Herausforderung Lehrer_innenbildung – Zeitschrift zur Konzeption, Gestaltung und Diskussion (HLZ - Universität Bielefeld)
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    The Summer School as a Learning Opportunity for Teacher Students

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    Durch die Einführung der Sommerschule sind Hochschulen und Universitäten in Österreich angehalten, diese als neues Lernfeld in die Pädagogisch Praktischen Studien zu implementieren. Der Beitrag stellt ein Beispiel für die Konzeption einer Begleitlehrveranstaltung zur Sommerschule vor, welche sowohl die unterschiedlichen Voraussetzungen und Vorerfahrungen der teilnehmenden Studierenden berücksichtigt als auch der in allen Pädagogisch Praktischen Studien curricular verankerten Begleitung und Beratung Zeit und Raum bietet. Dazu wird die Sommerschule in Entwicklungsfelder von Lehramtsstudierenden eingeordnet, und es wird das Rahmenkonzept der vorbereitenden Lehrveranstaltung vorgestellt.With the introduction of the summer school in Austria, universities are strongly encouraged to implement it as a new learning format for the Pedagogical Practical Studies. The article presents an example for the conception of an accompanying course to the summer school that considers the diverse backgrounds and prior experiences of participating students, as well as providing time and space for curricular-based mentoring and advise across all pedagogical internship courses. For this purpose, the summer school is classified as a learning field in the developmental fields of student teachers and the framework concept for an accompanying course is presented

    Interdisciplinary Teaching of Physical Education and Biology: The implementation of interdisciplinary teaching concepts within the scope of a university-accompanied school internship during undergraduate studies

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    Fächerübergreifende Unterrichtskonzepte werden an vielen Schulen alltäglich umgesetzt. Damit wird meistens die Hoffnung auf eine bessere Vernetzung der Unterrichtsinhalte und eine höhere Anwendungsorientierung verbunden. Die besonderen didaktischen Anforderungen an Lehrer*innen, zukünftig fächerübergreifend unterrichten zu können, sind hingegen selten Bestandteil ihrer universitären und schulischen Ausbildung. Darauf reagierend wurde in Kooperation zwischen der Sportpädagogik und der Biologiedidaktik ein universitär begleitetes Schulpraktikum für das Bachelorstudium entwickelt. Ziel des Angebotes ist es, Lehramtsstudierenden der Fächer Sport und Biologie zu ermöglichen, erste Erfahrungen im fächerübergreifenden Unterrichten zu sammeln. Sie planen und unterrichten in einer Schulklasse einer Kooperationsschule eine dreiwöchige fächerübergreifende Einheit im Sport- und Biologieunterricht. Im Team von jeweils drei Sport- und Biologiestudierenden erfolgt sowohl die Planung der Einheit als auch die Reflexion der eigenen Unterrichtserfahrungen durch den standardisierten Austausch von Unterrichtenden und Hospitierenden im unmittelbaren Anschluss an die Unterrichtsstunde. Durch die Kooperation der Studierenden der unterschiedlichen Fächer erlangen alle Studierenden einen Einblick in beide Fachperspektiven und die Unterrichtsplanung im Team. Hierbei handelt es sich sowohl aus der Sicht von Forschenden als auch von Lehrer*innen um zentrale Gelingensbedingungen für erfolgreichen fächerübergreifenden Unterricht.  Interdisciplinary teaching has become commonplace in many schools. This is tied to expectations of improved connectivity between the subject-related lesson content and higher application orientation. However, the didactic challenges of interdisciplinary teaching are seldom part of formal teacher training. For that reason, the sports pedagogy and biology didactics departments of a German university cooperatively developed a school internship programme that is described in the present contribution. It seeks to enable future teachers of both subjects to gain some initial experience in interdisciplinary teaching. At a partner school, the interns plan and teach a three-week interdisciplinary unit. Working in a team comprised of three students from each subject, the students engage in the planning and standardised reflection of all lessons in their unit. Through interdisciplinary cooperation, all students can gain an insight into both subject perspectives as well as the experiences of planning lessons in a team. Both researching and teaching staff unanimously agree that these are key conditions for successful interdisciplinary teaching

    Inquiry-Based Learning for Teaching Computer Science in Elementary Schools: Evaluation of a Research Seminar for Students and Teachers Using the Example “Languages and Automata”

