Herausforderung Lehrer_innenbildung – Zeitschrift zur Konzeption, Gestaltung und Diskussion (HLZ - Universität Bielefeld)
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    Professionalization and profession-related counseling: Das Tübinger Projekt ProfiL

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    Der Artikel stellt ein individualisiertes, auf professions-  bezogene Reflexion abzielendes Beratungsangebot vor, das ergänzend zum Curriculum für interessierte Lehramtsstudierende angeboten wird. Dabei basiert die Konzeption dieser „Professionsbezogenen Beratung für Studierende im Lehramt“ (ProfiL) auf professionstheoretischen Annahmen, insbesondere Befunden, die aus einer berufsbiographischen Perspektive die Wirksamkeit vorgängiger biographischer Erfahrungen für Aneignungsprozesse im Studium, aber auch für die Herausbildung des professionellen Selbstverständnisses als Lehrer_in belegen. Damit rücken diejenigen individuellen, (berufs-)biographischen Erfahrungen und Überzeugungen ins Zentrum, die in der Konfrontation mit den objektiven Anforderungen des Lehramtsstudiums die Bedingungen und Voraussetzungen für die individuelle Professionalisierung bilden. Das Beratungsangebot ProfiL wird auf dieser Grundlage als besonders geschützter Reflexionsraum jenseits bewertungs- und leistungsorientierter Lehrveranstaltungen etabliert. Damit soll ermöglicht werden, in der Reflexion berufsbiographisch relevanter Aspekte individuelle Entwicklungsaufgaben der Teilnehmer_innen zu definieren und so gezieltere Professionalisierungsprozesse bereits im Studium zu ermöglichen und zu unterstützen. Das spezifische Potenzial, das in der Wahl der Handlungsform Beratung liegt, aber auch zentrale Elemente, wie die inhaltliche Konzeption, die methodische Umsetzung und die konkrete Ausgestaltung der Beratungsgruppen, stehen im Zentrum des vorliegenden Beitrags.The article presents an individualized counseling offer aimed at profession-related reflection, which can be used by interested student teachers in addition to the regular curriculum. The concept of ProfiL (German for: professionrelated counseling program for teacher students) is based on theoretical assumptions and empirical findings that show the effectiveness of previous biographical experiences for knowledge acquisition, but also for the development of the professional self-image as a teacher from a biographical perspective. This focuses on individual, (professional) biographical experiences and convictions, which, in confrontation with the objective requirements of the teacher training program, form the conditions and prerequisites for individual professionalization. The ProfiL counseling offer is therefore established as a specially protected reflection space beyond assessment- and achievement-oriented courses. ProfiL facilitates to reflect on biographically relevant aspects of developmental tasks in becoming a teacher. In this way it promotes and supports more targeted professionalization processes already during the studies. The specific potential, which lies in counselling as support form for encouraging reflection, but also conceptual contents of ProfiL, the methodological implementation process and the concrete arrangements of the counseling groups are discussed

    Deutsch

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    Der Film illustriert den Verlauf des Praxissemesters in Nordrhein-Westfalen aus der Perspektive von Lehramtsstudierenden. Am Beispiel des Faches Sozialwissenschaften und seiner konkreten Ausgestaltung werden ganz praktische Probleme, Herausforderungen und Chancen aus Sicht von Studierenden thematisiert. Dabei geht es um typische Probleme wie die beachtliche Anforderung des eigenen Unterrichtens und die Planung und Durchführung von Studienprojekten. Ins Zentrum rückt die Frage, wie die Weiterentwicklung der eigenen Professionalität durch die Einnahme einer forschenden Perspektive gelingen kann. Der Film verweist auf das Forschende Lernen und lotet dazu verschiedene Theorie- und Praxisbezüge exemplarisch aus. Es wird gezeigt, wie gerade fachdidaktische Prinzipien helfen, Zugänge zur Erforschung von Schul- und Unterrichtswirklichkeiten zu eröffnen und damit die (fachdidaktische) Reflexivität der Studierenden herauszufordern. Im Film werden Unterstützungsmöglichkeiten für Studierende themati-siert. Zudem ergeben sich anschauliche Impulse für die Portfolioarbeit im Praxissemester. Damit bietet der Film weit über die sozialwissenschaftsfachdidaktische Perspektive hinaus eine Projektionsfläche sowohl für fachliche als auch für überfachliche Fragestellungen in Bezug auf das Praxissemester. &nbsp

