Herausforderung Lehrer_innenbildung – Zeitschrift zur Konzeption, Gestaltung und Diskussion (HLZ - Universität Bielefeld)
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    Together furnished Teacher Training Studies in Austria: In the Field of Tension between Claims and Challenges

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    Der vorliegende Artikel handelt von einem Novum in der österreichischen Lehrer_innenbildung – bekannt als PädagogInnenbildung Neu –, das die Bildungslandschaft dieses Alpenlandes maßgeblich verändert hat.Im Beitrag werden die Anfänge dieser Neugestaltung, die aus der Kritik am vormaligen System resultieren, diskutiert. Dabei werden die zentralsten Beweggründe sowie die wichtigsten Eckpunkte dieser Reform hervorgehoben; als Beispiel können die Akademisierung des Lehrer_innenberufs und die gleiche Ausbildungfür alle Sekundarstufenlehrer_innen angeführt werden. Mit dem Ziel, eine hochqualitative Lehrer_innenausbildung in Österreich zu etablieren, wurden vier bundeslandübergreifende Verbünde gegründet, deren Mehrwert in der Nutzung komplementärer Expertisen der involvierten Hochschulen gesehen wird. Der Drehund Angelpunkt dieser Kooperationen ist das einheitliche Lehramtscurriculuminnerhalb des jeweiligen Entwicklungsverbundes. Bei den neuen Studienplänen sind folgende qualitätssichernde Maßnahmen gesetzt worden: Anpassung der Lehramtsstudien an die Bologna-Struktur (Bachelor=Master), Überarbeitung der Studienarchitektur hinsichtlich eines höheren Anteils an Bildungswissenschaftlichen Grundlagen und Pädagogisch-Praktischen Studien. Darüber hinauserfolgte die Implementierung eines Aufnahmeverfahrens mit dem Ziel, für den Lehrer_innenberuf geeignete Studienbewerber_innen zu identifizieren. Hinsichtlich dieser anspruchsvollen Reforminhalte beleuchtet der Beitrag vor allem die Herausforderungen, die die Umsetzung der PädagogInnenbildung Neu mit sich bringt,und gibt einen Ausblick in die ungewisse Zukunft hinsichtlich der Organisation der Lehrer_innenbildung in ÖsterreichThe following paper focuses on the innovation in the Austrian teacher education, known as “PädagogInnenbildung Neu” that has thoroughly changed the landscape of the teacher education in this Alpine country. The article explores the beginnings of the reform that results from the criticism of the formersystem. In addition, the fundamental reasons and the main issues concerning the reform are outlined; such as an obligatory academic degree required for all teachers or the equal education for all teachers of secondary education.To provide high quality teacher education in Austria four Teacher Education Networks,comprising the expertise of the participating tertiary institutions, were founded. As a common denominator within these networks conformed teacher education programmes can be seen. In order to ensure high quality of the latter the following measures have been taken: the adaptation of the programmes to the requirements of Bologna (Bachelors and Masters degrees); based on the comprehensive reformEducational Studies and the Practical-Educational Studies have been given a more prominent place in the study programmes. Moreover, an entrance examination to qualify eligible candidates for the teacher education programmes was introduced. Regarding the ambitious aims of this reform, the article examines the challenges dealt with in the process of implementation of the new study programmes aswell as calls in question the organisation of the teacher education in Austria

    Research Projects in the Practical Semester of Pre-Service English Language Teachers: Conception and Student Perspectives

