fallbeispiele von Verletzlichkeiten in der Führung, in der Lehre sowie in verschiedenen Phasen der Wissenschaftskarriere verdeutlicht. So wird ein Einblick in Coachingpraxis ermöglicht: Es wird auf Verletzlichkeit von Leitungs- und zentralen Führungskräften als öffentliche Person eingegangen. Die Verletzlichkeit als Hochschullehrerin veranschaulicht danach das erste Fallbeispiel einer Professorin, die neu in der Lehre ist. Die besondere Situation von Promovierenden mit ihren vielschichtigen Kontexten für Verletzlichkeit in der Phase der Promotion werden in zweiten Fallbeispielen umrissen. Das dritte Fallbeispiel fokussiert die Situation als Postdoc in der Berufungsphase. Im Fazit werden wichtige bera-tungsspezifische Aspekte für das und aus dem Coaching in Hochschule und Wissenschaft gebündelt

    Kindliche Aggression gegen die eigenen Eltern – Tabuthema, auch im Fachdiskurs?

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    Gewalt von Kindern gegen ihre Eltern (Child-to-Parent Violence) ist nicht nur ein gesellschaftliches Tabu-Thema, auch im Fachdiskurs und in der (deutschsprachigen) Forschung findet es zu wenig Beachtung. Dabei zeigen aktuelle Studien aus dem Forschungsteam des Autors, dass sich diese Gewaltform deutlich von anderen Gewaltdynamiken unterscheiden und ein Wissen um diese Zusammenhänge die von Eltern oft als zusätzlich stigmatisierenden Erfahrungen in unpassenden Beratungsangeboten verändern könnten. Der Beitrag diskutiert den aktuellen Forschungsstand sowie situative Dynamiken kindlicher Gewalt und zeigt erste strategische Grundausrichtungen für eine fachliche Neuorientierung in der Beratung auf

    Kasuistik, Ethik und professionelle Haltung in der Supervision: Eine dokumentarische Rekonstruktion eines Dilemmas aus der frühpädagogischen Praxis während der Supervisionsweiterbildung

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    Der Beitrag rekonstruiert eine Dilemmasituation im Rahmen eines Erstgesprächs zur Lernsupervision in einer Kindertageseinrichtung. Eine Fachkraft äußert eine menschenfeindliche Haltung gegenüber einer sexuellen Orientierung, das Team schweigt, die Leitung relativiert. Für die angehende Supervisorin entsteht ein komplexes Spannungsfeld zwischen ethischer Positionierung, Beziehungsaufbau, kasuistischer Fallarbeit und institutioneller Verantwortung. Der Artikel nutzt die Dilemma-Situationsanalyse nach Nentwig-Gesemann zur Rekonstruktion der immanenten und dokumentarischen Sinngehalte der Situation (Nentwig-Gesemann 2013; Skintey 2023). Der Fall wird in theoretische Überlegungen zu Ethik (Schreyögg 2010; Michalak & Lüschen-Heimer 2020), professioneller Haltung (Helsper 2001; Nentwig-Gesemann et al. 2011), Kasuistik (Helsper 2021; Oevermann 1996) und Team- sowie Leitungsdynamiken (Strehmel 2015; Strehmel & Ulber 2024) eingebettet. Abschließend werden Konsequenzen für die professionelle Gestaltung von Supervision entwickelt

    Verleihung des C. F. Wieringa-Preises der Stiftung Supervision

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    Supervision im interkulturellen Kontext: Ein Bericht zur Veranstaltung DGSv Kompass digital vom 11.09.2024

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    Identitätsentwicklung im Kontext des Studiums Supervision und Beratung

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