Online-Journals und digitale Zeitschriftenausgaben des DAI (Deutsches Archäologisches Institut)
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Pottery in the Archaeological Collection of the German Archaeological Institute, Athens from the 1901 Excavation by Wilhelm Dörpfeld on the Acropolis of Ancient Leukas
Pottery found in Wilhelm Dörpfeld’s 1901 excavation on the acropolis of ancient Leukas includes vessels of pre- and post-colonial periods (Mycenaean, 8th- and 7th-century, and Middle Byzantine) otherwise little known in the city. Geometric-Archaic material produced in northwest Greece shows evidence of Lakonian and Corinthian influence: Corinthian, Ithacesian, and Thessalian imports are also present. Middle Byzantine pottery includes imports from south Italy. In this article, I present a catalogue of the sherds kept in the archaeological collection of the DAI in Athens and discuss the wider significance of the site and the connections represented
Der Südbau im Heraion von Samos - Das Odeion des Heiligtums?
Zu kürzen!
Zu Beginn des 6. Jhs. v. Chr. hat das Heraion von Samos eine großangelegte Erweiterung des Temenos erfahren, die eine tiefgreifende Neuordnung des Kultbetriebs mit sich brachte. Der gesamte bisherige bauliche Bestand wurde vollständig abgetragen, offensichtlich auch der Großteil der monumentalen Votive. Der offizielle Zugang zum Heiligtum erfolgte fortan über die Heilige Straße, die maßgebenden Bauten waren der Dipteros und der ihm vorgelagerte Altar. Zusammen mit der neuen Erschließung gaben diese beiden Großbauten der Stätte ein monumentales Gepräge ungeahnten Ausmaßes. Repräsentative Weihgeschenke, ehemals im Bereich südlich des Tempels aufgestellt, wurden nun entlang der Heiligen Straße errichtet. Der nördliche Teil des Temenos gewann an Bedeutung, der südliche lag nun abseits und wurde einer neuen Funktion zugeführt.
Die wenigen Hinweise, anhand derer die Datierung des Südbaus eingegrenzt werden kann, sprechen dafür, dass er von Beginn an Bestandteil dieser grundlegenden Planung und Neuordnung war. Er dürfte unmittelbar nach der Fertigstellung des Dipteros in Angriff genommen worden sein und es ist durchaus denkbar, dass von dort aussortiertes und überschüssiges Material für seine Errichtung verwendet wurde. Die Fundamente, in die offensichtlich auch Werkstücke von Säulenvotiven verbaut wurden, zeigen, dass man bemüht war, das Gebäude aus dem Gelände herauszuheben. An allen Stellen, an denen einschlägige Beobachtungen möglich sind, ist zu sehen, dass die Fundamente oberirdisch gesetzt wurden. Leider gibt es keine Auskunft über die Aufhöhung des Begehungsniveaus, die dadurch erforderlich war.
Über die Architektur des Südbaus ist nur wenig in Erfahrung zu bringen, sicher ist jedoch, dass sich das Schema seiner Fundamentstränge mit einem Peripteros nicht vereinbaren lässt. Der Bau ist vielmehr als Oikos zu rekonstruieren, der sich nach Osten zum Alsos hin in seiner ganzen Breite öffnete. Ob sein Innenraum mit zweckdienlichen Installationen versehen war, ist unbekannt; sicher ist, dass ihn drei Stützenreihen der Länge nach durchzogen. Anzunehmen ist, dass die Außenwände aus Lehmziegeln bestanden, die Stützen aus Holz. Bedeckt war dieser Oikos wohl von einem Satteldach mit einem Giebel an der Vorder- und einem Walm an der Rückseite. Ein Fundamentzug vor dem Bau macht wahrscheinlich, dass vor der Front ein Podest angeordnet war.
