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The Situation of R&I Policy Evaluation in COST Inclusiveness Target Countries
The paper summarises the main findings of a discussion between professional evaluators and scholars on the situation of R&I evaluations in the so-called COST Inclusiveness Target Countries. It shows that the situation depends to a large extent on the state of the respective evaluation markets in the countries and sectors concerned. Since the implementation of EU evaluation rules and practices can give the R&I evaluation sector a modernisation boost, it makes a difference how often one is confronted with European evaluation requirements and thus also a difference whether a COST Inclusiveness Target Country is a member of the EU or not. The paper addresses the consequences of a missing or fragmented evaluation market, offers some alternative approaches (and their limitations) to overcome them and, based on the identified challenges, formulates recommendations for both governments and R&I policy administrations as well as R&I policy evaluators. The aim of this opinion paper is to shed light on the often-critical situation of R&I policy evaluation in the COST Inclusive Target Countries and to identify possible solutions for improvement
The Regionalism of Tamanoi Yoshirō: Its Timeliness and Potential for the Anthropocene
The Regionalism of Tamanoi Yoshirō: Its Timeliness and Potential for the Anthropocene玉野井芳郎の地域主義:人新世におけるその現代性と可能性Written by Nakano YoshihiroTranslation by Georg Langeder and Daniel TaubingerThe Regionalism of Tamanoi Yoshirō: Its Timeliness and Potential for the Anthropocene玉野井芳郎の地域主義:人新世におけるその現代性と可能性Written by Nakano YoshihiroTranslation by Georg Langeder and Daniel Taubinge
The Misdirection of the AI Debate: A Digital-Humanist Perspective on the Consideration of AI Systems under Worker\u27s Rights
Die Technologiebranche hat nicht nur klassisch-kapitalistischen Strukturen übernommen, sondern die Ausbeutung von Arbeiter:innen weiter verschärft. Umso verwunderlicher ist das Aufkommen einer Diskussion bezüglich der zukünftigen Position der künstlichen Intelligenz (KI): Sollten ihr ab einem Punkt Arbeitnehmer:innenschutz zugeschrieben werden? Im Namen des digitalen Humanismus hebt dieser Artikel hervor, dass noch immer der Mensch in Technologiedebatten zentriert werden sollte. Der Vorschlag, einer KI-Rechte zuzusprechen, die vielen Arbeitnehmer:innen noch immer verwehrt werden, demonstriert die generell fehlgeleitete Diskussion um KI. Gleichzeitig stellt eine solche Behauptung ein normatives Problem dar, dass es zur Zusprechung von menschlichen Eigenschaften führt. Anstatt die Diskussion zukunftsgerichtet zu führen, sollten Debatten zu KI und Arbeiter:innen die jetzigen Probleme der Arbeiterklasse aufgreifen und sich so im Sinne eines digitalen Humanismus orientieren.The technology sector has not only adopted traditionally capitalist structures but has also intensified the exploitation of workers. Even more surprising, then, is the emergence of a debate about the future status of artificial intelligence (AI): Should AI be granted labour protection rights? Following digital humanist principles, this article emphasises that humans ought to remain the central focus in technological debates. The proposal to grant rights to AI, rights that many workers are still being denied, demonstrates how fundamentally misguided the current AI discourse is. Such a claim points towards a normative issue as it attributes human qualities to AI. Instead of speculating about the future, discussions around AI and labour need to address the current problems facing the working class and be guided by the principles of digital humanism
Influencing and influencer marketing in digital capitalism as a challenge for primary schools
Der Beitrag analysiert Influencerinnen- und Influencer-Marketing als zentrales Phänomen des Digitalen Kapitalismus und seine Herausforderungen für die österreichische Volksschule. Er beschreibt, wie Tech-Konzerne durch Datenkontrolle und Plattformmonopole subtile Manipulationen ermöglichen, die Kinder bereits früh beeinflussen, und illustriert dies am Beispiel der Survival-Serie „7 vs. Wild“. Basierend auf empirischen Studien und Praxiserfahrungen aus Tiroler Schulen kritisiert der Text Defizite in Medienbildung, Lehrerinnen- und Lehrerbildung sowie Unterrichtsmaterialien, die technische Nutzung priorisieren, aber ökonomische und machtkritische Perspektiven vernachlässigen. Abschließend fordert der Beitrag subjektorientierte Konzepte, die Erfahrungen von Kindern mit Strukturkritik verknüpfen, sowie bessere Fortbildungen und partnerschaftliche Ansätze mit Eltern und Institutionen, um reflektierten Medienkonsum zu fördern.As influencing and influencer marketing shows, digital capitalism also affects the lives of primary school pupils. Like older populations, they are already exposed to its comprehensive possibilities for influencing opinion. After an introduction to understanding digital capitalism, the phenomenon of influencer marketing is critically examined using the example of the german survival reality show 7 vs. Wild. This is followed by an analysis of the specific situation in primary schools, which suggests that those involved in primary education are not yet equipped to deal with the challenges described. The article concludes with a summary and recommendations for a more in-depth examination of influencer marketing and the associated contexts and interactions in primary schools
Alexander Kluge: Aus dem Bauhaus der Natur.: Göttingen: Wallstein 2025. ISBN: 978-3-8353-5864-5. 276 Seiten. 24,70 €.
