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Digital Capitalism and (Un)Sustainability: Perspectives on Critical Media Education
Der Beitrag spürt den oft wenig beachteten systematischen Widersprüchen zwischen digital-kapitalistischen Strukturen und (Nicht)Nachhaltigkeit nach: der Energiebedarf von Rechenzentren steigt stetig an, seltene Erden werden unter prekären Bedingungen abgebaut, algorithmische Systeme reproduzieren Diskriminierung. Die vermeintliche Immaterialität des Digitalen erweist sich als gefährliche Illusion, die massive ökologische und soziale Kosten verschleiert und meist in den globalen Süden externalisiert. Effizienzversprechen scheitern an Rebound-Effekten, während Plattformkonzerne neue Ausbeutungsformen etablieren und epistemische Macht akkumulieren. Gesellschaften stehen am Scheideweg: Forcierung digital-fossiler Kapitalismusformationen oder radikale Neuorientierung? Der Beitrag entwickelt Überlegungen für eine kritisch-reflexive Medienbildung, die strukturelle Analysefähigkeit mit transformativer Handlungsfähigkeit verbindet. Nur durch die Verschränkung von Medienbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung unter explizit kapitalismuskritischen Vorzeichen lassen sich alternative Zukünfte erschließen – jenseits techno-solutionistischer Narrative einer „smarten grünen Welt“.This contribution examines the often-neglected systematic contradictions between digital-capitalist structures and (un)sustainability: data center energy consumption rises continuously, rare earth minerals are mined under precarious conditions, and algorithmic systems perpetuate discrimination. The ostensible immateriality of the digital reveals itself as a perilous illusion that conceals substantial ecological and social costs, largely externalized to the Global South. Efficiency promises falter due to rebound effects, while platform corporations establish novel forms of exploitation and accumulate epistemic power. Societies face a critical juncture: intensification of digital-fossil capitalist formations or fundamental reorientation? This article develops propositions for critical-reflexive media education that integrates structural analytical competence with transformative capacity for action. Only by interweaving media education and education for sustainable development under explicitly capitalism-critical auspices can alternative futures be rendered accessible – beyond techno-solutionist narratives of a “smart green world”
Medienbildung trifft BNE: Ein Praxisbericht zum Workshop "Smartphone-Safari" im DINA LAB der PH Wien
Der Beitrag untersucht die Verknüpfung von Medienbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in der Grundschule am Beispiel eines Workshop-Angebots, das unter Einbindung von Lehramtsstudierenden im Rahmen von Service Learning an der Pädagogischen Hochschule Wien konzipiert, durchgeführt und evaluiert wurde. Ausgangspunkt ist eine theoretische Fundierung von BNE, die auf den Brundtland-Bericht von 1987 zurückgeht und die Bedeutung von Bildung für nachhaltige Entwicklung im digitalen Zeitalter hervorhebt. Im Zentrum steht die Vorstellung des Workshop-Konzepts „Smartphone-Safari“ an der Pädagogischen Hochschule Wien, das Viertklässlern durch praktische Stationen die komplexen Zusammenhänge zwischen Smartphone-Nutzung, Umwelt- und Klimaschutz vermitteln soll. Mittels qualitativer Methoden, wie nicht-teilnehmender Beobachtung und Interviews, wurden die Auswirkungen des Workshops auf die Motivation, Medienkompetenz und das Nachhaltigkeitsbewusstsein der Kinder untersucht. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass das handlungsorientierte Format Lernprozesse anregt und erste Ansätze eines reflektierten Umgangs mit digitalen Geräten fördert.This article examines the link between media education and education for sustainable development (ESD) in primary schools, using the example of a workshop programme that was designed, implemented and evaluated with the involvement of teacher training students as part of a service learning project at the University College of Teacher Education Vienna. The starting point is a theoretical foundation of ESD, which dates back to the 1987 Brundtland Report and emphasises the importance of education for sustainable development in the digital age. The focus is on the presentation of the ‘Smartphone Safari’ workshop concept at the University of Teacher Education Vienna, which aims to teach fourth-graders about the complex relationships between smartphone use, environmental protection and climate protection through practical stations. Qualitative methods, such as non-participatory observation and interviews, were used to examine the impact of the workshop on the children\u27s motivation, media literacy and sustainability awareness. The results indicate that the action-oriented format stimulates learning processes and promotes initial approaches to reflective use of digital devices.
