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Lovely Bosnian Lads: Müʾmin-zāde Ḥasīb’s Poem on the Youths of Sarajevo
Lovely Bosnian Lads: Müʾmin-zāde Ḥasīb’s Poem on the
Youths of Sarajev
Potentials and challenges of the ePortfolio in teacher training programmes: A qualitative study on the experiences of teachers at university colleges of teacher education and the resulting recommendations for action
Der vorliegende Beitrag befasst sich mit der Methode des ePortfolios im Kontext des Lehramtsstudiums. Ziel ist die Identifikation von Chancen und Möglichkeiten des ePortfolios sowie die Sichtbarmachung von Herausforderungen und Grenzen. Im Rahmen einer qualitativen Studie wurden Lehrende, die an Pädagogischen Hochschulen unterrichten und mit der Methode des ePortfolios arbeiten, zu ihren Erfahrungen befragt. Ein identifizierter Vorteil des ePortfolio-Ansatzes ist die flexible Bearbeitung und Weiterentwicklung von Inhalten, welche unabhängig von Ort und Zeit erfolgen kann. Allerdings stehen sie organisatorischen und technischen Herausforderungen sowie Problemen in der Gestaltung attraktiver Aufgabenstellungen gegenüber. Aus den genannten Potenzialen, Herausforderungen und Grenzen wurden in dieser Forschungsarbeit konkrete Handlungsempfehlungen abgeleitet, die für die Hochschullehre und die Gestaltung prozessorientierter Lernumgebungen von Relevanz sind.This academic paper deals with the ePortfolio method in the context of teacher training programmes. The aim is to identify the opportunities and possibilities of the ePortfolio as well as the challenges and limitations. As part of a qualitative study, teachers who teach at teacher training colleges and work with the ePortfolio method were asked about their experiences. Their experiences with the method were analysed and the experts identified opportunities and possibilities, but also challenges and limitations. As part of the empirical study, numerous advantages of the ePortfolio approach were identified. One example of this is the flexible editing and further development of content, which can take place regardless of time and place. However, there are organisational and technical challenges as well as problems in the design of attractive tasks. In this research project, concrete recommendations for action were derived from the aforementioned potentials, challenges and limitations, which are relevant for university teaching and the design of process-orientated learning environments
Medienkompetenz durch Gestalten: Handlungsorientierte Medienpädagogik im Kontext von Maker Education
Der Artikel beleuchtet die handlungsorientierte Medienpädagogik in der Primarstufe und zeigt auf, wie Making und Makerspaces als pädagogische Zugänge zur Förderung von Medienkompetenz beitragen können. Ausgehend von historischen und theoretischen Grundlagen – insbesondere dem Konstruktivismus – wird dargelegt, dass Lernen durch aktives Handeln nachhaltiger und motivierender wirkt. Kinder sollen nicht nur Medien konsumieren, sondern durch eigene gestalterische Prozesse technische, kreative und soziale Kompetenzen aufbauen. Making, verstanden als kreatives und problemlösendes Arbeiten mit analogen und digitalen Materialien, bietet hierfür einen geeigneten Rahmen. Dabei wird betont, dass technische Ausstattung hilfreich, aber nicht zwingend notwendig ist – entscheidend ist das Mindset. Auch ohne 3D-Drucker oder digitale Tools können grundlegende Prinzipien von Maker Education vermittelt werden. Der Beitrag zeigt, wie fächerübergreifendes, erfahrungsbasiertes Lernen in Makerspaces den Schulalltag bereichern kann und welche Rolle Lehrpersonen als Lernbegleiter:innen dabei einnehmen. So wird Making nicht nur als Methode, sondern als handlungsorientiertes, pädagogisches Prinzip begriffen, das Kinder auf eine aktive und reflektierte Teilhabe an einer medial geprägten Gesellschaft vorbereitet
Action-Oriented Learning through the Serious Game One Up Island: A project report in history and civic education
Dieser Praxisbeitrag stellt das Serious Game One Up Island inklusive des korrespondierenden didaktischen Begleitmaterials vor, um daran exemplarisch aufzuzeigen, wie mittels Serious Games handlungsorientiertes Lernen stattfinden kann. Es handelt sich daher um einen Projektbericht, der durch medien-, geschichts- und politikdidaktische Überlegungen angereichert ist. Von der Frage ausgehend, wie mit der Mediengattung des digitalen Spiels handlungsorientiertes Lernen gelingen kann, wird im ersten Teil des Beitrags zunächst das Spiel mit seinen Spielmechaniken und Inhalten vorgestellt, da es die Grundlage für das handlungsorientierte Lernen bildet. Im Anschluss wird auf den Begriff der Handlungsorientierung eingegangen, um im nächsten Schritt darzulegen, wie mit dem vorliegenden Serious Game handlungsorientiertes historisch-politisches Lernen