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    Informatische Bildung wird auch im Primarbereich immer relevanter. Um in diesem Bereich Unterricht adäquat planen und durchführen zu können, bedarf es qualifizierter Lehrkräfte, die über fachinhaltliche und fachdidaktische informatische Kompetenzen verfügen. Allerdings sind sowohl die Ausbildung angehender Sachunterrichtslehrkräfte als auch das Fortbildungsangebot inallen Phasen der Lehrer*innenbildung noch unzureichend. Dieses Ausbildungsdesiderats nimmt sich das im Folgenden beschriebene Forschungsseminar an, das von Fachdidaktiker*innen aus der Didaktik der Informatik und der Didaktik des Sachunterrichts gemeinsam entwickelt wurde. Zentrales Prinzip des Forschungsseminars war das Forschende Lernen, das zur Professionalisierung der (angehenden) Sachunterrichtslehrkräfte zum Themengebiet „Informatische Bildung“ durchgehend Anwendung fand. In diesem Beitrag werden die Ziele, das Konzept und dessen Ausgestaltung sowie die Durchführung und die Evaluation des Forschungsseminars mit 14 Seminarteilnehmenden dargestellt.Computer science education is becoming increasingly relevant at the primary education level. In order to be able to plan and conduct lessons in this field, qualified teachers are needed who have content knowledge and pedagogical content knowledge in computer science. However, both the training of prospective teachers and the further education offered in all phases of teacher training are still inadequate. The research seminar described below, which was jointly developed by educators from the didactics of computer science and the didactics of general studies, addresses this advanced training desideratum. The central principle of the research seminar was inquiry-based learning, which was applied throughout in or-der to professionalize (prospective) teachers on the topic of “informatics education”. In this paper, the aims, the concept, and its design as well as the implementation and evaluation of the research seminar with 14 learners are presented

    Critical Thinking in the Educational Sciences: Concept and Implementation of an Interdisciplinary Co-Teaching Seminar for Prospective Teachers

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    Eine wissenschaftliche Lehramtsausbildung muss neben der fachwissenschaftlichen, pädagogischen und fachdidaktischen Befähigung auch die Ausbildung von Kompetenzen fördern, die eine fundierte Meinungsbildung zu Fragen bildungsbezogener Themen mit gesellschaftlicher und praktischer Relevanz ermöglichen. Dazu gehört wesentlich, den wissenschaftlichen Diskurs über Lehren und Lernen verfolgen und wissenschaftliche Ergebnisse verstehen, einordnen und ihre praktischen Implikationen reflektieren zu können. Der vorliegende Beitrag gibt einen Einblick in die konzeptuelle Gestaltung der interdisziplinären Lehrveranstaltung „Kritisches Denken in den Bildungswissenschaften“, deren Ziel die Vermittlung von Grundlagen und Voraussetzungen für kritische Reflexionen von bildungswissenschaftlichen Diskursen ist.The qualifications acquired during teacher training must, in addition to content knowledge and pedagogical content knowledge, also include competencies that enable future teachers to form well-founded opinions on educational issues with social and practical relevance. This essentially includes being able to follow the scientific discourse on teaching and learning, understanding scientific results, and being able to critically reflect on the practical implications. To acquire these qualifications, teacher training needs to offer appropriate learning opportunities. The present contribution describes the conceptual design and implementation of an interdisciplinary co-teaching course on “Critical Thinking in Educational Sciences”, which focuses on fundamentals for critical reflection

    Educational Reconstruction of Coastal Dynamics for Extracurricular Learning Venues: Using the Model of Educational Reconstruction to improve Extracurricular Learning