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    Der Artikel arbeitet zunächst die Fachspezifik des übergreifenden Konzepts Forschendes Lernen im Fach Anglistik an der Universität Bielefeld heraus, indem einerseits auf fremdsprachendidaktische Forschungsthemen und andererseits auf das anglophone Paradigma Action Research (Aktions- bzw. Handlungsforschung) Bezug genommen wird. Darauf aufbauend wird die Konzeption derjenigen Seminare entworfen, die Studierende unmittelbar auf das Forschende Lernen im Praxissemester der Lehramtsausbildung im Fach Anglistik vorbereiten. Diese Konzeption wird anhand der Ergebnisse des qualitativen Projektes SPORT (Student Perspectives on the Researching Teacher) kritisch beleuchtet. Im SPORT-Projekt wurden Studierende mit Hilfe von Schreibaufgaben und Leitfadeninterviews zu ihren Konzeptualisierungen forschender Lehrkräfte und deren Auswirkungen auf das Praxissemester und darüber hinaus befragt. Zu den wesentlichen Ergebnissen der Grounded-Theory-geleiteten Analyse zählt die Erkenntnis, dass Studierende forschende Lehrkräfte als idealisierte „Super-Lehrende“ ansehen, die zwei eigentlich unvereinbare Persönlichkeiten (die forschende, die unterrichtende) in sich verbinden. Aus dem überhöhten Ideal ergeben sich problematische Effekte im Hinblick auf die Einstellungen Studierender zum Forschen im Praxissemester und im späteren Berufsleben. Wir diskutieren mögliche Modifikationen in der Kurskonzeption, die diesen Tendenzen entgegenwirken können, wie bspw. die stärkere Akzentuierung einiger Ideen des Action Research (Verbesserung durch Beforschung der eigenen Praxis) bei gleichzeitiger Relativierung anderer Aspekte, die im Kontext des Praxissemesters unrealistisch erscheinen (Verändern von Schulpraxis über das eigene Unterrichten hinaus, bspw. mit Blick auf die Schulkultur der Praktikumsschule).This paper opens by specifying the general concept inquiry-based learning (Forschendes Lernen) in the context of the subject Teaching English as a Foreign Language (TEFL) at Bielefeld University, among others by drawing on the paradigm of Action Research and by presenting subject-specific researchfields. On this basis, the paper develops the conception underlying those courses that prepare students for conducting inquiry-based learning in their TEFL Practical Semester (Praxissemester). This conception is reviewed critically on the grounds of the qualitative, Grounded Theory-guided research project SPORT (Students’ Perspectives on the Researching Teacher). In this project, writing tasks and interviews were employed to find out about TEFL students’ conceptions of the teacher-researcher as well as their effects on the Practical Semester and beyond. According to our findings, TEFL students view researching teachers as idealized “super teachers” who succeed in combining two mutually exclusive personalities (the teacher, the researcher). This idealized view entails problematic effects concerning the students’ attitudes towards inquiry-based learning in the practical semester and their later professional life. The paper discusses possible modifications of the course conception that could counter-act these tendencies: On the one hand, certain ideas of Action Research (e.g., professional improvement by researching one’s own practice) should be stressed, while others (e.g., changing school culture beyond one’s own classroom) should be toned down in the light of what can be considered realistic in the context of one Practical Semester

    Conception and Implementation of new Formats of Internship-Supervision

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    Im vierwöchigen Schulpraktikum der Leuphana Universität Lüneburg sollen die Studierenden zum ersten Mal eigenen Unterricht planen und durchführen. Der Schwerpunkt dieser ersten schulpraktischen Erfahrungen liegt auf der Förderung von Klassenführungskompetenzen. Die entsprechenden didaktisch-methodischen Grundlagen werden mit den Studierenden in den vorangegangen Seminaren erarbeitet. Während des Schulpraktikums sollen die eigenen Unterrichtsstunden reflektiert werden und die Studierenden erhalten auf Klassenführung bezogenes Feedback von Mitstudierenden und Dozierenden. Dieses Coaching findet traditionell face-to-face und direkt im Anschluss an die eigene Unterrichtsstunde statt (Live-Coaching). Im Sommersemester 2017 wurde dieses konventionelle Format der Praktikumsbegleitung durch neue online und teilweise videobasierte Formate ergänzt. Studierende der V-Coaching Seminare nahmen sich zweimal in ihrem eigenen Unterricht mit Videokameras auf. Aus diesen Videos wählten sie jeweils eine ca. fünf- bis zehnminütige Sequenz aus, welche sie dann auf der Lernplattform Moodle hochluden. Anhand dieser Videosequenz verfassten die Studierenden eine Selbstreflexion mit dem Schwerpunkt auf Klassenführung und erhielten Feedback von Mitstudierenden und Dozierenden. Studierende der T-Coaching Seminare reflektieren basierend auf ihrer Erinnerung im Textformat ihren eigenen Unterricht. Diese Selbstreflektionen luden sie ebenfalls auf Moodle hoch und erhielten Feedback. Erste empirische Ergebnisse zeigen, dass die Studierenden der V-Coaching Seminare ihre professionelle Wahrnehmung von Klassenführung mehr steigern konnten als Studierende der Live-Coaching Seminare. Zudem wurden insbesondere die V-Coaching Seminare gut angenommen und scheinen einen motivierenden Faktor für Studierende zu haben. Die Konzeptualisierung und Gestaltung neuer online- und videobasierter Coaching Formate im Praktikum scheint somit eine sinnvolle Ergänzung zum konventionellen Live-Coaching darzustellen.In the four-week school internship at the Leuphana University Lüneburg, student teachers are supposed to plan and conduct their own lessons for the first time. The main focus of these first school-practical experiences is on the promotion of classroom management competencies. The correspondingdidactic-methodological basics are worked out with the students in the preceding seminars. During the school internship, student teachers will reflect on their own lessons and receive feedback on classroom management from fellow students and lecturers. Traditionally, this coaching takes place face-to-face and directly after the lesson (therefore we call it live coaching). In the summer semester2017, this conventional internship supervision was expanded by new online and partially video-based formats. Students of the V-Coaching seminars recorded themselves twice during their lessons. From each of these videos they selected a five to ten-minute sequence, which they then uploaded to Moodle, an onlinelearning- platform. Using this video sequence, the students wrote a self-reflection focusing on classroom management and received feedback from fellow students and lecturers. Students of the T-Coaching seminars reflected on their own lessons based on their memories in text format. They also uploaded these self-reflections to Moodle and received feedback. First empirical results show that the students of the V-Coaching seminars could increase their professional vision of classroommanagement more than students of the Live-Coaching seminars. In addition, the V-Coaching seminars in particular were well accepted and seem to have a motivational factor on students. Hence, the conceptualization and design of new online and video-based coaching formats during the internship seems to be a meaningful supplement to conventional live coaching

