BU praktisch (E-Journal, Universität Bielefeld)
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    Langzeitbeobachtung im Weinberg: Phänologie der Weinrebe in Abhängigkeit der Umweltbedingungen

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    Ein Weinberg ist ein Agrarökosystem unter spezifischen regionalen Bedingungen, aus dessen Ertrag ein für die Region charakteristisches Produkt entsteht. Als Folge des Klimawandels beeinflussen erhöhte Temperaturen die Entwicklung und somit den Ertrag der Weinreben. Daten aus Langzeitbeobachtungen vermitteln Schülerinnen und Schülern Kenntnisse über die Entwicklung einer landwirtschaftlichen Kulturpflanze in Abhängigkeit der Umweltbedingungen, vermitteln Kompetenzen im Umgang mit Messgeräten und Daten und zeigen Folgen des Klimawandels auf

    Enzymversuche im Distanzlernen: Das Beispiel Laktase

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    Experimente sind im Distanzlernen nur eingeschränkt möglich, da im häuslichen Umfeld selten Labormaterial vorhanden ist. Das hier vorgestellte Experiment zur Laktasereaktion nutzt vorwiegend regelmäßig in Haushalten vorkommende Materialien und kann daher auch durchgeführt werden, wenn die Schüler*innen nicht in Präsenz in den naturwissenschaftlichen Räumlichkeiten der Schule sind

    Auslese, Premium oder „nur“ Honig? Bestimmung der Saccharaseaktivität zur Einschätzung der Honigqualität

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    Honig ist ein lebensmittelrechtlich stark reglementiertes Nahrungsmittel. Da das im Honig enthaltene Enzym Saccharase sehr temperaturempfindlich ist, kann seine Aktivität als Parameter zur Beurteilung seiner Frische und einer sachgemäßen Wärmebehandlung beim Abfüllen herangezogen werden. Je höher die Saccharaseaktivität eines Honigs ist, desto höher ist seine Qualität. Sie ist ein wichtiges Kriterium dafür, ob ein Honig die Bezeichnung „Auslese“ oder „Premium“ erhalten darf. In diesem Beitrag wird die quantitative Bestimmung der Saccharaseaktivität als Schulexperiment vorgestellt. Schwerpunkt des Unterrichtsmodells ist die Erarbeitung der Methodik, um diese je nach Auswahl der zu testenden Honige zur Klärung unterschiedlicher Fragestellungen nutzen zu können. Das Material eignet sich auch für asynchrones Arbeiten, z.B. im Distanzunterricht und bei Verzicht auf die praktische Durchführung der Untersuchung

    Die „Fliegende Zooschule“ : Beflügelnder Unterricht auf der Adlerwarte Berlebeck

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    Seit 2019 ist die “Fliegende Zooschule” der Adlerwarte Berlebeck fester Bestandteil der Adlerwarte Berlebeck. Dort können Lehrkräfte ihren Biologieunterricht durch zahlreiche Workshops rund um das Thema Vögel, Greifvögel und Vogelflug ergänzen. Auch für den Grundschulbereich stehen Sachunterrichtseinheiten zur Verfügung. Das Mystery aus diesem Artikel ergänzt einen Ausflug zur Adlerwarte Berlebeck und stellt die Geier und ihre Funktionen im Ökosystem in den Fokus

    Ein Fisch aus der Zeit der Dinosaurier: Der Stör, - als Kaviarlieferant bekannt, - jetzt vom Aussterben bedroht?

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    Dieser Beitrag thematisiert die Biologie und die Schutzbedürftigkeit der Störe (Acipenseridae), einer urzeitlichen Familie der Knochenfische, deren Vertreter noch vor kurzer Zeit in unseren Flüssen weit verbreitet waren. Es werden Unterrichtsbezüge für die 6. bis 12. Jahrgangsstufe vorgestellt und zu den Gebieten: Ökologie, der Mensch als Umweltfaktor – Biodiversität und Wirbeltiere in verschiedenen Lebensräumen

    Antibiotika machen Schule

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    Die Geschichte der Antibiotika-Forschung war und ist ein sehr interessanter Aspekt im Biologieunterricht. Vor dem Hintergrund steigender Zahlen Antibiotika-resistenter Bakterien und in den Medien immer wieder thematisierter übermäßiger Antibiotikaeinsatz in der Tierhaltung, aber auch beim Menschen, ist es notwendig sich vertieft mit dem Thema zu beschäftigen. In diesem Beitrag stellen wir einen Versuch vor, welcher es Schüler*innen ermöglicht sich experimentell mit Antibiotika-Produktion im historischen Sinne, Sensitivität und Resistenz bei Bakterien und mit der Wirkweise des Streptomycins auseinander zu setzen. Die Geschichte der Antibiotika-Entwicklung ist vergleichsweise jung. Auch, wenn das Phänomen bereits Jahrhunderte alt ist, war es der Londoner Naturwissenschaftler Alexander Fleming (1881–1955) der 1928 auf die Spur der „Lebensvernichter“ kam (Antibiotika: griech: „anti“ – gegen, „bios“ – Leben). Dabei könnte man es als glücklichen Zufall oder Versehen bezeichnen, als Fleming vor den Sommerferien eine frisch angesetzte Agarplatte mit Staphylokokken beimpft und zunächst vergaß. Bei seiner Rückkehr bemerkte er, dass auf dem Nährboden ein Schimmelpilz wuchs und sich erst mit einigem Abstand die Staphylokokken vermehrt hatten. Dieses Phänomen wurde weiter untersucht und entwickelt (Goddemeier 2006). Oftmals wird heute noch das 1910 von Paul Ehrlich (1854-1915) eingeführte Arsphenamin (Salvarsan) als das zuerst entdeckte Antibiotikum der Geschichte angesehen. Kurz danach folgte 1935 das von Gerhard Domagk (1895-1964) entdeckte Sulfonamid (Protosil) als nächstes Antibiotikum. Die Entdeckung der ersten antibakteriellen Wirkstoffe führte dann schließlich zu einer breiten und freizügigen Anwendung. Insbesondere durch ihren verstärkten Einsatz im 2. Weltkrieg (1939-1945) und im Koreakrieg (1950-1953) entstanden vielen Resistenzen. Ebenfalls war bereits in den 1940er Jahren bekannt, dass sich einige bakterielle Krankheiten nicht durch den Einsatz von Penicillin therapieren ließen. Aus diesem Grunde wurde nach weiteren Mikroorganismen mit antagonistischen Substanzen gesucht. Im Jahre 1943 war es der amerikanische Biologe Selman Abraham Waksman (1888-1973), der den einzelligen Waldpilz Streptomyces griseus untersuchte. Dieser produziert ein Antibiotikum gegen die ehemalige Volkskrankheit: Tuberkulose. Waksman war es auch, welcher als erster den Begriff Antibiotikum verwendete (Yaqub 2014)

