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Illegitimate Means of Reuniting with a Beloved: Description of Five Love Spells
Illegitimate Means of Reuniting with a Beloved: Description of Five Love Spell
The Beauty of Elbasan in the Verses of Zaimi Mehmed from Gyula
The Beauty of Elbasan in the Verses of Zaimi Mehmed from Gyul
Rezension: "Die Schachnovelle nach Stefan Zweig" von David Sala
Als Pflichtlektüre von Schülerinnen und Schülern geschätzt und/oder gefürchtet, zählt Stefan Zweigs Schachnovelle längst zum Kanon der Weltliteratur. Neben zwei Verfilmungen gibt es mittlerweile auch Comic-Adaptionen, wobei David Salas Graphic Novel, die bereits 2017 in Frankreich veröffentlicht wurde und nun auch auf Deutsch erschienen ist, sowohl ihrer Werktreue als auch ihrer eigenständigen Interpretation wegen beeindruckt.Appreciated and/or feared as required reading by students, Stefan Zweig\u27s The Royal Game / Schachnovelle has long been part of the canon of world literature. In addition to two film adaptations, there is now also a comic adaptation, with David Sala\u27s graphic novel, which was published in France in 2017 and now also appeared in German, impressing both in terms of its faithfulness to the work and its independent interpretation
Code Week 2024: 14. - 27. Oktober 2024
Die Code Week ist eine von der Europäischen Kommission ins Leben gerufene Initiative, die Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Europa für das Programmieren und Tüfteln begeistern soll. Heuer findet die Code Week von 14. bis 27. Oktober 2024 statt. In ganz Österreich werden Aktivitäten gesetzt. Seien auch Sie dabei, wirken Sie mit.Code Week is an initiative launched by the European Commission to get children, young people and adults in Europe excited about programming and tinkering. This year Code Week will take place from October 14th to 27th, 2024. Activities are taking place all over Austria. Be there too, get involved
Künstliche Intelligenz statt Bildung. Eine Replik auf den Beitrag von Barbara Sabitzer, Corinna Hörmann und Lisa Kuka
Im Beitrag wird gezeigt, dass die Forderung der umfassenden Verwendung von Algorithmen aus dem Genre der künstlichen Intelligenz, die von Sabitzer et al. formuliert wird, mit den vorgelegten Begründungen nicht belegt werden kann. Statt solche Algorithmen zu verwenden, sollte daher Medienkompetenz vermittelt werden.The article shows that the demand for the extensive use of algorithms from the artificial intelligence genre formulated by Sabitzer et al. cannot be substantiated with the arguments presented. Instead of using such algorithms, critical media literacy should therefore be taught
The (Im)Possibilities of Public Atheism in Indonesia: Legal Perspectives and Social Practices
Indonesian society is, in large part, deeply religious. The notion of a divine entity (Ketuhanan yang Maha Esa) is the first principle of the Pancasila, Indonesia’s founding philosophy, also referred to as philosofische grondslag (philosophical basis) by Sukarno or Staatsfundamentalnorm (fundamental norm of the state) by the Indonesian Constitutional Court. While a limited religious pluralism characterizes Indonesian society, atheism has often been portrayed as something alien or as a threat to the state and society, especially in the so-called New Order era (1967–1998). While studies stress that Indonesia’s society has become increasingly conservative in recent years, cases of public atheism have also emerged. This article sheds light on these cases and demonstrates that this controversial issue has been normalized in social media groups, or in other public forums, where people approach atheism with serious, educational debates or humor and irony. As Indonesia’s state and society can be described with analytical concepts, like ‘godly nationalism’, ‘religious harmony state’, and ‘plural society’, public atheism can illuminate how these concepts are challenged but also, to a certain extent, incorporate atheism as their antithesis. How atheism is publicly debated demonstrates how Indonesia’s religious plural society in its post-Reformasi era has reconceptualized atheism from a latent threat to an at least partially accepted social phenomenon
McKenzie Wark: Raven.: Leipzig: Merve 2024. ISBN: 978-3-96273-061-1. 192 Seiten, 18,00 €.
