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    Self-efficacy in distance learning: A framework for measuring its academic, learning and social dimensions

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    Der Beitrag befasst sich mit der Rolle der Selbstwirksamkeit im Fernstudium. Es wird argumentiert, dass das Konzept der Selbstwirksamkeit im Fernstudium andere Dimensionen berücksichtigen muss als im Präsenzstudium. Auf der Grundlage einer Literaturrecherche werden drei zentrale Dimensionen im Fernstudium hervorgehoben: akademische, lernbezogene und soziale Selbstwirksamkeit. Um dieses Rahmenmodell zu evaluieren und die Dimensionen zu messen sowie ihre Wechselbeziehungen zu bewerten, wurden Studierende in sechs Bachelorstudiengängen an einer Fernhochschule in Deutschland befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass jede der drei Dimensionen der Selbstwirksamkeit spezifische Merkmale aufweist. Für die akademische Dimension zeigt sich, dass das Schreiben einer Abschlussarbeit für die Studierenden die größte Herausforderung in Bezug auf die Selbstwirksamkeit darstellt. Es zeigt sich eine starke Korrelation zwischen der akademischen Kompetenz der Studierenden und ihrer Selbstwirksamkeit in Bezug auf Problemlösung und ihr Vertrauen in den Abschluss ihres Studiums. Für die lernbezogene Dimension lässt sich feststellen, dass die Selbstwirksamkeit im Zeitmanagement entscheidend ist, da sie alle anderen Items in dieser Dimension beeinflusst. Obwohl es keine starke Korrelation innerhalb der sozialen Dimension gibt, kann die Selbstwirksamkeit in Bezug auf private Unterstützung und Resilienz aufgrund der wissenschaftlichen Literatur und Übertragbarkeit auf das Konzept des Präsenzstudiums weitere Forschung in diesem Bereich legitimieren. Bei der Befragung der Studierenden nach gewünschten Unterstützungsangeboten während des Fernstudiums gaben diese fachliche Unterstützung und mehr Möglichkeiten zum Austausch mit anderen an. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Rahmenmodell wertvolle Einblicke in die Selbstwirksamkeit von Studierenden im Fernstudium bietet und die Notwendigkeit unterstreicht, differenzierte Dimensionen zu beachten, die der Komplexität des Konzepts entspricht.The article deals with the role of self-efficacy in distance learning. It is argued that the concept of self-efficacy in distance learning must consider different dimensions than in face-to-face study. Based on a literature review, three key dimensions in distance learning are emphasised: academic, learning and social self-efficacy. In order to evaluate this framework and to measure the dimensions and assess their interrelationships, students on six bachelors\u27 degree programmes at a distance learning university in Germany were surveyed. The results show that each of the three dimensions of self-efficacy has specific characteristics. The academic dimension shows that writing a thesis is the greatest challenge for students in terms of self-efficacy. There is a strong correlation between students\u27 academic competence and their self-efficacy in terms of problem-solving and their confidence in completing their degree programme. For the learning dimension, it can be stated that self-efficacy in time management is decisive, as it influences all other items in this dimension. Although there is no strong correlation within the social dimension, self-efficacy in relation to private support and resilience can be further analysed based on the academic literature and transferability to the concept of face-to-face study

    Über Buchiges und Bücher, die mega nice sind: Möglichkeiten der Einbindung Sozialer Medien in die Schulpraxis

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    Buchblog-Rezensionen und buchbezogene Instagram-Posts sind Texte, die die Einbindung von Sozialen Medien in den  Sprach- und Literaturunterricht bereichern können. Die Berücksichtigung der Adressat:innen, die identitätsstiftende Sprache, die Beteiligungsstrukturen und die entstandene Beziehungsgestaltung erweitern das Spektrum eines zeitgemäßen Unterrichts, der sich mit digitalen Schreib- und Leseprozessen auseinandersetzt. Das Lesen von Büchern (hier: Kinder- und Jugendmedien) wird durch einen gemeinschaftlichen Austausch zur sozialen Tätigkeit (Social Reading). Bücher werden bewertet und tragen dazu bei, Unterscheidungen zu liefern und Meinungsbildung zu erleichtern. Die Blogger:innen verfolgen das Ziel, Lesemotivation zu fördern und Lektüreempfehlungen für eine heterogene Leser:innenschaft zu geben und geben einen Einblick in ihre Online-Identität. Konkrete Textbeispiele aus Buchblogs und Instagram veranschaulichen, warum solche digitalen Texte ihren Platz in der schulischen Praxis haben sollten.Bookblog-reviews and book-related Instagram-posts are texts that can enrich the integration of social media in language and literature teaching. The consideration of the addressee, the identity-forming language, the participation structures, and the resulting relationships extend the spectrum of contemporary teaching that deals with digital writing and reading processes. Reading books (here: children\u27s and youth media) becomes a social activity (social reading) through a collaborative exchange. Books are evaluated and help make distinctions in order to facilitate the formation of opinions. The bloggers aim to promote reading motivation and give reading recommendations to a heterogeneous readership. Concrete text examples from bookblogs and Instagram demonstrate why such texts should be included in school practice

