FoRuM Supervision - Zeitschrift für Beratungswissenschaft und Supervision (Universität Bielefeld)
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Supervision im Kontext des Ambulant Betreuten Wohnens
Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich mit dem Thema Ökonomisierung und Deprofessionalisierung in der Sozialen Arbeit aus supervisorischer Sicht. Die Auswirkungen des wirtschaftlichen Drucks auf Einrichtungen und Teams werden für den Bereich des Ambulant Betreuten Wohnens reflektiert und die Implikationen für die supervisorische Praxis nachvollzogen
Hass und Neid
Die vorliegende Arbeit geht von der Frage nach der Entstehung und Entwicklung von Hass und Neid aus. Es werden Aspekte kultureller, sozialer und psychologischer Bedingungen untersucht, die Hass, Neid und Aggression zu destruktiven Vorgängen werden lassen. Anhand zweier Beispiele wird der Zusammenhang individueller, sozialer und institutioneller Vorgänge in der supervisorischen Praxis illustriert
Pluralität und menschliche Praxis. Hannah Arendts Begriff der politischen Öffentlichkeit in seiner Bedeutung für die Supervision (Teil 1)
Ausgehend von Hannah Arendts Arbeits- und Praxisbegriff versucht dieser Artikel einen Bogen zu unserer postpolitischen Gesellschaft zu schlagen und seine Bedeutung für die Supervision hervorzuheben. Mit einer Entpolitisierung menschlicher Praxis - so die These - wird ihre Entprofessionalisierung betrieben. Die Supervision verfügt bisher über keinen elaborierten Arbeitsbegriff. Aus einer Kritik an Arendts Arbeitsbegriff entwickele ich mit ihr/gegen sie einen Begriff von (politischer) Praxis, die als eine Konstituierung von Öffentlichkeit und Pluralität in den gesellschaftlichen Institutionen, den Bürokratien und Verwaltungen sowie den privatrechtlichen Organisationen und Unternehmen verstanden werden kann. Dies könnte einen neuen Blick auf die Möglichkeiten (und Grenzen) von Supervision werfen und mit der Gedankenfigur der Urteilskraft (Phronesis) neue Freiheitsräume für menschliche Praxis und mit ihr für Supervision eröffnen
Mythos der Sanktionen. Über den Umgang mit sexueller Gewalt an Schulen
Der vorliegende Artikel befasst sich mit sexualisierter Gewalt durch Lehrer und der Stellung der sozialen Arbeit in der Schule. Mittels der Institutionsanalyse von Georges Lappassade wird unter organisationsethischen Gesichtspunkten der Verdeckungszusammenhang sexuelle Gewalt an Schulen diskutiert und Perspektiven für den supervisorischen Umgang mit diesen Fragen besprochen
„Mein Alltag ist durchsetzt von Wut und Fanatismus“. Interview mit Andreas Zick
Im Gespräch mit Prof. Dr. Andreas Zick wird die Rolle der Beraterinnen und Berater aus sozialtheoretischer Perspektive deutlich, die Kommunikation mit allen Akteuren aufzunehmen und die eigene Gebundenheit des sozialen, kulturellen und ökonomischen Stanpunkts zu reflektieren. Diese These wird aus den Gewalt-, Radikalisierungs- und Fanatismusformen gebildet, welche seit einigen Jahren verstärkt zu beobachten sind. Die Hintergründe der Sprachlosigkeit von Politik, weiteren gesellschaftlichen Akteuren und Beraterinnen und Beratern gegenüber Pegida, \u27IS\u27 und der erneut erstarkendem Fremdenfeindlichkeit wird ebenso betrachtet wie die Frage nach \u27guter Beratung\u27