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    Werkzeug Fremdsprache Deutsch Vorschläge zur Praxis des MINT-Fachsprachenbezugs im DaF-Unterricht

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    Internationale MINT-Studierende in deutschsprachigen Studiengängen befinden sich - sprachlich gesehen - in einer komplizierten Lage: Die Lehre findet vorrangig in der Fremdsprache Deutsch statt, während der DaF-Unterricht auf umgangssprachliche Kommunikation fokussiert und sie damit nicht ausreichend auf fachkommunikative Studienanforderungen vorbereitet. Weiterhin ist in den MINT-Studienplänen die zum Fremdsprachenlernen vorgesehen Zeit extrem kurz angesetzt und bringt kaum Leistungspunkte ein.Im folgenden Artikel werden daher pragmatische Vorschläge zur Verstärkung einer fachsprachen-orientierten Fremdsprachenvermittlung vorgelegt. Dabei werden der Werkzeugcharakter der Sprachausbildung sowie der Adressatenbezug als didaktische Prinzipien für erfolgreiches Fremd-sprachenlernen betont.International STEM students, taking degree courses taught in German language, often not fully meet the special language requirements of their subject during enrollment and are thus facing a challenging situation: STEM teaching requires German Technical language understanding, while German language classes mostly only cover everyday communication and thus insufficiently prepares students for scientific reading and writing. Moreover, time for language classes is usually very limited and offers only few credit points, within STEM curricula.Thus, the following article offers several suggestions for the enhancement of technical language in German language teaching. This is based on an approach encompassing the instrumental character of German as language of instruction and on student centered learning as a didactic principle

    Selbstbilder mehrsprachiger Grundschulkinder und ihr sprachliches Lernen im Kontext Schule. Auszüge aus einer qualitativen Interviewstudie

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    Den Diskurs um kindliche Mehrsprachigkeit prägen überwiegend Perspektiven einsprachiger Erwachsener, Sichtweisen von Kindern bleiben ein Desiderat. Die qualitative Interviewstudie von Groskreutz (2016) trägt dazu bei, diese Forschungslücke zu schließen, und stellt individuelle Sichtweisen von 60 Grundschulkindern rund um ihr mehrsprachiges Aufwachsen ins Zentrum. Die Ergebnisse bieten Einblicke in die heterogenen Lebenswelten der Kinder und verdeutlichen deren hohe Kompetenz zu Selbstauskünften. Dieser Beitrag beleuchtet insbesondere zwei Aspekte. Es werden Originalaussagen, die Rückschlüsse auf sprachlich-kulturelle Selbstbilder der Kinder ermöglichen, und Äußerungen zu sprachlichen (Lern-)Erfahrungen in der Schule analysiert. Abschließend werden sprachpädagogische Konsequenzen, die Studie und ihre Ergebnisse diskutiert sowie weiterführende Forschungsansätze skizziert.The academic discourse about children’s multilingualism is mostly shaped by adults’ perspectives. Views of the children themselves remain a desideratum. The study by Groskreutz (2016), which is based on qualitative interviews, works towards closing this research gap. The core issues are individual perspectives of 60 primary school pupils about growing up multilingually. The results provide an insight into their heterogeneous experiences and illustrate their high-level competence of self-disclosure. This article focusses on two aspects particularly. Firstly, information allowing conclusions with regard to the children’s language and culture related self-images are analysed. Secondly, the children’s statements on their language (learning) experiences at school are outlined. The article finally offers a discussion of pedagogical consequences in language learning contexts, a critical reflection of the study and its results, and prospects for further studies

    „Ich WOLLTE es einfach mal LERNEN.“ Bildungsentscheidungen von mehrsprachigen Studierenden

