Communicatio Socialis (E-Journal, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt)
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Die Einführung der Missionspresse in Mexiko und Spanisch-Amerika
Zurnarraga I, der dem Franziskanerorden angehörte und noch zur ersten Generation der Missionare zählte, welche die Missionierung des Landes systematisch in Angriff nahmen, ist bekannt als Förderer der Landwirtschaft, des Handwerks und des Handels; er errichtete Schulen und Krankenhäuser, Unternehmen, die noch heute die vielseitigen Aspekte des Entwicklungsdienstes kennzeichnen. Besondere Verdienste erwarb sich Zurnarraga um die Einführung der Missionspresse in der sogenannten Neuen Welt, die hier kurz dargestellt werden soll. Schon sehr früh hatte Zurnarraga die einzigartige Bedeutung der Presse für die Missionsarbeit erkannt. Die Missionare brauchten für ihre Arbeit Katechismen, liturgische Bücher, Gebetbücher, Wörterbücher und Grammatiken, die am besten an Ort und Stelle gedruckt werden sollten. (...) EnglishThe first Archbishop of Mexico, Fray Juan de Zurnarraga was also the promoter of introducing printing into the "new world". In 1533 while in Spain, he requested a press for Mexico. The first printer, Estaban Martin received the citizenship of Mexico City on September 5th 1539, while the exact date of the beginning ofhis press is unknown. Around the same time, printer Juan Cromberger from Sevilla started a branch in Mexico, and became for 10 years the sole distributor of books. In the second half of the 16th Century, several missionary congregations started printing presses, like the Franciscans and Augustinians who owned one each, and the Jesuits with 3 presses. The firstpress in Peru was started by Jesuits in 1576 in Lima. In the reductions of Paraguay, printing can be proved only after 1700. Du ring the 16th Century, 179 books were printed in Mexico, the first of those a short catechism in local and Spanish language,published 1539. Also liturgical books were printed such as a Missale Romanum in 1561, further confession ("confesionarios") and song books, as weil as Biblical Texts. Alsogrammars were developed and printed by the missionaries.
Filmische Grundgattungen und ihre Bedeutung für Unterricht und Bildung
Die klassische Beschreibung eines Kunstwerkes nach Form und Inhalt läßt sich auch auf den Filmbereich übertragen. Jedoch ist bei der Einteilung von Filmen in Grundgattungen zu bedenken, daß jeder dargestellte Inhalt formale Elemente enthält und jede cineastische Form ist zugleich auch Vehikel für inhaltliche Aussagen. Es ist unmöglich, diese Begriffe völlig voneinander zu trennen. Wenn wir nun versuchen, Filme nach der Art und Weise einzuteilen, wie sie Wirklichkeit auf dem Zelluloid darstellen, wie sie also Leben sichtbar und hörbar machen, dann ergibt sich folgende schematische übersieht: (...) English The author attempts to distinguish films in the way they reflect reality and they show life as it is experienced through seeing and hearing. From here he distinguishes the main groups of Reality and Animation films. Reality films can be subdivided into documentation, fiction and experimental films which coulcl also reach into the group of animation movies with drawings, puppets and trick-films
The Electric Church
The growth of religious broadcasting is one ofthe phenomena ofthe electronic age.Ofroughly 8,000 radio stations in the United States, 1,400 are religious. Ofthe 800or so television stations, 30 are religious. Revenues from this religious broadcasting are estimated at about US S 500 million a year. The National Religious Broadcasters (NRB), who are predominantly rundamentalist Christians preaching a "Jesus saves" doctrine, estimate that their 900 members reach 129 million radio and television listeners and viewers in the United States. (...) ZusammenfassungDas Wachsen religiösen Rundfunks in den Vereinigten Staaten ist ein Zeichen unseres elektronischen Zeitalters: Von rund 8.000 Hörfunkanstalten der Staaten haben 1.400 eine religiöse Bindung und von den 800 Fernsehsendern sind es dreißig. Das Einkommen von religiösen Sendungen wird auf 500.000.000,- US-Dollar, also etwa eine Milliarde DM jährlich geschätzt. Die hauptsächlich fundamentalistisch geprägte Vereinigung der Nationalen Religiösen Rundfunkleute (NRB) schätzt, daß sie durch ihre 900 Mitglieder 129.000.000 Menschen in den USA erreicht. Beunruhigend ftir die großen Kirchen- Katholiken und Protestantenist bei dieser Entwicklung, daß ihr Anteil an diesem Phänomen sinkt, während die sogenannte "elektronische Kirche" ein erstaunliches Wachstum verzeichnet. (...)
