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    Identity in social context: Plurilingual families in Baden-Wuerttemberg and South Tyrol

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    In trying to understand how identity can be constructed in the face of diversity, plurilingual families are a focal point of interest, since they live between different cultures and identities. In our article, we assume along with Bucholtz and Hall (2005) that identity encompasses macro-level demographic categories, local ethnographically specific cultural positions as well as temporary, interactionally specific stances and participant roles. Based on this theoretical assumption, we will describe how plurilingual families construct their identity by comparing two different regions: the officially monolingual German federal state of Baden-Wuerttemberg and the officially trilingual Autonomous Province of Bolzano/South Tyrol. The analysis in this article is based on semi-structured interviews with and self-recordings of plurilingual families in Baden-Wuerttemberg and South Tyrol.Möchte man verstehen, wie Identität im Angesicht von Diversität konstruiert wird, sind mehrsprachige Familien von besonderem Interesse, leben sie doch an der Schnittstelle verschiedener Kulturen und Identitäten. Wir gehen mit Bucholtz und Hall (2005) davon aus, dass Identität demographische Kategorien auf der Makroebene genauso umfasst wie lokale, ethnographisch spezifische kulturelle Positionen und temporäre interaktionale Haltungen und Rollen. Ausgehend von dieser theoretischen Basis werden wir die Identitätskonstruktion mehrsprachiger Familien in zwei unterschiedlichen Regionen untersuchen: dem offiziell einsprachigen deutschen Bundesland Baden-Württemberg und der offiziell dreisprachigen Autonomen Provinz Bozen/Südtirol. Datengrundlage sind semi-strukturierte Interviews mit und Selbstaufnahmen von mehrsprachigen Familien in Baden-Württemberg und Südtirol

    Einführung zum Themenschwerpunkt – Ziel berufliche Integration: DaF-Unterricht für geflüchtete Jugendliche und junge Erwachsene

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    Mehrsprachigkeitsdidaktik in der DaF-/DaZ-Ausbildung – Studierende auf ihrem Weg von der Theorie zur Praxis und zurück

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    DaF- und DaZ-Lernendengruppen sind zunehmend durch Multilingualität gekenn-zeichnet. Deshalb sollten mehrsprachigkeitsdidaktische Elemente bereits in die universitäre DaF-/ DaZ-Ausbildung integriert werden. Der Beitrag stellt hierzu zwei Seminarkonzeptionen vor, die an ein neu eingeführtes Mehrsprachigkeitsfach an einer dänischen Schule gekoppelt wurden. Eine Lehrveranstaltung beschäftigte sich mit der Curriculums- und eine mit der Unterrichtsmaterial-entwicklung. Am Ende der Seminare wurden die teilnehmenden Studierenden in einer Pilotstudie zu ihren vorhandenen Erfahrungen mit Mehrsprachigkeitsdidaktik, der Einschätzung des studien-internen Lehrangebots zu diesem Thema, Interessen, dem Erwerb von Lehrkompetenzen und Einstellungen aufgrund des Seminarbesuchs schriftlich befragt.GFL and GSL learning groups are increasingly characterised by multilingualism. Therefore, multilingual didactic elements should already be integrated into the university GFL/GSL training. The article presents two seminar concepts that have been linked to a newly introduced multilingualism subject at a Danish school. One course dealt with curriculum development and one with teaching material development. At the end of the seminars, the participating students took part in a pilot survey about their existing experiences with multilingual didactics, the assessment of the range of internal courses on this subject, interests, the acquisition of teaching competences and attitudes based on attending the seminar

    Plädoyer für einen fachorientierten DaF-Unterricht von Niveau A1 (DaF mit Technik - DaFmiT) an – mit Hinblick auf berufliche Anforderungen an den Globalen Ingenieur

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    Mit Blick auf den technologisch-gesellschaftlichen Wandel und einer globalisierten Arbeitswelt greife ich in meinem Beitrag ausgewählte Aspekte zum fachbezogenen DaF-Unterricht mehrperspektivisch auf. Ich erläutere zunächst die Begrifflichkeit des Globalen Ingenieurs (GE), anschließend skizziere ich die Herausforderungen der Hochschulen im Rahmen von Internationalisierung. Einige für diesen Beitrag relevante Aspekte der Fachsprachenforschung sowie der Fachsprachendidaktik dienen als Folie für meine Überlegungen zu einem fachorientierten DaF-Unterricht ab A1. Auf der Basis meiner Arbeit an der Fakultät für Ingenieurwissenschaften (FIW) der Universität Duisburg-Essen (UDE) und deren südostasiatischen Partnerhochschulen erörtere ich die Konzeption eines Sprachkurses DaF mit Technik (DaFmiT) ab Lernniveau A1. Ziel ist es, Voraussetzungen für einen fachorientierten DaF-Unterricht zu schaffen, die den Aufbau fachfremdsprachlicher Kompetenzen von Anfang an fördern.With a view on a rapid technological change and a globalized working environment, I will explore relevant aspects of the teaching and learning of German for specific purposes right from the start (A1) from multiple perspectives. Starting from considerations of the various demands of the global labor market, definitions of global engineering skills are presented, followed by a short discussion about internationalization. How universities meet current challenges with respect to multilingualism and the status of English will be briefly discussed. Based on my work at the Faculty of engineering (FIW) at University Duisburg-Essen (UDE) and their partner universities in South-East-Asia, I will introduce a concept of technical German right from the start (A1). The aim is to create conditions for subject-oriented language courses in order to develop students’ subject-related linguistic competences right from the start of language tuition

