Herausforderung Lehrer_innenbildung – Zeitschrift zur Konzeption, Gestaltung und Diskussion (HLZ - Universität Bielefeld)
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    A Quasi-Experimental Study on the Effect of a Role Play on General Ped-agogical Knowledge for Inclusive Teaching

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    Der Beitrag untersucht, 1) inwiefern der Erwerb von pädagogischem Wissen für inklusiven Unterricht bei Lehramtsstudierenden im Bachelor durch den Einsatz eines rollenspielgestützten Lehr-Lernformats zu herausfordernden Situationen im inklusiven Unterricht gefördert werden kann und 2) wie wirksam inklusionsorientierte Lerngelegenheiten im Hinblick auf das pädagogische Wissen für inklusiven Unterricht sind. Hierfür wird ein quasi-experimentelles Design mit Prä-Post-Messung von pädagogischem Wissen für inklusiven Unterricht verwendet. Studierende wurden zusätzlich zu ihren Lerngelegenheiten zu Inklusion konkret zum Umfang an Ausbildungsinhalten befragt, die im Rahmen des Lehr-Lernformats behandelt wurden. Die Daten wurden im Rahmen des Projekts Zukunftsstrategie Lehrer*innenbildung Köln erhoben (n = 89 Lehramtsstudierende). Bei der Experimentalgruppe (vier Seminare) wurde ein neu entwickeltes Lehr-Lernformat als Rollen-spiel basierend auf dem Problemorientierten Lehrer_innentraining durchgeführt. Fokussiert wurden Situationen, die mit Blick auf inklusiven Unterricht herausfor-dernd sind. Mit Hilfe von Rollenspielen sollten Handlungsstrategien erkannt, erprobt und reflektiert werden. Die Kontrollgruppe (zwei Seminare) und Experimentalgruppe setzte sich aus Lehramtsstudierenden des Bachelormoduls Unterrichten des bildungswissenschaftlichen Studienanteils zusammen. Studierende der Experimentalgruppe und Kontrollgruppe unterscheiden sich nicht in der Testleistung im pädagogischen Wissen für inklusiven Unterricht. Es zeigt sich ein Effekt des Lehr-Lern-formats Rollenspiel auf den wahrgenommenen Umfang inklusionsorientierter Lerngelegenheiten im Seminar. In beiden Gruppen (EG und KG) konnte kein positiver Zusammenhang zwischen dem wahrgenommenen, auf das Seminar bezogenen Umfang an inklusionsorientierten Lerngelegenheiten und dem Zuwachs im pädagogischen Wissen für inklusiven Unterricht gezeigt werden. Für die Gesamtstichprobe zeigt sich ein positiver Zusammenhang zwischen dem Ausmaß an insgesamt wahrgenommenen inklusionsorientierten Lerngelegenheiten im Studium und der Leistung im pädagogischen Wissen für inklusiven Unterricht.The present study examines 1) how the acquisition of general pedagogical knowledge for inclusive teaching (GPK-IT) can be supported through a new teaching/learning format addressing challenging situations in inclusive teaching and 2) how effective inclusion-oriented learning opportunities are with respect to the general pedagogical knowledge for inclusive teaching. The study uses a quasi-experimental design with a pre-post-measurement of general pedagogical knowledge for inclusive teaching. In addition to their learning opportunities for inclusion, students were also asked about the scope of the training content covered within the framework of the applied teaching/learning format. The data was collected as part of the project Future Strategy Teacher Training Cologne (n = 89 students). The experimental group (four seminars) participated in a newly devel-oped teaching/learning format: a role play based on problem-oriented teacher train-ing. With a focus on challenging situations in inclusive teaching the role play ena-bles students to recognize, name, and reflect on strategies for action. The control group (two seminars) and the experimental group consisted of student teachers of the Bachelor module Teaching in educational sciences. The improvement in knowledge did not significantly differ between the experimental and control group. However, there was an effect of the teaching/learning format on the perceived scope of inclusive learning opportunities in the seminar. In both groups (EC and KG) there was no positive correlation between the perceived amount of inclusion-oriented learning opportunities in the seminar and the increase in GPK-IT. The overall sample shows a positive correlation between the general extent of inclusive-oriented learning opportunities..