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    Den vielen außerschulischen Lernorten an der norddeut-schen Wattenmeerküste mangelt es in ihren Bildungsangeboten an Erklärungen und Modellen, die sich eignen, um auch die dortige physikalische Dynamik in Form von Strömungs- und Strukturbildungsphänomenen zu erklären. Die Lernort-leitenden berichten, dass Besuchende Fragen zu entsprechenden Phänomenen stellen, die weder von ihnen noch den Bildungsangeboten beantwortet werden können. Die vorliegende Studie widmet sich diesem Defizit. Sie ist in einem übergeordneten Projekt angesiedelt, das von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gefördert wird. Das übergeordnete DBU-Projekt zielt darauf ab, Exponate für außerschulische Lernorte zu entwickeln, die auch die physikalische Sicht auf die Dynamik an der Küste repräsentieren. Die vorliegende Studie leistet zu diesem übergeordneten Projekt insofern einen Beitrag, als eine Didaktische Rekonstruktion der physikalischen Dynamik an der Küste durchgeführt wurde, die darauf abzielte, Leitlinien für eine didaktische Strukturierung zu entwickeln. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde im Rahmen der Didaktischen Rekonstruktion zunächst fachliche Klärung betrieben, indem die zentralen physikalischen Grundideen des Themenfelds herausgearbeitet wurden. Im zweiten Schritt wurden Lernendenperspektiven auf Strömungen und Strukturbildungen mit einer Interviewstudie erfasst. Dabei wurde zum einen beforscht, welche Merkmale Lernende mit den beiden Termini „Strömung“ und „Strukturbildung“ assoziieren. Zum anderen wurde untersucht, wie Lernende die Entstehung von Strömungen und Strukturbildungen erklären. Im dritten Schritt wurden die physikalischen Grundideen mit den untersuchten Lernendenperspektiven verglichen. Auf Basis dieses Vergleichs wurden Leitlinien für eine didaktische Strukturierung zur physikalischen Dynamik an der Küste erarbeitet. Diese Leitlinien dienen im übergeordneten DBU-Projekt der Unterstützung der Zusammenarbeit zwischen Physikdidaktik, Lernortleitenden und Ausstellungsagenturen zur Entwicklung neuer Ausstellungsexponate.Many extracurricular learning venues located near the German Wadden Sea are lacking explanations and models that are suitable for explaining the physical dynamics of the coast. The operators report that visitors ask questions about currents and structure formation phenomena that neither they nor their educational offerings can answer. The present study addresses this deficit. The study is part of an overarching project that is funded by the German Federal Environmental Foundation (DBU). The overarching DBU project aims to develop exhibits for extracurricular learning venues that also represent the physical view on the dynamics of the coast. The present study contributes to this overarching project insofar as an educational reconstruction of the physical dynamics of the coast was carried out, which aimed to formulate educational guidelines. In the first step of the Model of Educational Reconstruction, the concept of elementarization was used to analyze the subject matter structure of coastal dynamics by elucidating the basic scientific ideas in the subject area. These include processes of equalization and self-organization that explain currents and structure formations in granular matter. In the second step, the learners’ conceptions of currents and structure formations on the coast were examined with an interview study. On the one hand, it was investigated what the terms “current” and “structure formation” mean from the learners’ viewpoint. On the other hand, it was examined which physical concepts are used by the learners to explain both phenomena. In the third and final step, the basic physical principles were being compared with the learners’ perspectives. Based on this comparison, educational guidelines were formulated. In the overarching DBU project, these guidelines serve to support cooperation between science education researchers, operators of the extracurricular learning venues, and the exhibition design agencies to develop new exhibits

    LLEKlas – Teaching and Learning Designs Promoting the Acquisition of Classroom management strategies: A Course Concept for Teacher Training