    Kunstunterricht = ästhetische handlungsorientierte Medienbildung

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    Visuelle Kommunikation und visuelle Sozialisation findet vor allem über digitale Medien statt. In diesem Beitrag wird das Unterrichtsfach Kunst und Gestaltung als Synonym für ästhetische Medienbildung verwendet. Dazu wird der neue Lehrplan für das Fach Kunst und Gestaltung unter dem Gesichtspunkt der Bildkompetenz analysiert und Parallelen zwischen Berufs- und Lebensorientierung, Medienbildung und Kunstunterricht durch das Theorem des Citizenship beschrieben. Digital Citizenship bietet auch Parallelen zwischen Digitaler Grundbildung und dem Kunst- und Gestaltungsunterricht. Das verbindende Element ist gesellschaftliche Teilhabe durch praktisches Tun. Kunst und Gestaltung ist per se handlungsorientiert und bietet damit einen pädagogischen Mehrwert, welcher in puncto Medienbildung nicht zu überschätzen ist. Ein Unterrichtsbeispiel zum Thema Warenästhetik und Mixed Reality-Erfahrung demonstriert Möglichkeiten und Grenzen ästhetischer Medienbildung

    Individuelle Schreiborte von Studierenden: Eine Arbeit über Reflexion, Resonanz und Gestaltung

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    Der Schreibort ist trotz seiner Zentralität im Schreibprozess vergleichsweise selten Hauptgegenstand von schreibwissenschaftlichen Untersuchungen. In diesem Projekt widmen wir uns den individuellen Schreiborten von Studierenden und fragen nach deren Bedürfnissen und Strategien sowie ihrer Beziehung zu diesen. Anhand von qualitativen Interviews wurde explorativ erforscht, welche Aspekte von Schreiborten für die Teilnehmer:innen relevant sind, und welche Handlungen sie umsetzen, um ihre Schreiborte passend zu gestalten. Erste Ergebnisse sind die Bedeutung der sozialen Einbettung des Schreibortes, die differenzierte Wahrnehmung von Stimmung und Atmosphäre von Räumen des Schreibens, der vorhandenen und bewussten Strategien von Studierenden, und im allgemeinen eine breite Fächerung an relevanten Aspekten, welche die Vielschichtigkeit des Themas ‚Schreibort’ aufzeigt. Das offene Forschungsdesign ermöglicht auch den Zugang zu Themen, die am ersten Blick nicht unbedingt als essentiell für den Schreibort erachtet werden, von den Proband:innen jedoch beschrieben werden. Beispiele dafür sind ästhetische Vorstellungen des Ortes und das Gefühl der Sinnhaftigkeit

    Editorial

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    Forschung rund um wissenschaftliches Schreiben ist vielseitig. Roz Ivanič (2004) beschreibt vier verschiedene Ebenen, auf denen Schreiben, Schreibprozesse und Texte beforscht werden und die mit verschiedenen beliefs rund um das Schreiben und Schreibenlernen verbunden sind. Die Texte dieser Ausgabe zeigen, wie breit dieses Spektrum ausfallen kann: Schreibmentor*innen haben im Rahmen ihrer Forschungsprojekte eine Vielfalt an Themen aufgegriffen, die in der Rubrik“Junge Schreibwissenschaft” gesammelt wird

    The Holy Friday Idiomelon Σήμερον κρεμᾶται ἐπὶ ξύλου: Liturgical History between Jerusalem and Constantinople