    Double Grade of Professionalization of Teachers? How Research-based Learning in PE Teacher Training Can Contribute to This Theoretical Approach

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    Einem professionstheoretischen Verständnis folgend gehört ein reflexiv-forschender Habitus ebenso zum Lehrer_innensein wie eine inhaltliche und vermittlungsbezogene Fachkompetenz. Sportstudierende machen in schulischen Praxisphasen allerdings nicht zwangsläufig diese Erfahrung. Darum messen sie der Entwicklung eines solchen Habitus besonders nach Aufenthalten in der Praxis nur eine geringe Bedeutung hinsichtlich ihrer Professionalisierung bei. Diesem Phänomen wird die Notwendigkeit einer doppelten Professionalität entgegengehalten, die über den hochschuldidaktischen Ansatz des Forschenden Lernens angebahnt werden kann. Insbesondere in der Sportlehrer_innenausbildung kann hierüber neben dem Wechsel von der Lernenden- zur Lehrendenperspektive auch der notwendige Rollenwechsel von sportlichen Akteur_innen zu Arrangeur_innen bewegungskultureller Praxis vollzogen werden. Hierfür bedarf es jedoch einer expliziten, frühzeitigen und kontinuierlichen Beschäftigung mit den verschiedenen Kompetenzfeldern: die Thematisierung inhaltlicher sowie vermittlungs- und forschungsmethodischer Fähigkeiten sollten dabei möglichst integrativ geschehen. Der Beitrag spannt den Bogen von theoretischen Ansprüchen über fachspezifische Herausforderungen und Chancen, Forschendes Lernen gelingend zur Professionalisierung beitragen zu lassen bis hin zu praktischen Handlungsempfehlungen zur didaktischen Umsetzung dieses Ansatzes, die aus der Verbindung von den skizzierten theoretischen und eigenen empirischen Befunden abgeleitet werden.  According to a common profession-theoretical understanding, teachers should have at their disposal both a reflective research-driven habitus as well as content-related and didactic professional competence. However, PE stu-dents often do not necessarily experience the need for such double professional-ism in practice, which is why they often attribute little importance to the devel-opment of a research-driven habitus as part of their professionalization. This phenomenon contrasts with the proclaimed need for a double qualification, which can be implemented by the academic didactic approach of research-based learn-ing. Especially in PE teachers’ training, not only the shift from a learner’s to a teachers’ perspective can be achieved through research-based learning, but also the shift of roles from an athlete to a coordinator of motion-cultural activity. However, both shifts require an explicit, early and continuous engagement in the various fields of competences, addressing content-related and didactic skills and research methods from early on. The article discusses theoretical demands and subject-related challenges and opportunities of research-based learning and how it may contribute to professionalization. Finally, practical recommendations for its didactic implementation are addressed, which are derived from a combination of theoretical positions and empirical findings.&nbsp

    „Teachers research their school and teaching“ – research-oriented learning and reflexivity in teacher training on school and teaching development

