o-bib - Das offene Bibliotheksjournal (VDB - Verein Deutscher Bibliothekare e.V.)
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Zwanzig Jahre Diamond Publishing: German Medical Science: Die zukunftsgerichtete Entwicklung des wissenschaftlichen Publizierens am Beispiel der Deutschen Zentralbibliothek für Medizin – ZB MED Informationszentrum Lebenswissenschaften
Die Rolle der AG Universitätsverlage in der Wissenschaftskommunikation: Eine 20-jährige Erfolgsgeschichte
Die AG Universitätsverlage hat sich seit ihrer Gründung vor zwanzig Jahren als ein zukunftsweisendes Netzwerk für wissenschaftliche Verlage im deutschsprachigen Raum etabliert. Mit 33 Mitgliedsverlagen aus Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz leistet die AG einen bedeutenden Beitrag zur Wissenschaftskommunikation und zur Förderung von Open Access (OA). Dieser Artikel beleuchtet die Entwicklung, die aktuellen Herausforderungen und die Erfolge der AG Universitätsverlage. Since its foundation 20 years ago, the Working Group of University Presses (AG Universitätsverlage) has established itself as a forward-looking network for academic publishers in German-speaking countries. With 33 members from Germany, Austria, Italy and Switzerland, the WG plays a key role in scholarly communication and the promotion of Open Access (OA). This article sheds light on the development, current challenges and successes of the AG Universitätsverlage.
Fachreferat im Tandem: Ein Erfahrungsbericht der ULB Darmstadt zur Neuorganisation der Fachreferate
Forschungs- und Informationspraxis wissenschaftlicher Zielgruppen im Fokus: Eine empirische Untersuchung an vier Fakultäten der TH Köln
Der Beitrag zeigt, wie sich für die Konzeption forschungsunterstützender Dienstleistungen relevante wissenskulturell spezifische Besonderheiten verschiedener akademischer Zielgruppen in Form einer standardisierten Online-Befragung ressourcenschonend ermitteln lassen. Dazu haben die Verfasserinnen einen Fragebogen erarbeitet, der im Austausch mit Wissenschaftler*innen von vier verschiedenen Fachbereichen der TH Köln an die Besonderheiten der Forschungspraxis in diesen Bereichen angepasst wurde. Das Ergebnis sind vier wissenskulturell spezifizierte Fragebögen-Prototypen, die in Form von Online-Befragungen an der TH Köln getestet wurden. Die Resultate belegen die Effektivität dieses Verfahrens und geben Hinweise für die Umsetzung auch an anderen Einrichtungen.
The article shows how relevant characteristics which are specific for the knowledge cultures of different academic target groups and are needed for the design of research-supporting services can be resource-efficiently determined via a standardised online survey. For this, the authors have developed a questionnaire which was adapted in dialogue with academics from four different departments at TH Köln to the specifics of research practice in these areas. This resulted in four questionnaire prototypes adapted to different cultures of knowledge that were tested in form of online surveys at TH Köln. The results demonstrate the effectiveness of this procedure and provide information for its implementation at other institutions
Aktuelle Bedarfe beim Forschungsdatenmanagement: Ergebnisse einer Übersichtsstudie der Landesinitiative FDM-NDS
Forschungsdatenmanagement (FDM) mit dem Ziel Forschungsdaten auffindbar, zugänglich, interoperabel und nachnutzbar zu erhalten, gewinnt in den vergangenen Jahren nicht nur an außeruniversitären Forschungseinrichtungen, sondern auch an Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften, zunehmend an Bedeutung. Dieser Artikel bietet einen Überblick zu aktuellen Bedarfen zum Forschungsdatenmanagement von Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Deutschland. Ziel der Literaturauswertung war es, die Bedarfe von Forschenden und FDM-Mitarbeitenden in Niedersachsen für die weitere Entwicklung von Angeboten im Rahmen der Landesinitiative Forschungsdatenmanagement Niedersachsen (FDM-NDS) zu eruieren. Der Aufsatz basiert auf einer qualitativen Literaturauswertung von 11 Studien aus den Jahren (2018–06/2024) ergänzt um „Erfahrungen“ aus dem ersten Projektjahr (02/2024–02/2025) der Landesinitiative FDM-NDS.
Daraus abgeleitet werden Empfehlungen für die Arbeit der Landesinitiative Forschungsdatenmanagement Niedersachsen, die auch Ansatzpunkte für weitere Projekte zum Forschungsdatenmanagement u.a. an Hochschulen bieten können.Research data management (RDM), with means making research data findable, accessible, interoperable and reusable, is gaining increasing importance in recent years, not only at non-university research institutions, but also at universities and universities of applied sciences. The article provides an overview of the current needs for research data management at universities and universities of applied sciences in Germany. The aim of the study was to identify the needs of researchers and RDM employees in Lower Saxony for the further development of services within the framework of the Lower Saxony State Initiative for Research Data Management (FDM-NDS). The Study is based on a qualitative literature analysis of 11 studies published from 2018–06/2024 supplemented by ‘experiences’ from the first project year of the Lower Saxony State Initiative for Research Data Management (FDM-NDS) (02/2024–02/2025). Recommendations for the further work of FDM-NDS are derived. The presented findings can also provide starting points for further research data management projects at other universities among others