erfolgen kann. Das Prinzip der Handlungsorientierung wird anschließend um die Subjektorientierung ergänzt, die durch Lebensweltbezüge eine Verbindung von Lern- und Sachlogik herstellen soll. In einem weiteren Teil des Beitrags wird das didaktische Begleitmaterial vorgestellt, das aus den zuvor geschilderten didaktischen Überlegungen entstanden ist. Abschließend skizziert der Beitrag die Potenziale wie auch Limitationen, die sich bei der Pilotierung des Materials abzeichneten, um daraus vorsichtige Schlüsse auf das vorgestellte Praxisbeispiel zu ziehen.This article presents the serious game One Up Island and its accompanying teaching materials. Developed on behalf of the Vienna Chamber of Labour, the game targets students aged 13 and above and addresses democracy, solidarity, and welfare statehood within a fictional yet historically framed setting. Using this project as an example, the article illustrates how serious games can be employed as tools for action- and subject-oriented learning in history and civic education. In addition to describing the game mechanics and didactic design, the article discusses the opportunities and limitations of integrating such games into classroom practice. Pilot studies in various types of schools demonstrated both motivating effects and the necessity of structured reflection phases to ensure sustainable learning outcomes
Von Kollektivkörpern und Körpern kollektiver (Auf-)Opferung: Körper im frühen jugoslawischen Partisan:innenfilm
Der Beitrag geht der Darstellung des filmischen Körpers in jugoslawischen Partisan:innenfilmen nach. Die Intention ist dabei bipolar zu fassen: Es geht zum einen um die Subsumierung der Bevölkerung zu einem nationalen Kollektivkörper und des Weiteren um individuelle Körper, welche als Projektionsfläche kollektiver Einschreibung fungieren. Jene Aushandlung ist in frühen Partisan:innenfilmen (1947-1948) besonders auffällig, weshalb sich die Analyse auf drei frühe Vertreter jenes Subgenres beziehen wird: „Slavica“ (1947); „Zivjece ovaj narod“ (1947) und „Na svojoj zemlji“ (1948).
Rezension: Zetsche, Cornelia (2024). Vom Klang des Lesens. Wie Schriftsteller und Schriftstellerinnen lesen, hören, schreiben (= Wie wir lesen – Zur Geschichte, Praxis und Zukunft einer Kulturtechnik 7). Bielefeld: transcript Verlag 2024, 174 Seiten
Zetsche, Cornelia (2024). Vom Klang des Lesens. Wie Schriftsteller und Schriftstellerinnen lesen, hören, schreiben (= Wie wir lesen – Zur Geschichte, Praxis und Zukunft einer Kulturtechnik 7). Bielefeld: transcript Verlag 2024, 174 Seite
Cosplay is for everyone! Eine Reise durch Cosplay, Community, Fandom & Co.
Dieser Essay führt in Form einer Reise aus 7+1 Textblöcken durch die Anfänge des Cosplays, über Planung, Handwerk bis hin zu den Tätigkeiten, die nach der Fertigstellung eines Cosplays noch auf den*die Cosplayer*in warten, wobei auch auf die Community, das Treffen auf Conventions sowie ein Einblick in die Schattenseiten der Szene geboten werden
Ein Vermessungsingenieur der 22. Legion in Aquae Helveticae
Dieser Beitrag stellt die verbesserte Lesung und neue Deutung einer jüngst veröffentlichten Inschrift auf einem kleinen, wohl aus dem 2. Jahrhundert stammenden Altar vor, der vor wenigen Jahren im aargauischen Baden (Schweiz) bei Erneuerungsarbeiten an den dortigen Thermalquellen gefunden wurde. Nach der neuen Lesung löste ein Vermessungsingenieur (librator) der in Mainz stationierten legio XXII Primigenia ein Gelübde ein, das er den Aquae Divinae gegeben hatte.This article presents an improved reading and a new interpretation of a recently published inscription on a small altar, likely dating from the 2nd century, which was discovered a few years ago during renovation work on the thermal springs in Baden, Aargau (Switzerland). According to the new reading, a surveyor (librator) from the Legio XXII Primigenia, stationed in Mainz, fulfilled a vow he had made to the Aquae Divinae
Minimal Group Agency: A Bio-Social Ontology
When considering the type of agency that supports group activity, social ontologists often think of full-fledged moral and intentional agency. However, many organism-agents found in the biological sphere fail not only to be morally responsible but also would seem incapable of the rational guidance characteristic of intentional agency. This raises the possibility that some groups may qualify as minimal agents without necessarily qualifying as moral or intentional agents. In this paper, I review conditions for minimal agency as set forth by enactivists and draw from existing social ontological work to explore the extent to which these conditions might be satisfied by existing accounts of group agency. Although no account of group agency perfectly aligns with the enactivist conditions, I conclude that a suitably modified version of List and Pettit\u27s account could