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    Die Professionalisierung von Lehrkräften endet nicht mit dem Erreichen des Studienabschlusses, sondern vollzieht sich als lebenslanger Prozess über die gesamte Berufsbiografie (vgl. van Hippel, 2011). Reflexivität ist dabei sowohl eine Voraussetzung als auch das Ziel von Professionalisierung. Zur Erweiterung der eigenen Professionalität als Lehrkraft ist die Bereitschaft zur Teilnahme an Fortbildungen und zur Reflexion essenziell. Forschungsorientiertes Lernen wird als eine Möglichkeit angesehen, um Reflexiviät anzuregen (vgl. Altrichter & Mayr, 2004; Huber, 2009; Fichten, 2010). In diesem Beitrag wird ein forschungsorientiertes Fortbildungsformat für Lehrkräfte vorgestellt. Das Multiplikatorenprogramm „Lehrkräfte erforschen Schule und Unterricht“ ist eine Maßnahme der [maskiert], in der schulische und wissenschaftliche Praxis mit beruflicher Fortbildung verzahnt werden. Im Rahmen des Programms führen Lehrkräfte in Kooperation mit Wissenschaftler_innen ein Forschungsprojekt an ihrer jeweiligen Schule durch, mit dem Ziel einer datenbasierten Schul- und Unterrichtsentwicklung. Das Programm versteht sich als Beitrag zur Professionalisierung von Lehrkräften im Sinne eines „reflektierenden Praktikers“ (Schön, 1983) und als Beitrag zur Schul- und Unterrichtsentwicklung. Erste Evaluationsergebnisse in der Pilotierung des Programms zeigen, dass im Rahmen des Programms Reflexionsanlässe geschaffen und von den Lehrkräften genutzt werden.Teachers gain their professionalism not only in their studies, but also in their professional practice (e. g. van Hippel, 2011). The program "teachers research their school and teaching" is an offer for the training and further education of teachers. Reflexivity is both a prerequisite and the goal of professionalization. To enhance one\u27s own professionalism as a teacher, the willingness to participate in further education and reflection is essential. Research-oriented learning is seen as a way to stimulate reflexivity (e. g. Altrichter & Mayr, 2004, Huber, 2009, Fichten, 2010). This article presents a research-oriented training format for teachers. The multiplier program "Teachers research their school and teaching" offers in-service training and further education of teachers. Within the program teachers carry out an action research project, under the supervision of scientists, on data-based school and lesson development. It aims at the professionalization of teacher as “reflective practitioner“ (Schön, 1983) through reflectiveness and research orientation. First evaluation results in the piloting of the program show that the program will create reflection opportunities and be used by teachers

    Promoting Students’ Perception of Autonomy in Class: A Teaching Concept for Teacher Trainees within the Framework of the Practical Semester for the Subject Biology

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    Die Entwicklung der Motivation von Schüler_innen während  ihrer  schulischen  Laufbahn  wird  in  verschiedenen  Studien  als  abnehmend beschrieben. Um diesem Trend entgegenzuwirken und die Motivation ihrer Schüler_innen  zu  fördern, fehlen  Lehrpersonen  zumeist  didaktisch-methodische  Fertigkeiten.  Die  bereits  evaluierten  Konzepte  zur  Motivationsfö rderung  scheinen ihren Weg  in die Praxis bislang nicht zu finden, wie bspw. die Autonomieförderung im Sinne der Selbstbestimmungstheorie. Um sich dieser Problematik zu widmen, wurde auf Grundlage der Selbstbestimmungstheorie ein  Lehrkonzept  entwickelt  und  evaluiert,  das  Lehramtsstudierenden  die  theoretischen  Erörterungen  und  empirischen  Befunde  zur  Autonomieförderung  zugänglich  machen  und  ihre  professionelle  Entwicklung  im  Bereich  der  Motivationsförderung unterstützen soll. Dieses Lehrkonzept wird im vorliegenden Beitrag fachlich, theoretisch sowie didaktisch-methodisch verortet und exemplarisch dargestellt. Abschließend werden die Ergebnisse der formativen und empirischen Evaluation sowie Erfahrungen bei der Durchführung des Konzeptes berichtet.The development of students’ motivation during their school career is  described  as  decreasing  in  several  studies.  Teachers  often  lack  didacticmethodical skills to counteract this trend and foster their students’ motivation in class.  Theoretical  and  empirical  approaches  to  foster  students’  motivation  that have already been evaluated do not seem to find their way into practice, such as autonomy support in the sense of self-determination theory. In  order  to  address  these  problems,  a  teaching  concept  based  on  self -determination  theory  was  developed  and  evaluated,  which  should  make  the  theoretical discussions and empirical findings on fostering students’ autonomy accessible to teacher trainees and support their professional development regarding the support of students’ motivation. In the current contribution,  the subject-specific, theoretical and didactic-methodological principles of this teaching concept as well as an exemplary implementation are depicted. Finally, the results of the formative and empirical evaluation as well as experiences in the implementation of the concept are reported

