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    „Mein Ort – schreib‘ Zukunft!” : Kreative Schreibwerkstätten zur Umsetzung von Bildung für nachhaltige Entwicklung

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    Der Beitrag stellt das Projekt „Mein Ort – Schreib Zukunft“ vor, in dem kreative Schreibwerkstätten als innovatives Format zur Förderung von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) konzipiert und umgesetzt wurden. Ausgangspunkt ist die Annahme, dass kreatives Schreiben ein wirksames Medium sein kann, um Selbstwirksamkeit, Reflexionsfähigkeit und Gestaltungskompetenz zu entwickeln. Im Zentrum des Projekts steht die Frage, wie kreative Schreibprozesse Menschen darin unterstützen können, Zukunftsvorstellungen zu entwerfen und ihre eigene Rolle in gesellschaftlichen Transformationsprozessen zu reflektieren. Methodisch wird das Projekt anhand verschiedener Schreibwerkstätten in der Region Kassel umgesetzt, die unterschiedlichen Zielgruppen (Schüler*innen, Senior*innen, Zugewanderte und Studierende) einbeziehen. Der Beitrag beschreibt zunächst die theoretischen Grundlagen von BNE und Schreibdidaktik, stellt die Projektkonzeption und -umsetzung dar und analysiert Gelingensbedingungen. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass kreative Schreibwerkstätten Räume eröffnen, in denen Teilnehmende nicht nur individuelle Zukunftsbilder entwickeln, sondern auch kollektive Narrative aushandeln. Damit leisten sie einen Beitrag zur Umsetzung von BNE auf lokaler Ebene und zeigen zugleich Anschlussmöglichkeiten für schulische und außerschulische Bildungssettings

    Ein Gedenken an den Text, der gerade entsteht

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    Ich war mit meinen Nerven am Ende. Wirklich, ich war eine tickende Zeitbombe, unmittelbar vor ihrer Explosion. Ich wollte explodieren! Ich war wie ein brodelnder Vulkan, der Druck in seinem Inneren am Maximum. Aber ich explodierte nicht, ich brach nicht aus. Ich starrte auf ein leeres Blatt und es passierte… nichts. Es waren simple Wörter. Eine Aneinanderreihung von Buchstaben, die in ihrer Kombination einen Sinn ergaben. Ergeben sollten. Doch ich saß hier, als hätte ich nicht bereits an einem einzelnen Tag 9.000 Wörter für meinen Roman geschrieben, als hätte ich nicht Jahre damit verbracht, mich in den Welten zu verlieren, die ich selbst kreiert hatte, als hätte ich mein Herz nicht den Worten gewidmet. Als wäre ich keine Schreibende

    Der VOICE auf der Spur: Eine explorative Arbeit über die Autor*innen-Stimme in wissenschaftlichen Texten

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    Dieser Forschungsartikel befasst sich mit der eigenständigen Voice beim Schreiben von wissenschaftlichen Texten. An Universitäten herrscht bei Studierenden der Glaube, dass sie in ihren eigenen akademischen Texten ihre eigene Position verbergen oder durch sprachliche Mittel verschleiern sollen. Allerdings ist das Streben nach Objektivität nicht mit dem Verzicht der eigenen Meinung zu verwechseln. Die Verwendung von Voice beim Schreiben, kann Texte für Leser*innen verständlicher machen. Das Konzept von Voice kann helfen, das Lesen von wissenschaftlichen Texten nachvollziehbarer und verständlicher zu machen. Mit dieser Thematik wollen wir uns auseinandersetzen und verfolgen daher die Frage: Welche Elemente von Voice kommen in deutschsprachigen wissenschaftlichen Texten vor und lassen sich disziplinäre Unterschiede erkennen? Auf der Grundlage von verschiedenen Voice-Ausprägungen analysieren wir exemplarisch Artikel aus der Sozial- und Medienwissenschaft sowie der Geschichtswissenschaft. Wir sind zu den Ergebnissen gekommen, dass eine bewusste und korrekte Verwendung von Voice das Verständnis fördert und zum guten wissenschaftlichen Arbeiten beiträgt, weil die Transparenz gegeben ist. Disziplinäre Unterschiede waren bei unserer Untersuchung eindeutig zu erkennen

    Thailand’s Sport Broadcasting Landscape: Policy, Progress, and Prospects

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    Over the past several decades, Thailand has undergone significant transformations in sport media policy, driven by shifts in national governance. The transition from conventional sport broadcasting to digital sport media has introduced several key challenges for Thai society. As the government plays a crucial role in the development of sports at the national level, public policies have a substantial impact on how the population consumes sport media. These policies influence the broadcasting of sports, the availability of sport content to audiences, and the overall structure of the broadcasting marketplace. Given the importance of public policy in sport media, this article examines the landscape of sport broadcasting in Thailand. It provides a historical overview based on an analysis of gray literature available in the public domain and offers a critical assessment of the current issues and challenges facing sport broadcasting in the post-digital media era. The ultimate aim is to present an academically grounded discussion that informs future directions for public policy in sport broadcasting