Alexander Kluge hat sich in seiner langjährigen Arbeit als Filmemacher, Autor und Theoretiker immer wieder als Sammler von Geschichten, Stimmen und Bildern erwiesen. Mit Aus dem Bauhaus der Natur. Die Republik der Tiere in uns legt er nun eine Publikation vor, die das Tier und das Tierische zum Leitmotiv erhebt. Es handelt sich um eine "Materialsammlung zu Zuständen zwischen Evolution und Moderne", die in der Form von Texten, Gesprächen, Bildern sowie über QR-Codes zugänglichen Kurzfilmen eine dichte Reflexion über das Verhältnis von Mensch, Tier, Natur und Technik entfaltet.
Am Beginn steht Kluges radikale Absage an die Vorstellung, der Mensch sei ein von der Natur abgesetztes Wesen. Gegen diese "hochmütige" Annahme hält er fest: "Mehr als bis zur Brust stecken wir in der Evolution, das heißt im Reich der Tiere, aus dem wir kommen" (S. 13). Mit dieser Setzung greift Kluge auf die Tradition der Kritischen Theorie zurück, insbesondere auf Theodor W. Adornos Umdeutung des kategorischen Imperativs, nach dem es ausreiche, "so zu leben, dass man glauben darf, ein gutes Tier gewesen zu sein." (S. 15; Adorno 1970, S. 294) Diese gedankliche Rückbindung an das Tierische schärft den Blick auf die biologischen und emotionalen Grundlagen des Menschseins und eröffnet eine ästhetisch wie politisch folgenreiche Perspektive.Zentraler Bezugspunkt ist das titelgebende "Bauhaus der Natur". In bewusster Abgrenzung zum historischen Bauhaus, das mit Planung und Gestaltung identifiziert wird, versteht Kluge dieses imaginäre Bauhaus als ein evolutionäres Gegenmodell: ein Projekt, das auf Versuch und Irrtum beruht, auf Kooperation statt auf Herrschaft, auf Generosität statt auf Beutemachen. Während das Bauhaus in Weimar und Dessau in wenigen Jahrzehnten wirkte, operiert das "Bauhaus der Natur" in Zeiträumen von Milliarden Jahren. Es ist ein Projekt, das die Lebendigkeiten der Erde hervorgebracht hat – inklusive des Menschen, der Tiere und jener "zweiten Natur", die in uns fortlebt.
Das Buch ist in neun Abschnitte gegliedert, deren Schwerpunkte von "Lebendigkeit" über "Unbeliebtheit mordender Tiere im Zirkus" bis zu "Intelligenz und Kooperation im Bauhaus der Natur" reichen. Auch bei diesem Buch setzt Kluge auf die "kleine Form". Kurze Texte, Aphorismen, Collagen, Gesprächstranskripte, KI-generierte Bilder und Minutenfilme stehen gleichberechtigt nebeneinander. Die Montage folgt keiner linearen Logik, sondern erzeugt Konstellationen: Eine Hyäne steht neben einem Algorithmus, eine Anekdote neben einer kulturhistorischen Analyse.