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    Der Beitrag betrachtet die Bildungsbiographien von mehrsprachigen Studierenden der sog. „Generation 1.5“ sowie intrinsische Faktoren, die es diesen Studierenden ermöglichen, sich der Herkunftssprache Russisch im tertiären deutschsprachigen Bildungsbereich zu widmen. Die Studierenden wurden zu ihrer Mehrsprachigkeit und den Auswirkungen auf ihre bildungsbio-graphischen Entscheidungen befragt. Die bisher wenig berücksichtigte Wahrnehmung ihrer lebensweltlichen Mehrsprachigkeit mit ihren herkunftssprachlichen Identitätskonzepten werden unverkennbar. Die Heterogenität der Herkunftssprecher_innen der russischen Sprache in der Bundesrepublik Deutschland birgt viele Entwicklungspotentiale vor allem für diese Gruppe der in Deutschland sozialisierten Heranwachsenden.The focus of this paper is the educational biographies of multilingual students of the so called “generation 1.5” as well as the intrinsic factors that allow these students to pursue their heritage language Russian in a German-speaking educational system. They were questioned about their approach towards their multilingualism and the effects on their educational decisions. The previously neglected perception of their multilingualism as well as their heritage language identity concepts become obvious. The heterogeneity of the heritage speakers of Russian in the German Federal Republic holds many development potentials above all for this group of adolescents socialized in Germany

    TextING – Ein Best-Practice-Beispiel für beruflich- und wissenschaftlich-kooperatives Schreiben in den Ingenieurwissenschaften

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    Der Beitrag beschreibt in einem ersten Schritt die zunehmende Bedeutung von Schreibkompetenzen in modernen Ingenieurberufen. Insbesondere das kooperativ-interfachliche Schreiben ist, so zeigen die Autoren, für heutige Ingenieur/-innen von großer Bedeutung, weil Projektkommunikation häufig einen Schreibanlass für sie darstellt, in dem die Projektmitglieder ihre Vorstellungen zur Textgestaltung aushandeln. In der Ingenieurausbildung an deutschen Hochschulen werden Schreibfertigkeiten zumeist nicht als Teil des Curriculums gelehrt oder gefördert, so dass eine Beschäftigung extra-curricular erfolgen muss. Das Projekt TextING nähert sich diesem Desiderat, indem Studierende über die Erstellung eines E-Portfolios in Verbindung mit Online-Beratung an individuelle und darauf aufbauend auch kooperative Schreibprozesse herangeführt werden. Der Fokus liegt hierbei auf der Berufsqualifizierung und Befähigung zum wissenschaftlichen Schreiben.In a first step, this report describes the increasing importance of writing skills for modern engineering careers/professions. The authors show that cooperative interdisciplinary writing is particularly relevant in this field since, in the course of project communication, multiple occasions to write arise that eventually lead the project members to negotiate what should constitute the final project document’s contents, style and form. However, as most curricula for engineering studies at German universities neither include the teaching nor the facilitation of such writing skills these must consequently be acquired in extracurricular courses. The project TextING addresses this desideratum in that it introduces students to central aspects of academic and professional writing at an individual level which is then complemented by cooperative writing tasks so that students eventually compose their own e-portfolio, assisted by online-counseling. The project’s main objective is to better equip the students for their professional and academic career

    Wenn ich über meine Antworten nachdenke, würde ich am liebsten das Handtuch werfen. Zum Kompetenzentwicklungsbedarf von Deutschlehrkräften im Dänemark der Gegenwart

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    Der Beitrag stellt Resultate eines Pilotprojektes vor, das 2018 durch das neuetablierte dänische Fremdsprachenzentrum finanziert wurde. Ziel des Projektes war es, auf der Grundlage der Fremdsprachenstrategie der dänischen Regierung, eine Bedarfsanalyse für das Fach Deutsch in einem Brückenschlag zwischen den Bildungsstufen durchzuführen. In dem Projekt wurden Deutschlehrkräfte von der dänischen Einheitsschule, den weiterführenden Schulen, den Pädago-gischen Hochschulen und Universitäten befragt, welchen Bedarf sie heute erleben und welche Kompetenzen sie als Lehrkräfte ihres Erachtens entwickeln müssten: Wie bewerten sie ihre eigenen sprachlichen, fachlichen und fachdidaktischen Kompetenzen? Welche Möglichkeiten haben sie zur Kompetenzentwicklung? Welchen Bedarf formulieren sie in Bezug auf digitale Lehrmittel?The article presents results from a pilot project that has been financed in 2018 by the newly established Danish National Centre for Foreign Languages. The objective of the project was to carry out, based on the Foreign language strategy of the Danish government, a needs analysis with German teachers across educational stages. In the project, German teachers in primary, secondary and tertiary education, both from teacher education centres and universities, were asked to reflect on what kind of needs they have today and what kind of competences they ought to develop as German teachers: How do they evaluate their own language, content and teaching competences? Do they have the possibility to further develop their competences? What are their needs in respect to digital learning materials