    Structure formation maps as a didactic tool for teaching evaluation and reflection of subjective theories

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    Subjektive Theorien sind handlungsleitend und beeinflussen daher, wie Lehrkräfte ihren Unterricht planen und durchführen. Der Artikel beschreibt, wie Subjektive Theorien von Lehramtsstudierenden mithilfe einer Strukturlegetechnik herausgearbeitet und damit der Reflexion zugänglich gemacht werden können. Inhalte der Subjektiven Theorien werden durch Begriffskärtchen und Relationen durch beschriftete Pfeile repräsentiert. Die Strukturlegepläne können z.B. in der ersten und letzten Sitzung eines Seminars erstellt werden. So können Lehrende die Strukturlegepläne nutzen, um ihre Lehrveranstaltungen adaptiv zu planen, indem sie an den Subjektiven Theorien ihrer Studierenden ansetzen. Gleichzeitig können die Strukturlegepläne zur Evaluation herangezogen werden, indem die Versionen vom Anfang und vom Ende des Seminars miteinander verglichen werden, sodass Rückschlüsse auf die Lernfortschritte der Studierenden möglich sind.Subjective theories are guiding action and therefore influence how teachers plan and conduct their teaching. The article describes how students can work out their subjective theories with the help of a structure-laying technique and thus make them accessible for reflection. The structure formation maps should represent the subjective theories of the students as adequately as possible by representing the contents of the subjective theories by conceptual cards and relations by arrows. The structure formation maps can, for example, be drawn up in the first and last session of a seminar. Teachers can use the maps to plan their courses adaptively by referring to the subjective theories of their students. At the same time, the structure formation maps can be used for evaluation by comparing the versions from the beginning and end of the seminar. This allows conclusions to be drawn about the learning progress of the students. To illustrate this, two structure formation maps to the topic of good inclusive teaching, which a learner as drawn up before and after a seminar, are analysed exemplarily

    Developing Tasks in a Project-Based Seminar at the Intersection of Nar-ratology, Foreign Language Education and Media Didactics

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    Der Beitrag beschreibt die theoretischen und didaktisch-methodischen Grundlagen eines Projektseminars für Studierende der Anglistik/Amerikanistik. In diesem Seminar stehen die Analyse von populärkulturellen Medien und eine darauf aufbauende Didaktisierung des Materials (Entwicklung von Lernaufgaben) im Fokus. Neben der Diskussion grundlegender und für das Seminar maßgeblicher Konzepte aus den Disziplinen der Literaturwissenschaft, der Fremdsprachen- und der Mediendidaktik, werden Aspekte des projektbasierten Studierens und des Cognitive Apprenticeship vorgestellt, die in die didaktische-methodische Gestaltung des Seminars Eingang gefunden haben. Eine beispielhafte Analyse eines populärkulturellen Textes veranschaulicht die Herangehensweise im Seminar. Die Reflexion der praktischen Durchführung des Seminars eröffnet Perspektiven für die Realisierung projektbasierten Studierens in andere Fächern und Fachbereichen.This paper describes important theoretical, methodological and content-related aspects of a project-based seminar for students of English and American Studies. The seminar mainly focuses on the analysis of popular cultural texts and aims at enabling students to prepare these texts for use in the EFL classroom. Next to discussing the seminar’s underlying concepts from the perspectives of literary studies, foreign language education and media didactics, the present paper describes the notions of project-based learning and cognitive apprenticeship. An exemplary analysis of a popular cultural text as well as some reflections on the practical implementation are presented in order to show the way of adaptations of the course concept to other subject areas

    Case-Based Learning and Reflection: Reflection and Case-Based Learning. A Systematization of Types of CaseBased Formats of Teaching and Learning and Their Aim of Reflection