    SchmitS – Systematic Acquisition of Reading and Spelling Skills: Fördermaterialien zum Lese- und Rechtschreiberwerb

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    In dem Beitrag geht es um die Entwicklung und Vorstellung des Fördermaterial SchmitS zum Lese- und Rechtschreiberwerb, das im Rahmen der Wissenschaftlichen Maßnahme 20 der Projektes BiProfessional (gefördert vom BMBF im Rahmen der Qualitätsoffensive Lehrerbildung). Die Entwicklung eigener Materialen war erforderlich, da derzeit sehr wenige sprachwissenschaftlich und sprachdidaktisch fundierte Materialien für die Vermittlung der Schriftsprache zur Verfügung stehen. Das deutsche Schriftsystem ist aber sehr systematisch aufgebaut und es existieren auch diverse fachdidaktische Ansätze die, Ideen für eine Didaktik breitstellen, welche diesem Aufbau gerecht werden. Daher werden der theoretische und fachdidaktische Hintergrund sowie der Aufbau des Materials beschrieben und mit einem kurzen Erfahrungsbericht zu dessen Einsatz abgerundet.In this article we present a concept of the promotion of reading and spelling in primary school children. The SchmitS materials have been developed within the research project Biprofessional (funded by BMBF within the Qualitätsof-fensive Lehrerbildung). We decided to develop our own concept. The reason for this is that although the German writing system is very systematically structured, there is a lack of materials, which actually correspond with current linguistic and language didactic ideas. Therefore, we are going to describe essential aspects of the German writing system and the structure of the SchmitS materials. Conclu-sively, we report our first experiences with children’s promotion

    The role and quality of internships in teacher education and the practical relevance of university teacher training courses from the students’ point of view

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    Die Verknüpfung von Theorie und Praxis im universitären Lehramtsstudium kann durch Praktika und Praxisbezüge vorgenommen werden. Aktuelle Forschungsbefunde weisen darauf hin, dass Praktika von Lehramtsstudierenden als zentraler Teil ihrer universitären Ausbildung wahrgenommen werden. Bislang ist jedoch nur wenig bekannt darüber, wie Lehramtsstudierende die verschiedenen Funktionen und Qualitätskriterien von Praktika und Praxisbezügen im Lehramtsstudium beurteilen. Die vorliegende Studie untersucht die Funktionen und Qualität von Praktika und Praxisbezügen aus Sicht von Lehramtsstudierenden anhand von Fokusgruppeninterviews mit zwölf Studierenden. Die Interviews wurden mittels qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass die Studierenden in Praktika die Chance sehen, ihre Fähigkeiten zu erproben, ihre Berufswahl zu überprüfen und Feedback zu erhalten, ihre Kompetenzentwicklung jedoch nicht ihren Hauptfokus bildet. Praxisbezüge dienen ihnen zum Transfer theoretischer Inhalte in die Praxis, gleichzeitig wünschen sie sich eine stärkere wissenschaftliche Fundierung und Verknüpfung der theoretischen Ausbildungsinhalte mit Praxissituationen, beispielsweise durch Videos. Mögliche Implikationen für die Lehrkräftebildung werden diskutiert.The theoretical content of university teacher training can be linked to practical experience through internships and practical teacher training courses. Study findings suggest that teacher students’ percept internships as central part of their university teacher training. To date we know little about how teacher students define the role and quality of internships and practical teacher training courses. In this study, we used focus group interviews to investigate students’ perceptions about the role of internships in teacher education as well as about teacher students’ perceptions of their quality. The results show that teacher students perceive intern-ships as an opportunity to test and get feedback about their teaching competences and to verify their career choice. The participants (N=12) in this study further per-ceived practical teacher training courses as encouraging to transfer theoretical con-tent into practice, but also wished a stronger academic foundation in their courses. Furthermore, we discuss possible implications for university teacher training.&nbsp