    Schreiben in der Fremdsprache lehren und lernen

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    Mehrsprachigkeit in plurilingualen Kursen. Einleitung in den Themenschwerpunkt

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    Fremdsprachliche Schreibkompetenz und angeleitete Selbstreflexion

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    Selbstreflexion wird in fremdsprachigem Textproduktionsunterricht und Textproduktionsberatung basierend auf Ansätzen aus der Lehr-/Lern-Psychologie, der Schreibwissenschaft und der Übersetzungswissenschaft eingesetzt. In kompetenzorientierten und metakognitiven Aktivitäten werden Studierende dazu angeleitet, aktiv und eigenverantwortlich ihren Textproduktionsprozess zu analysieren, zu evaluieren und zu regulieren. Sie setzen ihre Erkenntnisse in Lehr-/Lern-Kontexten und während ihrer fortschreitenden Professionalisierung prospektiv und reflexiv ein. Dieser Beitrag beleuchtet Tendenzen in der fremdsprachlichen Schreibdidaktik, erklärt deren metatheoretische Sicht und bietet einen disziplinübergreifenden Einblick in Selbstreflexion und Selbstregulation. Er beleuchtet wie diese in fremdsprachlichen Unterrichtsfelder eingesetzt wird. Daran schließen eine Bestandsaufnahme didaktisch nutzbarer Analysewerkzeuge der Selbstreflexion und Selbstregulation und eine Diskussion an.Self-reflection, based on pedagogical psychology, writing research and translation studies approaches, is already used in foreign language text production pedagogy and in supervision. In competence-oriented and metacognitive activities, students are instructed to actively and independently analyse, evaluate and regulate their text production processes. They apply their experiences prospectively and reflexively in learning setting and during progressive professionalization. This article highlights tendencies in foreign language writing didactics, drawing on a meta-theoretical perspective. It offers a cross-disciplinary insight into self-reflection and self-regulation in different pedagogical settings. In addition, it presents and discusses tools from self-reflection research and how they can be utilized for writing training

    Das UNIcert®-Zertifizierungsprogramm „Russisch als Herkunftssprache“ an der Hochschule Landshut – Ein Bericht aus der Praxis

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    Das UNIcert®-Programm „Russisch als Herkunftssprache“ an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut wird als Beispiel für die Implementierung eines hochschulspezifischen Ausbildungs- und Zertifizierungsprogramms für eine der großen Herkunftssprachen (HS) in Deutschland vorgestellt. Es ist in die UNIcert®-Rahmenordnung (Arbeitskreis der Sprachenzentren) eingebettet und orientiert sich am Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen. Der Beitrag geht auf die Zielgruppen ein und stellt die Einbettung des herkunftssprachlichen Unterrichts in den lokalen Bildungskontext dar. Im Anschluss wird der Aufbau des HS-Programms anhand praktischer Beispiele und in Abgrenzung zu Modulen für Fremdsprachenlernende herausgearbeitet. Schließlich werden die besonderen Ressourcen der Herkunftssprecher in Bezug auf ihr didaktisches Potential erörtert.The UNIcert® program „Russian for heritage speakers“ in the University of Applied Sciences Landshut is going to be described as an example for the implementation of a language training program for higher education and language level certification for one of the important heritage languages in Germany. The program is embedded in the Common European Framework of Reference for Languages (CEFR) and the UNIcert® system of the Association of Language Centers in Germany. First, the article outlines the target groups and the embedding of the program in the local education context. Subsequently it presents the specific structure of the language program for heritage speakers in some detail. Finally, it examines the didactical potential related to the particular resources of heritage speakers

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