Online-Journals und digitale Zeitschriftenausgaben des DAI (Deutsches Archäologisches Institut)
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    Legates of Numidia as Municipal Patrons

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    Unerkannte Reflexe der römischen Nordafrika-Expedition von 256/55 v.Chr. in der karthagischen Münzprägung

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    Φανεoς – Φανoς εμι σημα

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    Buto, Ägypten. Einblicke in das Alte Reich. Die Ausgrabungen der Jahre 2021 bis 2024

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    Die aktuellen Arbeiten des DAI am Siedlungshügel Buto im nordwestlichen Delta/Ägypten befassen sich mit der Entwicklung Butos als lokales Zentrum während des Alten Reiches (ca. 2600–2200 v. d. Z.). Bei den Ausgrabungen zwischen 2021 und 2024 wurden in Buto erstmals bis zu 3,5 m mächtige Schichtungen dieser Periode freigelegt. Die verschiedenen Gebäude aus den jeweiligen Nutzungsphasen stehen im Zusammenhang mit Versorgungs- und Lagertätigkeiten innerhalb eines institutionellen Rahmens, was auch durch das epigraphische Fundmaterial bekräftigt wird.The DAI’s current work at the Buto settlement mound in the northwestern Delta/Egypt is investigating the development of Buto as a local centre during the Old Kingdom (ca. 2600–2200 BCE). Between 2021 and 2024, excavations uncovered layers from this period up to 3.5 m thick for the first time in Buto. The individual buildings from the different phases of use are all related to supply and storage activities, within an institutional framework, which is also confirmed by the epigraphic finds

    Kalapodi, Griechenland. Publikation des Südtempels – wesentliche neue Ergebnisse. Die Arbeiten von August bis Dezember 2024

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    Für den Südtempel von Kalapodi sind mindestens elf Bauphasen nachgewiesen, die von der mykenischen Periode bis in die römische Kaiserzeit reichen. Im Zuge der aktuellen Arbeiten an der Gesamtpublikation seiner Architektur wurden in der Zusammenschau der bisherigen Einzelergebnisse interessante neue Aspekte erkennbar, die die Planungen insbesondere der archaischen Phasen betreffen und Fragen zur Nutzung und den internen Abläufen aufkommen lassen. Es zeigt sich, dass nicht nur die offensichtlich zentrale Bedeutung bestimmter, eng begrenzter Bodenareale über die Phasen hinweg erhalten blieb, sondern dass bei der Neukonzeption viel späterer Bauphasen offenbar auch ältere, teils Jahrhunderte zurückliegende Gegebenheiten noch bekannt und bedeutsam waren und berücksichtigt wurden.At least eleven phases have been documented for the South Temple of Kalapodi, ranging from the Mycenaean to the Roman Imperial period. In the course of the current work on the comprehensive publication of its architecture, a review of the extant individual results has revealed interesting new aspects that concern the planning, particularly for the Archaic phases, and raise questions about their use and internal processes. It is evident that not only was the obviously central importance of certain, narrowly defined ground areas maintained throughout the phases, but that older features, some dating back centuries, were apparently still known and significant and have been respected in the redesign of much later construction phases

    Indians in Roman Berenike

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    This paper discusses six Indian, for the most part locally produced artifacts excavated at Berenike, a Ptolemaic-Roman (third century B.C. – sixth century A.D.) Red Sea port in Egypt. The objects include a terracotta soldier, three stone Buddha statuettes, a stone stele with representations of Vrishni heroes, and a dedicatory stone inscription in Sanskrit and Greek from the sixth regnal year of the Roman emperor Philip the Arab (A.D. 248). These artifacts were recoverd in 2001 and between 2018 and 2022. Excavations at Berenike began in 1994 and have documented thousands of artifacts and ecofacts that attest the port’s impressive commercial and cultural connections. Berenike was a critical link joining the wider Mediterranean basin with the northwestern Indian Ocean. The provenance of recovered items ranges as far west as the Iberian Peninsula and northwestern Africa to as far east as the island of Java. Ongoing excavations have recorded numerous items from South Asia, especially from India. Those discussed here tie Berenike to India and present a highly unusual, in some cases, unique insight into the Roman world’s connections with the Indian subcontinent

