mediaartbase.de
Not a member yet
    17119 research outputs found

    Girly, Graf und Robo-Dog im Gruselschloss

    No full text
    Unsere Protagonisten Girly Girl, der Graf und Robo-Dog betreten ein gruseliges Gemäuer. Sie tasten sich mit dem spärlichen Licht einer Fackel langsam vorwärts. Doch dann ein plötzlicher Windstoß löscht die einzige Lichtquelle. Dunkelheit. Panik. Und dann auch noch diese Angst erregenden Monsteraugen, die da aus dem Nichts auftauchen. An dieser höchst spannenden Stelle scheint etwas die Szenerie zu stören. Diffuses bläuliches Licht entlarvt hier und da, dass es sich bei dem ganzen nur um ein Filmset handelt. Klingeltöne und andere Geräusche zerstören die Stimmung nun endgültig. Jetzt begreifen die drei: Es sind Handys und vor allem Smartphones, die ihnen den Film versauen. Die Protagonisten sind über diese Störung zutiefst empört und beschließen: Handys und Smartphones müssen ein für alle Mal zerstört werden

    Drifters

    No full text

    No Real Film

    No full text
    Der Protagonist Stephan fühlt nichts. Doch der Kondenzmann kommt und hilft: "Deine Freunde sind Teil des gesuchten Codes. Es beginnt jetzt eine kleine Reise für Dich." Und langsam beginnt Stephan zu fühlen. Er fühlt seine Freunde. Doch manchmal könnte der nächste Schritt auch wehtun, merkt der Kondenzmann an und fragt: "Bist Du bereit, ihn zu gehen?" Regisseur Stephan Flint Müller bringt uns mit seinen Bildern zum Staunen, indem er uns aus dem Gewohnten herausreißt

    Sickfuckpeople

    No full text
    Schauplatz Ukraine. Seit der Auflösung der Sowjetunion im Jahre 1991 erholt sich die nun unabhängige Republik nur schwer. Obwohl die Arbeitslosenquote niedrig ist, kriselt die Wirtschaft und das Gesundheitswesen ist am Boden - so liegt die Lebenserwartung bei Männern durchschnittlich bei 63 Jahren, weit unter der Rate im restlichen Europa. Odessa im Winter. In dunklen Winkeln von Abrisshäusern, in Kellerlöchern und marodem Leerstand fristen sie ihr Dasein sie schnüffeln Klebstoff, spritzen Heroin, streifen ziellos durch die Straßen, betteln, warten benebelt auf irgendetwas. Sie sind obdachlose und drogenabhängige Jugendliche, die Verlierer der Perestroika und ihrer Folgen. An ihnen schaut die Gesellschaft vorbei. Juri Rechinsky schaut hin und zeigt in SICKFUCKPEOPLE weit mehr als Konturen, sondern deutliche Bilder des Alltags dieser Schattengesellschaft ohne zu kommentieren, ohne Fragen zu stellen, distanziert, aber ohne die Nähe zu verlieren. Eindringlich, ohne pathetisch zu sein, beklemmend neutral, ohne Effekthascherei. Zwei Jahre später: Rechinsky folgt den Geschichten zwei dieser Jugendlichen, die ihre von Drogen geprägte Kindheit überlebt haben. Er begleitet einen jungen Mann, der in sein Heimatdorf zurückkehrt, um sich auf die Suche nach seiner Mutter zu machen. Auch hier sind die Begegnungen und Reaktionen geprägt von Ablehnung und Desinteresse, von ratlosem Umherirren. Und dann ist da noch Anna. Sie und ihr Mann, beide heroinabhängig, erwarten ein Kind - für beide ein Hoffnungsschimmer in einer hoffnungslosen Welt. Doch Familie und Ärzte unterstützen ausschließlich die Alternative des Schwangerschaftsabbruchs. Und dazwischen immer wieder Landschaften von eigentümlicher Schönheit. Von Ruhe und Harmonie. Unnachgiebig und somit erschreckend konsequent entfaltet SICKFUCKPEOPLE den Kontrast dieser Kosmen, mitten in Europa - und doch so weit weg. Fast schon hilflos lassen uns diese Bilder zurück und wir schauen zu, wie einer von ihnen Schwäne füttert er, der seine Eltern nicht hat finden können

    soundalike

    No full text
    »z.ara« stellt eine Adaption für ZKM-Zirkonium der gleichnamigen elektronische Komposition »z.ara« dar, die 2009 auf Basis eines Raumkonzepts von Angela Bulloch für eine Ausstellung der Galerie Christian Guerra Contemporary Art in Lissabon entstanden ist. Das Stück bezieht sich auf das Eröffnungsmotiv der sinfonischen Dichtung »Also sprach Zarathustra« von Richard Strauss. Das musikalische Ausgangsmaterial wird mithilfe der »soundalike«-Software zu Beginn auf wenige Töne reduziert, geradezu skelettiert. Erst im weiteren Verlauf deutet sich das zugrunde liegende Motiv an, das hier kompositorisch interpretiert wird