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    Σήμερον κρεμᾶται ἐπὶ ξύλου (“Today, he is hung upon wood”) is among the most widely disseminated hymns for the commemoration of Christ’s passion to have emerged from the Christian East. One of twelve idiomela of the late antique Holy Friday liturgy of Jerusalem, it was transmitted in Greek, Georgian, and Syriac, entered the Constantinopolitan Triodion, and survives to this day in the Byzantine rite. Despite its enduring popularity, the hymn remains little studied. This article contextualises the hymn within the history of liturgical development, confirms the existence of a shorter original Greek text, and documents the development of a longer version

    Inklusion als Nebenprodukt digitaler Bildungsangebote im Bereich der außerschulischen politischen Bildung? Zum Beitrag kritisch-emanzipatorischer politischer Bildung für digitale Inklusion in der außerschulischen politischen Online-Bildung

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    Wie kann außerschulische politische Bildung mit der digitalen Kluft umgehen? Wie ist es im Feld der politischen Online-Bildung um digitale Inklusion1 bestellt? Dieser Text befasst sich im Weiteren aus einer kritischen Perspektive mit der Frage: Welchen Beitrag kann ein kritisches Verständnis von politischer Bildung für digitale Inklusion in der (außerschulischen) politischen Online-Bildung leisten

    The Platformization of Media Structures as a Critical Juncture: A Pragmatist Perspective on Value Mediation by Journalistic Start-ups and Established Publishers

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    The field of digital journalism is facing multifaceted crises posed by the phenomenon of platformization. We interpret this platformization as a critical juncture and investigate how different actors address the associated challenges, focusing on processes of value mediation. To do so, we compare two German journalism start-ups and a mainstream publisher. Our study introduces a pragmatistic theoretical framework using three approaches of cooperative value mediation (or “co-valuation”) – pricing, design, and cultivation – as an analytical as well as normative tool. On the one hand, results show that niche players exhibit a tendency for autonomy from prevailing structural conditions, underlined by a collective “value commitment”, although the strategies for mediating values can differ significantly. On the other hand, established players perceive themselves as subject to deterministic influences, hindering the cultivation of enduring value loyalties. The analysis thus also highlights the role of the sociotechnical ecosystem in shaping value mediation, emphasizing the utility of the co-valuation approaches

    Schreibende Entwicklung: Vom Umgang mit Schreibwerkzeugen beim Denken

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    Schreiben befähigt Wissensschaffende nicht nur zur Textproduktion, sondern auch dazu, epistemologische Strukturen zu entwickeln und zu verändern. Werden Gedanken schreibend entwickelt, dann eröffnen Schreibwerkzeuge unterschiedliche Möglichkeiten dies zu tun, etwa durch hohe oder niedrige Schreibgeschwindigkeit. Diese Unterschiedlichkeit wird in dieser Studie zum Ausgangspunkt gemacht, um einen Zusammenhang von Schreiben und Denken wahrzunehmen und verschiedene Schreibstrategien bewusst zu machen. Die Fragestellung lautet: Wie beobachten und reflektieren Schreiber*innen den Zusammenhang von Schreiben und Denken beim Freewriting mit unterschiedlichen Werkzeugen? Im Rahmen eines qualitativ ausgerichteten Forschungsdesigns unter praxistheoretischer Perspektive verfassten Schreiber*innen Freewritings mit unterschiedlichen Schreibwerkzeugen und protokollierten anschließend die Beobachtungen. Entlang der Vergleichskategorie der Schreibgeschwindigkeit wird beleuchtet, wie die Schreiber*innen einen Zusammenhang von Schreiben und Denken erkennen, unterschiedliche Strategien des Schreibens erfahren und inwieweit diese für das eigene Schreiben als gewinnbringend verstanden werden. Sichtbar gemacht werden die Spuren der Lernprozesse, welche zur Aneignung unterschiedlicher Schreibstrategien und der Weiterentwicklung akademischer Schreibkompetenzen führten.&nbsp

    Temeswar und das Banat als multiethnischer Raum:: Annäherung an eine Region anhand von Beispielen der rumänischen, ungarischen und deutschen Gegenwartsliteratur