    "Teams on their way to inclusive schools": A seminar concept to promote cooperation skills

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    In inklusiven Settings begegnen Lehrer_innen veränderten Professionalisierungsanforderungen; entsprechend ist die Lehrer_innenausbildung gefragt, auf diese neuen Kontextbedingungen zu reagieren. Insbesondere die Arbeit in Teams, die durch den Gemeinsamen Unterricht notwendig wird, macht einen Wandel erforderlich. Im Seminar (Einbettung in DoProfiL – Dortmunder Profil für Inklusionsorientierte Lehrer/-Innenbildung; siehe Förderhinweis am Ende des Beitrags) lernen Studierende der Lehrämter Grundschule und Sonderpädagogische Förderung gemeinsam und erarbeiten im Modus des Forschenden Lernens eine relevante Fragestellung zur inklusiven Schulentwicklung. Neben der inhaltlichen Auseinandersetzung mit Themen wie Lehrer_innenkooperation oder Etablierung einer inklusiven Wertebasis setzen sie sich reflexiv mit dem Teamprozess innerhalb der festen lehramtsgemischten Kleingruppe auseinander. Die Studierenden dokumentieren ihren Prozess auf Protokoll- und Reflexionsbögen, in denen sie die eigenen Erfahrungen in Bezug zum Gelernten setzen. Sie werden angeleitet, sich den Aufgaben der inklusiven Schule in gemeinsamer Verantwortung von Allgemeiner Pädagogik und Sonderpädagogik zu nähern. Auch die Lehrenden agieren interdisziplinär im Teamteaching (Bildungs-/Rehabilitationswissenschaften) und versuchen, die als höchste Stufe von Kooperation bekannte Kokonstruktion zu praktizieren und zu demonstrieren. So sollen Haltungen, Wissen und Kompetenzen zu Team- und Kooperationsprozessen erworben werden. Der Beitrag skizziert das Seminarkonzept, greift verwendete didaktische Prinzipien und Methoden zur Strukturierung von Teamprozessen auf und nimmt Bezug auf formale Lehrevaluationen sowie Reflexionen von Studierenden und Lehrenden aus zwei Durchgängen.In inclusive settings, teachers encounter modified professionalization requirements; accordingly, teacher training is required to react to new contextual conditions. In particular, the growing amount of team teaching situations and the challenges that come with it require a change. In the course of the seminar students for primary school and for special need education learn together and develop a relevant issue for the inclusive school improvement using the mode of inquiry-based learning. In addition to the discussion of topics such as teacher cooperation or the establishment of an inclusive value base, they also reflect on their team process within the mixed small groups. The students document their process on reflection sheets, in which they relate their own experiences to what they have learned. They approach the tasks that come with an inclusive school system in the joint responsibility of general education and special education. The teachers from both disciplines also practice team teaching (education/rehabilita-tion science) and by this try to demonstrate co-construction known as the highest level of cooperation. Thus attitudes, knowledge and competences for team and cooperation processes should be acquired. The paper outlines the concept of the seminar, uses materials and methods for structuring team processes, and refers to formal teaching evaluations as well as reflections of students and teachers from two rounds

    Student-teacher-relationship in inclusive primary school settings: A professionalization concept for primary school teachers