Wer das Buch liest, wird weniger durch eine Argumentationskette geführt als vielmehr durch eine Vielzahl von Konstellationen, Querverweisen und Assoziationen. Kluge liefert keine Systematik, sondern eine Sammlung, die zu eigenständigen Verknüpfungen anregt. Die Bandbreite der behandelten Tiere reicht von Dinosauriern über Hyänen und Löwen bis zu den von Kluge immer wieder mit Faszination besprochenen Fledermäusen. Auffällig ist eine gewisse Schieflage: Obwohl Kluge bereits in einem Gespräch 2006 den Verhaltensbiologen Eric Kandel für dessen Kritik am gängigen "Säugetierchauvinismus" lobt (Kluge 2006, 06:40-06:50), richtet sich der Fokus seiner eigenen neuen Arbeit in erster Linie auf Säuger. Die Insekten, Reptilien, Vögel, Fische und Weichtiere bleiben eher randständig. Auch wenn die im Buch immer wieder auftauchenden Dinosaurier eine Ausnahme bilden, wirkt die zoologische Auswahl etwas unausgewogen. Gleichwohl wird die Funktion der Tiere deutlich: Sie sind für Kluge epistemische Figuren, durch die wir sowohl etwas über uns selbst als auch unsere Umwelt erfahren können. Das Tier im Menschen, das evolutionäre Erbe, die emotionalen Restbestände – all dies wird für Kluge sichtbar, wenn wir den Blick auf die Hyänen, Vögel, Grönlandhaie, Katzen oder Hunde richten. Dabei geht es einerseits um das Herausarbeiten und Erzählen solcher geteilten Geschichten zwischen Mensch und Tier, andererseits aber auch um ein Lernen von den Tieren selbst: von der Kooperation der Affen, Elefanten, Wölfe und Nacktmulle, von der sensiblen, multisensuellen Wahrnehmung der Oktopusse und Fledermäuse oder von den komplexen Formen der Kommunikation, wie sie etwa die Wale hervorbringen. So öffnet Kluge mit seinen tierischen Dialogen einen Resonanzraum, in dem sich die Grenzen zwischen menschlichem und nicht-menschlichem Erkennen durchlässig zeigen.
In Kluges Arbeiten wimmelt es generell nur so von Tieren – man denke etwa an den unzähmbaren Gorilla Kong aus Kongs großer Stunde (2015), die Zirkuselefanten aus Die Artisten in der Zirkuskuppel: ratlos (1968) oder die zahlreichen Tiere in den Minutenfilmen und Kulturmagazinen –, sodass Aus dem Bauhaus der Natur keineswegs als erschöpfende Sammlung tierischer Motive zu verstehen ist, sondern vielmehr als kleine, pointierte Auswahl.Eine auffällige Leerstelle des Bandes ist die weitgehende Abwesenheit feministischer Perspektiven. Zwar eröffnet das Gespräch über Hyänen (dabei handelt es sich um das Transkript der News & Stories-Episode "Höflichkeit unter Hyänen" vom 19.06.2005) mit ihrer matriarchalen Rangordnung die Möglichkeit, Geschlechterrollen im Tierreich als Kontrastfolie für menschliche Gesellschaften zu betrachten. Doch diese Chance bleibt ungenutzt: Weder Donna Haraways Companion Species Manifesto noch andere feministische Tierstudien werden aufgegriffen. Angesichts des breiten Feldes feministischer Theorie wirkt diese Auslassung überraschend und hinterlässt eine konzeptionelle Lücke. Kluges Sammlung ist männlich dominiert – die Gesprächspartner sind fast ausschließlich Männer, die theoretischen Bezugspunkte Benjamin, Horkheimer und Adorno.Neben aller philosophischen Schwere und theoretischen Dichte zeigt das Buch jedoch einmal mehr Kluges grotesken Humor. Besonders der Abschnitt über Sigmund Freuds frühe Forschungen zu den Hoden der Aale entfaltet eine eigentümliche Komik, die zwischen absurdem Fakt und satirischer Pointe oszilliert. Hier blitzt zugleich eine feministisch inspirierte Komik auf: In der Überzeichnung männlicher Wissenschaftsambitionen und ihrer tastenden Irrtümer liegt eine subtile Kritik an patriarchalen Wissensordnungen, die Kluge mit spielerischer Ironie in Szene setzt.
