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Burrow-Cams
Mit den Augen unter der Erde: Was machen Eulen, Frettchen oder Präriehunde in ihrer Höhle? Winken, fauchen und vieles mehr ..
Recently in the Woods
Ein Kurzfilm über Akzeptanz und Toleranz - zwei Pferde machen sich über ein Einhorn lustig, weil es anders ist als sie
IMA | lab No. 22: Gerriet K. Sharma
Im Rahmen seiner Residenz am ZKM | Institut für Musik und Akustik setzt sich der Klangkünstler und Komponist Gerriet K. Sharma mit weiterführenden Studien zu der Raum-Klangkomposition »grafik unten« auseinander. Das IMA | lab soll dazu dienen, mehr über diese und andere Arbeiten Sharmas zu erfahren, unter anderem in einem Talk mit Ludger Brümmer
The Swedish Scene – 50 Jahre EMS Stockholm
Nach der Auftaktveranstaltung »ARS ACUSTICA« im März 2014, veranstaltet das ZKM | Institut für Musik und Akustik in Kooperation mit dem Elektronmusikstudion EMS/Statens Musikverk Stockholm das Festival »The Swedish Scene«. An zwei Tagen gibt die Veranstaltung einen Überblick über das aktuelle Schaffen im Bereich der experimentellen elektronischem Musik in Schweden und spannt den Bogen von radiophonen, elektroakustischen Klängen bis hin zu Noise
12th Linux Audio Conference – LAC2014: Installationen
Miodrag Gladović, Bojan Gagić: »Lighterature reading – luminoacoustic installation«;
Louise Harris: »indusium«;
Hanspeter Portner: »CHIMAERA – the poly-magneto-phonic theremin«;
Wolfgang Spahn: »Bild einer Ausstellung
soundalike
Musik gewordene Abbilder von Musik: als solche verstehen sich die »soundalikes«: Mithilfe einer speziellen Software werden Spektralanalysen von Audiodateien in Instrumentalpartituren beliebiger Besetzung übersetzt. Das Verfahren ist vergleichbar mit Techniken der künstlerischen Photographie: Verwendet diese Mittel wie die Körnigkeit des Fotopapiers, überdimensionale Vergrößerungen oder das Spiel zwischen Schärfe und Unschärfe als Gestaltungswerkzeuge der Neu-Kontextualisierung einer Vorlage, so bietet die »soundalike«-Software entsprechende Algorithmen zur Erstellung eines instrumentalen Abbildes von Audio-Dateien. Das fremdartig Vertraute der »soundalikes« ist dabei anbiedernd und abstoßend zugleich und weckt Assoziationen zu Theodor W. Adornos Statement über die Musik Igor Stravinskys: Es klingt, wie aus Briefmarken geklebte Bildchen aussehen, brüchige und wiederum ausweglos dicht verklammerte Montage, drohend gleich den ärgsten Träumen. »music collection II« ist eine für das Zirkonium im ZKM neu arrangierte Version der elektronischen Komposition für 5.1-Klangwand »soundalike: music collection II«, ein Auftragswerk der Frankfurter Positionen und des Ensembles Modern von 2011
Another World
Seitdem der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte letztes Jahr die Sicherungsverwahrung in Deutschland kritisierte, wird vor Gerichten, in Talkshows und Zeitungen hitzig diskutiert, wie man mit psychisch erkrankten Straftätern umgeht. Bei diesen Debatten geht es meist um die Täter, seltener um die Opfer und fast nie um das Personal, das diese Menschen betreut.
Wann gilt ein Mensch als allgemeingefährlich, so dass er in eine forensische Psychiatrie eingeliefert werden muss? Wovon hängt die Entlassung und Genesung dieser Menschen ab und wie erleben Patienten und das Pflegepersonal diese Situation? In ANDERE WELT wird in einer forensischen Frauenpsychiatrie diesen Fragen nachgegangen. Ist die Forensik für die Patienten die bessere Alternative zum regulären Strafvollzug? Die Zuschauer begegnen Frauen, die aufgrund ihrer Straftaten durch den § 63 eingewiesen wurden. Dieser besagt, dass die Dauer ihres Aufenthaltes in der forensischen Psychiatrie unbestimmt ist.
Was bedeutet dies für das Individuum nicht zu wissen wann oder sogar ob man die Welt wieder ohne den Blick durch Gitterstäbe betrachten kann? Eine junge Frau wird wegen eines Selbstmordversuchs in ihrem Zimmer 24 Stunden per Kamera überwacht. Die Gitterstäbe sind ein wiederkehrendes Motiv im Film, auch das Eingeschlossensein und sich Ausgeliefertfühlen begleitet die Protagonistinnen ständig. Doch wie geht das Pflegepersonal mit diesem Ausnahmejob um? Welche Auswirkungen hat die Schlüsselgewalt und ihre Macht auf den Umgang mit den Patientinnen und umgekehrt welche Macht haben diese über die Angestellten der Klinik? Aus welchen Gründen entscheidet man sich für diesen Beruf und wie geht man mit den Alltagsbelastungen um? Durch aufschlussreiche Interviews schafft es die Filmemacherin, Antworten zu finden in einer Welt, die oft von Sprachlosigkeit geprägt ist
Konservierungs-, Restaurierungs- und Präsentationsmethoden von Videokunst im Zeitalter des Digitalen
Auf das Thema Restaurierung und Konservierung von Videokunst wurde ich bereits 2006 durch
das Seminar „Video als Problem - Einführung in die Beschäftigung mit dem Thema Videokunst“
aufmerksam. Bereits im Rahmen dieser Lehrveranstaltung und auch im Zusammenhang mit
weiteren Seminaren rund um die Videokunst wurde deutlich, dass die Aufarbeitung der
Videokunstgeschichte sich noch in den Anfängen befindet, und wie schwierig es ist, aufgrund der
schlechten Materialverfügbarkeit das Medium authentisch zu vermitteln und zu lehren.
Sensibilisiert für die neuen Archivierungsmethoden im digitalen Zeitalter und den Problemen, die
damit einhergehen, wurde ich durch meine mehrjährige Tätigkeit im documenta Archiv und durch
das Mitwirken in verschiedenen Digitalisierungsprojekten. Hier hatte ich die Möglichkeit,
unterschiedliche Medien wie Fotos, Presseausschnitte und Bildmedien kennenzulernen und wurde
so mit den Besonderheiten der Materialien im Hinblick auf die Digitalisierung vertraut. Der
ausschlaggebende Moment für die Wahl dieses Themas für meine Magisterarbeit war die Mitarbeit
beim Projektpartner Kasseler Dokumentarfilm- und Videofest im Projekt mediaartbase.de, ein
Digitalisierungsprojekt für audiovisuelle Medien, das seine Bestände durch eine Online-Datenbank
zugänglich gemacht hat. Hier wurde ich intensiv mit den vielschichtigen Aufgaben und
Fragestellungen in Bezug auf die Videodigitalisierung vertraut gemacht. Aufgrund des
einzigartigen Charakters dieses Projekts und der sich noch im Entwicklungsstadium befindenden
Praxis der Digitalisierung und Onlineverbreitung von Videokunst bietet es eine gute Basis, um sich
den Methoden der Restaurierung, Archivierung und Präsentation von Videokunst im
Informationszeitalter anzunähern