Wie schreibt man eine Kritik über einen Rave? Folgt man dem Selbstanspruch der australischen queer/en Theoretikerin McKenzie Wark, hat sie nämlich kein Buch geschrieben, dass erst verschiedene Raves dokumentiert und dann darüber kulturtheoretisch & medienwissenschaftlich reflektiert, sondern eines, dass das Raven selbst praktiziert. Die inzwischen vorliegende Übersetzung im Merve Verlag ließ nicht ganz ein Jahr auf sich warten, nachdem 2023 das englische Original Raving bei Duke in einer Reihe namens Practices neben Titeln zum Fliegenfischen, Jonglieren und Rennen erschienen war, die laut Duke in einer Sache verbunden sind: "They are by and about amateurs in the original sense – those who engage in pursuits out of sheer love and fascination." (Duke 2022) Warks Buch kann durchaus als eine solche Liebeserklärung an ihre Rave-Praxis in Brooklyn gelesen werden und erweitert dennoch den Anspruch der Reihe. Statt die unschuldige Liebhaberei eines Hobbies zu zelebrieren, begreift Wark das ausdauernde Tanzen zu Technomusik in verlassenen Lagerhallen und leerstehenden Bürogebäuden als weiße Aneignung kultureller Praxen und Ästhetiken des schwarzen nicht-nur ökonomischen Überlebenskampfes im Detroit der späten 1980er Jahre. Wenngleich selbst teilnehmend an dieser Aneignung, versteht auch Wark als trans*-Person ihr eigenes Raven in einer Genealogie mit diesen Praktiken: "Mein Interesse gilt daher einer spezifischen Konstellation von Bedürfnissen und einem gewissen Personenkreis, für die der Rave selbst das Bedürfnis darstellt." (S. 16)
Raven wird hier zu einem Schmelztiegel von politischer Organisation und politischen Kämpfen, womit Wark Teil einer aktuellen Tendenz ist, über das Nachtleben als eskapistischen Exzess hinaus nachzudenken. Beispielsweise erschreibt sich Wark jene Raves, die sie in der Vergangenheit besucht hatte, als notwendige Möglichkeitsräume für queere Bedürfnisse nach Intimität und Gemeinschaft. Das sei besonders während der COVID-Lockdowns deutlich geworden, deren Isolation in einer patriarchal organisierten und auf ökonomische Stetigkeit und Unabhängigkeit ausgelegten Häuslichkeit neben der Virusgefahr einer zusätzlichen "Isolationsgefahr" (S. 52) für viele Queer- und trans*-Personen gleichkam. Insbesondere, wenn deren ökonomische wie affektive Existenz sich eher aus einem dezentralen Nachtleben als einem stetigen Büro-All-Tag speiste. Mit solchen intersektionalen Reflexionen zwischen Theorie und Praxis des Ravens ist Wark aktuell nicht allein, sie werden zunehmend auch im deutschsprachigen Raum (und teilweise in Rückbezug auf Wark) angestellt. Mit dem Projekt NIGHT(S)-Science ruft die Vienna Club Commission beispielsweise zu akademischen Beiträgen auf, die auf der im Oktober 2024 in Wien erstmals stattfindenden Konferenz für Clubkultur diskutiert werden sollen (vgl. Vienna Club Commission 2024). Auch die Medien- und Musikwissenschaftlerin Maren Haffke hat sich am Beispiel des Berliner Clubsterbens dem prekären Befinden des queeren Ravens gewidmet – und bezieht sich dabei direkt auf Raving von 2023. Damit tourte Wark bereits zuvor in Europa, beispielsweise mit einer Public Lecture beim Rakete Festival im Tanzquartier Wien. Ohne expliziten Bezug äußerte sich auch die Politikwissenschaftlerin Verena Kettner 2024 im feministischen Magazin an.schläge zur Frage: "Sind queere Partys noch subversiv?". In dieser Diskurslandschaft dürfte sich Raven großen Interesses erfreuen.