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    Im Rahmen von Anforderungen an die Professionalisie-rung angehender Lehrkräfte für inklusive Schul- und Unterrichtssettings ist die Förderung fachlicher, sozialer und personaler Kompetenzen für den Umgang mit heterogenen Lerngruppen grundlegend. Dabei ist der Anspruch leitend, Lehrer_innen auszubilden, welche pädagogische Beziehungen in inklusiven Settings wertschätzend im Sinne einer Pädagogik der Anerkennung bzw. eines produktiven Umgangs mit Diversität gestalten können. Dazu bedarf es u.a. der Förderung von Fähigkeitsorientierung gegenüber Kindern, Empathie sowie der Reflexion von Normalitätsvorstellungen. Aus diesem Grund wurde im Rahmen der vom BMBF geförderten „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ an der Universität Kassel das Seminar „Inklusive pädagogische Beziehungen“ konzipiert und viermal durchgeführt. Das Seminar zielte auf die Qualifizierung angehender Grundschullehrkräfte für inklusiven Unterricht durch eine Sensibilisierung für die Bedeutung anerkennender pädagogischer Beziehungen, die Förderung von Empathie, Perspektiven-übernahme und professionsethischer Reflexionsfähigkeit ab. Eigene Einstellungen und Überzeugungen sowie subjektive Theorien zu Inklusion und schulischer Teilhabe aller Schüler_innen wurden reflektiert, um die Heterogenität der Schüler_innenschaft als Bereicherung wahrnehmen und anerkennen zu können. Mittels eines Mixed-Methods-Ansatzes wurde überprüft, inwieweit diese Ziele erreicht werden konnten (vgl. Faber, Fischer & Heinzel, 2018). Der Beitrag beinhaltet einerseits die Beschreibung der Seminarkonzeption hinsichtlich des theoretischen Hintergrunds, der didaktisch-methodischen Umsetzung, des Rahmens des Lehrkonzepts, der Ergebnisse der Wirksamkeit der Maßnahme und der geförderten Kompetenzen sowie einen Erfahrungsbericht. Andererseits ermöglicht das angehängte Skript zur Seminarkonzeption einen detaillierten Einblick in die Durchführung und Umsetzung des gesamten Seminars. Hierin wird beschrieben, welche konkreten Konzepte und Materialien für die Förderung inklusionssensibler aner-kennender Grundhaltungen und Kompetenzen didaktisch-methodisch umgesetzt wurden. Eine tabellarische Übersicht der Seminarsitzungen und das Begleitmaterial ermöglichen...Responsiveness in student-teacher-relationships is a key competency for prospective teachers, especially in inclusive schools. Based on this assumption, we developed a university course taking place during prospective teachers’ school internship. The intervention included knowledge acquisition, discussing case studies, active listening and practical experiences in primary schools. Goals comprised the promotion of perspective taking, self-reflection and a positive attitude towards inclusion and children. This paper introduces the university course and results of qualitative and quantitative evaluation studies

    Beyond the Horizon: Inclusion and Heterogeneity in International Comparison

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    Das Exkursionsprogramm „International Perspectives“, das an der Universität Bielefeld im Rahmen von BiProfessional innerhalb der Qualitätsoffensive Lehrerbildung durchgeführt wird, soll Lehramtsstudierenden durch Exkursionen in europäische Länder Einblicke in internationale Bildungs-systeme ermöglichen und sie dazu anregen, weitere studienbezogene Auslandsaufenthalte während des Lehramtsstudiums zu absolvieren. Auf diese Weise soll heterogenitätssensible und internationale Lehrer_innenbildung gefördert werden. Der folgende Beitrag skizziert das Exkursionsprogramm „International Perspectives“ und präsentiert erste Erfahrungen der Exkursionsreisen nach Großbritannien und Dänemark.The “International Perspectives”-program, which is part of BiProfessional at Bielefeld University and the “Initiative for Excellence in Teacher Education”, offers annual excursions to different European countries for teacher training students in order to learn about different educational systems and to en-courage further international experiences. By doing so, it aims to promote hetero-geneity and internationality in teacher education. The following article describes the “International Perspectives”-program and presents first experiences of the excursions to Great Britain and Denmark

