Communicatio Socialis (E-Journal, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt)
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    Die Literaturrundschau

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    Die Literaturrundschau dieser Ausgabe von Communicatio Socialis

    Publizistische Predigerkritik in Wien zur Zeit Josephs II.

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    Zu den scheinbar neuen Gedanken der unruhigen Spätsechziger-Jahre gehören u. a.die (studentischen) Forderungen nach Vorlesungsrezensioncn und die (jungkatholi·schen) Vorschläge zur Kritik an oder Auseinandersetzung mit der Predigt. In beiden Fällen geht es um die - im dialogischen Sinne gut gemeinte - Ent-Autorisierung von Kanzeln bzw., wie man in Osterreich sagt: Lehrkanzeln. Dem, was da kraft pastoraler oder lehramtlicher Autorität einem zum Hören versammelten Publikum vorgetragen wurde, war traditionsgemäß nichts entgegenzusetzen, jedenfalls nicht expressis verbis an Ort und Stelle. Die Idee nachträglicher Rückäußerung in schriftlicher Form, öffentlich und periodisch, ist jedoch älter als etwa die Zeitschrift "Kritischer Katholizismus", deren erste Nummern während des 82. Deutschen Katholikentages ( 4.-8. September 1968 Essen) erschienen, im Geiste aufklärerischer Widerspenstigkeit. übersetzt man das Bild der Kirche, wie es vom "Kritischen Katholizismus" im Kommentar "Das Konzil ist tot" gezeichnet wird, in spätbarocke Wienersprache, so kommt dabei, jedenfalls im Hinblick auf den Stil kirchlichen sich-Äußerns, vielleicht folgendes heraus: (...)EnglishTogether with J. F. von Schönfeld, the author Leopold Alois Hoffmann, (1760-1806)published a periodical in Vienna from 1782 till 1784, called "Wöchentliche Wahrheiten für und über die Prediger in Wien" [Weekly truth for and about the preachers in Vienna J. Based on ideas of the Age of Enlightenment, the paper carried public criticisms of sermons given by Catholic priests in and around Vienna. Hoffmann himself cooperated as author in the first five volumes. In this time, there were 142 sermons critizised, 74 of them negative, 34 neutral and 34 favorable. - Today custom of taking delight in critizising traditional institutions of the Church can be compared with this example from the 18th century

    Publizistik und Sozialpädagogik

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    Es gibt einen sehr ursprünglichen Zusammenhang von Pädagogik und Publizistik.Schleiermacher hat ihn erstmals ausgesprochen, als er die Politik mit der Pädagogik„koordinierte". In diesem Zusammenhang verstand er Politik dialogisch alskommunikatorisches Verhältnis der gegenseitigen Einwirkung gleichberechtigterBürger eines Gemeinwesens oder Staates. Pädagogik verstand sich dementsprechendals ungleichseitiges, nämlich einseitiges Einwirkungsverhältnis der älteren Generation auf die jüngere, d.h. erweitert gesehen: der selbständigeren Generation auf die noch hilfsbedürftige. Beide nur im Gesellschaftlichen zu fassende Begegnungsverhältnisse trugen Sorge um die W eckung und Pflege des Bewußtseins des einzelnen, das sich multipliziert in der Vernünftigkeit (sittlicher Standpunkt) der Gesellschaft konkretisierte und sich besonders deutlich im sozialen Prozeß der Mitteilung artikulierte. (...)EnglishThe wide-spread assumption that pedagogy and communications contradict each other as far as their intention or goals are concerned, is repealed by confrontation of social pedagogy and communications. This shows, that the assumed relation in social communications (communicatio socialis) between pedagogy and communications, has already been stated by Schleiermacher through the coordination of pedagogy with politics. In claiming to be society oriented, social pedagogy and communications equally try to locate and abolish the marks of degeneration in the industrial era - "degeneration" of the public situation and the moral degeneration of the individual or of groups. Both sciences are, in the trend of commercialisationof the press and the government censorship of social pedagogy bodies\u27 interestsexposed, and have, while forming their theories, to concentrate again more on their goals rather than on their methods. Both sciences develop, out of the critical relationship of theory and practice, models to overcome the obscurity of communications processes in society

    Religiöse Plakatwerbung: Ziele, Analyse, Kritik

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    Mit Selbstverständlichkeit stellen heute konfessionelle Gruppen die Plakatwerbungin ihren Dienst. Die Plakate einzelner Organisationen („Adveniat", „Brot für dieWelt") sind zu einem festen Begriff geworden. Kirchliche Veranstaltungen - vonGemeinde-Erntedankfesten bis zu Kirchentagen - werden durch Plakate angekündigt,mit unterschiedlichem Erfolg freilich. So nimmt die hier vorliegende Untersuchungeinen aktuellen Anlaß auf. Es wurden zu dieser Untersuchung Gruppenund Institutionen, die Träger der Plakataktionen, befragt und so ein Teil der hierverwandten Daten gewonnen. Als Aufhänger sei ein neueres Beispiel angeführt: (...)EnglishPoster advertising by the churches is studied with a sample of ca. 200 posters that were used by the catholic and protestant churches promoting conferences, missionary work and welfare activities. Analysis shows the church posters lacking advertising know-how. Some proposals are included for using communication research findings