    Cherry Blossoms

    No full text
    Eine Frau sitzt nachts an ihrem Arbeitsplatz, einer Übersetzer/innenkabine im europäischen Parlament. Ihr Auftrag ist die Übersetzung von Video-Interviews mit japanischen Jugendlichen, in denen es um die Zugehörigkeit von Subkulturen geht. Die professionelle Distanz, aus der heraus die Frau ihrer Beschäftigung nachgeht, weicht einer kuriosen Anteilnahme

    My Fathers, my Mother and Me

    No full text
    Was als Experiment gegen die kleinbürgerliche Lebensform begann, endete im Patriarchat: Anfang der 1970er Jahre gründete der Wiener Aktionskünstler Otto Muehl die Kommune Friedrichshof als Gegenkonzept zur spießigen Kleinfamilie. Freie Liebe und künstlerische Entfaltung gehörten zu den positiven Maximen der Aktionsanalytischen Organisation (AAO), die die Bewohner des Friedrichshof zu besseren Menschen machen sollten. Doch trotz dieser guten Ansätze und Beweggründe versagte das Zukunftsmodell aufgrund von zunehmend autoritativen, hierarchischen und autoritären Strukturen, innerhalb derer sich Otto Muehl als alleinherrschender "Häuptling" postulierte. Höhepunkt dieser Entwicklung ist die Verurteilung Muehls 1991 wegen Kindesmissbrauchs und Verstoß gegen das Suchtgiftgesetz zu sieben Jahren Haft. Filmemacher Paul-Julien Robert hat von 1979 an die ersten 12 Jahre seines Lebens auf dem Friedrichshof verbracht. Nun stellt sich für ihn von Neuem die Frage nach seinem leiblichen Vater, die damals nie beantwortet worden ist. In Frage kommen drei ehemalige Kommunenbewohner, die (bzw. deren Nachkommen) er im Laufe des Films aufsucht. Zudem begibt sich der Regisseur immer wieder in Diskussionen mit seiner Mutter, hinterfragt ihre damaligen Entscheidungen und Handlungen. Der Sohn stellt seine Mutter nicht vor die Klagemauer, aber er fragt nach und sie bleibt die Antwort oft schuldig. Anschaulich belegt werden die Erfahrungen des Filmemachers mit umfangreichem, filmischem Archivmaterial. Denn die AAO hat damals akribisch alles dokumentiert, um der Nachwelt einen Einblick in das Lebensmodell der Zukunft und eine - vermeintlich - bessere Daseinsform zu geben. So sieht man einen Jungen, der unter vorgeblich humorvollen Drohungen dazu gezwungen wird, Mundharmonika zu spielen und andere z.T. quälende Szenen. Willkür und Bloßstellung vor der gesamten Gemeinschaft gehörten zum Alltag, die verabscheute Hierarchie traditioneller Lebensformen lebte in der Struktur - weiter, in der man ohne jegliche rationale Kriterien von heute auf morgen auf- oder absteigen konnte. Auf seiner persönlichen Reise in die Vergangenheit begegnet der Filmemacher auch ehemaligen Kommunarden, mit denen er Erinnerungen austauscht und Ereignisse von damals analysiert. Am Ende dieser retrospektiven Odyssee steht eine Jubiläumsfeier auf dem Friedrichshof, bei der es zu einer emotional geladenen Begegnung zwischen den Generationen kommt

    Biography

    No full text
    Ola S. Svensson war ein großer Mensch mit einem unkontrollierbarem Lachen, einem fotografischen Gedächtnis und einem immensen Wissen. All seine Schuljahre hindurch und sogar darüber hinaus bewahrte er sich sein Talent, Schläge und Tritte auf sich zu ziehen. Ola S. Svensson war besessen von Machtstrukturen, aber er war auch ein literarisches Talent. Obwohl er weniger glatt war als andere Politiker, wurde ihm eine große Zukunft in der schwedischen Sozialdemokratischen Partei vorausgesagt. Seine plötzliche Erkrankung an AIDS und sein Tod fielen mit einem Wandel der politischen Kultur zusammen, an dessen Ende die sogenannte Ära der Post-Politik steht. BIOGRAPHY ist ein Experiment mit der dokumentarischen Form. Mit Archivmaterial und gestellten Szenen wird eine fragmentierte Geschichte erzählt, in der zwei Schauspieler zwei Zeitpunkte in der Biographie verkörpern. Mit ein paar Requisiten, wenigen Bildern und minimaler Handlung wird die tragische Biografie von Ola S. Svensson erzählt - ohne Sentimentalität, aber mit starken unterschwelligen Emotionen

    2011 12 30

    No full text
    Drei Minuten Konzentration und Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper

    The Plastic Garden

    No full text
    Ein ganz normaler Tag, die Menschen gehen den üblichen Dingen nach - doch irgendetwas stimmt nicht! THE PLASTIC GARDEN zeigt eine vergessene Zukunft, die sich wie ein nicht enden wollender Albtraum immer wiederholt, bis endlich die Erlösung naht

    0

    full texts

    17,119

    metadata records
    Updated in last 30 days.
    mediaartbase.de
    Access Repository Dashboard
    Do you manage Open Research Online? Become a CORE Member to access insider analytics, issue reports and manage access to outputs from your repository in the CORE Repository Dashboard! 👇