Diskussionswürdig ist allerdings, wortwörtlich, in welcher Form dieses Interesse bedient werden kann. Die Übersetzung hat Joannie Baumgärtner übernommen, welche*r selbst Erfahrungen mit artistic reseach hat und die Eigenheiten von Warks Schreiben zugänglich übersetzt. Denn Raven ist auch eine methodologische Versuchsanordnung: "Wie aber schreibt man ein Buch über Praktiken des Ravens, das selbst das Raven praktiziert??“ (S. 92) Diese Frage steht für Wark in engem Zusammenhang mit den Aneignungs-Dynamiken, die dem Raven als Spielform von widerständiger Subkultur inhärent sind. Improvisierte Ästhetiken prekarisierter Existenzen sind bei Wark immer schon im Begriff, einer Gentrifizierung der Stile, der sozialen Praktiken und der tatsächlichen Orte zum Opfer zu fallen. Als pessimistische Marxistin sieht sie aus diesem Kreislauf keinen Ausweg und auch ihre eigene Schreibpraxis sieht sie als Teil dieser Dynamik. Dementgegen setzt Wark die Mittel der Fiktionalisierung und der Situierung. Ihre Methode nennt sie eine Mischung aus Autotheorie und Autofiktion, wobei sie ihre Rave-Erfahrungen zu einem bewusst unbestimmten Grad fiktionalisiert und aus diesen Beschreibungen Begriffe entstehen lässt. Das Ergebnis ist ein 18-teiliges Glossar, das sich beispielsweise so liest (zum Begriff): "Der Fakt ist eine Note, der Begriff ein Akkord. Manchmal nehmen sie Sondierungen vor, Resonante Abstraktionen" (S. 161, Herv. i. O.). Die Kursivsetzung verweist auf einen je weiteren Eintrag im Glossar. Dabei fordert Wark explizit dazu auf, sich auch eigene Begriffe zu erschaffen; selbst zu sondieren.
Denn für Wark ist das Raven kein Heilsversprechen. Zwar inzwischen für viele zugänglich, aber immer gebunden an eine Situierung. Sich selbst bezichtigt Wark zum Beispiel auch als "Coworkerïn" (S. 161). Ein scharfzüngiger Begriff (unter vielen), der im Glossar landet, um gutverdienende Wochenend-Raverïnnen zu bezeichnen, die die erratischen, improvisierten Ästhetiken vor allem queerer, schwarzer und trans*-Raverïnnen teilnahmslos und ausschließlich zum Vergnügen konsumieren. Das Vergnügen, dem Wark dieses Buch allerdings stattdessen widmet, ist die Dissoziation. "Transpersonen sind nicht die einzigen, die dissoziieren – doch wir tendieren dazu, es besser als andere zu machen. Wir gehören zu den Leuten, die sich weder in einem Körper noch in der Welt wohlfühlen." (S. 26) Weiter auf Seite 63: "Aber die Welt ist kaputt. Sogar noch kaputter als unsere verwanzte Psyche. Vielleicht kann dissoziieren auch \u27resoziieren\u27 bedeuten." Nebst den methodologischen Raves, entwickelt Wark über weite Strecken eine lose Taxonomie ihrer eigenen Rave-Bedürfnisse: Xeno-Euphorie, Ravespace, Gelüste, weltgeschichtliche Dissoziation. Leider kommt diese selbsternannte "Ästhetik der Dissoziation" (S. 139) so klingend wie vage daher. Das liegt mitunter am essayistischen Charakter, bei dem sich Rave-Prosa, musiktechnologische Ausführungen und kulturtheoretische Aphorismen abwechseln und stellenweise beeindruckend bruchlos ineinanderfließen.
Das muss nicht zwingend eine Schwäche sein, denn Wark reflektiert in der ersten Fußnote: "Es gibt hier keine Buchrezensionen, weil das eine andere Art von Buch ist. Man denke sich diese Anmerkungen als sowas ähnliches. Oder als Leseliste. Oder als Momentaufnahmen meines Zimmers während unterschiedlicher Stadien dieser Arbeit" (S. 168) Der wissenschaftliche Anspruch im Sinne einer Nachverfolgbarkeit ist dadurch zwar offenkundig reduziert. Dennoch bleibt eine (nicht einmal ausschließlich) wissenschaftliche Lektüre maximal voraussetzungsvoll, wirft sie doch nur so mit ungenutzten Zusatz-Referenzen um sich.
