Communicatio Socialis (E-Journal, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt)
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Kirche und Kommunikation
Das Dekret des 2. Vatikanischen Konzils über die sozialen Kommunikationsmittelbetont vor allem das Recht des Gebrauchs dieser Medien sowie die moralischeVerantwortung derer, die in ihnen arbeiten und ihrer Empfänger; es unterstreichtferner die Verantwortung der Laien auf diesem Gebiet und die Verpflichtung deröffentlichen Hand, das Gemeinwohl auch in dieser Hinsicht zu schützen und zufördern. Meine eigenen Bemerkungen zu diesem Thema wollen hingegen als eine kurze Einführung in jenes neue Gebiet der Wissenschaft verstanden werden, das sich mitKommunikation befaßt. (...)
Fachlich-biographische Notizen zur publizistischen Tätigkeit katholischer Geistlicher in der deutschen Presse (19. Jh.)
Eine allgemeine Einführung in die fachlich-biographischen Notizen findet derLeser in CS Nr. 1/1968, S. 74-76. Zu wiederholen wäre der Hinweis, daß fürdie Auswahl der erwähnten Personen ihre Aktivitäten in der Publizistik, alsovornehmlich in Zeitungen und Zeitschriften, wichtig waren. Die meisten Angabensind notgedrungen aus Sekundärquellen gewonnen: Fehler dieser Fundstellen werdenalso, solange keine Kontrollstelle belegt werden oder zu den Primärquellenvorangeschritten werden kann, zunächst einmal übernommen: (...
Die Literaturrundschau
Die Literaturrundschau dieser Ausgabe von Communicatio Socialis.Materialien zur Entstehungsgeschichte von „Publik
Massenkommunikation als Mittel christlicher Verkündigung
Aktualität, Information und Massenkommunikationsmittel bilden nach einer verbreiteten Ansicht einen modernen Zusammenhang und Ewigkeit,· V~rkündigung und Kirche einen traditionellen. Das Neben-, Gegen- oder Miteinander dieser beidenKomplexe empfinden indes seit einiger Zeit die aktiven Träger des christlichenGedankengutes als immer dringlicheres Problem.1 Das Ewige zu aktualisieren, Verkündigung als Information auszugestalten und die kirchlichen Möglichkeiten derTelekommunikationsmittel viel intensiver zu nutzen, sind Hauptpostulate diesesneuen Medienaktivismus. Freilich unterschätzt dieser meist die Komplexheit derMassenkommunikationsphänomene und auch die Eigenmacht dieser vermeintlichunbedenklichen Mittel. Worauf sich die christliche Verkündigung tatsächlich einläßt,wenn sie die Institutionen der Massenkommunikation zu Hilfe ruft, soll deshalbim folgenden unter kultursoziologischen und publizistikwissenschaftlichen Gesichtspunkten etwas genauer untersucht werden. (...)EnglishAt the present time mass media by the Christian churches is looked upon far tooreadily as an auxiliary means for the proclamation of the faith. This new Christianpragmatism in the field of mass media very often is based on the wrong suppositionthat the telecommunications media simply intensifies the Christian message. But thismedia follows, like utterly secular institutions, their own regularities, who risk indifferent regards the integrity of the Christian message. lt is impossible to create through them „community" in the common Christian sense, and it is further impossible for the Church to appear in a completely different field, like others who offer their ideas through mass media. There is the langer that mass media is not going to be in service for the proclamation of the faith but that the Christian faith is going to be a subject for mass media
Berichte - Dokumentation - Chronik
Für Henk Prakke zur Vollendung des 70. LebensjahresPublizistisches Seminar der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands in PullachSODEP AX-Consultation „Church-Communication-Development" in Driebergen bei UtrechtGeschichte - Selbstverständnis - Aufgaben der internationalen katholischen Medien-Organisationen (II): UNDA - Katholische Internationale Vereinigung für Hörfunk und FernsehenDie Katholische Glaubens-Information (KGI)Tokios Zeitungen und das Thema Religion
Fernsehen und Elternbildung
„Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr." Dieses Wort aus dem Volksmund dürfte in der heutigen Zeit des allgemeinen Umbruchs im ganzen Daseinsraum immer mehr an Bedeutung verlieren. J. Baudrexel schreibt in seinem Aufsatz „Bildung - das Feld der Entscheidung": „Längst hat uns die Pädagogik darüber belehrt, daß wir die Bildungsfähigkeit und die Leistungsfähigkeit des jugendlichen Menschen überschätzt und die des Erwachsenen unterschätzt haben, daß das Studium immer Sache des reifen und lebenserfahrenen Erwachsenen war, weil die entscheidenden Probleme des Lebens, des menschlichen Zusammenlebens . . . weitgehend außerhalb des Erfahrungs- und Verständnisbereiches des Jugendlichen liegen. (...)EnglishFormation of man doesn\u27t finish with school. All his life he must learn. The uncertaincommon situation of our times gives a lot of problems to our parents. Teleclubs are an exellent possibility for discussing such problems. Alltogether in such clubs parents search for solutions and get practical consequences for daily life. In order to maintain the best possible results, the head of such a teleclub has to prepare himself through written documents or taped material as good as possible. This material should be made available through a central office for audio-visual aids
