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Zur Struktur des deutschen Satzes. Systematische Betrachtung der einzelnen Satzpositionen unter didaktischen Gesichtspunkten
Die Struktur, d.h. die Syntax des deutschen Satzes ist möglicherweise das komplexeste Thema der deutschen Grammatik. Es scheint, dass die meisten Fehler in diesem Bereich gemacht werden, und selbst Muttersprachler und Muttersprachlerinnen sind oft unsicher bzgl. der richtigen Wortstellung, insbesondere im Mittelfeld des Satzes. Dieser Aufsatz versucht, Deutschlehrern und -lehrerinnen eine Hilfestellung zu geben, indem er − aufbauend auf das topologische oder Stellungsfeldermodell von Erich Drach (vgl. Musan 2009: 10) − die wichtigsten Stellungsregeln für die verschiedenen Satzelemente angibt. Dies geschieht dadurch, dass alle möglichen „Positionen“ des deutschen Satzes systematisch untersucht werden, eine nach der anderen.The structure, i.e., the syntax of the German sentence is perhaps the most complex topic of German grammar. It seems that most mistakes are made in this area, and even native speakers are often not sure about the correct word order, especially in the middle-field of the sentence. This paper tries to help German teachers by giving them − based on the topological field model of Erich Drach − the most important rules about the correct positioning of the different elements of the sentence. It does so by examining systematically all the possible “positions” of the German sentence, one after the other
Probleme in mehrsprachigen Situationen. Zur Grundlegung des Lernziels plurilinguale Kompetenz
Mehrsprachige Situationen sind heute in der internationalen Geschäftskommunikation das Normale. Bei ihrer Arbeit verwenden die MitarbeiterInnen in internationalen Unternehmen mehrere Sprachen, was aber auch mit Problemen verbunden sein kann. Doch welche sind die Probleme und wie werden sie gelöst? Zu diesen Fragen wurden in einer Sprachenbedarfsstudie Antworten erfasst und ausgewertet. Ihre Analyse bildet die Basis für eine inhaltliche Grundlegung des Begriffs plurilinguale Kompetenz, welche als Lernziel für plurilinguale Kurse unter anderem Sprachenwechsel, Codeswitching, Sprachenmittlung und Transfer umfasst. Für die Mehrsprachigkeitsdidaktik ergänzt der Begriff plurilinguale Kompetenz den allgemeineren Begriff kommunikative Kompetenz und betont die immanent mehrsprachigen Aspekte.Multilingual situations are common in international business communication. Individual employees in internationalized firms use multiple languages when carrying out their work, but this can lead to problems. The question investigated was, what problems do they meet and how do they solve these problems? Based on a language needs analysis, the answers were used to form a content-related foundation for plurilingual courses using the concept of plurilingual proficiency, which entails language alternation, code-switching, mediation and transfer as the learning objectives. For the didactics of multiple language learning, the term plurilingual proficiency augments the notion of communicative competence by emphasizing the essential multilingual aspects
Do L2 French or L2 English learners write better L3 German texts? The in-fluence of prior foreign language study on L3 German writing skills: the GaE/F Project
Many learners of German as a foreign language (L3) are learning English or French as L2 before commencing their study of German, especially students from countries where English or French is, among other languages, the second official language or a common language in the educational system. For example: Among the approximately 219.000 non-German students who, in 2014, studied at German universities 38.000 were from China or India (L2 English) and 11.000 were from Cameroon or Morocco (L2 French) (DAAD 2015: 14-15). University-level German instructors at the Technische Universität Darmstadt have reported a higher level of competence in producing German texts by students who have learned French as L2 before German than those who have learned English as L2.Multilingualism researchers have investigated the impact of prior foreign language study on the learning of other languages. These influences include the learner’s personal experiences while learning a foreign language, the development of individual learning strategies and the ability to self-motivate. Just as