In diesen Samples (so bezeichnet Wark an einer Stelle ihren Umgang mit Referenzen) offenbaren sich allerdings auch interessante Anschlussmöglichkeiten, insbesondere für die Medien- & Theaterwissenschaft. Beispielsweise argumentiert sie mit Referenz auf eine medienarchäologische Arbeit dafür, das spezifische Format, mit dem Raves in sozialen Medien angekündigt werden, in einer Traditionslinie mit dem urbanen und politisch motivierten Flugblatt-Gebrauch zu verstehen. Wie an vielen anderen Stellen führt Wark diese Anmerkungen aber (leider) nicht weiter aus und lässt sie vorzeitig im spekulativen Konjunktiv oder schlicht in einer Fußnote enden.
Den vielleicht spannendsten Anknüpfungspunkt hält Wark allerdings für die Theaterwissenschaft bereit, indem sie unter Rückgriff auf Guy Debord und das Konzept der konstruierten Situation ihre grundsätzliche Definition für die "Rave-Situation" (S. 28) findet. Wark knüpft hier an ihr Buch zur Situationistischen Internationalen an, einer kapitalismuskritischen Avantgarde-Bewegung nach dem Zweiten Weltkrieg, die Debord maßgeblich mitgestaltet hatte (vgl. Wark 2008). In der Rave-Situation wie in der konstruierten Situation löst sich (im Idealfall) die Trennung zwischen Produzierenden & Konsumierenden auf. Der Theaterwissenschaftler Gerald Siegmund schreibt dazu, dass Kunst und Alltag damit ihre Trennschärfe verlieren und jenseits der Fänge des Spätkapitalismus bedürfnisgeleitet neu erprobt werden sollten: "Die angestrebte Transformation des täglichen Lebens wurde dabei verbunden mit der Erschaffung und Nutzung von Räumen, die dem Theater bisher fremd waren" (Siegmund 2020, S. 48ff). Gerald Siegmund hatte zuletzt einflussreich in seinem Junius-Einführungswerk zu Theater und Tanzperformances einen erweiterten Begriff der Situation als Vektor durch die jüngste Geschichte der aufführenden Künste brauchbar gemacht (Czirak 2022). Letztlich bleibt aber auch diese theoretische Einflechtung bei Wark nur im Ansatz und ohne kritische Reflexion begriffen. Eine Ausführung wäre sicher spannend!
Warks Beitrag zur Practices-Reihe sprudelt nur so vor spannenden Einfällen und klugen Überlegungen zu einer situierten Techno-Praxis und kann sicher als ausgiebiger Einstieg für eine zukünftige Auseinandersetzung mit dem Raven als medienkultur- & theaterwissenschaftliches Phänomen dienen. Als Standardwerk eignet es sich jedoch aufgrund der experimentierfreudigen Struktur nur eingeschränkt, liefert gerade darin aber ein schillerndes Modell für zeitgenössische künstlerische Forschung, die sich mit dem Gegenstand verwandt zu machen sucht.
Ein letzter bleibender Eindruck: Das erste der vielen Bilder, die das Buch durchsetzen, ist Warks silbern glitzernde Rave-Tasche. Darin trägt sie das Nötigste während eines Raves eng bei sich: ein Überwurf gegen Kälte, In-Ear-Gehörschutz und einige andere Dinge. Die Ähnlichkeit zum Taschenbuch (der Einband glitzert) ist sicher kein Zufall. Raven ist ein Essential für jeden Rave!
Quellen:
Czirak, Adam: "Gerald Siegmund: Theater- und Tanzperformance zur Einführung". In: [rezens.tfm] 2022/2, DOI: https://doi.org/10.25365/rezens-2022-2-06.
Duke University Press: "INTRODUCING THE PRACTICE BOOK SERIES", 18.08.2022, https://dukeupress.wordpress.com/2022/08/18/introducing-the-practices-book-series/, letzter Zugriff: 25.09.2024.