    Potential and Limitations of Student Research: Implications for Research-based Learning in the Teaching Practicum

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    Das  Forschende  Lernen  ist  in  Nordrhein-Westfalen  spätestens  seit  der  Implementierung  des  Praxissemesters  im  Zuge  des  Lehreraus bildungsgesetzes  von  2009  ein  zentraler  Eckpfeiler  des Professionalisierungsprozesses in der ersten Phase der Lehrerbildung. Während des schulpraktischen Aufenthaltes verfassen Studierende eigene empirische Arbeiten, in denen Schule und Unterricht mit einem evaluativ-forschenden Habitus in den Blick genommen werden. Durch diesen Zugang reflektieren die Studierenden u.a. ihr theoretisches Wissen und ihre eigenen Überzeugungen und gewinnen wertvolle Einsichten in schulische  Handlungsfelder.  Gelungene  studentische  Studienprojekte  der  ersten beiden Kohorten, die diesen intendierten Entwicklungsprozess demonstrieren und während  des  Praxissemesters  im  Fach  Bildungswissenschaften  an  der  Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster entstanden sind, wurden zu einem Sammelband zusammengefasst, der im Februar 2018 erschienen ist. Als thematische  Schwerpunkte  werden  bspw.  die  Unterrichtsqualität,  Inklusive  Bildung, inklusionsorientierte  Schulentwicklung,  Unterrichtskommunikation  sowie  Lehrer_innen-Schüler_innen-Interaktion angeführt. Die präsentierten Studienprojekte überzeugen in multiperspektivischer Hinsicht, bspw. aufgrund interessanter Fragestellungen, präzisen methodischen Vorgehens bzw. schulpraktischer Relevanz der  Forschungsergebnisse.  Der  Beitrag  skizziert  die  Idee  und  die  Implikationen des Bandes, berichtet über dessen Entstehungsprozess, fokussiert die Frage nach den  Chancen,  Potenzialen  und Grenzen  studentischer  Projektberichte  bzw.  Forschung  und  zeigt  Optionen  zur  Weiterentwicklung  studentischer  Forschungs ergebnisse  auf.  Damit  verbunden  sind  stets  Bezüge  zur  Metaebene  (das  Praxissemester  am  Standort  Münster,  Weiterentwicklungspotenziale  des  Münsteraner Konzeptes, hochschuldidaktische Konsequenzen für die Seminargestaltung, Gütekriterien  studentischer  Forschung  etc.).  Konklusiv  werden  Übertragungsmöglichkeiten auf andere Seminarformate und Hochschulstandorte skizziert.Research-based learning in North Rhine-Westphalia has been a major issue since the implementation of the teaching practicum in the course of the teacher training law of 2009 and has become a central module in the professionalization process during the teacher-training course. During the internship, students write their own empirical work in which school and teaching are viewed with an evaluative research habitus. Through this approach, students reflect their theoretical knowledge and their own convictions and gain valuable insights into school fields  of  action.  Successful  student  study  projects  from  the  first  two  cohorts, which demonstrate this intended development process and were developed during the teaching practicum in educational sciences at the WWU Münster, were turned into  an  anthology published in February 2018. The thematic focus is, for example,  on  teaching  quality,  inclusive  education,  inclusive  school  development, teaching communication and teacher-pupil interaction.  The presented study projects are convincing in a multi-perspective way. The results of the research are of practical relevance to school practice, for example through interesting questions, precise methodical procedures, or the practical relevance of the  research results. The article outlines the idea and the implications of the volume, reports on its development process, focuses on the question of opportunities, potentials and limitations of student project reports and research, and points out options for   the further  development  of  student  research  results.  This  is  always  associated  with references to the meta-level (the teaching practicum at the WWU Münster,  further  development  potential  of  the  Münster  concept,  university  teaching  consequences for seminar design, quality criteria of student research, etc.). Conclusively,  transfer  possibilities  to  other  seminar  formats  and  university  locations  are outlined