Über die Nutzung des Südbaus haben die Ausgrabungen keine weiterführenden Hinweise erbracht. Die erschlossene Form des Gebäudes, seine beachtliche Größe, seine Position innerhalb des Temenos und nicht zuletzt die konkrete Nennung eines Odeion im Schatzverzeichnis der Göttin legen den Schluss nahe, dass mit dem Südbau ebendieses Odeion des Heiligtums gemeint ist. Diese Deutung wäre nicht nur eine wichtige Information zur Topographie des Heraion, der Südbau wäre damit auch das früheste Gebäude mit einer solchen Funktion, von dem wir eine Vorstellung haben.
e-Jahresbericht 2024 des Deutschen Archäologischen Instituts – Forschungscluster & Netzwerke
Terms and concepts of publishing and citing information resources in archaeology and beyond. A perspective from the CiVers project and the iDAI.world.
The CiVers Project (Citation of Versioned Web Pages by PID) is a project aimed at promoting the citation of information resources of web-based reseach databases in archaeology and the humanities. Led by the Zentrale Wissenschaftliche Dienste (ZWD) of the German Archaeological Institute (DAI) in Berlin, the project started in February 2025 with 32 months of funding from the German Research Foundation (DFG). Its primary goal is to develop a software that enables persistent, PID-supported citation of information resources within appropriate data system. In this article we want to focus on conceptual aspects of the project, providing an overview of the current terms, concepts, and practices for publishing and citing information in archaeology and ancient studies. Given that the CiVers concept is based initially on the potential and needs that arise from the (data) publication concepts at the DAI, we also want to outline some essential concepts of the iDAI.world as an exemplary infrastructural framework for publishing and citing information resources in archaeology and beyond.Das CiVers-Projekt (Citation of Versioned Web Pages by PID) ist ein Projekt mit dem Ziel, die Zitation von Informationsressourcen webbasierter Forschungsdatendatenbanken in der Archäologie und den Geisteswissenschaften zu fördern. Unter der Leitung der Zentralen Wissenschaftlichen Dienste (ZWD) des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI) in Berlin startete das Projekt im Februar 2025 mit einer 32-monatigen Förderung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG). Vorrangiges Ziel ist es, eine Software zu entwickeln, die eine beständige und PID-gestützte Zitation von Informationsressourcen innerhalb eines geeigneten Datensystems ermöglicht. In diesem Artikel wollen wir uns auf die konzeptionellen Aspekte des Projekts konzentrieren und einen Überblick über die aktuellen Begriffe, Konzepte und Praktiken für die Veröffentlichung und Zitierung von Informationen in der Archäologie und Altertumswissenschaft geben. Da das Konzept von CiVers zunächst auf den Potenzialen und Bedürfnissen basiert, die sich aus den (Daten-) Publikationskonzepten des DAI ergeben, wollen wir auch einige wesentliche Konzepte der iDAI.world als beispielhaften infrastrukturellen Rahmen für die Veröffentlichung und Zitierung von Informationsressourcen in der Archäologie und darüber hinaus skizzieren
Hunting depictions in Late Mycenaean art of the Palatial and Postpalatial periods
Πρωτότυπος τίτλος: Jagddarstellungen in der spätmykenischen Kunst der Palast- und Nachpalastzeit