Kluge ist für seine Collagen und Montagen berühmt, die Bild- und Textmaterial in produktive Reibung versetzen. In Aus dem Bauhaus der Natur setzt er erneut auf KI-generierte Bilder. Zwar zeugt dies von Kluges Offenheit gegenüber neuen Technologien, was eine konsequente Fortsetzung seines langjährigen Interesses an medialen Experimenten und Formen der Bildgenerierung darstellt, doch die Resultate sind meines Erachtens nicht immer überzeugend. Manche Bilder wirken improvisiert, andere entfalten eine beinahe beiläufige, mitunter hastige Machart. Sie vermitteln weniger den Eindruck einer bewusst kultivierten DIY-Ästhetik, wie sie viele seiner früheren Arbeiten prägte, sondern erscheinen stellenweise formal indifferent und ästhetisch wenig durchkomponiert. Frühere Arbeiten zeichneten sich hingegen durch klar strukturierte, wiederkehrende Muster aus – etwa in Hinblick auf Komposition, Farbkontrast und rhythmische Anordnung der Bildelemente.
In einem Radiogespräch im WDR hebt die Philosophin Cathrin Newmark die konstellative Anlage des Bandes hervor und interpretiert die Figur des "Tieres in uns" als Leitmotiv. Besonders interessant ist ihr Hinweis, dass Kluge ein "Bauhaus der Gefühle" (S. 229) entwirft: ein Projekt, das den kompetenten Umgang mit Emotionen erprobt. Gerade in einer Zeit, in der affektive Dynamiken politische Räume bestimmen, wirkt dieser Gedanke hochaktuell.
Aus dem Bauhaus der Natur ist ein typisches Kluge-Buch – offen, fragmentarisch, reich an Material und voller gedanklicher Sprünge. Es zeigt einmal mehr, wie sehr Kluge daran interessiert ist, die Grenzen zwischen Natur und Kultur, Technik und Gefühl, Mensch und Tier zu verwischen. Sein Buch lädt dazu ein, das Tierische im Menschen nicht als Defizit, sondern als Erkenntnisquelle zu begreifen. Gleichwohl bleiben Leerstellen: die unausgewogene Tierauswahl, die schwache Qualität mancher KI-Bilder, vor allem aber die Abwesenheit feministischer Theorie. Gerade die Hyänen-Passagen hätten dazu Anlass gegeben, Fragen nach Geschlecht, Macht und Hierarchie auch in tierischen Sozialordnungen zu reflektieren. Dennoch: Kluge gelingt es, eine poetische und philosophische Reflexion vorzulegen, die das Verhältnis von Mensch, Tier und Natur in neuer Schärfe sichtbar macht. Wer sich auf die fragmentarische Form einlässt, entdeckt ein Werk, das weniger Antworten als Impulse gibt – und gerade darin seine Stärke hat.
Literatur/Medien
Adorno, Theodor W.: Negative Dialektik. Jargon der Eigentlichkeit. Frankfurt am Main: Suhrkamp 1970.
Kluge, Alexander: "Das flexible Gedächtnis". In: News & Stories, 24.09.2006. https://www.dctp.tv/filme/das-flexible-gedaechtnis, abgerufen am 07.10.2025.
Kluge, Alexander: "Höflichkeit unter Hyänen". In: News & Stories, 19.06.2005. https://www.dctp.tv/filme/hoeflichkeit-der-hyaenen, abgerufen am 07.10.2025
The “Governance Turn” in EU Digital Policy: The Regulatory Instruments for Regulating AI and Digital Services
Die Europäische Union befindet sich derzeit in der dritten Phase ihrer digitalpolitischen Agenda, die von einer sogenannten „neuen Regulierungswelle“ geprägt ist. In diesem Kontext sieht sich die EU mit einer Vielzahl bislang beispielloser und vielschichtiger Herausforderungen konfrontiert, die eine sorgfältige regulatorische Steuerung erfordern. Der vorliegende Beitrag untersucht, inwieweit die jüngst verabschiedeten oder vorgeschlagenen Regulierungsinstrumente geeignet und effektiv sind, um ein ausgewogenes Verhältnis zwischen zunehmend konkurrierenden regulatorischen Zielen herzustellen. Diese umfassen die Förderung von Innovation und Wettbewerbsfähigkeit, den Schutz eines breiten Spektrums an Grundrechten sowie die Prävention absehbarer kollektiver und gesellschaftlicher Schäden. Im Mittelpunkt der Analyse stehen die Regulierungsansätze des Artificial Intelligence Act und des Digital Services Act, wobei deren zentrale Zielsetzungen sowie die gewählten regulatorischen Instrumente eingehend betrachtet werden.The European Union is currently in the third phase of its digital policy-making agenda, marked by what has been described as a “new wave of regulation.” In this phase, the EU is confronted with an array of unprecedented and multifaceted challenges that require careful regulatory navigation. This article examines the extent to which the newly adopted or proposed regulatory instruments are both adequate and effective in achieving a balance among competing regulatory goals, which are increasingly in tension. These include the promotion of innovation and competitiveness, the protection of a broad spectrum of fundamental rights, and the prevention of foreseeable collective and societal harms. The analysis places particular emphasis on the regulatory frameworks introduced by the Artificial Intelligence Act and the Digital Services Act, examining their principal goals and the regulatory tools selected to achieve them
Book Review: Pollock, T. R. (2024). Fire Dancers in Thailand\u27s Tourism Industry: Art, Affect, and Labor.: Cornell University Press. ISBN: 978-15-0177-493-5 (paperback). 186 pages.