important, however, are the structural and cultural aspects that affect the learning of additional foreign languages, namely the structural differences between the languages to be studied compared to already mastered languages, the teaching and learning culture and, last but not least, the intercultural differences in the norms governing the production of text types (cf. e.g. Herdina & Jessner 2002; Hufeisen 2002, 2010; Jessner 2006; Mißler 2000).On this basis, the project “German as a foreign language after English or French” (GaE/F) [Deutsch als Fremdsprache nach Englisch oder Französisch (DaFnE/F)] was initiated to investigate how the learning of L2 English or L2 French may affect the learning of L3 German, and, in particular, how it influences the production of appropriate German language texts as assessed by native speakers. It will investigate which linguistic features can be found in such written language and how their occurrence can be explained. Finally the aim is to examine the issue whether the prior learning of French or English, respectively, is more useful for developing German writing skills.For several years the Division of Linguistics and Multilingualism at the Technische Universität Darmstadt and preparatory course instructors have been collecting a corpus of authentic university-level written texts that, at present, consists of approximately 160 samples. Because the project is currently at its very beginning, a pilot study has to be carried out to identify possibly significant features for the comparison of written texts (i.e. connectors, parataxis/hypotaxis, word formation, sentence structure etc.) and to develop research tools for future investigations. Viele Menschen, die Deutsch als Zweit- oder Fremdsprache lernen, haben bereits Englisch oder Französisch als Vorfremdsprache erlernt. Dies gilt insbesondere für Studierende aus Ländern, in denen neben anderen Sprachen Englisch oder Französisch Amtssprachen bzw. Unterrichtssprachen sind. So kamen z.B. 2014 von den rund 219.000 nichtdeutschen Studierenden an deutschen Hochschulen rund 38.000 aus China oder Indien (L2 Englisch) und 11.000 aus Kamerun oder Marokko (L2 Französisch) (vgl. DAAD 2015: 14-15). DaF/DaZ-Lehrkräfte der Technischen Universität Darmstadt berichten von ihrer Erfahrung, dass Studierende mit Französisch als Vorfremdsprache vor Deutsch bessere deutschsprachige Texte schreiben als ihre Kommiliton/innen mit Englisch vor Deutsch.Die Mehrsprachigkeitsforschung hat den Einfluss vorher erlernter Fremdsprachen auf das Erlernen weiterer Sprachen in vielerlei Hinsicht erforscht. Hier spielen einerseits Aspekte auf individueller Ebene eine Rolle: das Sammeln von Erfahrungen, die Entwicklung individueller Lernstrategien und die Entstehung persönlicher Motivation. Andererseits beeinflussen Aspekte auf sprachlich-struktureller bzw. sprachlich-kultureller Ebene das Lernen weiterer Sprachen: die strukturelle Nähe der zu lernenden Sprache mit bereits bekannten Sprachen, die Sprachvermittlungskultur und auch die unterschiedlichen Text(sorten)normen in verschiedenen Sprachen.Die eingangs beschriebenen Beobachtungen der Lehrkräfte näher zu untersuchen, ist das Ziel des Projektes DaFnE/F (Deutsch als Fremdsprache nach Englisch oder Französisch). Es soll ermitteln, wie sich das vorherige Erlernen konkret der englischen bzw. französischen Sprache auf das Erlernen der Fremdsprache Deutsch auswirkt – und hier insbesondere auf die Produktion von nach Maßstäben deutscher Rezipient/innen als gut erscheinenden Texten. Neben der Frage, in welchen sprachlich-schriftlichen Bereichen hier Phänomene feststellbar sind, ist die Frage von Bedeutung, womit sie zusammenhängen (z.B. Struktur der Sprachen Englisch oder Französisch, unterschiedliche Lernpraktiken bzw. Lern-Traditionen im Unterricht Französisch als Fremdsprache bzw. Englisch als Fremdsprache usw.).Seit einigen Jahren wird am Fachgebiet Mehrsprachigkeit der TU Darmstadt und am Studienkolleg ein Textkorpus aus momentan rund 160 authentischen universitären Texten zusammengestellt, anhand dessen eine Pilotierungsuntersuchung für mögliche weitere Untersuchungen durchgeführt werden soll
Überblick und Perspektive für die interkulturelle Literatur im Fach „Deutsch als Fremdsprache“ am Beispiel der Chamisso-Preisträgerinnen und -Preisträger