    Schreiben in verschiedenen Sprachen

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    Writing Creatively in a Foreign Language: Vignettes, Haikus, and Poetry

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    What is it like to teach writing creatively in a foreign language? How do I get even those students to embark on this adventure who have never even written creatively in their own language? The following article is based on my experiences teaching creative writing since 2008 at Leuphana University Lüneburg. While I mention a few pitfalls that need to be avoided, the article consists mostly of texts that always go over extremely well with students. Thus, it is a step-by-step approach for those who would like to embark on the adventure of teaching creative writing themselves. One short aside: I am a literary scholar by training, teaching mostly literature and culture of Canada and the United States, and have no formal training in the area of ESL. Therefore, readers will not get theoretical background information on how to teach creative writing from an ESL point-of-view, but rather hands-on, practical exercises that I have tried out numerous times and found to be successful. I am 100% self-taught in the area of creative writing. Wie ist es, kreatives Schreiben in einer Fremdsprache zu unterrichten? Wie bekomme ich sogar diejenigen Studierenden dazu, sich auf dieses Abenteuer einzulassen, die selbst in ihrer Muttersprache nie Lyrik oder Geschichten geschrieben haben? Der folgende Artikel basiert auf meinen eigenen Erfahrungen als Dozentin für kreatives Schreiben an der Leuphana Universität Lüneburg. Der Artikel verweist auf einige Schwierigkeiten, die es zu vermeiden gilt und empfiehlt Texte, die bei Studierenden besonders gut ankommen. Daher ist der nachfolgende Artikel auch eine Art Einführung für diejenigen, die sich auf die Herausforderung, kreatives Schreiben in einer Fremdsprache zu unterrichten, einlassen möchten. Noch eine kurze Bemerkung: Ich bin von Hause aus Literaturwissenschaftlerin und unterrichte Nordamerikastudien (Kultur und Literatur Kanadas und der USA). Daher erwartet die Leserinnen und Leser im Folgenden keine theoretische Abhandlung, sondern tatsächlich erprobte Aufgaben im Bereich „kreatives Schreiben“. Ich in 100% Autodidaktin in diesem Bereich

    Stereotype im Erasmus-Kontext: Die (relative) Ordnung des Diskurses

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    Die Studie untersucht, welche stereotypen Vorstellungen Studierende der Anglistik/Amerikanistik von Iren und Briten haben und wie sich diese Assoziationen durch einen Erasmus-Aufenthalt in Großbritannien oder Irland verändern. Neben möglichen Auswirkungen auf Inhalt, Konsensgrad und die evaluativen Anteile der Stereotype geht es vor allem um die Frage, inwieweit Erasmus-Studierende ihre Angaben zu wahrgenommener nationaler Differenz anders formulieren als Studierende, die keinen längeren Auslandsaufenthalt absolviert haben. Die diskurs­analytische Auswertung der Angaben im offenen Abfrageverfahren zeigt, dass Erasmus-Studierende dazu neigen, ihre Antworten in vielfältiger Art zu relativieren und subjektivieren, gleichzeitig aber nationale Kategorisierung als solche weniger in Frage stellen als Nicht-Erasmus-Studierende. Daran anknüpfend wird die Frage erörtert, inwieweit die relativen Bezüge im Stereotypendiskurs der Erasmus-Studierenden als Zeichen für ein sich entwickelndes und verbesserndes interkulturelles Verstehen gelesen werden können.  This study looks at what stereotypes of British and Irish people are held by students of English and American Studies, and how these stereotypes may change after students have stayed in Britain or Ireland on an Erasmus exchange. Apart from considering potential effects on stereotype content, consensus, and favourableness, a particular focus will be on the question of how Erasmus students phrase their answers on perceived national difference, and whether they differ from non-Erasmus students in this respect. Discourse analysis of the responses shows that Erasmus students tend to relativise and subjectivise their answers markedly, while clinging firmly to national categorisation as such. The author discusses to what extent the relative order of their stereotype discourse can be read as a sign that Erasmus students have made some way towards developing and improving their intercultural understanding

    Umgang mit unbeabsichtigten Sprachenwechseln im frühen gleichzeitigen Fremdsprachenunterricht