Archival holdings in libraries and university collections: The digitization project “Sammlung Zeitgeschichte – Online”
Der vorliegende Projektbericht dokumentiert die Umsetzung des Digitalisierungsprojekts „Sammlung Zeitgeschichte – Online“, dessen Ziel es war, archivalische Bestände aus dem Institut für Zeitgeschichte und der Fachbereichsbibliothek Zeitgeschichte der Universität Wien digital zu erschließen und zugänglich zu machen. Im Zentrum standen die digitale Verfügbarkeit der Findbehelfe des Dokumentenarchivs sowie die Migration und Verbesserung des bereits online veröffentlichten „Gaupresse“-Archivs. Der technische Workflow umfasste die OCR-gestützte Texterkennung mittels Transkribus, die Standardisierung der Metadaten nach dem RNAB-Regelwerk sowie die Implementierung der Open-Source-Software Goobi. Die Zusammenarbeit mit den PHAIDRA-Services der Universitätsbibliothek Wien ermöglichte eine nachhaltige und institutionsinterne Lösung für die digitale Präsentation und Langzeitarchivierung. Das Projekt verdeutlicht die Möglichkeiten, die sich aus der Nutzung von an der Universität Wien bereits vorhandenen Ressourcen ergeben und dient als Modell für ähnliche Digitalisierungsvorhaben in Bibliotheken, Archiven und universitären Sammlungen.This project report outlines the implementation of the digitization initiative “Sammlung Zeitgeschichte – Online” at the Department for Contemporary History at the University Vienna. The project aimed to make archival holdings from the Institute of Contemporary History and the Special Library Contemporary History at the University of Vienna digitally accessible. Central objectives included the online availability of the archive’s finding aids and the migration and enhancement of the “Gaupresse”-Archive already published online. The technical workflow involved OCR-based text recognition using Transkribus, metadata standardization according to RNAB guidelines, and the integration of the open-source platform Goobi. Collaboration with the PHAIDRA-Services of the Vienna University Library enabled a sustainable, institution-wide supported solution for online presentation and long-term archiving. Strong cooperation between various academic units was crucial to the project’s success, which now serves as a reference model for similar digitization efforts in academic libraries, archives, and university collections
Scanning texts and orthographic proofreading as a measure for cognitve control? : A perspective on cognitive control in cognitive writing models
Many cognitive models of the (academic) writing process integrate components of cognitive control, a concept which has mainly been scrutinized through psychological laboratory experiments. The question arises whether results obtained from such experiments are validly transferable to such models (i.e. if they are ecologically valid). In this perspective paper, I highlight similarities and differences between 1. tasks used to measure components of cognitive control (Stroop Word Colour (Switching) Task) and 2. activities that form part of the (academic) writing process (proofreading for orthographic errors and scanning a text for a keyword). Drawing from this comparison, I subsequently argue 1. for the ecological validity of the Stroop Word Colour (Switching) Task with respect to these activities and 2. encourage a stronger consideration of the ecological validity of experiments measuring components of cognitive control to better understand their relationship with activities relevant for the (academic) writing process. A better understanding of this relationship could further lead to the development of strategies to overcome difficulties in (academic) writing related to cognitive control