Der folgende Beitrag präsentiert auf der Grundlage der interkulturellen Germanistik Analysemodelle und Grundstrukturen für den Umgang mit der deutschsprachigen Literatur im Fremdsprachenunterricht, in Studienfächern und in literaturwissenschaftlichen Veranstaltungen mit Bezug auf die deutsche Sprache aus der Fremdperspektive (mit „Deutschbezug“). Eine passende Textauswahl unterstützt die Arbeit mit Literatur in den oben genannten Settings und für die oben genannte Perspektive. Die Literaturforschung über Autorinnen und Autoren, deren Werk von einem Sprach- oder auch Kulturwechsel geprägt ist, wie es z.B. bei den Chamisso-Preisträgerinnen und - Preisträgern der Fall ist, bietet sich als Orientierung.This article presents analysis models and frameworks for dealing with German literature based on the inter- and transcultural approach. For German Literature is taught in different settings, e.g. in language classes as foreign language, academic classes or in academic literature courses about Germany, with the objective to reach the ability to see things from another´s perspective, a suitable text selection supports the work with literature in the above mentioned settings and objective. The research on authors like the Chamisso Prize winners, whose work is characterized by a language or cultural change, is an orientation to reach this aim
Zur Aktivierung vorhandener Sprachenkenntnisse beim Leseverstehen in der L3 Deutsch auf dem Anfängerniveau. Datenerhebung und -auswertung anhand eines Fallbeispiels
Wenn finnische MuttersprachlerInnen mit dem Deutschlernen (L3) im Erwachsenenalter, z.B. im Rahmen ihres Universitätsstudiums, beginnen, haben sie in der Regel bereits mehrere Jahre Englisch und Schwedisch (beide L2) gelernt. Aus der Forschungsperspektive handelt es sich um eine interessante Sprachenkonstellation, denn im Unterschied zu der Muttersprache gehören beide L2 sowie L3 zu einer Sprachenfamilie und weisen somit typologische Nähe auf. Wie aktivieren die Lernenden beim Lesen in L3 Deutsch auf dem Anfängerniveau die beiden L2 Englisch und Schwedisch? Welche Faktoren beeinflussen die Aktivierung der einen oder der anderen L2? In diesem Beitrag werden Entscheidungen bzgl. des Forschungsdesigns präsentiert und anhand eines Fallbeispiels ein Verfahren zur Datenauswertung zur Diskussion gestellt.If Finnish native speakers begin to study German (L3) in the adult age, e.g. during their university studies, they have already studied English and Swedish (both L2) for several years. From the research perspective, this is an interesting language constellation, since, in contrast to the mother tongue, both L2 as well as L3 belong to the same language family and thus show a typological similarity. How do the learners, when reading in L3 German at the beginner level, activate the two L2 English and Swedish? What factors influence the activation of one or the other L2? In this paper, decisions regarding the research design are presented and a data evaluation using a case study is discussed
Aussagen zur deutschen Sprache in den zwischen 2003 und 2013 erschienenen Werken der Chamisso-Preistragenden
Da sich aus Aussagen von Chamisso-Literatur-Verfassenden über die deutsche Sprache interessante Schlüsse ziehen lassen, wird im Folgenden eine Sammlung von entsprechenden Zitaten aus Werken der Chamisso-Preistragenden aus den Jahren 2003 bis 2013 nach linguistischen Themen sortiert präsentiert. Die beispielhafte Dekade ist nicht völlig willkürlich gewählt, denn sie zeigt sich als ein Zeitraum, in dem viele der bisherigen Chamisso-Preistragenden tatsächlich Werke veröffentlichten. Sie bietet sich daher dafür an, exemplarisch zu zeigen, welche Aussagen über die deutsche Sprache aus Chamisso-Literatur gewonnen werden können. Der folgende Artikel zeigt, dass schon ein überschaubarer zeitlicher Ausschnitt aus der Chamisso-Literatur eine große Menge an Aussagen zur deutschen Sprache liefert. Ein größeres oder sogar vollständiges Bild wäre daher höchstens in einer umfangreicheren Arbeit zu zeichnen möglich. Zunächst soll nun dargestellt werden, weshalb es sich lohnen könnte, sich mit Aussagen von Chamisso-Literatur-Verfassenden bzw. -Preistragenden zur deutschen Sprache zu beschäftigen (Kap. 1), bevor die Zitate geordnet nach linguistischen (Kap. 2) und anthropologischen (Kap. 3) Beschreibungskategorien dargestellt werden und schließlich nach einer kurzen Zusammenfassung (Kap. 4.1) ein Ausblick gewagt wird (Kap. 4.2).As it is