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    Kasuistische Lehr-Lern-Formate als ‚Methode‘ der Professionalisierung von angehenden Lehrpersonen finden momentan zunehmende Verbreitung – auch im Zuge der Qualitätsoffensive Lehrerbildung (QLB). Solche Formate variieren in ihrer Ausgestaltung stark, weswegen (an den Standorten) unterschiedlichste Ziele mit ihnen verbunden sind. Dabei sind diese Ziele, die entsprechenden Formate, Handlungsschritte und damit auch die unterschiedlichen Verständnisse von Kasuistik bisher unzureichend systematisiert, wenngleich elaborierte Unterscheidungen kasuistischer Formate vorliegen. Einigkeit scheint jedoch darin zu bestehen, dass die Anbahnung eines reflexiven Habitus das Ziel von Kasuistik ist. Zudem darüber, dass Kasuistik dazu beitragen kann, Theorie und Praxis in der Lehrer_innenbildung zu relationieren, indem Fälle aus der schulischen Praxis zum Gegenstand kasuistischen Arbeitens gemacht werden. Insofern kann Kasuistik als ‚Setting der Reflexion‘ über Praxis verstanden werden. Der Beitrag befasst sich mit einem kasuistischen Format: rekonstruktiver Kasuistik. Es wird systematisiert, was konkret Reflexion im Zuge kasuistischen Arbeitens bedeutet und welche ‚Arten‘ von Reflexion dieses Format von Kasuistik anbahnen kann. Dafür wird vorgeschlagen, das Ziel des reflexiven Habitus in drei Dimensionen einzuteilen: Selbst-Reflexion, Praxis-Reflexion und Meta-Praxis-Reflexion. Daraus lässt sich abschließend ableiten, inwiefern ein Zusammenhang zwischen Kasuistik und Reflexion einerseits und pädagogischer Professionalisierung andererseits besteht.Case-based formats of teaching and learning are increasingly situating themselves as a ‘method’ of professionalization regarding teacher education. Such formats widely vary in terms of their structure, wherefore a multiplicity of objectives are associated with them at different locations. Even though research has shown distinctions between case-based teaching-formats, their objectives, procedures and the notions of ‘case’ embedded within them, such formats have not been systematized sufficiently. A common point of reference of these varying discourses is a notion of case-based teacher education as a method of habituating reflexivity, as well as a method of relating theory and practice in teacher education programs through transferring cases of learning and teaching into a ‘setting of reflexivity’ regarding the practice of teaching. This article explicitly theorizes reconstructive case methods as a format of teaching and learning with cases. It systematizes its notions of reflection and reflexivity as well as their initiation in teacher education. Regarding this purpose, we propose three dimensions as objectives of habitualized reflexivity: reflexivity of the self, reflexivity of practice, and meta-reflexivity of practice. Concluding thereof, the article evaluates a possible relation between casebased learning and reflection on the one hand and pedagogical professionalization on the other hand

    “It’s not that bad here after all!”- International excursions as an occasion for reflection

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    Der folgende Beitrag diskutiert Erfahrungen mit der Umsetzung des Exkursionsprogramms „International Perspectives“, das seit 2016 innerhalb der Qualitätsoffensive Lehrerbildung an der Universität Bielefeld durchgeführt wird. Er gibt eine kurze Einführung zum Thema Auslandsaufenthalte während des Lehramtsstudiums und anschließend einen Überblick über das Exkursionsprogramm „International Perspectives“. Der Beitrag präsentiert erste Forschungsbefunde zu seinen Auswirkungen und geht der Frage nach, inwieweit internationale Exkursionen zur Entwicklung einer kritisch-reflexiven Praxiserschließung bei Lehramtsstudierenden beitragen können und welche Elemente der Vorbereitung, Begleitung und Reflexion hierbei besonders effektiv sind.The following article discusses the “International Perspectives”-program, which offers annual excursions to different European countries for teacher training students at Bielefeld University since 2016 as part of BiProfessional and the Qualitätsoffensive Lehrerbildung. The article gives an overview concerning international experiences during teacher training in the “International Perspectives”program, presents first research results of the program and deals with the question how international excursions can promote critical and reflective thinking in teacher training students