    Diagnose mathematischer Kompetenzen als Gegenstand Forschenden Lernens im Praxissemester

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    Diagnostische Kompetenzen stellen ein zentrales Element professioneller Lehrerkompetenzen dar. Diese umfassen sowohl die Auswahl und Durchführung geeigneter Diagnoseinstrumente, als auch die Entwicklung neuer inhaltsspezifischer Aufgaben mit diagnostischem Potenzial sowie die gezielte Beobachtung mathematischer Lernprozesse. Der vorliegende Beitrag setzt sich auf theoretischer Ebene mit den Aspekten Diagnostische Kompetenzen von Lehrkräften sowie Diagnose mathematischer Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern auseinander. Ferner wird im Beitrag dargelegt, wie das Fach Mathematische Grundbildung Studierende bei der Entwicklung einer forschenden Grundhaltung sowie bei der Entwicklung und Umsetzung von geeigneten Projektideen zur mathematischen Diagnostik im Praxissemester unterstützt. Ergänzend werden ausgewählte Beispiele zu bereits durchgeführten Studienprojekten in diesem Bereich vorgestellt, um unterschiedliche Facetten von mathematischer Diagnostik zu illustrieren.Diagnostic competencies are a central element of teacher’s professional competencies. They comprise the selection and administration of appropriate assessment instruments, the development of new content-specific tasks which have  diagnostic  potential  as  well  as  the observation of  mathematical  processes. This article theoretically looks into  approaches for the assessment of children’s mathematical  competencies  and  into  teachers’  diagnostic  competencies.  Furthermore, this article aims at demonstrating how the preservice teachers’ development towards a research-oriented tenor as well as the development and implementation  of  diagnostic-based  project  ideas  are  fostered  in  mathematics education.  Additionally,  we  present  two  examples  of  study  projects  in  this  domain in order to illustrate the various facets of mathematical assessment

    Student Workload for Study Projects: Results of a SurveyAssessing Student Workload in a Long-Term School Placement at the University of Duisburg-Essen

