o-bib - Das offene Bibliotheksjournal (VDB - Verein Deutscher Bibliothekare e.V.)
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    Rezension zu: McGuinness, Claire: The academic teaching librarian’s handbook / Claire McGuinness

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    Gemeinsame Kommission Informationskompetenz: Jahresbericht 2020

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    Nachruf auf Hans Popst (1940-2020)

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    Citizen Science: Eine Chance für wissenschaftliche Bibliotheken

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    Citizen Science – verstanden als Zusammenarbeit von professionell und ehrenamtlich tätigen Forschenden im gesamten Forschungskreislauf, von der Entwicklung wissenschaftlicher Fragestellungen über die Sammlung bis zur Analyse und Interpretation von Daten – hat in jüngster Zeit viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Der programmatische Beitrag identifiziert ausgehend von den praktischen Erfahrungen der Zentralbibliothek Zürich drei Chancen für Citizen Science in wissenschaftlichen Bibliotheken. Erstens sind die Stammkundinnen und -kunden potentielle Citizen Scientists, zu denen die Bibliotheken bereits Kontakt haben. Zweitens gewährleisten die Infrastrukturen die Nachhaltigkeit der Ergebnisse von Citizen Science-Projekten. Drittens ermöglicht es der digitalisierte Bestand der Bibliotheken, in Citizen Science-Projekten neuartige Fragestellungen an bekanntes Material zu richten. Wissenschaftlichen Bibliotheken – insbesondere denjenigen mit einem doppelten Auftrag als Univer-sitätsbibliothek einerseits, Landes-, Regional- oder Stadtbibliothek andererseits – eröffnet Citizen Science die Perspektive, ihre Position als Vermittler zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit zu stärken, neue Formen der Partizipation mitzugestalten und den Prozess der Wissensgenerierung zu unterstützen.Recently, there has been an increasing interest in Citizen Science, understood as the collaboration of professional and volunteer researchers in the entire research cycle from the development of scientific questions to the collection, analysis and interpretation of data. Based on the practical experiences of the Zentralbibliothek Zürich, this direction-setting article identifies three opportunities, which foster Citizen Science in academic libraries. First, the regular customers are potential Citizen Scientists with whom the libraries already have well-established contacts. Second, the infrastructures guarantee the sustainability of the results of Citizen Science projects. Third, the libraries’ digitized holdings make it possible to put new kinds of questions to well-known material in Citizen Science projects.With respect to academic libraries – especially those which function both as a university library and as a state, regional or city library – Citizen Science can strengthen their position as mediators between science and the public, helping to shape new forms of participation and supporting the process of knowledge production

    Makerspace-Toolboxen für Bibliotheken in der Schweiz

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    In diesem Text werden mobile Makerspace-Toolboxen vorgestellt, welche von kleinen schweizerischen allgemeinen öffentlichen Bibliotheken bestellt werden können, um eigene Makerspace-Veranstaltungen durchzuführen, sowie die vorläufigen Ergebnisse einer Umfrage zur Nutzung dieser Boxen dargestellt. Entgegen den Vorhersagen aus der Literatur zu Makerspaces in Bibliotheken zeigt sich, dass sie ‒ obwohl die Bibliotheken überwiegend zufrieden mit ihnen sind ‒ nicht viel an den Angeboten der Bibliotheken ändern: Die meisten Veranstaltungen konzentrieren sich auf das Ausprobieren der Technologien durch die Nutzer*innen. Die Zielgruppen sind meist Kinder und Familien. Die Bibliotheken haben die Makerspace-Toolboxen in ihre etablierte Arbeit integriert.In this paper, we present mobile makerspace toolboxes which can be ordered by small Swiss public libraries to conduct their own makerspace events as well as the preliminary results of a survey on the usage of these boxes. Contrary to predictions from the literature, it is shown that – although libraries are overwhelmingly happy with them – makerspaces in libraries do not lead to significant changes in their offers: Most events focus on the trying out of the technologies by users. The targeted audiences are mostly children and families. Libraries integrated the makerspace toolboxes into their already established practices