Zur Praxis des Nachrichtenredakteurs beim Hörfunk
Die Massenkommunikationsmittel und die verschiedenen Bereiche der Kommunikationswissenschaft haben sich in den letzten Jahrzehnten stürmisch entwickelt. Der technische Fortschritt bei Hörfunk und Fernsehen und damit die nahezu lückenlose Einbeziehung des einzelnen wie aller relevanten Gruppen unserer Gesellschaft in den Kommunikationsprozeß hat die Verantwortlichen in Hörfunk und Fernsehen vor neue Aufgaben im Bereich des Mediums selbst, aber auch im Blick auf den Kreis der Rezipienten gestellt. Die Praktiker bedürfen - so stellt sich heute die Lage - in viel stärkerem Maße als zur Zeit der Alleinherrschaft des „Dampfradios", zur Zeit einer klar strukturierten und überschaubaren Gesellschaft, der Hilfe der Wissenschaft. Die Massenzahl ist Meßziffer im Kommunikationsprozeß geworden. Der Statistiker, der Soziologe, der Theologe, der Germanist, der Historiker, der Pädagoge, um nur einige beispielhaft herauszugreifen, sollten sich permanent aufgerufen fühlen, den Massenkommunikationsmitteln subsidiär zur Verfügung zu stehen. (...)EnglishEven in the age of television the old radio sound broadcast hasn\u27t lost its importance.As a mcans for communicating „hot" information it is still unbeatable today. Practically speaking, radio is the medium losing least time on giving the news of any other means of mass-communication. Herein lies the power and the responsiblity of the news editor working in a radio Station: He has to check the incoming information in the shortest possible time and has to communicate it as objectively as possible. Besides the rules effective in every mass-medium, the editor of a sound broadcast news service has to bear in mind some specific ones, such as - compared with a newspaper - being as short as possible but stimulating the desire of the reader to get more detailed and deeper information through other media
Popularität und Wirksamkeit der kirchlichen Hörfunk- und Fernsehsendungen
In einem Vortrag, den ich im August 1967 bei einem Kongreß in Toronto, Kanada,über das Thema "Kirche und Kommunikation" gerhalten habe (vgl. CS 1 :1968,S. 6-20), lag mein hauptsächliches Augenmerk auf den theoretischen Aspektenreligiöser Kommunikation. Ich hatte dabei auch versucht, einige praktische Gesichtspunkte herauszuarbeiten, doch dies nur andeutungsweise. So habe ich zum Beispiel im Anschluß an meine Ausführungen über das „künstlerische Moment" einen lebhaften Dialog zwischen Theologen und Künstlern auf dem Sektor der Massenmedien angeregt und einige Bemerkungen zur mediumgerechten Präsentation kirchlich-religiöser Inhalte gemacht, besonders im Hinblick auf die mancherorts noch zu beobachtenden Übertragungen der Kanzelberedsamkeit durch die Ätherwellen. (...)EnglishChurch radio and television transmissions probably function according to the same rules that apply in general for such transmissions. For the Church, this means especially: what is popular does not bring about conversion - and what is meant to be a means of conversion is not popular. Yet Church programs should aim a certain popularity among those Christians who are far from the Church. Among broad segments of society there is still a kerne! of religious faith. These segments should be addressed with current themes which carry a real interest for them. To accomplish this, a suitable communicationstrategy must be selected: workers will be addressed differently than intellectuals, to whom both sides of controversial topics must always be offered in order that they may make their own personal decision. Church programs can be improved through greater regard for the personal dispositions of the audience. In these efforts, the advice of the apostle holds true: "Preach the Word, speak up, opportunely or inopportunely ...
Berichte - Dokumentation - Chronik
Öffentlichkeitsarbeit zur Vorbereitung der Wiener DiözesansynodeHörfunk und Fernsehen in OstasienPublizistik in Bewegung - zwei deutsche TagungenDie WACC-Versammlung in OsloKirchliche Filmpreise auf der Berlinale8. Weltkongreß der katholischen Presse in BerlinErfahrungsaustausch katholischer Film- und FernseherzieherPublizistisches Forumgespräch auf dem Katholikentag Essen 1968DokumentationChroni