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    Das Praxissemester in den Lehramtsmasterstudiengängen in Nordrhein-Westfalen (NRW) bietet an den drei Lernorten Schule, Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung (ZfsL) und Universität angehenden Lehrer_in nen Lehr-/Lerngelegenheiten zur fortgesetzten Professionalisierung. Von zentraler Bedeutung ist dabei die Verknüpfung von Theorie und Praxis, die im Rahmen des  Forschenden  Lernens  konzeptionell  durch  die  universitären  Studienprojekte sowie  das  schulische  Lernarrangement  Unterrichtsvorhaben  und  organisatorisch durch die Einbindung unterschiedlicher Akteure aus Wissenschaft und Praxis realisiert wird. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wie „gut“ das komplexe neue Praxiselement Praxissemester studierbar ist; ein Indikator ist der studentische Workload. Erste Antworten ergeben sich aus den im Praxissemester an der Universität  Duisburg-Essen  (UDE)  durchgeführten  Workloaderhebungen.  Zum Einsatz kam ein an der UDE entwickeltes und erprobtes Verfahren, bei dem der studentische  Arbeitsaufwand  differenziert  nach  den  im  Praxissemester  vorgesehenen Tätigkeiten wöchentlich über die Laufzeit des gesamten Moduls Praxissemester erfragt wurde. Nach einem Einblick in die Grundkonzeption der Studienprojekte  im  Modul  Praxissemester  an  der  UDE  und  der  Darstellung  des Forschungsstandes zum studentischen Workload werden die Methodik der Workloaderhebungen und die zentralen Ergebnisse der Studie in Bezug auf die Studienprojekte  vorgestellt.  Kernergebnis  ist,  dass  der  reale  Arbeitsaufwand  für  die Studienprojekte  den  veranschlagten  Workload,  der  sich  aus den  zeitlichen  Vorgaben  und  den  zu  vergebenden  ECTS-Leistungspunkten  ergibt,  deutlich  überschreitet. Unterschiede zeigten sich dabei interindividuell und im zeitlichen Verlauf.  Abschließend  werden  die  Ergebnisse  diskutiert  und  weitergehender Forschungsbedarf eruiert.The five-month school placement constitutes a compulsory module within the Master of Education in initial teacher education (ITE) in North RhineWestphalia. It offers new opportunities to future school teachers to expand their professional  competencies  at  three  different  locations:  school,  teacher  training college (Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung) and university. The main goal is to link theoretical learning and practical application as an integral element of  ITE:  students  create  theory-led  study  projects  to  be  executed  during  their school placement as part of their university curriculum, as well as planning and delivering subject-based teaching units in class. How do students cope with the complexity  of  this  new  practical  element?  One  indicator  is  the  students’  workload. First conclusions can be drawn from a workload survey designed, tested and conducted at the University of Duisburg-Essen (UDE). Weekly measures of (selfreported) hours of work spent on the different tasks were taken throughout the entire module. Firstly, there is a description of the concept and structure of study projects, which are the key element of the module. Next, an  overview of the current state of research is given, and the methodology of the present workload survey and its core results are presented. The key result is that the reported workload for study projects significantly exceeds the scheduled workload, which is based on the modules’ guidelines and assigned ECTS points. The results vary between individual students and phases throughout the module. Finally, the results are discussed and a conclusion for further research is drawn

    Inquiry-based Learning in Practical Studies in Teacher Education for General Secondary Education of the Association North-East (Vienna and Lower Austria)

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    Schulpraktika  gelten  als  zentrales  Element  der  Lehrer_innenbildung.  Mittels  Verzahnung  theoretischer,  forschender  und  praxis reflektiver  Elemente  unterstützt  Forschendes  Lernen  in  Praxisphasen  theoriegeleitete,  reflexive  Aufarbeitung  und  Durchdringung  von  Praxiserfahrungen.  Vor diesem Hintergrund erörtert der Beitrag Ansätze  Forschenden Lernens in der ersten  Phase  der  Lehrer_innenausbildung.  Zuerst  wird  ein  Begriffsverständnis  zu Forschendem Lernen in der universitären Lehrer_innenausbildung skizziert. Am Beispiel eines Seminarkonzepts wird ein Ansatz in Pädagogisch-praktischen Studien  forschungsorientierten  Typs  vorgestellt.  Dieses  Seminarkonzept  wird  seit dem  Studienjahr  2016/17  in  der  ersten  Phase  der  Ausbildung zum  Lehramt  für die Sekundarstufe Allgemeinbildung im Verbund Nord-Ost in Österreich umgesetzt.Practical studies are considered as a central element of teacher education. Although there are various  implementation types  of Inquiry-based Learning  with connection to practical studies in schools, it can be assumed it is aiming at supporting theory-based, research-based and practice-based reflection of classroom teaching experiences in practical studies. Against this background, the paper discusses Inquiry-based Learning in the first phase of teacher education. First, a conceptual understanding of  Inquiry-based Learning in teacher education is addressed. Furthermore, the paper outlines a teaching and learning concept in practical studies of a research-oriented type which has been implemented in the first phase of teacher education for  General Secondary Education of the  Association North-East (Vienna and Lower Austria) since the academic year 2016/17

    Modelling Complex Everyday Phenomena: A Seminar Concept for Dealing with Digital Tools in Physics Instruction