    Herakleopolites, Ägypten. Ein Beitrag zur hellenistischen Wirtschafts- und Verwaltungsgeschichte: Kommentierte Edition der Fragmente eines ptolemäischen Landregisters. Die Arbeiten der Jahre 2021 bis 2023

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    In diesem Projekt wurden rund 40 Fragmente eines Landregisters aus einer Ortschaft im Herakleopolites, einem Verwaltungsbezirk in Mittelägypten, aus der Mitte des 2. Jahrhunderts v. Chr. ediert. Die Fragmente gehören zur Kategorie der »Landvermessung nach Kulturart«, die jährlich erstellt wurde, um die zu erwartenden Steuereinnahmen aus dem bewirtschafteten Land zu ermitteln. Neben technischen Angaben zu Anbauarten und Brachflächen sowie deren Ursachen liefern die Texte auch überraschende Einblicke in das Bodenwesen im ptolemäischen Ägypten. So finden sich darin beispielsweise Hinweise auf Landzuteilungen an die Königskinder. Mitunter geben sie zudem Aufschluss über grundlegende Prinzipien der Bodenverwaltung in einer antiken Monarchie.This project involved editing approximately 40 fragments of a land register from a locality in the Heracleopolite nome (a district in Middle Egypt) dating to the mid-2nd century BCE. These fragments belong to a category of registers known as »land measurement according to crops,« which were compiled annually to estimate taxes on cultivated land. As well as providing technical details about crop types, fallow fields and reasons for non-cultivation, the texts offer unexpected insights into land ownership in Ptolemaic Egypt. For example, they provide evidence of land grants to the king’s children across the countryside. They can also shed light on the broader principles that regulated land management in an ancient monarchy

    Le dallage proto-byzantin de la Grande Colonnade d’Apamée et sa dédicace

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    L’article présente l’édition avec commentaire d’une inscription en vers, gravée sur une des dalles de la nouvelle section de la grande rue à colonnade d’Apamée, après les tremblements de terre de 526 et 528 ap. J.-C. Il s’ agit d’un monostiche hexamétrique d’un style métrique rigoureux, tel qu’il s’utilisait dans la poésie tardo-antique depuis les Dionysiaca de Nonnos. L’article s intéresse à l’origine et à la signification du mot σκυρών, jusqu’à présent inconnu dans la littérature et l’épigraphie grecques. Ce mot est formé par analogie avec la catégorie connue des mots en -ών, désignant un lieu, et dérive du mot rare σκῦρος (éclats de pierre), attesté uniquement dans les inscriptions de construction d’Épidaure. Ici, σκυρών fait référence aux dalles en pierre de la grand-rue et remplace le terme plus habituel de πλάκωσις (ailleurs à Apamée, on trouve même πλακοτόν). L’ article étudie ensuite quelques tournures de phrases du texte qui rappellent des passages parallèles dans la poésie. Il aborde enfin le topos littéraire selon lequel le temps détruit tout, l’inscription souhaitant, en effet, que ce magnifique pavement ne soit plus jamais recouvert.Der Aufsatz legt Edition und Kommentar zu einer Versinschrift vor, die nach den Erdbeben von 526 und 528 n. Chr. in einen der Pflastersteine des neuen Abschnitts der großen Säulenstraße von Apameia eingemeißelt wurde. Der Text ist ein hexametrisches Monostichon, das in dem metrisch strengen Stil verfasst ist, der in der spätantiken Dichtung seit Nonnus’ Dionysiaca Verwendung fand. Der Aufsatz befasst sich mit der Herkunft und Bedeutung des in der griechischen Literatur und Epigraphik bisher unbekannten Wortes σκυρών. Es wird in Analogie zur bekannten Kategorie der auf -ών endenden Wörter gebildet, die einen Ort bezeichnen, und leitet sich von dem seltenen Wort σκῦρος (Steinsplitter) ab, das epigraphisch nur in den Bauinschriften von Epidauros belegt ist. Σκυρών bezeichnet hier die Steinplatten der Hauptstraße und steht statt des üblicheren πλάκωσις (in Apameia ist auch πλακοτόν belegt). Der Artikel untersucht ferner einige Formulierungen der Inschrift, die in der Dichtung Parallelstellen haben. Schließlich wird der literarische Topos angesprochen, dass die Zeit alles zerstört, da die Inschrift die Hoffnung zum Ausdruck bringt, dass dieses prächtige Pflaster nie mehr überdeckt wird