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    Im vorliegenden Beitrag wird ein Lehrveranstaltungskonzept zum Erwerb von Klassenführungsstrategien im Lehramtsstudium vorgestellt. Dem Expertiseansatz folgend wird Studierenden dabei deklaratives und konditional-prozedurales Wissen über Klassenführung vermittelt, mit dem Ziel, Handlungsstrategien der Klassenführung theoriegeleitet zu erkennen, zu analysieren und zu beurteilen. Für diesen Zweck wurden Lehr-/Lernarrangements entwickelt, die Wissen und Anwendung verknüpfen. In aufeinander aufbauenden Modulen werden die Studierenden angeleitet, die professionelle Wahrnehmung zu schulen und Handlungsmuster zu erkennen, durch die eine erfolgreiche Klassenführung gekennzeichnet ist. Kern des Konzeptes bilden das Linzer Konzept der Klassenführung (LKK; Lenske & Mayr, 2015a) und der dazugehörige Linzer Diagnosebogen zur Klassenführung (LDK; Mayr, Eder, Fartacek, Lenske & Pflanzl, 2018), wonach die Handlungsbereiche Beziehung, Kontrolle und Unterricht als die zentralen Komponenten der Klassenführung abgebildet werden. Über Videovignetten und Rollenspiele sollen Studierende Handlungsstrategien effizienter Klassenführung erkennen, theoretisch rückbinden und reflektiert auswählen können. Der Beitrag begründet im ersten Schritt die Bedeutung der Klassenführung und definiert das Begriffsverständnis. Er widmet sich im Anschluss der didaktischen Verortung und der Umsetzung des Konzeptes. Ebenso werden die Methoden der Videovignetten und des Rollenspiels aus hochschuldidaktischer Sicht beleuchtet und ihre Bedeutung für das Lehrveranstaltungskonzept aufgezeigt. Im beigefügten Online-Supplement wird die Durchführung der Lehrveranstaltung im Detail erläutert, was interessierten Kolleg*innen die Übernahme des Konzeptes ermöglichen soll. Der Beitrag schließt mit einem Erfahrungsbericht und ersten Befunden zur Überprüfung des Wissenserwerbs zur Klassenführung. Formative sowie summative Evaluation des Lehrveranstaltungskonzeptes bescheinigen den dargestellten Lehr-/Lernarrangements positive Effekte.This paper aims to present a course design supporting students in their acquisition of classroom management strategies. Based on the expert paradigm of teaching, declarative and conditional-procedural knowledge is imparted to course participants, enabling students to identify, analyse and evaluate classroom management strategies based on a theoretical concept. For this purpose, a course design connecting knowledge and application has been developed. In follow-up modules, students are instructed to train their professional perception and to identify action strategies contributing to effective classroom management. The course is based on the concept Linzer Konzept der Klassenführung (LKK; Lenkse & Mayr, 2015a) and on the diagnostic tool Linzer Diagnosebogen zur Klassenführung (LDK; Mayr, Eder, Fartacek, Lenske & Pflanzl, 2018), comprising three essential dimensions of pedagogical action: relationship, control and instruction. Through role plays and video sequences, students shall identify action strategies and their theoretical basis as well as develop alternative strategies. This contribution postulates the relevance of classroom management and discusses its scope and meaning. Furthermore, the course design and its underlying methodology are addressed. Also, the importance of video sequence and role play activities for the course as well as their design are outlined from a collegiate perspective. The online-supplement includes a detailed description of the course – this should facilitate colleagues in teacher education to put the concept into action. Finally, experiences and collateral research findings regarding the acquisition of classroom management knowledge are presented. Formative as well as summative evaluation of the course design indicate positive effects

    A Portfolio Concept in Teacher Education and Its Potential: Konzeption – Charakterisierung - Innovationspotential

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    Im Professionalisierungsprozess von Lehrpersonen werden ein ausgeprägtes Reflexionsvermögen und eine forschende Haltung als zentrale Aspekte angesehen. In der neuen österreichischen Sekundarstufenlehrerausbildung sind schulpraktische Phasen, bei denen Studierende von Praxispädagog*innen begleitet werden, ein wichtiger Punkt der Ausbildung. In ihnen wird ein Brückenele-ment zur Verbindung der theoretischen Lehrinhalte an der Hochschule mit den praktischen Handlungsfeldern in der Schule gesehen. Im Cluster Mitte, Standort Linz, werden die bildungswissenschaftlichen Lehrveranstaltungen an den beiden pädagogischen Hochschulen und der lokalen Universität abgehalten. Die Praxisphasen finden an unterschiedlichen Schultypen der Sekundarstufe statt, wobei ca. 900 Praktikumsplätze pro Semester vergeben werden. Um bei so vielen lehrenden Personen einheitliche Standards zu gewährleisten, sind verbindliche Konzepte für Inhalte und Aufträge an die handelnden Personen notwendig. Ausbildungsbegleitend wird daher mit einem Entwicklungsportfolio gearbeitet, welches die zentralen curricularen Kompetenzen verdichtet abbildet und Studierenden die Gelegenheit bietet, einerseits ihre Lerngelegenheiten im Ausbildungsprozess zu dokumentieren und andererseits am Ende des Studiums ihre individuelle Entwicklung zu reflektieren. In diesem Beitrag werden die Konzeption des Linzer Entwicklungsportfolios vorgestellt und die Ausgestaltung unter den vorliegenden Rahmenbedingungen dargestellt. Dabei werden Gelingensbedingungen in der Portfolioarbeit genauer betrachtet. Es wird zudem die Frage geklärt, welches Innovationspotenzial in der Arbeit mit dem Entwicklungsportfolio steckt und wie dieses anhand bestehender Kategorien charakterisiert werden kann.In the process of professionalization of teachers, a distinct ability to reflect and an inquiry-based learning attitude are regarded as central aspects. In Austria’s secondary teacher education, practical school phases, in which students are accompanied by teacher mentors, are an important issue in education science education. They are seen as a bridging element to connect the theoretical teaching content at the university with practical fields of action at schools. In the Cluster Mitte, Linz location, the educational science courses are held at the two teacher training colleges and the local university. The practical phases take place at different types of secondary schools, with approx. 900 internships per semester being assigned. In order to ensure uniform standards with so many people involved in teaching, binding concepts regarding contents and assignments to the acting persons are necessary. Accompanying the bachelor program, a portfolio work-process is implemented, which condenses the central curricular competences and offers students the opportunity to document their learning opportunities in the training process and to reflect on their individual development at the end of their studies. In this article, the concept of the Linz development portfolio is presented and the design of the portfolio under the existing framework conditions is described. The conditions of success of portfolio work are examined in more detail. In addition, the question is to be clarified which innovation potential lies in the work with the development portfolio and how this can be characterized on the basis of existing literature