Informierte Welt - bessere Welt? Probleme des Überangebots von Information
Im Jahre 1966 erschien in der Bundesrepublik Deutschland ein Buch, das schnell ein Bestseller wurde. Das lag nicht nur daran, daß der Autor ein geachteter Wissenschaftler war, der trotzdem verständlich zu schreiben wußte, sondern auch daran, daß das Thema genau zu den fortschrittsgläubigen Überlegungen einer Gesellschaft paßte, die einerseits von ihrem Erfolg überzeugt war und andererseits über ihre Zukunft nachzudenken begann. Es handelt sich um Karl Steinbuch: Die informierte Gesellschaft. In diesem Buch wurden "Geschichte und Zukunft der Nachrichtentechnik" behandelt. Steinbuch, der von Hause aus nicht Philosoph, sondern Professor für Nachrichtenverarbeitung und -übertragung an einer Technischen Universität ist, schildert zutreffend die informationstechnischen und -theoretischen Gegebenheiten der Vergangenheit und Gegenwart. Wo er sich der Zukunft zuwendet und "Gedanken zur langfristigen Prognose" vorträgt, äußert er zwar auch einige Skepsis, - im Grunde aber ist er vom Beginn einer neuen, durch die "Wissenschaftsexplosion" eingeleiteten Menschheitsepoche überzeugt. (...) English According to many authors the quantitative and qualitative improvement of available public information automatically fosters the progress of humanity. Indeed the information supply of the industrialized countries increases steadily. The single recipient can consume only a part of the total information accessible to him. Here the limit is most probably already reached since some time ago, and the ability to select is most probably overcharged. On the other hand a selection must be possible for the recipient in order to respect his democratic freedom. The fact that there is too much information does not give the right to introduce further controls. Competence and responsibility of the professional communicator ("communications ethic") and also of the recipients have to be developed and strengthened.
Berichte - Dokumentation - Chronik
BerichteMissionsarbeit im Spiegel historischer Missionsfilme. Ein TagungsberichtJournalistische Aus- und Fortbildung der katholischen Kirche in der Bundesrepublik Deutschland Diözesanblätter in ChileDokumentationChronik
Berichte - Dokumentation - Chronik
BerichteOCIC-UNDA: Generalversammlungen und Studientagein Nairobi 1983UCIP-Weltkongreß m Dublin 1983Fundamentaltheologie und Kommunikation: Ein interdisziplinäres GesprächKirche und Medien: Selbstverständnis und Auftrag einer kirchlichen Medienstelle;Fachstelle für Medienarbeit der Diözese Rottenburg-StuttgartDokumentationChroni
The Video Recorder in Developing Countries
ludging from what the international mass media say, there is no other sector today more prone to revolution than the communication sector. Since the turn of the century, rapid advances in technology have apparently been setting off a whole string of them. The video revolution only happens to be the latest. With every new communication technology developed, the benefits for education and human advancement are hopefully predicted. So far, however, the gains have truly been revolutionary only in entertainment and in commerce. Perhaps that is because the push to bring down the cost of each technology to the buying range of the mass market invariably comes harrlest from big business - with an eye to the lucrative returns from entertainment and commercial applications. This was true with television as it is now also true with the video recorder. Small wonder then that the impact of both should be most marked and most resounding in commerce and in entertainment. (...) ZusammenfassungSeit Beginn des Jahrhunderts hat es immer wieder revolutionäre Entwicklungen im Bereich der Kommunikation gegeben. Als die neuestemuß wohl die" Video-Revolution" angesehen werden. Bei allen früheren technischen Entwicklungen wurden auch Vergünstigungen für Erziehung und menschliche Entwicklung vorausgesagt. Bis jetzt aber liegen die wirklichen Gewinne im Bereich der Unterhaltung und des Kommerz. Vielleicht auch deswegen das starke Bemühen, die Kosten möglichst so niedrig zu halten, daß sie zu einem Massengebrauch führen. Das war so beim Fernsehen und ist jetzt auch beim Videorekorder der Fall. Kein Wunder deswegen, daß die Bedeutung beider wohl auch in diesen beiden Bereichen zu erwarten ist. Die Videopreise sind seit den ersten Geräten in den siebziger Jahren stark gesunken, auch wenn sie noch billiger werden müssen, um in den Dörfern Einzug zu halten. Ein einziges Videogerät kostet auf den Philippinen durchaus das gesamte Jahreseinkommen einer armen ländlichen Familie. Hinzu kommen dann nach der Anschaffung, im Gegensatz zum Fernsehgerät, auch noch die Kosten für die Ausleihe von Videokassetten. Im Augenblick ist der Besitz eines Videorekorders eine elitäre und städtische Erscheinung in einem Land, wo selbst das Radio trotz seiner relativen Allgegenwart nur in weniger als der Hälfte und das Fernsehen nur in etwas mehr als 5% aller Haushalte zu finden ist. Das heißt zwar nicht, daß auch Dorfbewohner diese Geräte nicht kennenlernen, weil es überall unternehmungslustige Menschen gibt, die ein solches Gerät- vielleicht mit Autobatterie gespeistbetreiben und dafür 10 Centavos oder gar einen Peso pro Person für eine Videovorführung in ihren Häusern verlangen.