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    Im Zuge der wachsenden Digitalisierung von allen Aspekten der Schule wandeln sich auch die Anforderungen an die Unterrichtsgestaltung. Auch angehende Physiklehrkräfte sollten schon in der ersten Ausbildungsphase auf diese Anforderungen vorbereitet werden. Hierzu müssen sie Kompetenzen insbesondere zum Einsatz spezifischer digitaler Medien für das Lehren und Lernen von Physik erwerben. Um dies zu ermöglichen, wurde an der Universität Paderborn das Seminarkonzept MORPH entwickeln und erprobt. Dabei handelt es sich um einen fachdidaktischen Projektkurs, der den Nutzen digitaler Werkzeuge für das naturwissenschaftliche Arbeiten betont. Als zentrale Lernaktivitäten nutzen die Teilnehmenden digitale Werkzeuge, um physikalische Alltagsphänomene experimentell zu analysieren und zu modellieren. Neben einer Beschreibung didaktischer Hintergründe des Konzepts und einer konkreten Umsetzung berichtet der Beitrag zudem die Ergebnisse einer Evaluation der ersten beiden Erprobungen. Dabei stellte sich heraus, dass die Studierenden zwar die angestrebten Fähigkeiten zum Umgang mit digitalen Werkzeugen erwerben, sie aber für eine Nutzung digitaler Medien in ihrer späteren Unterrichtstätigkeiteher weniger motiviert werden konnten.Given the growing digitalization of all aspects of school, prospective physics teachers need to learn how to integrate digital learning technologies into their instruction, preferably already during their initial studies. In order to achieve this goal, the seminar concept MORPH was developed and tested at the University of Paderborn. MORPH is a project course, which emphasizes the use of digital tools for scientific work in the classroom. As central learning activities, the participants use digital tools to experimentally analyze and model physical everyday phenomena. In addition to a description of the theoretical background of the course and a concrete implementation, we also report the results of an evaluation of the first two trials. It turned out that although the students acquire the desired skills for handling digital tools, motivation to use digital media in their later teaching activities could hardly be increased

    The Study Projects in the Practical Semester: How Do Students Per-ceive the Academic Preparation in the Project Seminars?

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    An der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster gilt Forschendes Lernen als wesentliche Zielsetzung des Praxissemesters. Die Lehramtsstudierenden  sollen  dazu  befähigt  werden,  mit  einer  explizit  forschenden Grundhaltung  zu  lernen.  Dies  erfolgt  im  Praxissemester  insbesondere  in  Form von drei Studienprojekten, die die Studierenden in drei Projektseminaren planen, unter Begleitung der Dozierenden in der Praxisphase umsetzen und abschließend reflektieren. Im Fokus des Beitrags stehen die Projektseminare aus Sicht der Studierenden. Wie werden diese in den Projektseminaren an die Studienprojekte herangeführt? Welche Erfahrungen machen sie in den verschiedenen Seminaren und wie  bewerten  sie  diese  im  Hinblick  auf  die  Vorbereitung  der  Studienprojekte? Zehn Studierende wurden mittels leitfadengestützter Interviews befragt. Die Daten werden inhaltsanalytisch ausgewertet, um die  von den Studierenden wahrgenommene Thematisierung und Vorbereitung auf die Studienprojekte in den Projektseminaren  abzubilden.  Die  Befunde  weisen  auf  differente  Ausgestaltungen der Projektseminare sowie auf uneinheitliche Anforderungen und Vorstellungen der Dozierenden hinsichtlich der Studienprojekte hin, welche wiederum auf Seiten der Studierenden zu Unklarheiten führen. Es stellt sich die Frage, inwieweit unter diesen Gegebenheiten der Aufbau einer forschenden Grundhaltung gelingen kann. Die Ergebnisse werden im Hinblick auf Implikationen für die weitere Ausgestaltung der universitären Ausbildung im Kontext des Praxissemesters in Anlehnung an Erkenntnisse aus der Implementationsforschung diskutiert.At  the  Westfälische  Wilhelms-Universität  Münster,  research-based learning is an essential objective of the practical semester  in teacher education. The  students  should be  enabled  to  learn  with  an  explicit  research-oriented  attitude. In the practical semester this takes place in the form of three study projects, which  the  students  plan  in  three  project  seminars,  implement  in  the  practical phase under the supervision of the lecturers and finally reflect. The article focuses on the project seminars from the students’  perspective. How are they introduced to the study projects in the project seminars? What experiences do they gain in the various seminars and how do they evaluate them with regard to the preparation  of  the  study  projects?  Ten  students  were  interviewed  using  guided  interviews.  The  data  is  analysed  with  the  content  analysis  in  order  to  illustrate  the students’  perceived  thematisation  and  preparation  for  the  study  projects  in  the project seminars. The findings indicate different arrangements of the project seminars as well as different requirements and ideas of the lecturers with regard to the study projects, which in turn lead to ambiguities on the part of the students. The question  arises  how  a  research-oriented  attitude  can  be  successfully  established under these circumstances. The results will be discussed with regard to implications  for  the  further  development  of  academic  education  in  the  context  of  the practical semester, based on findings from implementation research