    (Civic) Educational Reconstruction and Citizens’ Societal Conceptions: An Exemplary Analysis of Democratic Beliefs and Conceptions

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    Als Politikdidaktische Rekonstruktion hat sich das Modell der Didaktischen Rekonstruktion auch im Diskurs der politikdidaktischen Vorstellungsforschung etabliert (Fischer & Lange, 2014). Durch die Normativität vieler erforschter Themengebiete wurde diese im politikdidaktischen Rahmen durch den Schritt der Zielklärung erweitert, der die Wertmaßstäbe unterrichtlicher Vorstel-lungsveränderungen reflektiert und den Beitrag der ausgewählten Bildungsinhalte zur Legitimation des politischen Lernens untersucht (Lange, 2010). Allerdings sind die Bezüge politikdidaktischer Forschungsarbeiten auf das Modell der Didaktischen Rekonstruktion und der diesem zugrunde liegenden Konzepte uneinheitlich. Dieser Beitrag stellt in diesem Zusammenhang das Modell der Politikdidaktischen Rekonstruktion und die hiermit verbundenen Bezugspunkte vor und geht auf die unterschiedlichen Ansätze und Themengebiete politikdidaktischer Forschung ein. Darüber hinaus wird eine Erweiterung im Bereich des Vorstellungsbegriffes in Anbindung an sozialpsychologische Theorien vorgeschlagen und das Konzept eines Vorstellungssystems eingeführt. Die theoretisch diskutierten Konzepte werden zudem anhand der Vorstellungen zweier Schüler*innen zum Thema Demokratie exemplarisch vorgestellt. Die Schüler*innen zeigen dabei in ihren Vorstellungen von Demokratie starke normative Konnotationen des Begriffes sowie eine enge Verknüpfung mit weiteren Konzepten. Während eine Schülerin Demokratie sehr positiv besetzt und als Mitwirkung in allen Lebensbereichen beschreibt, sieht ein anderer Schüler Demokratie vor allem durch wirtschaftliche Machtpositionen dominiert. Abschließend wird beschrieben, wie an der Leibniz Universität Hannover das methodische Konzept der Politikdidaktischen Rekonstruktion in das Lehrkonzept zum qualitativen Forschen in der politischen Bildung eingebunden wird.The Model of Educational Reconstruction has established itself in the research field of civic education, especially when it comes to the analysis of citizens’ societal conceptions (Fischer & Lange, 2014). Due to the normative nature of the field, additional emphasis is put on the clarification and reflection of the normative goals of civic education, which are used as standards to justify the diversification of political beliefs through didactic interventions (Lange, 2010). Thus, the “civic educational reconstruction” expands the model to better match the normative nature of civic education. However, the links between the research on students’ conceptions in civic education and the Model of Educational Reconstruction are inconsistent. This article thus presents the Model of the Civic Educational Reconstruction as well as its points of reference and discusses different approaches and topics of research in civic education. The model as well as its theoretic foundations are applied by analyzing students’ conceptions of democracy. These conceptions show a strong normative connotation of the term and a close connection to other concepts. While one student has very positive beliefs about democracy and describes it as participation in all areas of life, another student sees democracy as being dominated by economic power positions. Finally, this article describes how the methodological concept of the Civic Educational Reconstruction is integrated into teacher training at the University of Hannover