    Presse und Funk im Territorium von Papua und Neuguinea (II)

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    In der nachfolgenden übersieht handelt es sich um den ersten Versuch einer Gesamtschau der Presse im Territorium Papua und Neuguinea. Die einzelnen Angabenberuhen auf eigenen Untersuchungen, die ergänzt wurden durch Angaben in denCommunicatio Socialis 1 (1968) 4: 295-307 Quelle: www.communicatio-socialis.deoffiziellen Jahresberichten über Papua und Neuguinea vom Department of Territoriesin Canberra und in der „Annotated Bibliography of Select Government Publicationson Australian Territories 1951-1964" vom gleichen Department (Canberra 1965). (...)EnglishAs far as Radio is concerned, there are two different types of stations. Beside two Radio Stations belonging to the Australian Broadcasting Commission (ABC) - located in Port Moresby and Rabau! - there are local radio stations operated by the administration of the Territory. These stations are especially designed to the needs of the native people. They use Pidgin-English or Police-Motu and local languages. Six such Stations are already operating others, in nearly all the main places of the Territory, are in the stage of planning or construction

    Überlegungen und Befragungsergebnisse zum ZDF-"Tagebuch"

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    Von Mai 1963 bis Dezember 1968 erschien jeden Montag (20.00-20.15 h) dieSendung „Tagebuch" im Programm des Zweiten Deutschen Fernsehens (ZDF). Sieberichtet seit Bestehen dieser Anstalt - im wöchentlichen Wechsel von einer evangelischen und einer katholischen Redaktion betreut - über Ereignisse und Vorgänge in Kirche und Gesellschaft. Mit der seit dem 1. Januar 1969 geltenden neuen Programmstruktur des ZDF wurde das „Tagebuch" vom ll/Iontag auf den Freitag (21.45 oder 22.15 h) verlegt. Nachfolgende Sendung ist die Zweitausgabe der Nachrichtensendung „heute". Nicht nur der neue Programmkontext, sondern auch eine Untersuchung, die das ZDF in Sachen „Tagebuch" Ende 1968 vorlegte, sind Anlaß, eine Art Bilanz zu ziehen und die Frage zu stellen, ob und welche Konzeption einer solchen Sendereihe zugrundeliegen kann. (...)English„Journal" [Tagebuch], a religious telecast of the second German TV-network (Zweites Deutsches Fernsehen, Mainz) aired every week, does not restrict itself only to religious news and commentary. The program tries to make clear, through information and carefully prepared commentary, what is important for the religious or averagely religious man in daily life. Not only ecclesiastical self-presentation but social information shall bc given to the TV audience. The first results of an audience research on this subject sccm to support this concept. From this research it becomes clear that only 15 percent of the „Journal" audience is religious in the strict sense. A comparably large part of viewers are not normally very much interested in church related transmissions: more men than women, more townsmen than people from the countryside

    Publizisten in der Missionsarbeit

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    Haben wir in unserer Missionsarbeit genügend geschulte Führungskräfte, um Film,Radio und Fernsehen für das Apostolat auszuwerten? Ich bin sicher, daß wir sieweder unter den Priestern noch unter den katholischen Laien haben. Deswegen istes wohl der Mühe wert, hier klar zu machen, warum wir diese Leute brauchen,um dann über ihre Ausbildung zu sprechen. Nur ein unbedeutender Teil der gesamten asiatischen Bevölkerung von l3/4 Milliarden Menschen ist katholisch oder auch nur christlich. Wir stehen somit einer Situation gegenüber, die sicherlich nicht in der Absicht Jesu Christi lag, als er seine Apostel aussandte, der ganzen Welt das Evangelium zu bringen. (...)EnglishWe need a reasonable number of trained leaders to exploit films, radio or TV in theApostolate. We either learn to use these media ourselves or we not only will not increase the rate of growth of our faith, but we will quickly see it so imperiled that it is nearly destroyed. Fr. Bourret presenting samples from his own experience in Taiwan shows the problem of making progress by reaching the masses as twofold. Besides finding a way such as this one of drawing the masses to want the church mass media will help to solve the problem of instructing much !arger numbers of inquirers than ever before. Our failure to use Radio, TV and films, Fr. Bourret says, has not been for lack of money but for lack of knowlegeable leadership in the church.

    Berichte - Dokumentation - Chronik

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    Damien KaburahePressekonferenz zur Pastoralinstruktion in der „Sala Stampa"Interamerikanisches Seminar „Educaci6n y Comunicaciones Sociales" in Mexico CityKatholische Presse aus Entwicklungsländern in TrierDer IX. Weltkongreß der UCIP in LuxemburgInstitut zur Förderung publizistischen Nachwuchses e.V. in MünchenDokumentationChronik

    Die Literaturrundschau

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    Die Literaturrundschau dieser Ausgabe von Communicatio Socialis

    Beilage

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    Materialien zur Entstehungsgeschichte von „Publik"Fachlich-biographische Notizen zur publizistischen Tätigkeit katholischer Geistlicher in der deutschen Presse (19. Jh.

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