possible to draw interesting conclusions from remarks of Chamisso-authors about the German language, the following article presents a collection of corresponding citations from works published between 2003 and 2013 of authors, who have been awarded with the Chamisso-Award. Citations are sorted by linguistic and anthropological topics. The chosen decade can be considered representative, because it shows a time period, when many of the Chamisso-Awardees did actually publish their works. It is therefore very suitable to show, which kinds of remarks about the German language can be found in Chamisso-literature. The following contribution demonstrates that even such a limited time frame provides a rich collection of citations about the German language. However, a broader or even complete collection could only be issued in an enlarged work. Firstly it is supposed to be shown, why it could be beneficial to deal with the remarks made by Chamisso-authors about the German language (chap. 1), before the citations are presented sorted by linguistic (chap. 2) and anthropological (chap. 3) categories and finally – after a short summary (chap. 4.1) – an outlook is ventured
„Unser Thema was die Landskap, eikö“ – ein Erfahrungsbericht aus dem mehrsprachigen Unterrichtsalltag
Dieser Erfahrungsbericht beschreibt aus LehrerInnensicht, wie es ist, Deutsch als Fremdsprache in einer finnischen Gesamtschule zu unterrichten. Dabei sind die ganz unterschiedlichen Sprachlernhintergründe der SchülerInnen (CLIL, Immersion, herkömmlicher Fremdsprachenunterricht) zu berücksichtigen; sie werden zu Beginn des Beitrags besprochen. Konkrete Beispiele sollen anschließend zeigen, wie man die Kenntnisse der SchülerInnen aus verschiedenen vorher gelernten Sprachen, ihr Weltwissen und auch ihr lernstrategisches Wissen im Deutschunterricht nutzen kann. Auch wird die Einstellung der SchülerInnen zu den verschiedenen Sprachen besprochen. Die finnischen SchülerInnen empfinden Englisch häufig als leicht und cool, Deutsch dagegen als schwer. Wie man eine solche Einstellung im Unterricht thematisieren kann, wird als letztes diskutiert.This experience report deals with teaching German as a foreign language for students with very diverse language learning backgrounds in a Finnish lower secondary school. First the pupils’ different language learning backgrounds are described. Then examples are given on how the pupils’ knowledge of the previously learned languages, their world knowledge and their language learning strategies can be included in teaching German. After that, the pupils’ attitudes towards different languages are described. Finnish pupils tend to regard English as easy and cool and German as difficult. How this attitude can be addressed in the classroom, is discussed in the end
Entwicklung motivationaler Orientierungen beim multiplen Erwerb von Französisch und Englisch als Fremdsprachen am Übergang von der Primar-stufe in die Sekundarstufe I
Der vorliegende Beitrag untersucht vor dem Hintergrund der Fremdsprachenreform in der Schweiz, welche motivationalen Orientierungen für das Lernen von Englisch und Französisch am Ende der Primarstufe vorliegen und wie sich die Spra-chenlernmotivation am Übergang in die Sekundarstufe I entwickelt. Die Ergebnisse aus der Längsschnittstudie (n = 314) zeigen, dass am Ende der Primarstufe ein deutlich günstigeres Motivationsmuster für das Lernen von Englisch als für Französisch vor-liegt. Am Stufenübergang sinkt in beiden untersuchten Sprachen die intrinsische Motivation, besonders stark beim Französisch-lernen. Die Umkehrung der Sprachenreihenfolge (Englisch- vor Französischunterricht) hat keine signifikanten Effekte auf die Motivation, später Französisch zu lernen.This article presents an ongoing project which studies the motivational orientations at the end of primary school (after 6 years of schooling) and the first year of secondary school. The two groups differ in terms of the order of acquisition relating to French and English as the L2 and the L3. The results of the longitudinal study (n = 314) show a much more favourable motivation pattern for English than for French at the end of primary school. At the transition from primary to secondary school, the intrinsic motivation of both languages decreases, especially in French. The reversal of language order has no significant effect on the motivation to learn French.