Το παρόν άρθρο ασχολείται με το θέμα των παραστάσεων κυνηγιού όπως αυτό απεικονίζεται στην τέχνη της ανακτορικής και μετα-ανακτορικής εποχής (ΥΕ ΙΙΙ Α-Γ). Ύστερα από μια σύντομη επισκόπηση των σωζόμενων κυνηγετικών παραστάσεων της πρώιμης μυκηναϊκής περιόδου (ΥΕ Ι-ΙΙ) ακολουθεί η εξέταση και η εικονογραφική ανάλυση των σωζόμενων υστερομυκηναϊκών εικονιστικών μνημείων, τα οποία κατανέμονται σε διάφορες κατηγορίες τέχνης, όπως τη γλυπτική, τη μεταλλοτεχνία, την τοιχογραφία, την αγγειογραφία καθώς και αυτή των γραπτών πήλινων λαρνάκων. Πέρα από την παρουσίαση του σχετικού υλικού και την εξέταση των εικονιστικών μέσων που αναφέρονται στην εικονογραφία του κυνηγιού, οι οποίες επικρατούν στην εκάστοτε χρονική περίοδο, αναδεικνύονται και οι πολιτισμικές επιρροές από άλλους υψηλούς πολιτισμούς, ενώ εξετάζονται και τα διάφορα σημασιολογικά επίπεδα των υστερομυκηναϊκών παραστάσεων κυνηγιού. Τα σημασιολογικά αυτά επίπεδα περιλαμβάνουν για παράδειγμα την έκθεση σε δημόσια θέα των κυνηγετικών δεξιοτήτων της αριστοκρατίας, την με αυτόν το τρόπο επιτελούμενη κοινωνική νομιμοποίηση των κυρίαρχων τάξεων έναντι του απλού πληθυσμού καθώς και την στρατιωτική εκπαίδευση των νεαρών και την εισαγωγή τους στους αριστοκρατικούς κύκλους της μυκηναϊκής κοινωνίας. Συμπληρωματικώς στα παραπάνω διευκρινίζεται περαιτέρω η σχέση κυνηγετικών παραστάσεων και ζωοαρχαιολογικών μαρτυριών με το τελετουργικό του αριστοκρατικού συμποσίου.Der vorliegende Aufsatz befasst sich mit dem Genre der Jagddarstellungen in der Kunst der mykenischen Palast- und Nachpalastzeit (SH III A–C). Auf einen kurzen Überblick zu den erhaltenen Jagdbildern aus frühmykenischer Zeit (SH I–II) folgt die Aufbereitung und ikonographische Analyse der erhaltenen spätmykenischen Bilddenkmäler, die Werke der Glyptik, des Metallhandwerks, der Wand- und der Vasenmalerei sowie Larnakes umfassen. Neben der Vorstellung des relevanten Bildmaterials und der Diskussion der periodenspezifisch jeweils vorherrschenden Bildmedien für Jagdikonographie werden auch künstlerische Einflüsse anderer Hochkulturen aufgezeigt sowie die verschiedenen Bedeutungsebenen der spätmykenischen Jagddarstellungen erörtert. Letztere umfassen etwa die öffentliche Zurschaustellung aristokratischer Jagdfertigkeiten, die damit einhergehende soziale Legitimation der herrschenden Schichten gegenüber der einfachen Bevölkerung sowie die militärische Ausbildung von Jugendlichen und deren Einführung in die elitären Kreise der mykenischen Gesellschaft. Komplementär dazu wird ferner der übergeordnete Zusammenhang von Jagddarstellungen, zooarchäologischer Evidenz und des Rituals des aristokratischen Gelages beleuchtet.Original title: Jagddarstellungen in der spätmykenischen Kunst der Palast- und Nachpalastzeit
The present article concerns the genre of hunting depictions in Mycenaean art of the Palatial and Postpalatial periods (LH III A–C). After briefly surveying extant hunting images from the Early Mycenaean period (LH I–II), I present and give a stylistic analysis of the extant Late Mycenaean works of art, which comprise sealstones, products of metalworking, wall and vase paintings and larnakes. Besides presenting the relevant depictions and discussing the predominant media for hunting iconography in each period, I illustrate artistic influences from other major cultures and also discuss the different layers of meaning that Late Mycenaean hunting depictions contain. These include the public display of aristocratic hunting skills, the concomitant social legitimation of the ruling classes vis-à-vis the ordinary population and the military training of young men and their initiation in the elite circles of Mycenaean society. In addition to this, the overarching context of hunting depictions, zooarchaeological evidence and the ritual of the aristocratic feast is highlighted