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    Temeswar ist ein bedeutender Punkt im symbolischen Raum des Banats, ja ganz Rumäniens, alleine schon weil die Revolution von 1989 ihren Anfang in dieser multiethnischen Stadt nahm. In meinem Beitrag möchte ich jene Bilder vorstellen, die heute in der Hochkultur und in der Alltagskultur von der Stadt im Umlauf sind, und skizzieren, wie sich in ihnen die politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Spannungen zeigen. Unter den Fernsehserien werde ich die erste selbständige Drehbuchproduktion der rumänischen HBO, die 2018 entstandene Hackerville hervorheben, für deren Temeswarer Schauplatz das kulturelle Hauptstadt-Projekt von 2023 eine wichtige Rolle spielte. Von den literarischen Werken, die ich vorstelle, sollen die Texte der Schriftsteller:innen verschiedener Muttersprachen – Herta Müller, Radu Pavel Gheo, Andrea Tompa – den transnationalen und translokalen Charakter der Stadt zeigen; jene Verschiedenartigkeit, deren Mosaiksteine sich zum Gesamtbild fügen. Als gemeinsames Charakteristikum der audiovisuellen und der literarischen Inhalte fallen die widersprüchlichen Elemente in der fiktionalen Selbstdarstellung der Stadt auf: die langwierige Aufarbeitung der Hinterlassenschaft des Realsozialismus, die Probleme der darauf folgenden Zwangsmodernisierung, die Spannungen im Alltag der rumänischen, ungarischen und banatendeutschen Einwohnerschaft, die sprunghaft angewachsene Kriminalität, die Mentalitätsunterschiede bezüglich der Genderrollen, des architektonischen Erbes, der Globalisierung und damit verbunden der Stadtentwicklung.Timișoara is a significant point in the symbolic space of the Banats, and indeed all of Romania, already because this multi-ethnic city is where the 1989 revolution began. In my contribution, I would like to present the images that are circulating today in the high culture and everyday culture of the city. It should be briefly outlined how these images reflect the political, social, and economic tensions. Among the television series, I will highlight the first independent Romanian HBO production, Hackerville, which was created in 2018 and had Timișoara as its setting, playing an important role in the Cultural Capital project. Among the literary works to be presented, the texts of various native language writers – Herta Müller, Radu Pavel Gheo, Andrea Tompa – should demonstrate the transnational and translocal character of the city; that diversity whose mosaic pieces come together to form the whole picture. A common characteristic of the audiovisual and literary content is the contradictory elements in the fictional self-presentation of the city: the lengthy processing of the legacy of the socialist era, the problems of the subsequent forced modernization, tensions in the daily lives of Romanian, Hungarian, and Banat German residents, the rapidly growing crime rate, differences in mentality regarding gender roles, architectural heritage, globalization, and the associated urban development.Temesvár fontos helyszín a Bánság, sőt egész Románia szimbolikus terében, már csak azért is, mert az 1989-es forradalom ebben a soknemzetiségű városban kezdődött el. A tanulmány arra törekszik, hogy bemutassa a mai magas és populáris kultúrában a városról jelenlévő képeket, valamint hogy felvázolja, miként tükröződnek ezekben a politikai, társadalmi és gazdasági feszültségek. A tanulmány jelentős hangsúlyt fektet a televíziós sorozatok közül a román HBO első önálló forgatókönyvíró produkciójának, a 2018-ban készült Hackerville elemzésére, amelyben fontos szerepet kap a Temesvár mint helyszín. Ezen felül olyan, különböző anyanyelvű írók – mint Herta Müller, Radu Pavel Gheo, Tompa Andrea – irodalmi szövegeit helyezi középpontba, amelyek a város transznacionális és transzlokális jellegét illetve sokszínűségét hivatottak bemutatni. Az audiovizuális és irodalmi tartalmak közös jellemzőjeként a város fiktív önábrázolásának ellentmondásos elemei tűnnek fel: a szocreál örökségének hosszasan elhúzódó feldolgozása, az ezt követő kényszerű modernizáció problémái, a román, magyar és bánsági német lakosok mindennapi életének feszültségei, a bűnözés ugrásszerű növekedése, a nemi szerepekkel kapcsolatos mentalitásbeli különbségek, az építészeti örökség, a globalizáció és az ehhez kapcsolódó városfejlesztés

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