o-bib - Das offene Bibliotheksjournal (VDB - Verein Deutscher Bibliothekare e.V.)
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Ausschreibung der Kommissionen des VDB – Verein Deutscher Bibliothekarinnen und Bibliothekare e.V. zum 01.07.2024
Ausschreibung der Kommission für forschungsnahe Dienste des VDB – Verein Deutscher Bibliothekarinnen und Bibliothekare e.V. zum 01.07.2024
Eine Analyse moderner Bibliothekstools: Folio, GOKb, KBART und MarcEdit im Einsatz an der Universitätsbibliothek Chemnitz
1httpDigitalisierung und Erschließung der mittelalterlichen Handschriften aus der Klosterbibliothek Heilsbronn
Bestandsmanagement, Formulare und Strukturen: Wie Bibliotheken in den USA und Kanada mit Book Challenges umgehen
Im kanadischen und US-amerikanischen Bibliothekswesen gibt es eine Tradition, wie mit Beschwerden von Nutzer*innen über Medien im Bibliotheksbestand – sogenannten challenges – umgegangen wird. Einerseits haben sich auf den nationalen Ebenen seit Jahrzehnten Infrastrukturen etabliert (Arbeitsgruppen, Kampagnen, Datensammlungen, grundlegende Policy-Dokumente) sowie ein Konsens ausgeprägt, welcher diese Beschwerden als Versuch von «book bans» und Angriffe auf dieMeinungsfreiheit interpretiert. Andererseits haben sich im Handeln der Bibliotheken selber Abläufe etabliert, die in das Bestandsmanagement integriert sind. Die Beschwerden werden hier als Recht der Nutzer*innen begriffen, auf die es zu reagieren gilt, u.a. mit Verhandlungen, die an Gerichtsverfahren erinnern. Mit dem Fokus auf public libraries und school libraries stellt der Artikel diese Situation, so wie sie aktuell ist, vor.There is a tradition in the Canadian and US libraries of dealing with user complaints about items in the library collection – so-called challenges. On the one hand, infrastructures (working groups, campaigns, data collections, fundamental policy documents) have been established at the national levels for decades and a consensus amongst libraries has been developed that interprets these complaints as attempts at “book bans” and attacks on freedom of expression. On the other hand, the libraries themselves have developed processes that are integrated into their collection management. Here, the complaints are understood as a right of the users, which must be responded to, including with negotiations reminiscent of court proceedings. With a focus on public libraries and school libraries, the article presents this situation as it currently stands
Bewerbungsaufruf: Der Beirat für EZB und DBIS wird für die Amtsperiode Mai 2025 bis April 2028 neu besetzt
The Open-Access-Transformation aus der Perspektive von Zeitschriftenherausgebenden: Ergebnisse einer Befragungsstudie
Die Herausgebenden von wissenschaftlichen Zeitschriften spielen eine wichtige Rolle als mögliche Treiber der Open-Access-Transformation. Sie haben die Verbindung zur wissenschaftlichen Community und die inhaltliche Verantwortung für die jeweilige Zeitschrift. Damit verbunden ist eine gewisse Handlungsmacht. Der Artikel widmet sich der Frage, welche motivierenden und welche hindernden Faktoren es aus Sicht der Herausgebenden für einen Wechsel der von ihnen publizierten Zeitschrift zu Open Access gibt. Zur Beantwortung dieser Frage wurde an der ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft einer Befragungsstudie unter Herausgebenden von Zeitschriften durchgeführt. Dabei wurden eine Online-Befragung (n=42) und qualitative Interviews (n=13) kombiniert. Die Ergebnisse zeigen auf, dass Herausgebende sowohl von moralischen Argumenten als auch von strategischen Überlegungen zu einem Wechsel zu Open Access motiviert werden. Hinderlich sind hingegen Bedenken hinsichtlich der Finanzierung sowie eine vielschichtige Abhängigkeit von kommerziellen Verlagen. Damit gibt die Studie Ansatzpunkte, um den Wandel im Publikationssystem weiter voranzutreiben, zeigt aber auch Hinderungsfaktoren im System auf.The editors of scientific journals have an important role as potential drivers of the Open Access transformation. They are connected to the scientific community and are responsible for the content of the respective journal. This gives editors a certain power to act. This article discusses, from the editors’ point of view, the motivating and hindering factors for transforming the respective journal to open access. To answer this question, ZBW - Leibniz Information Centre for Economics conducted a survey among journal editors combining an online survey (n=42) and qualitative interviews (n=13). The results show that editors are motivated to switch to open access by both moral arguments and strategic considerations. On the other hand, concerns about funding and a complex dependency on commercial publishers are obstacles. The study thus provides starting points for further promoting change in the publishing system. At the same time, it shows the factors that are slowing down the aforementioned change