Translated with DeepL.com (free version
Safer Internet Day – 10. Februar 2026: SID – Fachtagung am 12. Februar 2026
Am 10. Februar 2026 findet der internationale Safer Internet Day bereits zum 23. Mal statt. Nutzen Sie den Aktionsmonat um sich mit dem Thema „sichere Internet- und Handynutzung“ auseinanderzusetzen und nehmen Sie mit Ihrem Projekt an der Verlosung teil. Buchen Sie eine digitale Unterrichtsstunde „KI & DU“, oder besuchen Sie die kostenlose Fachtagung, sie findet am 12. Februar 2026 von 14:00 – 17:30 bei A1 Telekom Austria in Wien statt.The international Safer Internet Day will take place for the 23rd time on February 10, 2026. Use the campaign month to address the topic of “safe internet and mobile phone use” and take part in the raffle with your project. Book a digital lesson “KI & DU” or attend the free conference, which will take place on February 12, 2026 from 2:00 p.m. to 5:30 p.m. at A1 Telekom Austria in Vienna
Burcu Dogramaci: Exil London. Metropole, Moderne und künstlerische Emigration.: Göttingen: Wallstein 2024. ISBN: 978-3-8353-5656-6. 600 Seiten, 49,40 €.
Was macht eine Stadt mit zugewanderten Personen - und was machen diese Personen - allesamt Künstler:innen bzw. Personen aus mit Kunst assoziierten Berufen - mit der Stadt? So etwa ließe sich in aller Kürze die übergeordnete Fragestellung des vorlegenden Buches zusammenfassen. Autorin ist die Kunsthistorikerin Burcu Dogramaci (Ludwig Maximilians Universität München), die in diesem höchst umfangreichen Werk 19 Kapitel vereint, die allesamt um die Themen Exilgeschichte, Stadtgeschichte, Künstler:innen Biografien kreisen. Solcherart soll das London der 1930er Jahre „als Umraum, als Exil und Identifikationsort, als Matrix des Lebens und Arbeitens umfassend im Blick stehen und damit ein wesentlicher Beitrag zu einer urbanen Exilforschung und einer exilisch ausgerichteten Kunstgeschichte geleistet werden“ (S. 11). Ein derartig umfangreiches Werk (600 Seiten) entsteht natürlich nicht in einem Wurf. Einige der Kapitel sind bereits zuvor publiziert worden und liegen nun in Überarbeitung akkumulativ vor.
Im Mittelpunkt des in der Reihe Visual History: Bilder und Bildpraxen in der Geschichte erschienen Bandes stehen deutschsprachige Künstler:innen, die – meist auf der Flucht vor dem erstarkenden Faschismus – nach London kamen und hier sowohl für die eigene Biografie als auch für die Geschichte der Stadt eine bereichernde Station einlegten. Zur Einordnung: Rund 150.000 Menschen trieb es in den 30er und 40er Jahren des 20. Jahrhunderts nach Großbritannien. Viele von ihnen suchten Unterkunft und Broterwerb in der Hauptstadt. Die Autorin positioniert ihr Buch zwischen den Bereichen Exil- und (Post-)Migrationsforschung, Moderne- und Stadtforschung und rückt die Metropole London, die in der Forschung zur Migration von Künstler:innen bislang unterrepräsentiert war, erstmals ins Zentrum.Dies geschieht etwa am Beispiel des Künstler:innenviertels Hampstead, das zahlreiche Exilant:innen anzog und an dem die Autorin nachzeichnet, in welcher Verbindung ein Wohnort zu beruflichen und künstlerischen Netzwerken stehen kann. Ein Beispiel hierfür ist das sogenannte Isokon Building. Ein Apartmenthaus in der Lawn Road 3, an dem sich exemplarisch darstellen lässt, wie man sich die Dynamik der Begegnungsräume und Netzwerke, derer sich die Exilant:innen bedienten, vorstellen darf. Das Gebäude im Bauhaus-Stil wurde Ankunftsort, Kontaktzone und Kreativquartier. Bauherr war Jack Pritchard, eine wichtige Mittlerfigur für Emigrant:innen aus den Bereichen Design, Architektur und Fotografie. Im Isokon Building waren folglich Walter und Ise Gropius, Marcel Breuer und Naum Gabo zu gegen. Der Bauprozess wurde von der Wienerin Edith Tudor-Hart dokumentiert. Geflüchteten Personen wurden Wohnungen vermittelt, die sie bis zu drei Wochen bewohnen durften. Für die Broschüren der Möbelfirma Isokon war László Moholy-Nagy verantwortlich. Der Aufenthalt des aus Ungarn stammenden Bauhaus-Meisters, der sich ab 1935 für zwei Jahre in London befand, wird an gleich mehreren Stellen des Buches thematisiert.