    Deutsch

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    Ein entscheidender Faktor für erfolgreiches Unterrichten und hohen Lernzuwachs ist die Anpassung des Unterrichts an die Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler. Daher werden im Rahmen des adaptiven Unterrichtens unter anderem Aufgaben ausgewählt, welche den individuellen Voraussetzungen der Lerngruppe entsprechen. Die von den Lehrkräften hierfür benötigen Fähigkeiten beinhalten die Diagnose der Lernvoraussetzungen und der in den Aufgaben enthaltenen Anforderungen. Die Lehrkräfteausbildung kann den Grundstein für solche diagnostischen Fähigkeiten legen, aber auch bei erfahrenen Lehrkräften gilt es diese Kompetenzfacette in Lehrerfortbildungen weiterzuentwickeln. Die hier vorgestellte Studie beschreibt eine Maßnahme für die Förderung der diagnostischen Kompetenz im Bereich der Bruchrechnung bei Lehrpersonen aus der Praxis. Dabei wurden die teilnehmenden Personen im Bereich des fachdidaktischen Wissens hinsichtlich schwierigkeitsgenerierender Aufgabenmerkmale bei Textaufgaben mit konkreten Beispielen aus der Bruchrechnung fortgebildet. Die Kurzintervention verzeichnet große Effekte für die Experimentalgruppe im Vergleich zu einer Warte-Kontrollgruppe und kann somit als Hinweis für den Einfluss von Wissensfacetten bei Aus- und Fortbildungsmaßnahmen im Bereich der diagnostischen Kompetenz dienen. Die Urteilsakkuratheit der Einschätzung von Aufgabenschwierigkeit zeigt sich bei erfahrenen Lehrkräften stabil gegen den Einfluss von Zeitrestriktion. Dieses Ergebnis unterstreicht die Auswirkungen von Berufserfahrung auf Denkprozesse und wird als Facette professioneller Kompetenz gedeutet.Recent studies have found that adapting instruction to the prerequisite of students is a determinant factor of successful learning and teaching.   For adaptive teaching, teachers have to choose tasks that correspond for example in their difficulty to the individual prerequisite in a classroom and to the pedagogical aims. Thus, teachers need diagnostic competences to assess the prerequisites of their students and to judge the difficulties of possible tasks. The task difficulty is determined by features, which influence the solution rate. The teacher has to perceive and interpret these features. Prospective teachers can found these skills during their studies; in-service teachers should foster them in further trainings. The present study describes an intervention to foster diagnostic competence in the domain of fractions. The participants received instruction on pedagogical content knowledge about features that determines the task difficulty in the domain of fractions with concrete examples. Our study revealed large effects of this short intervention for the experimental group in comparison to a control group. The short intervention can therefore serve as an element in further teacher trainings in the field of diagnostic competence

    Home schooling as a challenge to school theory

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    Der Beitrag beschreibt Konzept und Durchführung eines Seminars zum Thema „Homeschooling als Herausforderung an die Schultheorie“. Ziel des Seminars ist es, neben einer Einführung in klassische Theorien der Schule zugleich eine grundsätzliche Reflexion über Sinn und Legitimation der öffentlichen (Pflicht-)Schule anzustoßen und die beteiligten Studierenden so bei der Herausbildung eines professionellen Selbstverständnisses als zukünftige Lehrer*innen zu unterstützen. Als konkreter Ausgangspunkt dieser Auseinandersetzung dient dabei das Phänomen des Homeschooling – und damit die Beschäftigung mit Positionen, die die grundsätzliche Sinnhaftigkeit von Schule und Schulpflicht radikal in Frage stellen. Der sich aus dieser Zweiteilung ergebende Seminarablauf (Phase 1: Geschichte, Theorie und Praxis des Homeschooling; Phase 2: Schultheoretische „Antworten“ auf die damit verbundene Infragestellung des Prinzips Schule) wird im Beitrag kurz dargestellt, um im Anschluss daran das abschließende, beide Seminarteile wieder zusammenführende didaktische Element (Phase 3) ausführlicher vorzustellen: die Bearbeitung einer kooperativen Schreibaufgabe zum Thema „Homeschooling und Schulpflicht“ in Form eines fiktionalen Briefwechsels.The article describes the concept and implementation of a seminar on “Home schooling as a challenge to school theory”. The aim of the seminar is – in addition to an introduction to classical school theories – to initiate a fundamental reflection on the meaning and legitimacy of the public (compulsory) school and to support the participating students in developing a professional self-conception as future teachers. Confrontation with the phenomenon of home schooling is intended to produce a measure of “disorientation”. In this manner, the participants of the seminar are compelled to deal with viewpoints that challenge the meaningfulness of school and compulsory schooling on a fundamental level. The agenda for the main section of this seminar follows in a straightforward manner from this approach (Phase 1: history, theory and practice of home schooling; Phase 2: “answers” to the resulting challenge to the principle of schooling). The article describes this agenda in some detail and then outlines the concluding section of the seminar (Phase 3), which is meant to bring the participants’ thinking full-circle: a cooperative writing task on the subject of “home schooling and compulsory schooling” in the form of a fictional exchange of letters

