FoRuM Supervision - Zeitschrift für Beratungswissenschaft und Supervision (Universität Bielefeld)
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Organisationsethik und Deutungsmusteranalyse: Wie das managerielle Denken in Krankenhäusern verstanden werden kann. Impulse für organisationsethisches Verstehen in der Supervision
Der vorliegende Artikel diskutiert Dimensionen des Ressentiments in Organisationen. Am Beispiel des Denkens von Führungskräften und ihren wertschöpfungsbezogenen Deutungsmustern wird aufgezeigt, wie das Nutzen kalkulierende Denken mit der organisationsethischen Krise zusammenfällt. Diskutiert wird in diesem Zusammenhang die Rolle und Aufgabe der Supervision
Zur Ökonomisierung der Sozialen Arbeit-im Spiegel von Supervision und Coaching
Verschriftlichung des Vorworts auf der Fachtagung "Supervision im Suppenküchenstaat - Zur Ökonomisierung der Sozialen Arbeit im Spiegel von Supervision und Coaching" (Friedberg, 20.10.2014
Ökonomisierung in der Beratung? Zur Notwendigkeit gesellschaftspolitischer Diskurse im Hinblick auf Supervision und Coaching
Verschriftlichung des Grußworts auf der Fachtagung "Supervision im Suppenküchenstaat - Zur Ökonomisierung der Sozialen Arbeit im Spiegel von Supervision und Coaching" (Friedberg, 20.10.2014
Mehr Masse statt Klasse? Die Bedeutung der Inflation von Beratungsformen für die Professionalisierung von Supervision
Der Text geht zunächst der Frage nach, welche rahmenpolitischen, verbandspolitischen und dem Zeitgeist geschuldeten Ursachen zum Paradigmenwechsel von der reflexiven, an der Emanzipation des Menschen orientierten Supervision zum weitgehend den Interessen der Auftraggeber dienenden Instrumentalisierung der Supervision und anderer Beratungsformen verantwortlich waren. Die unzureichende Wissenschaftlichkeit der Aus- und Fortbildung werden als eine Ursache hierfür kritisch beleuchtet. Professionssoziologische Theorien werden als Arbeitsfolien angewendet. Der heutige Zustand der Supervision wird an den wissenschaftlichen Kernmerkmalen von Profession gemessen. Abschließend werden anhand dieser Merkmale nach der Einschätzung von Ulrich Oevermann und Gerhard Leuschner Alternativen zur Diskussion gestellt, die die Supervision vor einer weiteren Verwässerung und Verlust von Professionalisierung schützen könnte
„Du sollst nicht merken - dass Du arbeitest!“ Das elfte Gebot? Psychoanalytische Anmerkungen zu einem Film über moderne Arbeitswelten
Ein neuerer Film über moderne Arbeitswelten ist der Ausgangspunkt für unsere psychoanalytischen Überlegungen, wie die Arbeitswelt sich in der Moderne zeigt. Dabei tauchen im Film Sequenzen auf, die in Organisationsberatungs- und Teamentwicklungsprozessen Anwendung finden und auf Instrumente der Beratung und des Coaching verweisen. Diese Filmsequenzen greifen wir in Auswahl auf und unterziehen sie einer kritischen Analyse
Supervision in pädagogischen Kontexten. Ein Vergleich von Supervision in der Sozialen Arbeit und in der Schule
Pädagogische Kontexte sind von einer Vielzahl an Konflikten geprägt. Supervision stellt eine Möglichkeit dar, diese Konflikte zu lösen und kann nachweislich dazu beitragen zu entlasten sowie Kooperation und Handlungssicherheit zu fördern. In verschiedenen pädagogischen Kontexten (z.B. Soziale Arbeit und Schule) ist Supervision unterschiedlich stark etabliert. Diese Studie untersucht und vergleicht Häufigkeit, Rahmenbedingungen, Anliegen und den wahrgenommenen Nutzen von Supervision in Sozialer Arbeit und Schule, indem 376 Supervisorinnen und Supervisoren, die in pädagogischen Kontexten supervidieren, befragt wurden. Die Ergebnisse zeigen Unterschiede in allen Bereichen zwischen Sozialer Arbeit und Schule, aus denen sich Implikationen für Praxis, Forschung und Weiterbildung ableiten lassen
„Über die Mode erhaben sein!“ - Einige programmatische und politische Gedanken zur Situation der Supervision heute
Eine Polemi
Organisationsethik in Palliative Care - Von Caring Institutions und Compassionate Communities
Die kontinuierliche Aufmerksamkeit für ethische Prozesse ist eine der Kernherausforderungen in Palliative Care. Angehörige und Professionelle, die schwerkranke und sterbenden Menschen betreuen, begleiten oder behandeln, sehen sich mit vielfältigen Belastungen konfrontiert. Vielen dieser belastenden Situationen liegen existentielle Widersprüche zugrunde, die für Konflikte sorgen. Diese Widersprüche lassen sich nicht auflösen, sie können und müssen jedoch bearbeitet werden. Das Wesen einer "Caring Institution" ist es, Räume zu schaffen, in denen die Reflexion der Konflikte stattfinden kann, somit gelingt es, "Ethik zu organisieren". Gleichzeitig ist eine weit über Institutionen hinausgehende Demokratisierung von Sorgeaufgaben gefragt. Den zukünftigen Herausforderungen werden wir nicht gerecht, in dem wir Sorgeaufgaben in "Experten- und Familiensysteme entsorgen" (K. Gröning). Wir plädieren dafür, in den Communities (Gemeinden) Räume zu eröffnen, in denen Compassion (Mitgefühl) und Solidarität Platz haben