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    Der früher einsetzende Unterricht in mindestens zwei Fremdsprachen führt dazu, dass Lernende heute als multiple Sprachennutzende im Unterricht verstanden werden müssen. Eine wichtige Rolle spielt dabei auch eine altersgerechte, affektive Faktoren berücksichtigende Didaktik. Beim Erlernen mehrerer Sprachen treten besonders zu Lernbeginn sog. unbeabsichtigte Sprachenwechsel auf. Im vorliegenden Beitrag wird der Umgang mit diesen im Deutsch-als-Fremdsprache-mit-Englisch-Unterricht in der Schuleingangsphase einer dänischen Schule untersucht. Die Videointeraktionsanalysen von drei Unterrichtssequenzen zeigen, 1) wie Lehrkräfte unbeabsichtigte Sprachenwechsel in Unterrichtsinteraktionen mit ihren Lernenden bearbeiten, 2) wie sich Lernende an der Sprachenwahl der Lehrkraft orientieren und 3) inwieweit Sprachenlernende als multiple Sprachennutzende zugelassen werden.The earlier teaching of at least two foreign languages means that learners today have to be understood as multiple language users in the classroom. An important role is also played by age-appropriate didactics that take account of affective factors. When learning several languages, so-called unintentional language switches occur especially at the beginning of the learning process. This paper examines how these are dealt with in German as a foreign language with English lessons in the initial school phase of a Danish school. The video interaction analyses of three teaching sequences show 1) how teachers deal with unintentional language switches in classroom interactions with their learners, 2) how learners orient themselves on the language choice of the teacher and 3) to what extent language learners are admitted as multiple language users

    Sprachenrepertoires und Mehrsprachigkeitskompetenzen im Sprachendorf aktivieren

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    Aufbauend auf aktuellen Entwicklungen in der Mehrsprachigkeitsforschung und -didaktik zeigt dieser Beitrag, wie Sprachenrepertoires und Mehrsprachigkeitskompetenzen in einem didaktischen Szenario erhoben, beschrieben und aktiviert werden können. Dieses als Sprachendorf konzipierte Szenario enthält fünf mehrsprachige Stationen, an denen SchülerInnen in mehr als zehn Arbeitssprachen verschiedene Aufgaben- bzw. Problemstellungen bewältigen. Auf der Grundlage von Daten aus dem Südtiroler Forschungsprojekt RepertoirePluS (2016–2019) beantwortet unser Beitrag folgende Fragen: Wie ist ein mehrsprachiges Sprachendorf konzipiert? Wie kann man es zur Aktivierung von Sprachenrepertoires einsetzen? Welche Mehrsprachigkeitskompetenzen kann man im Rahmen des Sprachendorfs erheben? Wie lässt sich ein Sprachendorf auch im schulischen Kontext zur Förderung der Mehrsprachigkeit aller SchülerInnen und ihrer gesamten Sprachenrepertoires integrieren?Building on current developments in multilingualism research and didactics, our contribution aims to show how language repertoires and multilingual competence can be collected, described and activated in a didactic scenario. This scenario, which was conceived as a ‘language village’, contains five multilingual stations at which pupils cope with different tasks and problems in more than ten working languages. On the basis of data from the South Tyrolean project RepertoirePluS (2016–2019), our contribution will answer the following questions: How is a multilingual ‘language village’ conceived? How can it be used to activate language repertoires? Which multilingual competencies can be surveyed within the framework of the ‘language village’? How can a ‘language village’ also be integrated in a school context to promote the multilingualism of all pupils and their entire language repertoires

    Strukturierungs- und Syntheseleistungen beim materialgestützten Schreiben in der Fremdsprache Deutsch

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    Im Kontext des propädeutischen und insbesondere des materialgestützten Schreibens fokussiert diese fremdsprachendidaktisch motivierte, qualitative Untersuchung das kriteriengeleitete Vergleichen beim Verfassen von Texten in Deutsch als Fremdsprache in der Sekundarstufe II. Die Analyse zweier exemplarischer Texte, die fortgeschrittene ungarische Lernende in Dreiergruppen zu einer materialgestützten Schreibaufgabe verfassten, sowie der Transkripte der entsprechenden kollaborativen Schreibgespräche ermittelt die Strukturierungs- und Syntheseleistungen der Schüler/innen sowie ihre Herausforderungen beim kriteriengeleiteten Vergleichen. Die Ergebnisse zeigen, dass die beiden Schreibteams keine makrostrukturelle Gesamtplanung ihrer Texte vornehmen und dass sie die Texte in unterschiedlichen Formaten sowie mit unterschiedlichen Synthesegraden entwickeln. Die explorative Studie generiert Hypothesen für weitere Untersuchungen zum materialgestützten Schreiben im schulischen DaF-Unterricht sowie für eine durchgängige propädeutische Schreibdidaktik.This qualitative study of L2 writing processes aims to make a contribution to the field of propaedeutic writing in general and to material-based composition in particular. Its specific focus is on criteria-based comparisons within texts collaboratively written by Hungarian students in German as a foreign language in school year 11. Two texts composed by groups of three writers each and the respective transcripts of their collaborative interaction are analyzed with respect to the learners’ attempts at structuring and synthesizing the reading materials provided with the writing task as well as with respect to the challenges they struggle with. The analysis shows that the students do not plan their collaborative writing at a macro level and that they arrive at texts in different comparison formats and levels of synthesis. This explorative study thus generates hypotheses for further investigation of writing from sources in teaching German as a foreign language at school level as well as the development of a progressive propaedeutic writing program across the curriculum

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