    Self-reflection of school practice experiences based on work journals in teaching studies

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    Ein Arbeitsjournal ist eine Materialsammlung (Protokolle, Skizzen u.a.). Im Arbeitsjournal wird von den Studierenden dokumentiert und kommentiert, was sie in der Schule als bedeutsam wahrnehmen. Auszüge aus den Arbeitsjournalen der Studierenden werden in Kleingruppen unter professioneller Leitung gemeinsam analysiert. Dabei geht es um eine Beziehungsanalyse: „Was genau beschäftigt mich an dem Fallmaterial?“ „Welche Gefühle und Assoziationen kommen bei mir auf?“ Im Blickpunkt steht der latente Gehalt der Schulerfahrungen; es geht um das zunächst Unausgesprochene und Unzugängliche. Der psychoanalytisch orientierte Zugang kann dabei eine facettenreiche subjektorientierte Reflexion von Schulpraxiserfahrungen ermöglichen. Er zielt auf die Förderung einer kritisch-selbstreflexiven Grundhaltung gegenüber dem Berufsfeld „Schule“ im Rahmen bildungswissenschaftlicher Schulpraktikumsbegleitung an Hochschulen.A work journal is a collection of materials (protocols, sketches, etc.). In the work journal, students document and comment on what they perceive to be significant in the school. Excerpts from the student work journals are analyzed in small groups under professional supervision. It’s about a relationship analysis: “What exactly on the case material bothers and touches me?” “What kind of feelings and associations come to me?” The focus is on the latent content of school experience; it’s about the initially unspoken and inaccessible. The psychoanalytically oriented approach can facilitate a subject-oriented reflection of school experience. It aims at the promotion of teaching students in a critical self-reflexive attitude towards the occupational field “school” in the context of educational science tutorials at university

    Digital scavenger hunt in the forest: The Actionbound "Dem Wald auf der Spur" for the acquisition of biological content knowledge

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    Eine aktuelle Herausforderung der Lehrer_innenbildung ist es, Studierenden fachspezifische digitale Kompetenzen zu vermitteln. Deshalb wird in diesem Beitrag exemplarisch für das Fach Biologie ein Seminarkonzept vorgestellt, in dem Lehramtsstudierende digitale und fachlich-biologische Kompetenzen erwerben, indem sie sich mit ihren Smartphones auf eine digitale Schnitzeljagd durch den Teutoburger Wald begeben. Dazu wurde der Actionbound „Dem Wald auf der Spur“ entwickelt. Der Beitrag fokussiert die fachliche sowie methodisch-didaktische Konzeption des Actionbounds, welcher problemorientiertes Lernen in authentischen Kontexten mit dem Einsatz digitaler Medien kombiniert. Abschließend werden Möglichkeiten und Herausforderungen für die Praxis sowie mögliche Einsatzgebiete in anderen Fachbereichen aufgezeigt.In the Actionbound unit, student teachers acquire biological content knowledge by embarking on a digital scavenger hunt through the Teutoburg Forest. For this purpose, the Actionbound "Dem Wald auf der Spur" was developed, which is publicly playable. The article focuses on the technical as well as methodical-didactic conception of the Actionbound. It is based on problem-oriented learning in authentic contexts through the use of digital media. The evaluation shows that it is precisely this combination that has a particularly motivating and learning-promoting effect on the students. Possible areas of application in other departments are touched on

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