    A Look Back – a Step Forward: Biography Work in Higher Education : Reflective Approaches to Individual Professionalisation Processes

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    Reflexionskompetenz ist im Kontext universitärer Ausbildung von angehenden Lehrkräften mittlerweile eine zentrale Schlüsselkompetenz, die sich in zahlreichen Seminarbeschreibungen und Modulhandbüchern wiederfindet. Dabei stellen sowohl die Anleitung von Reflexionsprozessen als auch die Einlassung darauf voraussetzungsvolle Momente für Dozierende und Studierende dar. Eine besondere Anforderung ergibt sich dann, wenn es sich bei dem Reflexionsgegenstand um die eigene (Bildungs-)Biografie der Studierenden handelt. Im folgenden Artikel wird dargelegt, inwiefern eigene lebensgeschichtliche Erfahrungen in der Ausbildung angehender Lehrkräfte berücksichtigt werden können. Anhand eines Seminarkonzepts werden theoretische Grundlagen sowie anwendungsbezogene Durchführungshinweise geboten, die Hinweise für die Herstellung von geeigneten Rahmenbedingungen, beidseitige Anforderungen und die Besonderheiten des didaktischen Prinzips „Biografiearbeit“ liefern. Die Erfahrungen mit diesem Seminarkonzept führen notwendigerweise zu dem Schluss, dass die Auseinandersetzung mit der eigenen Biografie als Teil des Professionalisierungsprozesses zu begreifen ist.Reflection competence has become a central key in the context of teacher training and can be found in numerous seminar descriptions and module manuals. Both the instruction and the initiation of reflection processes are prerequisite moments for lecturers and students. Special requirements arise when the object of reflection is the students’ own (educational) biography. Our article illustrates how it is possible to consider students’ own biographies during teacher training. Based on a seminar concept, theoretical basics as well as implications are provided, which give hints for the framework conditions, mutual requirements and the specifics of the didactic principle “biography work”. The experience with this seminar concept necessarily leads to the conclusion that the examination of one’s own biography should be understood as part of the professionalisation process

    (Literary-)Aesthetic Learning and Cultural Education: Central Concepts and Their Relevance for Teacher Education

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    Der Wert der kulturellen Bildung im schulischen Kontext ist unbestritten. Die zahlreichen Potenziale kultureller Bildung liegen etwa in der Förderung der Persönlichkeitsentwicklung, der Selbstwirksamkeitserwartung und der kulturellen Teilhabe aller Schüler*innen, da der Lernort Schule auch Kinder adressieren kann, die im außerschulischen Kontext nur wenig bis keine Berührungspunkte mit kultureller Bildung haben. Eine strukturelle und fächerübergreifende Verankerung kultureller Bildung in der Lehrer*innenbildung stellt – trotz einiger (oft standortgebundener) Modellversuche – eine systematische Leerstelle dar. Mit diesem Beitrag soll eine Grundlage für eine entsprechende Perspektiverweiterung in der Lehrer*innenausbildung geschaffen werden, denn Lehrkräfte sind als zentrale Multiplikator*innen kultureller Handlungspraxen anzusehen. Zunächst werden zentrale Begrifflichkeiten geklärt, daran anschließend Fragen zur Relevanz und Implementierung der kulturellen Bildung in die Lehrer*innenbildung diskutiert. Ziel ist es, anhand theoretischer Begründungslinien die besondere Bedeutung von (literar-)ästhetischen Zugängen und kultureller Bildung in Schule und Unterricht zu verdeutlichen und zu einer Weiterentwicklung einer entsprechenden Lehrer*innenbildung anzuregen.The value of cultural education in the school context is undisputed. The numerous potentials of cultural education include the promotion of personality development, the expectation of self-efficacy, and the cultural participation of all students, because school can also address children who have little or no contact with cultural education in an out-of-school context. A structural and interdisciplinary anchoring of cultural education in teacher training is – despite some (often location-bound) pilot projects – a systematic gap. The aim of this article is to create a basis for a corresponding broadening of perspectives in teacher training, since teachers are to be regarded as central multipliers of cultural practices. First, central concepts will be clarified, followed by a discussion of questions concerning the relevance and implementation of cultural education in teacher training. The aim is to clarify the special significance of (literary) aesthetic approaches and cultural education in schools and lessons on the basis of theoretical explanatory approaches and to stimulate the further development of appropriate teacher training

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