    Die Rolle des Open Access Monitor Deutschland bei der Antragstellung im DFG-Förderprogramm „Open-Access-Publikationskosten“

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    Durch Unterstützung des DFG-Förderprogramms „Open Access Publizieren“ wurden zwischen 2010 und 2020 vielerorts Publikationsfonds eingerichtet und Finanzströme neu geordnet. Das seit 2021  gültige neue Förderprogramm „Open-Access-Publikationskosten“ schafft einerseits neue Optionen  für die Mittelverwendung, stellt aber andererseits aufgrund der noch stärkeren Betonung der Strukturbildung auch erhöhte Anforderungen an die Antragstellung. Zur Unterstützung der Antragstellung  wurden beim Open Access Monitor Deutschland neue Funktionen implementiert, die die notwendige  Datenerhebung wesentlich erleichtern. Mit ihrer Hilfe ist es beispielsweise auf einfache Art möglich,  das Publikationsaufkommen differenziert nach Verlagen zu erheben.With the support of the DFG open access publishing programme, publication funds were established  in many places between 2010 and 2020 and financial flows were reorganized. On the one hand, the  DFG “Open Access Publication Funding” programme, which came into effect in 2021, opens up new  options for the use of funds. On the other hand, it places increased demands on the application  process due to the even stronger emphasis on structure formation. To support the application  process, new functions have been implemented in the open access monitor for Germany that make  the necessary data collection much easier. They make it possible, for example, to easily survey the  publication output among different publishing houses

    Forschungsdatenrepositorium mit einem kooperativen Betriebsmodell: Fallstudie

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    Datenrepositorien gehören inzwischen zum Kernangebot vieler Bibliotheken. In diesem Kontext sind kooperative Betriebsmodelle eine selten genutzte, aber sehr attraktive Möglichkeit. Durch die Arbeitsteilung und die Trennung von technischem Betrieb und inhaltlicher Betreuung kann so auch bei einer begrenzten Ressourcenlage ein angemessenes Ergebnis erlangt werden. Für Konzeption, Implementierung und Betrieb eines Repositoriums bedarf es qualifiziertes Fachpersonal sowohl auf technischer als auch auf bibliothekarischer bzw. kuratierender Seite. Angesichts des gegenwärtigen Fachkräftemangels sollte daher kritisch hinterfragt werden, ob jede Bibliothek „das Rad neu erfinden“ muss. Das Kommunikations-, Informations-, Medienzentrum (KIM) der Universität Konstanz hat sich deshalb für eine kooperative Umsetzung mit FIZ Karlsruhe – Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur (FIZ Karlsruhe) entschieden. So wurde das Datenrepositorium KonDATA der Universität Konstanz basierend auf dem von FIZ Karlsruhe betriebenen Dienst RADAR realisiert. Mit „RADAR Local“ stellt FIZ Karlsruhe eine anpassbare Repositoriums-Lösung bereit, die lokal an der Universität betrieben wird. Pflege und Wartung der Software werden dabei remote von Mitarbeiter*innen des Leibniz-Instituts erledigt. Dadurch ist vor Ort kein technisches Personal notwendig, sodass sich das KIM auf die bibliothekarischen Kernkompetenzen bei der Kuratierung der Daten fokussieren kann. Dieser Artikel beschreibt den Bedarf der Universität Konstanz, den Auswahlprozess bis zur geeigneten Lösung und wie das gewählte kooperative Betriebsmodell ausgestaltet und umgesetzt wurde. Anschließend werden das Betriebsmodell, seine Vor- und Nachteile sowie seine langfristigen Auswirkungen diskutiert.  Nowadays, data repositories are a part of the core services of many libraries. In this context, cooperative operating models are a rarely used but very attractive option. Because of the division of labour and the separation of technical operation and content support, an adequate result can be achieved even with limited resources. The design, implementation, and operation of a repository requires qualified staff on both the technical and library/curation side. In the face of the current shortages of qualified staff, it should be critically questioned whether every library has to “reinvent the wheel”. The Communication, Information, Media Center (KIM) of the University of Konstanz therefore opted for a cooperative implementation with the FIZ Karlsruhe – Leibniz Institute for Information Infrastructure. KonDATA, the data repository of the University of Konstanz, is based on the RADAR service operated by FIZ Karlsruhe. With “RADAR Local”, FIZ Karlsruhe provides a customizable repository solution that is operated locally at the university. Maintenance of the software is done remotely by employees of the Leibniz Institute. This means that no technical staff is required on site, so that the KIM can focus on its core library competencies in curating the data. The article describes the requirements of the University of Konstanz, the selection process leading up to an appropriate solution, and how the selected cooperative operating model was designed and implemented. The operating model, its advantages and disadvantages, and its long-term effects are also discussed