    From Alexandria to Actium: On the evidence of Late Hellenistic bronze groups of donkeys and slaves

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    Durch die gemeinsame Betrachtung der Bronzestatuetten zweier mit Tragekörben beladenen bzw. zu ergänzenden Esel in London und Stuttgart sowie der Statuette eines in gebückter Haltung voranschreitenden und anscheinend einst eine schwere Last hinter sich her ziehenden afrikanischen Sklaven in Baltimore rekonstruiert der Verfasser das Idealbild einer ehemals als luxuriöses Tischgerät dienenden kleinformatigen Bronzegruppe in Gestalt eines Sklaven, der sich abmüht, einen störrischen, schreienden Lastesel zum Weitergehen zu bewegen. Aus stilistischen Gründen und aufgrund literarischer Erwähnungen lassen sich die hier untersuchten Bronzen dem späthellenistischen Tafelluxus der ägyptischen Metropole Alexandria zuweisen und in das 1. Jahrhundert v. Chr. datieren. Der Beitrag endet mit der Betrachtung zweier literarisch bezeugter Weihgeschenke in Gestalt großformatiger Eseltreibergruppen aus den Apollonheiligtümern von Delphi und Nikopolis.Πρωτότυπος τίτλος: Von Alexandria nach Actium: Zur Evidenz späthellenistischer Bronzegruppen von Lastesel und Treiber Μέσω της κοινής εξέτασης των αποσπασματικών χάλκινων ειδωλίων δύο φορτωμένων με κοφίνια όνων από το Λονδίνο και τη Στουτγκάρδη, καθώς και του ειδωλίου ενός Αφρικανού σκλάβου από τη Βαλτιμόρη που παριστάνεται να προχωρά σκυφτός και πιθανότατα να τραβούσε κάποιο βαρύ φορτίο, ο συντάκτης του άρθρου ανασυνθέτει την εξιδανικευμένη μορφή ενός μικρού συνόλου χάλκινων αντικειμένων που κάποτε θα χρησίμευε ως επιτραπέζιο σκεύος πολυτελείας και θα είχε τη μορφή ενός σκλάβου που πασχίζει να κάνει ένα πεισματάρικο υποζύγιο που γκαρίζει να προχωρήσει. Λόγω της τεχνοτροπίας και με βάση τις αναφορές σε αρχαία κείμενα, τα υπό μελέτη χάλκινα θα πρέπει να αποδοθούν στα υστεροελληνιστικά επιτραπέζια σκεύη πολυτελείας της αιγυπτιακής μητρόπολης Αλεξάνδρειας και να χρονολογηθούν στον 1ο αιώνα π.Χ. Το άρθρο ολοκληρώνεται με την εξέταση δύο γνωστών από την αρχαία γραμματεία, μεγάλου σχήματος αναθημάτων από τα ιερά του Απόλλωνα στους Δελφούς και στη Νικόπολη που παριστάνουν ομάδες από αγωγιάτες όνων.Original title: Von Alexandria nach Actium: Zur Evidenz späthellenistischer Bronzegruppen von Lastesel und Treiber By looking at the bronze statuettes of two donkeys laden with panniers in London and Stuttgart as well as an African slave in Baltimore in a stooping posture and seemingly once pulling a heavy burden, the author reconstructs the ideal image of a small-scale bronze group, formerly used as a luxurious table-top device in the form of a slave struggling to persuade a stubborn donkey to move on. For stylistic reasons and after the testimony of several literary mentions, the bronzes discussed here can be attributed to the late Hellenistic table luxury of the Egyptian metropolis of Alexandria and dated in the 1st century B.C. The article concludes with a look at two monumental votives known only from ancient literature in the form of groups of donkeys and drivers from the Apollo sanctuaries at Delphi and Nicopoli

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