Dogramaci versteht es, Biografien und Werke der behandelten Personen an die Metropole rückzubinden. Ein Kapitel über den Fotografen und Fotohistoriker Helmut Gernsheim kann dafür exemplarisch stehen. Betrachtungen der Arbeiten, die Gernsheim im Auftrag des National Builiding Records von durch Zerstörung bedrohten Gebäuden (darunter Westminster Abbey und St. Pauls\u27 Cathedral) angefertigt hat, berichten von dessen Biografie und Arbeitsmethode. Man erhält eine Vorstellung davon, wie so ein Leben im Exil – im Idealfall – ausgesehen haben kann. Dass es oft auch ganz anders aussah, beweisen Fotos von Edith Tudor-Harth, die in verschiedenen sozialdokumentarischen Kontexten tätig war und deren Arbeit sich die Autorin in einem mit „Gendered London“ überschriebenen Kapitel widmet. Auch die Familie Freud findet immer wieder Erwähnung. Hier etwa Anna Freud, die durch ihr Zusammenarbeiten und -leben mit der US-Amerikanerin Dorothy Burlingham in diesem Kapitel Eingang gefunden hat, aber auch die Schritte Sigmund Freuds, der erst im hohen Alter nach London emigrierte, und die seines Sohnes, dem Architekten Ernst Ludwig Freud, werden an unterschiedlichen Stellen des Buches beleuchtet.„Verpflanzte Objekte“ heißt etwa ein Kapitel, das Sigmund Freuds Emigration behandelt, in dem vor allem die ab Juni 1938 übersiedelten Objekte und die Rekonstruktion des Interieurs am neuen Wohnort der Freuds in Maresfield Gardens (Hampstead) beschrieben wird. Die Betrachtung umfasst auch eine kritische Auseinandersetzung mit den beiden Freud Museen in London bzw. Wien und der Rolle, die die Fotografien Edmund Engelmans dabei spielten. Der Wiener Fotograf Engelman hatte die Wohnung in der Berggasse 19 vor der Emigration Freuds auf dessen Auftrag hin ausführlich dokumentiert, wodurch wertvolle Einsichten in die damalige intellektuelle bürgerliche Wohnkultur bewahrt werden konnten. Die Autorin schlägt die Brücke zu zeitgenössischen Arbeiten Robert Longos und Ania Soliman, die visuell an Engelmans Fotografien anschließen, in ihrer künstlerischen Beschäftigung mit dem Freudschen Universum aber weit über reine Erinnerungsbilder hinausgehen.
Dogramaci behandelt für ihre Analysen unterschiedliche Quellen höchst privater, wie öffentlicher Art: angefangen von Tagebuchaufzeichnungen, Adressbüchern und Gästebucheintragungen über Publikationen, Werbegrafiken, Fotografien, Möbel und Gebrauchskunst bis hin zu Architektur reichen die Beispiele, die den Text lebhaft halten und viel zum besseren Verständnis beitragen. Diese Methode verdankt sich nicht zuletzt den großzügigen und gut aufbereiteten Abbildungen, die nicht bloß Beiwerk und Illustration sind, sondern die Argumentation stützen und bereichern. Vom oft beklagenswerten Missverhältnis von Text und Abbildung – zumal in Werken, die sich mit visuellen Medien beschäftigen – hebt sich das Buch damit auf erfreuliche Weise ab. Insgesamt soll die sorgsame Gestaltung erwähnt sein. Die durch Stadtpläne voneinander getrennten Kapitel verschaffen auch Leser:innen, die London vielleicht nicht so gut kennen wie die Autorin, einen topgraphischen Überblick. Auch trägt diese Gestaltung dazu bei, in dem für einen einzigen Band beinahe schon zu umfangreichen Werk den Überblick nicht zu verlieren. Beim Lesen fällt mitunter auf, dass sich einige der Kapitel in einem abgeschlossenen Rahmen bewegen, was damit zu tun hat, dass sie bereits zuvor als selbständige Beiträge erschienen waren. Das bringt die eine oder andere Redundanz mit sich, hat gleichzeitig aber den Vorteil, dass sich die Kapitel alle auch einzeln lesen lassen und man mit der Lektüre nicht notwendigerweise chronologisch verfahren muss.