Haffke, Maren: "Ausgehen". In: Zeitschrift für Medienwissenschaft 30, 1/2024, S. 27–31, DOI: http://doi.org/10.25969/mediarep/21963.
Kettner, Verena: "Sind queere Partys noch subversiv?". In: an.schläge 2024/1, https://anschlaege.at/sind-queere-partys-noch-subversiv/, letzter Zugriff: 25.09.2024.
Siegmund, Gerald: Theater- und Tanzperformance zur Einführung. Hamburg: Junius 2020.
Tanzquartier Wien: "McKenzie Wark. Raving", https://tqw.at/event/raving-wark/, letzter Zugriff: 25.09.2024.
Vienna Club Commission: "NIGHT(S)-Science: Call for Abstracts", 2024, https://www.viennaclubcommission.at/call-for-abstracts-nights-science, letzter Zugriff: 25.09.2024.
Wark, McKenzie: 50 Years of Recuperation of the Situationist International. New York: The Temple Hoyne Buell Center for the Study of American Architecture mit Princeton Architectural Press 2008
“Take Courage; I Have Conquered the World!” (John 16:33). The Theme of Peace in the Gospel of John
Im Johannesevangelium ist in den Gesprächen, die Jesus mit seinen Jüngern beim letzten Abendmahl führt, zweimal vom Frieden die Rede, den Jesus verheißt und der sich auch verwirklichen kann inmitten von Bedrängnissen. Darüber hinaus sind die Erscheinungen des auferstandenen Jesus geprägt von der Zusage des Friedens. Der Friede, den die an Jesus Glaubenden haben, hängt untrennbar mit persönlicher Verbundenheit mit ihm zusammen.In the Gospel of John, in the conversations that Jesus has with his disciples at the Last Supper, there are two references to the peace that Jesus promises and which can also be realised in the midst of adversity. Furthermore, the appearances of the risen Jesus are characterised by the promise of peace. The peace that believers in Jesus have is inseparable from a personal bond with him
The Applicability of the Intersectional Category “Race” in Late Medieval Jerusalem Pilgrimage Reports : A Historiographical and Didactic Problematisation
The perception and construction of difference are anthropological constants, but the categories and mechanisms through which this difference is produced are not. In order to understand these processes historically in the pre-modern era and make them useful for the teaching of contemporary history, this article proposes to establish the concept of intersectionality for the analysis of medieval sources. For this purpose, a late medieval Jerusalem pilgrimage report is used to critically examine the applicability of traditional categories of difference such as race, class, and gender. The article concludes with initial reflections on the potential of the concept of intersectionality as a mediating framework for renewed medieval didactics.The perception and construction of difference are anthropological constants, but the categories and mechanisms through which this difference is produced are not. In order to understand these processes historically in the pre-modern era and make them useful for the teaching of contemporary history, this article proposes to establish the concept of intersectionality for the analysis of medieval sources. For this purpose, a late medieval Jerusalem pilgrimage report is used to critically examine the applicability of traditional categories of difference such as race, class, and gender. The article concludes with initial reflections on the potential of the concept of intersectionality as a mediating framework for renewed medieval didactics
Unheard-of Educational Biographies 1812–1869: Why a Semi-Participatory Method and Experiential Knowledge are Needed in Intersectional Dis/ability History
This paper calls for new historical methods to study disability from an intersectional historical perspective. The Linz “Institute for the Deaf and Dumb” serves as a case study with two nineteenth-century micro-biographies and a new semi-participative method involving the deaf community. The article aims to show to what extent the experiential knowledge of those affected can add value to the interpretation of disability history. The experiential knowledge is collected through a semi-participatory process. The procedure and the theoretical background are described and applied in the article.This paper calls for new historical methods to study disability from an intersectional historical perspective. The Linz “Institute for the Deaf and Dumb” serves as a case study with two nineteenth-century micro-biographies and a new semi-participative method involving the deaf community. The article aims to show to what extent the experiential knowledge of those affected can add value to the interpretation of disability history. The experiential knowledge is collected through a semi-participatory process. The procedure and the theoretical background are described and applied in the article