Dreisprachige Textproduktion bei Sekundarschülerinnen und -schülern mit unterschiedlichen Lernbedingungen
Dieser Beitrag präsentiert eine Untersuchung zur Textproduktion in den Fremdsprachen Französisch und Englisch sowie in der Schulsprache Deutsch bei Deutschschweizer Schülerinnen und Schülern der 7. Klasse. Verglichen werden zwei Gruppen, die sich hinsichtlich der Erwerbsreihenfolge der beiden Fremdsprachen und der Verlängerung der Lerndauer von Englisch als Folge einer Curriculumsreform unterscheiden. Die Lernenden mit Frühbeginn Englisch schreiben durchschnittlich längere Texte, subordinieren mehr und verwenden mehr und diversere Konnektoren, jedoch unterscheiden sich ihre französischen Texte hinsichtlich der untersuchten Variablen gegenüber den Spätbeginnern nicht, obwohl Korrelationen auf die Transversalität der festgestellten Fertigkeiten hinweisen. Mögliche didaktische Konsequenzen der Resultate werden diskutiert.This article presents some results of a quasi-experimental study on the production of written texts in French and English as foreign languages as well as German as language of schooling by German-speaking seventh graders in Switzerland. Two groups of learners are compared, differing in terms of the order of foreign language acquisition – French as a first or second foreign language – and the duration of learning of English, as a result of a curriculum reform. The learners with an early beginning of English write longer texts, subordinate more and use more and more diverse connectives on average, but their French and German texts do not differ with regard to the variables examined in comparison to the late beginners of English. Significant interlingual correlations indicate the transversality of the skills identified in both groups. Possible didactic consequences of the results are discussed
Schülereinstellungen zum Französischen als Schulfremdsprache: Erste empi-rische Befunde einer Fragebogenstudie
Die Beschäftigung mit sogenannten individuellen Lernerfaktoren oder individuellen Lernervariablen stellt ein bedeutsames Feld der Fremdsprachenforschung dar. Der vorliegende Beitrag fokussiert den Faktor „Einstellung“ als individuelle Lernervariable im Kontext des Französischunterrichts. Zunächst soll das Konzept „Einstellung“ aus der Perspektive der Sozialpsychologie, Soziolinguistik und insbesondere der Fremdsprachendidaktik theoretisch beleuchtet werden. Im Anschluss daran steht eine Fragebogenstudie im Vordergrund, die mit Französischlernenden des dritten und vierten Lernjahrs des Gymnasiums und der Realschule durchgeführt wurde. Die Studie beabsichtigt, quantitativ belastbare Ergebnisse zu den Schülereinstellungen im deutschen Kontext des Französischen als Schulfremdsprache vorzulegen. Dem Forschungsprojekt liegen drei Fragen zugrunde:Es geht erstens um die Beschreibung der Schülereinstellungen, zweitens um die Untersuchung von Zusammenhängen dieser Einstellungen mit dem Lernerfolg sowie drittens um Unterschiede, die sich zwischen einzelnen Schülergruppen, z.B. was die Sprachenfolge betrifft, manifestieren. Im Rahmen dieses Beitrags werden die Forschungsfragen konkretisiert und das methodische Vorgehen dargelegt, bevor abschließend erste Ergebnisse präsentiert werden, die sich auf die Beschreibung der Schülereinstellungen konzentrieren