Ein Kapitel widmet sich der herausragenden Bedeutung der Migrant:innen für die britische Fotoforschung. Unter den hier handelnden Personen finden sich auch wieder die Namen Lucia Moholy und Helmut Gernsheim, die beide nicht nur selbst fotografisch arbeiteten, sondern sich auch in unterschiedlichen Publikationen theoretisch wie historisch mit ihrem Medium auseinandersetzten. Eine umfangreiche Serie zur Geschichte der Fotografie aus betont britischer Perspektive (verbunden mit den Namen William Henry Fox Talbot, David Octavius Hill und Julian Margaret Cameron), brachte auch die Zeitschrift Picture Post, deren Herausgeber der aus Budapest stammenden Stefan Lorant war. Dass Beiträge zur nationalen Fotogeschichte damals fast ausschließlich von Migrant:innen verfasst wurden, versteht die Autorin als Ausdruck der Loyalität gegenüber dem Gastland und betont gleichzeitig den Aspekt der Akkulturation: Die Beschäftigung mit einer Geschichte, die durch die Auseinandersetzung gleichsam zur eigenen gemacht wird.
Die Liste der in diesem Werk behandelten Persönlichkeiten liest sich wie das A und O der künstlerischen Avantgarde Europas und verdeutlicht die Dimension des kreativen und intellektuellen Exodus, den der Aufstieg der Nationalsozialisten auslöste. Gegen Ende zitiert die Autorin den Rechtsanwalt, Maler und Schriftsteller Fred Uhlman: „Es [England] schien mir ein fremderes Land als jedes andere, das ich zuvor kannte, so weit weg von Europa wie Peking [...]“ Es sind derartige Stellen, die uns daran erinnern, was eine erzwungene Migration vor knapp hundert Jahren (in einer Zeit vor der weltweiten Vernetzung, vor der europäischen Einheit und vor standardisierten Fremdsprachenkenntnissen) für die meisten Menschen bedeutet haben mag: Aufbruch ins Unbekannte. Wer ein derartiges Wagnis – aber auch die Erfolge, die es zeitigen kann – besser verstehen will, liest dieses Buch
Entering the Mind as a Way of Approaching God: Practicing Meditation and Being Muslim in Semarang, Indonesia
This article explores the ways in which Muslim meditation practitioners in Indonesia understand and utilize Buddhist meditative practice. Focusing on the narrative of one such practitioner, we draw out the little-known role that meditation plays in the everyday life of being Muslim. We pay special attention to how three meditation-related themes are entwined with the performance of the Islamic obligatory daily prayers to open up a space for contemplating and reconceiving a relationship with God as our interlocutors attempt to make sense of life with God as the ultimate referent. While at first glance the act of combining meditation with Islamic daily prayers may appear incompatible with the formalistic view of Islam, we seek to demonstrate that the labelling of meditation as ‘cultural’ and ‘scientific’ allows our interlocutors to build a narrative that inserts the importance of being mindful in their effort of moral striving
Innovative Lehr- und Lernansätze in Lernlaboren: Einblicke in den Media, Inclusion & AI Space des INNALP Education Hub
Der „Media, Inclusion & AI Space“ erforscht Themen der Inklusion, Barrierefreiheit, assistierenden Technologien, künstlichen Intelligenz, Vielfalt und Heterogenität sowie Medien und Technokultur im Kontext von Schule und Unterricht. Er ist Teil des INNALP Education Hubs, einem Infrastrukturangebot im Zentrum der Alpen, in dem Bildungsinnovationen entwickelt und erprobt werden. Ausgehend von einer kurzen Beschreibung des Projektkontexts werden im vorliegenden Beitrag einige konkrete Beispiele für Lehr- und Lernkonzepte sowie Workshop-Materialien und Evaluationsergebnisse präsentiert
Analyzing artificial intelligence in education with critical-constructive perspectives: The Vechta Venn
Vor dem Hintergrund unterschiedlicher disziplinärer Perspektiven auf KI in der Bildung entwickeln wir einen theoretischen Bezugsrahmen – das Vechta Venn – als analytische Linse, die sowohl zur theoretischen Reflexion als auch zur empirischen Untersuchung von KI im Bildungsbereich dient. Informiert durch Studien und disziplinäre Zugänge aus den Erziehungswissenschaften, Medienwissenschaften und Kulturwissenschaften identifizieren wir thematische Schnittmengen. Unsere Argumentation folgt einem Dreischritt. Zunächst stellen wir die wichtigsten Denkansätze für jede der drei disziplinären Perspektiven in ihren Unterschieden und ihrer Spezifik vor. Zweitens konzentrieren wir uns auf die Überschneidungen zwischen je zwei Perspektiven. Nachdem wir die jeweiligen interdisziplinären Synergien skizziert haben, kommen wir in einem dritten Schritt zum Kern des Vechta Venn. Wir verbinden alle drei Perspektiven miteinander und fragen nach der Anwendbarkeit des Venn.Against the background of differing disciplinary understandings of AI in education, we suggest a theoretical framework – the Vechta Venn – as an analytical lens. The Venn informs theoretical discussion on AI in education and is applicable for empirical research. Drawing on contemporary research from educational sciences, media studies, and cultural studies and moreover identifying disciplinary overlaps, we introduce a rather theoretical-analytical approach than an empirically study on AI. In doing so, we follow a theoretical three-step of argumentation. First, we introduce the main lines of thought for each of the three disciplinary perspectives in their differences and specialties. Second, we focus on the intersections and overlapping of each pair of perspectives, respectively. Third, having outlined the respective synergies, we get to the core of the Venn, combining all three perspectives, interrogating the Venn’s applicability
Beyond Debt-Trap Narratives: How the Lao State Manoeuvres the Hybrid Governance of a Chinese Hydropower Project
Over the past years, Chinese debt-financed investments under the Belt and Road Initiative (BRI) in Laos have increased considerably. This development has drawn the attention of many analysts, and consequently, narratives such as the Lao state losing its sovereignty or becoming the recent victim of China’s “debt-trap diplomacy” have held sway over international press coverage. Drawing on the case of the Nam Nua 1 (NNua1) Project – the BRI flagship hydropower investment in Laos – this article aims to move beyond the dominant narratives of China’s debt-trap diplomacy and sovereignty relinquishment by scrutinizing the Lao state’s strength in manoeuvring the NNua1 Project’s hybrid governance arrangements. The NNua1 project developer’s great concentration on the economics of dam construction and operation, its hands-off approach to local political issues, and heavy dependence on the host state in dealing with relocation concerns have boosted the Lao state’s strength in controlling the active engagement of the project’s stakeholders in hydropower decision-making and planning. The article argues that the Lao state’s strength in governing the NNua1 Project hinges on its capacity to mobilize hydropower resources from the external environment by negotiating relations with powerful foreign entities of hydropower development while maintaining internal control over its remote populations through decentralization techniques. This article contributes to the critical discussion of the influence of multi-stakeholder governance engagement on the Lao state’s statehood
Sonntagsgottesdienst angefragt: Eine lutherische Perspektive
In der seit längerer Zeit in Deutschland geführten Diskussion, ob der Sonntagsgottesdienst durch andere Angebote ersetzt werden sollte, ergibt sich derzeit noch ein undeutliches Bild, welche Vorstellungen sich jeweils mit den Forderungen nach Änderungen verbinden und wie diese theologisch zu begründen wären. Dieser Beitrag zeichnet wesentliche Argumentationsstränge nach und bietet aus lutherischer Perspektive Kriterien für eine Prüfung der Vorschläge, da diese weder von vornherein abzuweisen sind noch zu erwarten ist, dass solche Änderungen automatisch das kirchliche Leben wiederbeleben würden.In the mainly German debate concerning whether Sunday services should be replaced by other programs, it is still vague what ideas are associated with the demands for change and how these could be established based on sound theological reasoning. This article outlines the main lines of discussion and offers criteria for examining the proposals from a Lutheran perspective, as these are neither to be dismissed from the outset nor is it to be expected that such changes would automatically revitalize church life.In the mainly German debate concerning whether Sunday services should be replaced by other programs, it is still vague what ideas are associated with the demands for change and how these could be established based on sound theological reasoning. This article outlines the main lines of discussion and offers criteria for examining the proposals from a Lutheran perspective, as these are neither to be dismissed from the outset nor is it to be expected that such changes would automatically revitalize church life.In the mainly German debate concerning whether Sunday services should be replaced by other programs, it is still vague what ideas are associated with the demands for change and how these could be established based on sound theological reasoning. This article outlines the main lines of discussion and offers criteria for examining the proposals from a Lutheran perspective, as these are neither to be dismissed from the outset nor is it to be expected that such changes would automatically revitalize church life
A Recipe for Black Ink in a Manuscript of ʿAṭāʾī’s Ḫamse
A Recipe for Black Ink in a Manuscript of ʿAṭāʾī’s Ḫams