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Editorial
Die Rubrik „Junge Schreibwissenschaft“ zeigt wie in jeder Ausgabe die Breite der Interessen der Schreibmentor*innen im Erweiterungscurriculum „Akademische Schreibkompetenz entwickeln, vermitteln und beforschen“
Recensione: Ben Reinhard, The High Hallow. Tolkien’s Liturgical Imagination, Steubenville 2025
Coping-Fanfictions und ihre Anteile an Fandoms
Unsere Welt ist eine große und schreckliche, das gilt es, auch schreibend, zu verarbeiten. Schreiben als therapeutische Methode hat sich in verschiedenen Bereichen fest etabliert, so auch in Fandoms und insbesondere in Fanfictions. Durch das System der Tags auf Seiten wie AO3 lassen sich auch genauere Zahlen feststellen, wie Fanfiction als Coping-Mechanismus eingesetzt wird. In diesem Beitrag untersuchen wir anhand von statistischen Auswertungen, ob sich eine Systematik in den Anteilen von Coping-Fanfictions abzeichnet
Fanfiction im Spannungsfeld von Urheberrecht und Kunstfreiheit im digitalen Zeitalter
Der folgende Essay untersucht das Spannungsfeld zwischen Urheberrecht und Fanfiction im digitalen Zeitalter. Er beleuchtet, wie die kreative Schaffensform der Fanfiction bestehende Werke transformiert und damit vor juristischen Herausforderungen steht. Der Text diskutiert, ob und wie das Urheberrecht reformiert werden sollte, um partizipative Schaffensprozesse wie Fanfiction zu ermöglichen und anzuerkennen
Glossar: Fan-Vokabular im Überblick
Im Rahmen unserer Diskussionen in der Lehrveranstaltung war nicht immer klar, welche Begriffe was bezeichnen. Darum haben wir unser eigenes Fan-Vokabular gesammelt und erklären es auf den folgenden Seiten
Note from the Guest Editors: At the Margins of Consumption: Reframing Ottoman Historiography
Note from the Guest Editors: At the Margins of Consumption: Reframing Ottoman Historiograph
Inscribed Amniotic Membrane as a Talismanic-Medicinal Ingredient in the Fifteenth-Century Anatolian Turkish Medical Manual Yādigār-ı İbn Şerīf
Inscribed Amniotic Membrane as a Talismanic-Medicinal Ingredient in the Fifteenth-Century Anatolian Turkish Medical Manual Yādigār-ı İbn Şerī
Los primeros embarazos de María Luisa de Parma, princesa de Asturias, a través de los reportes diplomáticos (1769-1772)
The first pregnancies experienced by Maria Luisa of Parma (1751-1819), Princess of Asturias and wife of Prince Charles (1748-1819) [the future King Charles IV of Spain], were followed with interest by various figures at the Spanish court, including her father-in-law, King Charles III of Spain (1716-1788), and foreign ambassadors, who in their correspondence with their countries of origin revealed the enormous importance that this matter had for the Royal Family, the Court, and the nation in general. Although expectations were always high and news of pregnancies were announced with great pleasure, on many occasions they ended in disappointment when the desired birth did not occur and everything ended in abortio
Franz Čížek, Art & Education: : Historical icons make iconic history
Franz Čížek (*1865 in Leitmeritz/Litoměřice †1946 in Wien) ist weltweit eine der herausragendsten, aber auch eine der am wenigsten erinnerten Persönlichkeiten in der Geschichte der Kunstpädagogik – insbesondere in Österreich. Seine weltberühmte „Jugendkunstklasse“ ermöglichte jahrzehntelang einer großen Zahl von Kindern, sich in einem durchdachten Umfeld frei und kreativ auszudrücken. Dieser Beitrag untersucht Čížeks Ansatz während des Ersten und Zweiten Weltkriegs und beleuchtet dabei sowohl die Rolle des Lehrers in Bildungsprozessen, die Bedeutung innovativer pädagogischer Haltungen als auch die entscheidenden Schnittstellen zu Theorie, Praxis und Forschung in der aktuellen Bildungslandschaft der ästhetischen und kulturellen Bildung. Basierend auf übersetzten Passagen des Buches „Franz Čížek und die Wiener Jugendkunst“ von Rolf Laven aus dem Jahr 2006 werden Bildmaterial, Zitate ehemaliger Schüler der Jugendkunstklasse von Franz Čížek sowie Einträge aus Čížeks Tagebüchern und Notizen dargestellt. Mit dem Ziel, sowohl zu informieren als auch zu revolutionärem Denken in der Bildung anzuregen, wird dieser Beitrag durch den Einsatz von KI-generierten Bildern ergänzt, kombiniert mit dem historischen und theoretischen Kontext von innovativem und kreativem Lehren und Lernen.Franz Čížek (*1865 in Leitmeritz/Litoměřice †1946 in Vienna) is worldwide one of the most outstanding, yet one of the least remembered personalities in art education history – especially, in Austria. For decades, his world-famous youth art class (“Jugendkunstklasse”) enabled a large number of children to freely and creatively express themselves in a well thought-out environment. This paper examines Čížeks approach during the first and second World-War highlighting both the role of a teacher in educational processes, the importance of innovative attitudes towards pedagogy as well as the crucial intersections towards theory, practice and research in the current educational landscape of Aesthetic Education and Arts Education. Based on translated passages of the German book “Franz Čížek und die Wiener Jugendkunst” by Rolf Laven in 2006, visual material, quotes by former pupils of Franz Čížekʼs youth art class as well as entries from Čížekʼs diaries and notes are depicted. Aiming to both inform and inspire revolutionary thinking in education, this paper is complemented within the use of AI-generated-pictures, combined with the historical and theoretical context of innovative and creative teaching and learning