Η χρονολόγηση του κτηρίου συμποσίων στο Ηραίο του Άργους και η αρχιτεκτονική εξέλιξη του ιερού
Die Datierung des Bankettbaus im Heraion von Argos ist innerhalb der Forschung seit Langem umstritten. Während Befürworter eines Ansatzes in archaische Zeit vor allem die technische und stilistische Datierung einer Reihe von Baugliedern als Argument heranzogen, verwiesen Verfechter einer Datierung des Baus in klassische Zeit in erster Linie auf dessen Lage unmittelbar an der Terrassenmauer des klassischen Tempels. Im vorliegenden Beitrag werden die Argumente beider Seiten neuerlich geprüft. Ausgehend von eigenen Beobachtungen vor Ort wird anschließend der Nachweis geführt, dass die widersprüchliche Datierung des Baus auf eine umfangreiche Wiederverwendung archaischer Bauglieder zurückzuführen ist. Das Spolienmaterial erlaubt zudem die Re kon struk tion eines zweischiffigen archaischen Hallenbaus von ca. 40 m Länge, dessen Standort auf der oberen Terrasse des Heiligtums im Umfeld des archaischen Tempels vermutet werden kann. Ausgehend von diesen Überlegungen wird abschließend die Entwicklung des Heiligtums von archaischer Zeit bis in das ausgehende 5. Jh. v. Chr. diskutiert.Original title: Die Datierung des Bankettbaus im Heraion von Argos und die bauliche Entwicklung des Heiligtums
The date of the ›West Building‹ in the sanctuary of Hera at Argos has long been disputed among scholars. While some date the building to the Archaic period on account of the technique and style of a number of architectural elements, others argue that the location of the building directly next to the terrace wall of the Classical temple supports a date in the Classical period. The present article reviews both positions. On the basis of autopsy of the site, I demonstrate that the contradictory dating of the ›West Building‹ is the result of the systematic use of Archaic spolia. The spolia material makes it possible to reconstruct an Archaic, two-aisled stoa with a length of approximately 40 m. This stoa presumably stood on the upper terrace near the Archaic temple. Finally, the implications of these findings for the overall development of the sanctuary from the Archaic period down to the late 5th century B.C. are discussedΠρωτότυπος τίτλος: Die Datierung des Bankettbaus im Heraion von Argos und die bauliche Entwicklung des Heiligtums
Η χρονολόγηση του κτηρίου συμποσίων στο Ηραίο του Άργους αποτελεί εδώ και πολύ καιρό αμφιλεγόμενο θέμα στην έρευνα. Ενώ υποστηρικτές της χρονολόγησης στην αρχαϊκή περίοδο προσελκύουν ως επιχείρημα κυρίως την τεχνική και στυλιστική χρονολόγηση ενός ικανού αριθμού δομικών μελών, οι υπέρμαχοι της χρονολόγησης του κτίσματος στην κλασική εποχή παραπέμπουν κυρίως στη θέση του, η οποία βρίσκεται ακριβώς δίπλα στον αναλημματικό τοίχο του ανδήρου του κλασικού ναού. Η παρούσα συμβολή εξετάζει τα επιχειρήματα και των δύο πλευρών εκ νέου. Επί τη βάσει επιτόπιων προσωπικών παρατηρήσεων παρέχεται στη συνέχεια η απόδειξη, για το ότι η αντιφατική χρονολόγηση του κτηρίου ανάγεται στην εκτεταμένη επαναχρησιμοποίηση αρχαϊκών δομικών μελών. Τα σπόλια αυτά επιτρέπουν επίσης την αναπαράσταση μιας δίκλιτης αρχαϊκής στοάς μήκους περίπου 40 μέτρων, της οποίας τη θέση μπορούμε υπουετικά να τοποθετήσουμε στο ανώτερο άνδηρο του ιερού στο περιβάλλον του αρχαϊκού ναού. Με βάση αυτές τις σκέψεις εξετάζεται στο τέλος η συνολική εξέλιξη του ιερού από την αρχαϊκή εποχή μέχρι και τα τέλη του 5ου αι. π. Χ