    Honigbiene und Wespe im Vergleich

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    Die Unterscheidung von Bienen, Wespen und anderen Hautflüglern fällt vielen Menschen schwer. Es ist daher sinnvoll, im Biologieunterricht grundlegende Kenntnisse über das Aussehen und die Lebensformen dieser Tiere zu vermitteln. Das vorliegende Unterrichtskonzept soll Lernende der Sekundarstufe I mit dem Körperbau der genannten Insekten vertraut machen. Zu diesem Zweck werden tote Honigbienen untersucht, die von Imkern bereitgestellt werden können. Darüber hinaus setzen sich die Lernenden mit der Nistweise und dem Reproduktionsverhalten der Tiere auseinander.   &nbsp

    Biodiversität in Gefahr: Die Nutzung von Muscheln und Schnecken durch den Menschen

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    Dieser Beitrag befasst sich mit der wirtschaftlichen Nutzung von Mollusken durch den Menschen. Die Materialen sind für differenzierte Arbeiten im Bereich Ökologie/Biodiversität der Unter- und Mittelstufe von Sekundarschulen konzipiert

    Biologische Phänomene durch Zoomen und Jojo-Lernen auf allen Ebenen erklären: Darstellung einer exemplarischen Unterrichtsanregung mit der Zoom Map

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    Bei der Erklärung komplexer biologischer Phänomene fällt es Lernenden in der Regel schwer, die Organisationsebenen des Lebendigen angemessen zu berücksichtigen und zu vernetzen. Daher bedarf es einer entsprechenden Unterstützung. Wenn der Unterricht anhand des Jojo-Lernens strukturiert wird, können die verschiedenen Ebenen bewusst durchschritten werden. Außerdem sollten die Organisationsebenen explizit formuliert und eingebunden werden. Dies kann mithilfe der Zoom Map umgesetzt werden. Im vorliegenden Beitrag wird das Vorgehen am Beispiel des Unterrichtsgangs zur Zellbiologie im 11. Jahrgang skizziert

    SuperKUHle Milch: Gemeinsam mit Kindern das Thema „Milch“ in einer vielperspektivischen Unterrichtsreihe ganzheitlich erschließen

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    Die Auseinandersetzung mit dem Thema „Milch“, welches durch seine Allgegenwärtigkeit einen großen Lebensweltbezug für Kinder aufweist, eröffnet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich intensiv mit dem Weg der Milch – von der Kuh bis ins Kühlregal – zu beschäftigen und dadurch ein tieferes Verständnis ihrer Herkunft, Zusammensetzung und verschiedener Verarbeitungsschritte zu erlangen. In der in diesem Beitrag dargestellten, zwölf Unterrichtsstunden umfassenden und perspektivenverknüpfenden Unterrichtsreihe lernen die Kinder die Kuh als milchproduzierendes Lebewesen kennen. Zudem wird thematisiert, aus welchen Bestandteilen die uns bekannte Milch zusammengesetzt ist und mithilfe welcher technischen Prozesse diese in der Molkerei haltbar gemacht wird. Darüber hinaus erfahren die Kinder, warum Kühe heutzutage eine im Vergleich zu früher höhere Milchleistung aufweisen und wie der Beruf und Alltag einer/eines auf Milch spezialisierten Landwirtin/Landwirtes aussehen. Zudem lernen sie die Bedeutung von Milch in verschiedenen Ländern kennen. Dieser Artikel skizziert, wie ein perspektivenverknüpfender Sachunterricht durch das Anwenden fachgemäßer Arbeitsweisen sowie durch den Einbezug außerschulischer Lernorte und von Expert*innen-Wissen Schülerinnen und Schüler zur Auseinandersetzung mit ihrer eigenen Lebenswelt anregen kann, um diese besser zu verstehen sowie kritisch betrachten zu können. Hinweise zum Unterrichtsverlauf und methodisch-didaktische Begründungen werden durch konkrete Unterrichtsmaterialien ergänzt.   „Erstellt mit dem Worksheet Crafter – www.worksheetcrafter.com

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