    Zum Geleit

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    Literarische Figuren sind überall. Wenn man sie einmal in den Blick bekommt, dann sieht man sie im ganzen Spektrum unserer Alltagskultur: Sie finden sich auf T‐Shirts, Tassen, Bleistiften, Hauswänden, Post‐Its abgebildet; ihre Namen werden für Geschäfte verwendet (wie im Fall der Wiener Buchhandlung „Erlkönig“), sie werden zu politischen Protestfiguren (wie Winnie Puh oder Pinocchio) oder zu Nationalikonen, die das Gemeinschaftsgefühl befeuern (wie Faust oder Siegfried). In der digitalen Welt sind ihnen unzählige Fandom‐Wikis oder Werke der Fan‐Fiction gewidmet. Sie vereinen, sie polarisieren, sie lösen kulturelle Verhandlungen aus, sie motivieren Kreativität

    Revisiting Uncle Tom: Suffering, Subservience, and Racial Betrayal in American Cultural Memory

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    This paper examines the evolving figure of Uncle Tom in American cultural memory, tracing how Harriet Beecher Stowe’s original character in Uncle Tom’s Cabin (1852) transformed into acontested symbol of Black identity, morality, and betrayal. While Stowe portrayed him as a devout martyr, later representations reduced him to a stereotype: the noble sufferer, the submissive servant, and the racial sellout. Analyzing selected literary and cinematic portrayals from the 19th century to the present, the paper explores how Uncle Tom has served as both a figure of empathy and a target of scorn. It considers the racial politics of suffering, respectability, betrayal, and survival, highlighting the tension between resistance and complicity. Through comparative close readings, the paper argues that Uncle Tom’s legacy reveals the shifting burdens placed on Black representation in U.S. culture and sheds light on broader questions of race, memory, and identity in the American literary tradition

    Eva feministisch neuinterpretiert: Das feministische Potential der Interfiguralität anhand eines Vergleichs der biblischen Eva und Simone Hirths Malus

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    Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Frage der feministischen Interfiguralität. Im Zentrum steht dabei die Figur der biblischen Eva. Untersucht wird das feministische Potential einer interfiguralen Verwendung am Beispiel des Romans Malus von Simone Hirth. Dies geschieht durch eine Analyse der Figur in der Bibel und in Malus und die Beschäftigung mit der Frage, inwiefern es sich dabei um dieselbe Figur handelt. Ein Vergleich der beiden Figurenvarianten legt offen, inwiefern eine feministische Neuinterpretation der biblischen Eva möglich ist, ohne zu stark von dieser ursprünglichen Eva abzuweichen und so den Kernmerkmalen der Figur treu zu bleiben. Außerdem zeigt sich, dass das feministische Potential dieser interfiguralen Praxis durch die kulturelle Bedeutung der Bibel im Allgemeinen und der Figur der Eva im Besonderen verstärkt wird, da die biblische Eva auch als kulturelle Ikone bezeichnet werden kann. Gerade durch die starke Treue zu den Kernmerkmalen der Figur und diese Ikonizität ist es dem Roman möglich, die Figur der Eva gänzlich neu zu kontextualisieren und zu bewerten, ihr als Figur jedoch treu zu bleiben

    Α Greek Late Antique Heracleopolite Land Register with Numbered Parcels and Payments

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    The paper presents the first edition of a papyrus preserving two fragments of a Greek four-column land register, with parcels identified by number and name, and payments made either in money or in kind. The document originates from the Heracleopolite nome of Egypt and dates from the fifth century AD.The paper presents the first edition of a papyrus preserving two fragments of a Greek four-column land register, with parcels identified by number and name, and payments made either in money or in kind. The document originates from the Heracleopolite nome of Egypt and dates from the fifth century AD

    On Robert Musil\u27s Novel Project "Der Spion": (Part One)

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    1918 bis 1921 zu Beginn des Produktionsprozesses am Mann ohne Eigenschaften möchte Robert Musil tatsächlich einen Spionage-Roman schreiben. Die Tätigkeit als Spion sollte den Hass des desillusionierten Protagonisten auf die väterliche Ordnung der Vorkriegsgesellschaft zum Ausdruck bringen. Sukzessive wird in der weiteren Romanarbeit das Spion-Motiv zurückgedrängt und gewissermaßen sublimiert. In den nie ausgeführten Plänen von 1936 schließlich erscheint Ulrichs Spionieren zu einer Methode der Wahrheitsfindung erhoben oder an andere Figuren delegiert.From 1918 to 1921, at the beginning of the production process for The Man Without Qualities, Robert Musil actually wanted to write a spy novel. His role as a spy was intended to express the disillusioned protagonist’s hatred of the paternal order of pre-war society. As the novel progressed, the spy motif was gradually pushed back and, in a sense, sublimated. In the never-realized plans of 1936, Ulrich’s spying finally appears elevated to a method of finding the truth or delegated to other characters

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