    A first metadata schema for learning analytics research data management

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    Forschungsdaten bilden die Grundlage für wissenschaftliches Arbeiten und um neue Erkenntnisse zu gewinnen. Learning Analytics ist die Wissenschaft zur Verbesserung des Lernens in verschiedenen Bereichen des Bildungssektors, doch obwohl die Datenerhebung zum größten Teil mittels computer-gestützter Verfahren durchgeführt wird, besitzt die Disziplin zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Forschungsdatenmanagementkultur oder -konzepte. Wie jede Forschungsdisziplin hat Learning Analytics ihre Eigenheiten, die für die Erstellung von Forschungsdatenmanagementkonzepten, insbesondere für die Generalisierung von Daten und die Modellierung eines Metadatenmodells, wichtig sind. Die folgende Arbeit präsentiert Ergebnisse einer Anforderungsanalyse für Learning Analytics, um relevante Elemente für ein Metadatenschema zu identifizieren. Zur Erreichung dieses Ziels führten wir zunächst eine Literaturrecherche durch, gefolgt von einer Untersuchung unserer eigenen Forschung an Softwareumgebungen zur Evaluierung von kollaborativen Programmierszenarien an zwei Hochschulstandorten. Aus den Ergebnissen lassen sich ein disziplinspezifischer wissenschaftlicher Workflow sowie ein fachspezifisches Objektmodell ableiten, das alle erforderlichen Merkmale für die Entwicklung eines für Learning Analytics spezifischen Metadatenmodells für die Nutzung von Datenbeständen aufzeigt.In most cases, research data builds the ground for scientific work and to gain new knowledge. Learning analytics is the science to improve learning in different fields of the educational sector. Even though it is a data-driven science, there is no research data management culture or concepts yet. As every research discipline, learning analytics has its own characteristics, which are important for the creation of research data management concepts, in particular for generalization of data and modeling of a metadata model. The following work presents our results of a requirements analysis for learning analytics, in order to identify relevant elements for a metadata schema. To reach this goal, we conducted a literature survey followed by an analysis of our own research about frameworks for evaluation of collaborative programming scenarios from two universities. With these results, we present a discipline-specific scientific workflow, as well as a subject-specific object model, which lists all required characteristics for the development of a learning analytics specific metadata model for data repository usage

    Das Framework und die Erstsemesterstudierenden der Medizin: Ein Erfahrungsbericht aus der Universitätsbibliothek Würzburg

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    Dieser Artikel schildert die Neukonzeption eines Kurses für Erstsemesterstudierende der Medizin an der Universitätsbibliothek Würzburg unter Einbeziehung des Frameworks for Information Literacy for Higher Education (im Folgenden Framework genannt). Nach einleitenden Bemerkungen zur Theorie der Schwellenkonzepte und zum Framework selbst steht der Kursinhalt mit den dazugehörigen Frames, Knowledge Practices und Dispositions im Fokus. Die Auswertung der Evaluation und ein Ausblick auf die Umsetzung des Kurses in der coronabedingten digitalen Lehre bilden den Schluss.This article describes the design of a new one-shot information literacy session for students of medicine in the first semester at the University Library Würzburg. After giving a short introduction into the threshold concept and the theoretical background of the Frameworks for Information Literacy for Higher Education (Framework) we focus on the content of the course in terms of frames, knowledge practices and dispositions. Finally we analyse the evaluation outcomes and show how we transformed the session into an e-learning-based course

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