Votivwaffen im panhellenischen Heiligtum von Olympia (10. – 5. Jh. v. Chr.): Eine diachrone Analyse
This paper presents the first results of a quantitative analysis of metal objects found in the Zeus sanctuary of Olympia, dating from the Protogeometric to the Classical period. We focus on weapons as one of the most comprehensively studied category of votive offerings, explore their spatial and temporal deposition patterns with diachronic data visualization and reconstruct a concrete pattern of change on the example of Greek hoplite panoplies. Due to its long occupation and then excavation history, the amount of artefacts documented in Olympia is high, but the spatiotemporal resolution of relevant context information very low. The temporal attribution of artefacts relies almost exclusively on typochronological classification. Despite this limitation, the dataset can contribute to an understanding of fashions of weapon offerings in the sanctuary which emerged not least as an outcome of changing religio-cultural perceptions, religious regulations, political interests and conscious management of the sanctuary space.Πρωτότυπος τίτλος: Votive weapons in the panhellenic sanctuary of Olympia (10th – 5th centuries B.C.): a diachronic analysis
Σε αυτό το άρθρο παρουσιάζονται τα πρώτα πορίσματα μιας ποσοτικής ανάλυσης μεταλ-λικών αντικειμένων, τα οποία βρέθηκαν στο ιερό του Διός στην Ολυμπία και χρονολογούνται από την πρωτογεωμετρική έως την κλασική περίοδο. Εστιάζουμε στα όπλα, δεδομένου ότι πρόκειται για μία από τις κατηγορίες αναθημάτων που έχουν διερευνηθεί στον μέγιστο δυνατό βαθμό, εξετάζουμε τα χωρικά και χρονικά μοτίβα απόθεσής τους με διαχρονική οπτικοποίηση δεδομένων και ανασυνθέτουμε ένα συγκεκριμένο μοτίβο αλλαγών λαμβάνοντας ως παράδειγμα ελληνικές πανοπλίες οπλιτών. Εξαιτίας της μακράς ιστορίας χρήσης και ανασκαφών στον χώρο, ο αριθμός των τέχνεργων που έχουν καταγραφεί στην Ολυμπία είναι μεγάλος, όμως ο βαθμός λεπτομέρειας των σχετικών πληροφοριών που τα εγγράφουν σε ένα χωροχρονικό πλαίσιο παραμένει περιορισμένος. Η χρονική απόδοση των αντικειμένων βασίζεται σχεδόν αποκλειστικά στην τυπολογική και χρονολογική ταξινόμηση. Παρά τον περιορισμό αυτό, τα διαθέσιμα δεδομένα έχουν τη δυνατότητα να συμβάλουν στην κατανόηση τάσεων στα αναθήματα όπλων στον χώρο του ιερού, όπως διαμορφώθηκαν ως αποτέλεσμα αλλαγών στις θρησκευτικές / πολιτισμικές αντιλήψεις, τις θρησκευτικές επιταγές, τα πολιτικά συμφέροντα και τη συνειδητή διαχείριση του χώρου του ιερού.Originaltitel: Votive weapons in the panhellenic sanctuary of Olympia (10th – 5th centuries B.C.): a diachronic analysis
In diesem Beitrag werden die ersten Ergebnisse einer quantitativen Analyse von Metallobjekten vorgestellt, die im Zeusheiligtum von Olympia gefunden wurden und aus der protogeometrischen bis klassischen Zeit stammen. Wir konzentrieren uns auf Waffen als eine der am umfassendsten untersuchten Kategorien von Votivgaben, untersuchen ihre räumlichen und zeitlichen Deponierungsmuster mit diachroner Datenvisualisierung und re kon stru ie ren ein konkretes Veränderungsmuster am Beispiel griechischer Hoplitenrüstungen. Aufgrund der langen Nutzungs- und Ausgrabungsgeschichte ist die Anzahl der