    Auswirkungen inklusiver Lehrer_innenbildung auf das Selbstwirksamkeitsgefühl angehender Englischlehrkräfte im inklusiven Unterricht

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    The purpose of teacher education is to ensure new graduates are well prepared to include all students into mainstream classrooms regardless of their differences (Winter, 2006). Examining preservice teachers’ sense of self-efficacy to implement inclusion in their classroom is important to evaluate the effectiveness of teacher education programs. In this study, we designed an inclusive teacher training program and applied a mixed-methods design to evaluate its effectiveness. Specifically, 25 students (13 female, 12 male) participated in the program and we collected survey data for all students on their self-efficacy (TEIP, Teacher Self-efficacy for Inclusive Practices) before and after the program and conducted qual-itative interviews with five students. The survey results indicate that there was a significant increase in participants’ sense of self-efficacy, especially self-efficacy for designing inclusive instructions and for collaboration. However, results also show a significant decrease in participants’ sense of self-efficacy to manage dis-ruptive behaviors. Through our inductive analyses of the qualitative interview data, we identify five factors that influence preservice teachers’ sense of self-efficacy: theoretical knowledge of inclusive/special education, cognitive pedagogical mas-tery, simulated modeling, positive feedbacks and encouragement, as well as prac-tical mastery experiences. On this basis, we discuss further indications for future inclusive preservice teacher training.Inklusive Lehrer_innenbildung soll sicherstellen, dass angehende Lehrkräfte gut darauf vorbereitet sind, alle Schüler_innen – unabhängig von ihren individuellen Unterschieden – in den Klassenverband aufzunehmen (Winter, 2006). Um die Wirksamkeit inklusiver Lehrer_innenbildung zu evaluieren, ist es wichtig, das Selbstwirksamkeitsgefühl angehender Lehrkräfte bezüglich der Umsetzung von Inklusion zu untersuchen. Im Rahmen dieser Studie konzipierten wir ein inklusives Lehrerbildungsseminar und verwendeten ein Mixed-Methods-Design, um dessen Wirkung zu untersuchen. 25 Lehramtsstudierende (13 weiblich, 12 männlich) nahmen an dem Seminar teil, und es wurden Daten zum Selbstwirksamkeitsgefühl (TEIP, Teacher Self-efficacy for Inclusive Practices) aller Teilnehmer_innen vor und nach dem Seminar erhoben sowie qualitative Interviews mit fünf Teilnehmer_innen durchgeführt. Die Auswertung der Umfragedaten zeigte einen signifikanten Anstieg des Selbstwirksamkeitsgefühls nach dem Seminar, insbesondere bezüglich der Gestaltung inklusiver Arbeitsaufträge und der Kooperation mit anderen Lehrkräften. Weiterhin zeigte sich auch eine signifikante Verminderung des Selbstwirksamkeitsgefühls bezüglich des Umgangs mit störendem Verhalten von Schüler_innen. In unserer induktiven Analyse der Interviewdaten identifizierten wir anschließend fünf Faktoren, die das Selbstwirksamkeitsgefühl der Lehramtsstudierenden beeinflussten: Wissen über Inklusion und Sonderpädagogik; kognitive Beherrschung pädagogischer Techniken; Simulationen und Nachahmung; positive Rückmeldung und Ermutigung; sowie praktische Beherrschung pädagogischer Techniken. Auf der Grundlage dieser Ergebnisse diskutieren wir Empfehlungen für die Gestaltung inklusiver Lehrer_innenbildung

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    Herausforderung Lehrer_innenbildung – Zeitschrift zur Konzeption, Gestaltung und Diskussion (HLZ - Universität Bielefeld)
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