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„Manuel kann leider nicht so gut schreiben. Aber jetzt mit dem E-Book gibt es so viele Möglichkeiten, das irgendwie zu erklären.“: Welcher Funktionen bedienen sich Grundschüler*innen, um E-Books zu Aspekten klimafreundlicher Mobilität sprachsensibel im Sachunterricht zu gestalten?
Vorliegende Studie untersucht als ein paradigmatisches Beispiel für handlungsorientierte Medienpädagogik die sprachsensible Gestaltung von E-Books durch Grundschüler*innen im Sachunterricht. Im Fokus steht die Beantwortung der Frage, welcher Funktionen sich Grundschüler*innen bedienen, um E-Books sprachsensibel zu gestalten, und wie sie den Einsatz multimedialer Elemente begründen. Im Rahmen einer qualitativen Querschnittstudie wurden Viertklässler*innen dazu angeregt, aktiv, kreativ und reflexiv E-Books für Erst- und Zweitklässler*innen zum Thema „klimafreundliche Mobilität“ zu erstellen. Mittels Gruppendiskussionen wurden die von den Schüler:innen sprachbezogen medial gewählten Gestaltungsmöglichkeiten analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass die Lernenden reflektiert vielfältige multimediale Elemente wie Audiodateien, Videos und Visualisierungen nutzen, um sprachliche Barrieren bewusst zu reduzieren und komplexe Sachverhalte adressat*innengerecht und verständlich aufzubereiten.This study examines the language-sensitive design of e-books by primary school pupils in science lessons, using this as an example of action-oriented media education. It focuses on answering the question of which functions primary school pupils use to design e-books in a language-sensitive way, and how they justify the use of multimedia elements. As part of a qualitative cross-sectional study, fourth graders were encouraged to actively, creatively and reflectively create e-books for first and second graders on the topic of \u27climate-friendly mobility\u27. Group discussions were used to analyse the language-related design options chosen by the pupils. The results demonstrate that learners reflectively utilise a variety of multimedia elements, such as audio files, videos and visualisations, to intentionally reduce language barriers and present complex issues in an appropriate and understandable manner for the intended audience
Rezension: "Digitale Transformation der Musikausbildung. Kognitive Entscheidungsprozesse an Hochschulen in Österreich und der Schweiz" von Vasiliki Papadopoulou
Mit ihrem Werk Digitale Transformation der Musikausbildung - Kognitive Entscheidungsprozesse an Hochschulen in Österreich und der Schweiz legt Vasiliki Papadopoulou eine sorgfältig konzipierte und empirisch abgesicherte Studie vor, die einen substantiellen Beitrag zur Auseinandersetzung mit der Digitalisierung im Kontext künstlerischer Hochschulbildung leistet. Die Autorin überzeugt durch eine klar strukturierte Argumentation, eine fundierte theoretische Herangehensweise sowie eine präzise Analyse der Entscheidungsmuster an sowohl öffentlichen als auch privaten Kunst- und Musikhochschulen in Österreich und der Schweiz. Besonders bemerkenswert ist, dass sie nicht nur strukturelle Rahmenbedingungen, sondern auch individuelle Haltungen und Handlungsmuster in den Blick nimmt, die Transformationsprozesse wesentlich mitgestalten.Vasiliki Papadopoulou\u27s Digitale Transformation der Musikausbildung ̶ Kognitive Entscheidungsprozesse an Hochschulen in Österreich und der Schweiz is a carefully designed and empirically validated study that makes a substantial contribution to the debate on digitalization in the context of artistic higher education. The author impresses with her clearly structured argumentation, a well-founded theoretical approach and a precise analysis of decision-making patterns at both public and private art and music universities in Austria and Switzerland. It is particularly noteworthy that she focuses not only on structural framework conditions, but also on individual attitudes and patterns of action that play a key role in shaping transformation processes
Deutsch: Deutsch
Im Vorjahr legte die Bundesregierung unter dem Titel „Antisemitismus Online“ ein Maßnahmenpaket bezüglich des steigenden Antisemitismus in sozialen Medien und Onlineplattformen vor. Der Bericht zeigt nicht nur das Ausmaß des Problems auf, sondern betont explizit die zentrale Rolle der Medienkompetenz im Kampf gegen Judenhass und Desinformation. Unsere Ressortleiterin Barbara Serloth berichtet für die MEDIENIMPULSE.
Polarized Politics – Paralyzed Law? Constructing Legal Pathways Beyond the Impasse: A Conference Report
This conference report concludes this special issue of the Vienna Law Review by offering an overview of the 2nd Ars Iuris Legal Potentials Conference.
This conference report concludes this special issue of the Vienna Law Review by offering an overview of the 2nd Ars Iuris Legal Potentials Conference.
 
Correction to “Norms of Behavior and Emotions in the Discourse Structure”
In the published version of the article “Norms of Behavior and Emotions in the Discourse Structure” (DOI: https://doi.org/10.25365/jso-2025-8656), a reference was inadvertently omitted from footnote 3 on page 72.
The online version of the article has been updated accordingly. This correction does not affect the article’s conclusions.
We apologize for the oversight
Ein Kommentar zum Fan-Glossar
Fansprache, O Fansprache, wo soll ich nur anfangen? Welch ein faszinierendes und tragisch untererforschtes Themengebiet der Linguistik – es bricht mir das Fanherz, und das Linguistinnenherz mit dazu. Nur wenige Linguist*innen haben sich bis jetzt ins Dickicht der Fan-Communities vorgewagt, und ihre Artikel sind weit über die Teilgebiete der Linguistik verstreut. Ein Kommentar zum zugehörigen Glossar in dieser Ausgabe
Untersuchung von Dante Alighieris Inferno als Phänomen einer historischen Fanfiction
Dieser Essay betrachtet den ersten Teil (Inferno) der von Dante Alighieri geschriebenen Göttlichen Komödie aus dem Blickwinkel der modernen Kriterien für Fanfiction. Durch eine theoretische Aufarbeitung dieser Merkmale, eine Inhaltsangabe des großen Werkes und eine Szenenanalyse sollen die zahlreichen Überschneidungen dargestellt und die Behauptung gestützt werden, dass es sich bei Dantes Magnum Opus um eine historische Fan Fiction handelt
Fanfic & Gesellschaft: FanFictions sind mehr als Spielerei?
Unser Essay beleuchtet Fanfiction als gesellschaftlich relevante Ausdrucksform, die weit über reine Unterhaltung hinausgeht. Am Beispiel des Harry-Potter-Fandoms zeigt der Text, wie Fanfiction Räume für queere, feministische und politisch kritische counter-narratives eröffnet. Neben einer historischen Einordnung wird die Diversität der Autor*innen und Leser*innen ebenso analysiert wie die gesellschaftliche Wirkungskraft von Fanfiction – etwa im Kontext von Genderfragen, Repräsentation oder Kritik an bestehenden Machtverhältnissen. Ein besonderer Fokus liegt auf dem russischen Fandom, das unter zunehmender politischer Zensur leidet. Der Essay macht deutlich: Fanfiction ist ein Ort kollektiver Reflexion, kreativer Selbstermächtigung und sozialer Interaktion – insbesondere für marginalisierte Gruppen
From an American Journalist to a Converted Ottoman Bureaucrat: Muhammed Alexander Russell Webb
From an American Journalist to a Converted OttomanBureaucrat: Muhammed Alexander Russell Web