in Olympia dokumentierten Artefakte hoch, der räumliche und zeitliche Detailgrad der relevanten Kontextinformationen jedoch sehr gering. Die zeitliche Zuordnung der Objekte beruht fast ausschließlich auf der typenchronologischen Klassifizierung. Trotz dieser Einschränkung können die vorliegenden Daten zum Verständnis von Moden von Waffenweihungen im Heiligtum beitragen, die sich nicht zuletzt als Ergebnis sich verändernder religiös-kultureller Wahrnehmungen, religiöser Vorschriften, politischer Interessen und bewusster Verwaltung des Heiligtumsbereichs herausbildeten
Auf der Suche nach dem Statuentypus der Aphrodite Sosandra
This paper deals with the original of the statuary type known as Aspasia or Europa. It is here recognized as Aphrodite Sosandra, a view that is gaining ground in modern scholarship. It is argued that the bronze statue of Aphrodite by Ka la mis which was dedicated by Kallias on the Athenian Acropolis in the midfifth century B.C. carried political symbolism. This study sheds further light on the specific iconography of this statue of the goddess and its impact, as well as on her cult in Athens. Last, but not least, it underlines the discovery of the cult name Venus Sosandra in a likely Athenian context in south Italy, which settles the question whether there were two different statues by Ka la mis on the Athenian Acropolis, one being the Aphrodite erected by Kallias and seen by Pausanias and the other the Sosandra mentioned by Lucian.Πρωτότυπος τίτλος: In search of the statuary type of Aphrodite Sosandra
Το άρθρο έχει ως αντικείμενο το πρωτότυπο του αγαλματικού τύπου που είναι γνωστός ως Ασπασία ή Ευρώπη. Αυτό ταυτίζεται εδώ με την Αφροδίτη Σωσάνδρα – μια προσέγγιση, η οποία εδραιώνεται όλο και περισσότερο στη σύγχρονη έρευνα. Αναπτύσσεται η θέση ότι το χάλκινο άγαλμα της Αφροδίτης του γλύπτη Καλάμιδος, το οποίο αφιερώθηκε περί τα μέσα του 5ου αιώνα π. Χ. από τον Καλλία στην Ακρόπολη των Αθηνών, διέθετε πολιτικό συμβολισμό. Η μελέτη ρίχνει φως στην ειδική εικονογραφία και την επίδραση αυτού του αγάλματος της θεάς, αλλά και στη λατρεία της συγκεκριμένα στην Αθήνα. Επισημαίνεται, επιπλέον, η ανακάλυψη του ονόματος της θεάς Αφροδίτης Σωσάνδρας σε πιθανόν αθηναϊκό περιβάλλον στην νότια Ιταλία, γεγονός που απαντά στο ερώτημα για την πιθανή ύπαρξη δύο διαφορετικών αγαλμάτων του Καλάμιδος στην Ακρόπολη των Αθηνών, και συγκεκριμένα της Αφροδίτης, που είχε στήσει εκεί ο Καλλίας και είχε δει ο Παυσανίας, και της Σωσάνδρας, την οποία αναφέρει ο Λουκιανός.Originaltitel: In search of the statuary type of Aphrodite Sosandra
Der vorliegende Beitrag befasst sich mit dem Original des Statuentyps, der als Aspasia oder Europa bekannt ist. Dieser wird hier als Aphrodite Sosandra identifiziert, eine Ansicht, die sich in der modernen Forschung immer mehr durchsetzt. Es wird dargelegt, dass die Bronzestatue der Aphrodite von Kalamis, die von Kallias in der Mitte des 5. Jahrhunderts v. Chr. auf der Athener Akropolis geweiht wurde, politische Symbolkraft hatte. Diese Studie beleuchtet die spezifische Ikonographie dieser Statue der Göttin und ihre Wirkung sowie ihren Kult in Athen genauer. Nicht zuletzt wird auf die Entdeckung des Götternamens Venus Sosandra in einem wahrscheinlich athenischen Kontext in Süditalien hingewiesen, was die Frage klärt, ob es zwei verschiedene Statuen von Ka la mis auf der Athener Akropolis gab, nämlich die von Kallias errichtete und von Pausanias gesehene Aphrodite und die von Lukian erwähnte Sosandra
