FoRuM Supervision - Zeitschrift für Beratungswissenschaft und Supervision (Universität Bielefeld)
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    „Wie finde ich aus der Aussichtslosigkeit?“ - Eine moderne Berufsbiographie

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    Berufliche Biografien entwickeln sich unterschiedlich und in Abhängigkeit von demografischem Wandel, geschlechtsspezifischer Sozialisation, Klassenzugehörigkeit, Habitus, Migrationshintergrund, Bildungschancen etc. Sie unterliegen Trends der Arbeitswelt, gesellschaftlichem Wandel, Teilhabechancen und individuellen Handlungsgrenzen. Karrierewege verlaufen nicht länger linear und rein vertikal, sondern immer stärker auch horizontal. Anforderungen und Erwartungen verändern sich, Selbstoptimierung tritt immer weiter in den Vordergrund. Daraus entsteht mitunter Leidensdruck, sofern es dem Einzelnen nicht gelingt, sich selbst für den Arbeitsmarkt ausreichend zu optimieren, sich bestmöglich zu positionieren, oder zwischen bewahren und verändern eine Balance zu schaffen. In der Supervision ist es daher wichtig, sich nicht nur mit dem Auslöser für das Aufsuchen der Beratung, also dem akuten Problem, zu beschäftigen, sondern dieses einzubetten in den Kontext von Gesellschaft, Institution und eigener Biografie

    Die heimliche Lust am Spektakel. Warum sich Umfragen heute irren müssen

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    Kolumn

    Eine Stütze der manischen Abwehr - Konsum und Adoleszenz

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    Der Autor untersucht anhand biographischer Beispiele zu fassen, wie sich die rasanten Veränderungen der optischen Medien auf die Phantasietätigkeit während der Adoleszenz auswirken. Neben der enormen Zunahme kaum vermeidbarerer Vergleiche des Selbstbildes mit medial vermittelten Bildern verändern auch die Bildschirmspiele die Möglichkeiten, sich von narzisstischen und ödipalen Phantasien zu distanzieren. Das mediale Angebot prägt die unbewussten Strukturen. Es entsteht ein Zwischenreich, das nicht mehr Tagtraum, aber noch nicht Wirklichkeit ist und in dem ein kultureller Druck entsteht, das eigene Selbstbild zu manipulieren, z. B. durch Anorexie, Tattoos, kosmetische Eingriffe, Bildbearbeitung und Postings in den sozialen Medien. Diese Manipulationen dienen einer manischen Abwehr, deren Instabilität die Gefahr einer Depression steigert

    Vorwort

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    Vorwort zum Heft 49 "Die Kraft der Reflexion - Beziehungskunst und seelisches Verstehen. Gerhard Leuschner zum 80. Geburtstag

    Was soll ich wollen? Zur supervisorischen Relevanz der Frage nach dem guten Leben

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    In diesem Beitrag wird anhand eines in der Literatur dokumentierten Fallbeispiels herausgearbeitet, auf welche Weise die Frage nach dem guten Leben in einer Einzelsupervision zum Thema werden kann. Bezüglich der supervisorischen Bearbeitung dieses Themas wird für einen Rückgriff auf einen reflektierten Subjektivismus argumentiert, dessen Grundidee darin besteht, nicht das Was, sondern das Wie unseres Wollens einer kritischen Prüfung zu unterziehen und auf diese Weise zu einer reflektierten Konzeption zu gelangen, wie wir je individuell unser Leben führen wollen

    Verzeichnis der Autor*innen

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    Verzeichnis der Autor*inne

    Konsumistische Kolonialisierung und Supervision

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    In Anlehnung an den Vortrag anlässlich der Theoriereihe Reflexive Supervision "Der Konsum der Gesellschaft? - Grundzüge der zeitgenössischen Konsumsoziologie" befasst sich dieser Artikel mit der Frage, ob sich zukünftig, vor dem Hintergrund von Kommerzialisierung und Ökonomisierung und aus einer zunehmenden Ideologie und Praxis des Konsumismus heraus, der Stellenwert von Arbeit dahingehend verändert, dass sich in Supervisionsprozessen sehr viel stärker die Frage einer Auseinandersetzung zwischen Arbeit und Konsum stellen wird

    Supervision in der Konsumgesellschaft - Tagungsbericht zur „Reflexiven Supervision“ vom 18. März 2017

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    Konsum hat sich flächendeckend auf alle Subsysteme der Gesellschaft ausgeweitet. Baudrillards Verständnis vom Konstrukt Konsum zeigt sich - in neomarxistischer, strukturalistischer Tradition - als soziales System. Als universales Kommunikations- und Repräsentationssystem erfährt Konsum einen relationalen Sinn, der sich in Distinktionsbemühungen hinsichtlich einer Abgrenzung zu anderen oder ein Dazugehören zu einer bestimmten Gruppe niederschlägt. Über das Konsumieren eines bestimmten Konsumobjektes wird zugleich die jeweilige Signal- und Symbolfunktion des Konsumobjektes angeeignet. Somit findet eine Verortung des Subjekts im sozialen Feld statt - Konsumobjekte sind relativ bedeutungsvoll in Abhängigkeit der anderen gleichen Konsumobjekte (also nur dann relevant, wenn sie im Verhältnis der anderen Konsumobjekte der gleichen Art gesehen werden). Das System der Konsumobjekte korreliert mit dem System der Lebensstile. Beide Systeme befinden sich in einem steten Wandel, so dass diese aufgrund ihrer Komplexität ständig unübersichtlicher werden. Konsum ist kein Anhängsel von Produktion, sondern erfährt die universale Funktion der Relevanz - eigenständig und autonom zeigt sich das System des Konsums als Phänomen, das die Gesellschaft durchdringt und sinngebend bestimmt. Ein Begehren also, dass vermeintlich autonome Menschen in einer ausdifferenzierten Gesellschaft antreibt, ist der Konsum

    Der Supervisor als kritischer Aufklärer. Laudatio zu Ehren von Gerhard Leuschner am 12.11.2016

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    Laudatio zu Ehren von Gerhard Leuschner am 12.11.201

    Vorwort

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