    Stimulating Reflection by Research-based Learning? Analysis of Study Reports

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    Reflexion ist eines der zentralen Kennzeichen der Lehrerausbildung sowie ebenfalls Bestandteil professionellen Handelns im Berufsalltag von  Lehrkräften.  Ein  wesentliches  Konzept,  um  Reflexion  bei  Studierenden  zu fördern,  ist  Forschendes  Lernen.  Bislang  ist  jedoch  die  Frage,  inwieweit  Forschendes  Lernen  zur  Entwicklung  von  Reflexionsfähigkeit  beiträgt,  empirisch kaum  untersucht.  Der  vorliegende  Beitrag  widmet  sich  dieser  Fragestellung.  Er fokussiert dabei auf die Studienprojekte als spezifische  Form  Forschenden  Lernens innerhalb des Praxissemesters in NRW. Das der Untersuchung zugrunde gelegte  Verständnis  von  Reflexion  als  einem  kognitiven  Prozess  basiert  auf  dem Modell EDAMA (Aeppli & Lötscher, 2017). Es integriert verschiedene Konzepte und Ansätze zu Reflexion und definiert sogenannte Reflexionsphasen, die Überschneidungen  mit  Phasen  eines  Forschungsprozesses  aufweisen.  Die  Annahme ist, dass im studentischen Forschungsprozess immer wieder Reflexionsmomente entstehen,  die  auch  über  den  Studienbericht  –  als  Dokumentation  ihres  Forschungsprozesses  –  rekonstruierbar  sind.  Die  konkrete  Fragestellung  der  Studie ist deshalb: Inwieweit lässt sich Reflexion in den schriftlichen Berichten zu den Studienprojekten anhand des gewählten EDAMA-Modells nachweisen? Die Fragestellung wird bearbeitet durch eine inhaltsanalytische Auswertung von 18 Studienberichten. Die Ergebnisse zeigen, dass sich Reflexionsmomente und Reflexionsphasen  in  den  Berichten  belegen  lassen.  Zudem  sind  unterschiedliche Bezugspunkte  der  Reflexionsmomente  identifizierbar:  eigene  schulische  Praxis,fremde  schulische  Praxis  und  eigene  Forschungspraxis.  Darüber  hinaus  liegen unterschiedliche Schwerpunktsetzungen hinsichtlich der Auseinandersetzung bezogen auf die eigene Person oder die wahrgenommene schulische Umwelt vor.Reflection is  significant for  teacher education  as well as for professionalism as a teacher. The concept of research-based learning is crucial in supporting student-teachers’ reflection. However, until now only few empirical studies  look  at  how  research-based  learning  helps  developing  the  ability  to  reflect. This paper addresses the issue of research-based learning and reflection. It focusses  on  “Studienprojekte”  (study  projects)  –  a  specific  form  of  research-based learning  during  the  so-called  practical  teaching  semester  in  North  Rhine  Westphalia. We understand reflection as a cognitive process, and use a model for reflection  called  EDAMA  (Aeppli  & Lötscher,  2017).  The  EDAMA  model  integrates different concepts  of  and approaches to  reflection,  and defines  “reflection phases”  that  overlap  with  phases  of  the  research  process.  We  assume  that  moments of reflection constantly  arise  during  the student research process, and that they can be reconstructed by means of the  documentation of the research process, i.e.,  the  “Studienbericht” (study report).  The study focuses on the issue: To what extent can reflection be  shown  in the written reports on the  study projects  using the  chosen  EDAMA  model?  To  answer  this  question  we  utilised  the  content analysis of 18  study projects. The results show that moments and phases of reflection are  documented in the reports. In addition,  reflection can refer to different practices: own school practice,  other teachers’  school practice,  and own research  practice.  Furthermore,  there  are  different  focal  points with  regard  to  the discussion in relation to one\u27s own person or the perceived school environment

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