Klaus Herrmann: 21. 3. 1940 – 27. 11. 2015
Klaus Herrmann21. 3. 1940 – 27. 11. 2015Klaus Herrmann21. 3. 1940 – 27. 11. 2015Klaus Herrmann21. 3. 1940 – 27. 11. 201
The Greek busts of Antinous: The contribution of Greek workshops to official Roman iconography
Einige sehr qualitätvoll gearbeitete Büsten des Antinoos schließen sich zu einer einheitlichen Gruppe zusammen. Sie wiederholen denselben Typus der nackten Büste und ihre Köpfe folgen dem sogenannten Haupttypus des Antinoos. Die Büsten entsprechen sich auch hinsichtlich technischer Charakteristika und weiter noch in der Form ihrer Stütze, die bei Ex emp la ren aus griechischen Werkstätten wiederkehrt. Ihre Verbreitung auch über Griechenland hinaus zeugt von der Popularität des Typus, der sehr wahrscheinlich aus einer attischen Werkstatt hervorgegangen ist. Die vollkommene Nacktheit der Büsten führt uns zur Deutung des Dargestellten als Heros und zu seiner Verknüpfung mit den Epheben und den Gymnasia, in denen bekanntlich der Kult des Antinoos propagiert wurde. Außerdem wird der Versuch unternommen, diese Bildnisse des Antinoos mit einer anderen Gruppe von Büsten zu verbinden, die den Kaiser Hadrian im Panzer und mit dem Kopftypus Imperatori 32 zeigen. Auch diese stammen aufgrund ihrer technischen Charakteristika aus attischen Werkstätten.Πρωτότυπος τίτλος: Die griechischen Büsten des Antinoos. Zum Beitrag der griechischen Werkstätten zur offiziellen römischen Ikonographie
Oρισμένες προτομές του Αντινόου εξαιρετικής ποιότητας αποτελούν ένα ομοιογενές σύνολο: εικονίζουν τον ίδιο τύπο γυμνής προτομής και υιοθετούν για την κεφαλή τον λεγόμενο κύριο εικονιστικό τύπο του Αντινόου. Οι ομοιότητες των προτομών επεκτείνονται σε τεχνικά χαρακτηριστικά αλλά και στη μορφή του στηρίγματός τους, η οποία αποδίδεται σε ελληνικά εργαστήρια. Η διάδοσή τους και εκτός Ελλάδας δείχνει τη δημοφιλία του τύπου, η δημιουργία του οποίου οφείλεται πιθανότατα σε αττικό εργαστήριο. Η απόλυτη γυμνότητα των προτομών οδηγεί στην άποψη ότι ο Αντίνοος εικονίζεται ως ἥρως και ότι πιθανότατα συνδέεται με τους εφήβους και το γυμνάσιο, μέσω του οποίου προωθήθηκε ως γνωστόν η λατρεία του Αντινόου. Τέλος, γίνεται προσπάθεια να συνδεθούν οι προτομές αυτές του Αντινόου με μια άλλη ομάδα προτομών, του θωρακοφόρου Αδριανού με κεφαλή στον τύπο Imperatori 32. Με βάση τα τεχνικά τους χαρακτηριστικά προέρχονται και αυτές από αττικά εργαστήρια.Original title: Die griechischen Büsten des Antinoos. Zum Beitrag der griechischen Werkstätten zur offiziellen römischen Ikonographie
Some extremely high-quality busts of Antinous constitute a homogeneous group. They all exhibit the same type of naked chest, and their heads adopt the so-called main type of Antinous portraits. The similarities between the busts extend further to technical characteristics and even to the shape of their supports, which reappears in specimens from Greek workshops. Their dissemination outside Greece attests to the popularity of the type, which was probably created in an Attic workshop. The complete nakedness of the busts leads us to conclude that Antinous is depicted as a hero and probably connected to the ephebes and gymnasia, where we know his cult was promoted. Finally, an attempt is made to connect these busts of Antinous with another group of busts depicting a cuirassed Hadrian in the Imperatori 32 type. The technical features of these busts likewise indicate that they came from Attic workshops