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    Storytelling des Intercultural Speakers als didaktisches Konzept. Analyse eines studentischen Videos im interkulturellen Chinesischunterricht

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    In der Unterrichtspraxis der Fremdsprachenlehre fallen Sprache und Kultur oft auseinan-der. Wie kann man die Förderung der sprachlichen Kompetenzen mit der Stärkung interkultureller Handlungskompetenz im Unterricht verbinden? 2018 regte die Verfasserin deutsche Studierende eines Mittelstufen-Chinesischkurses an, Videos auf Chinesisch zu produzieren. Eines dieser Videos beschäftigt sich mit einem Critical Incident aufgrund unterschiedlicher kultureller Konzepte der Natur. Am Beispiel dieses Videos wird diskutiert, wie die Storyline-Methode die interkulturelle kommunikative Kompetenz fördert und wie das Modell des Intercultural Speakers im Chinesisch-unterricht angestrebt werden kann.In foreign language teaching, language and culture are often addressed separately. This paper looks for possible concepts to integrate the training of linguistic competences with the strengthening of intercultural competence in Chinese language instruction. In 2018, the author instructed German university students to produce videos in Chinese as part of an intermediate level language course. By staging a critical incident that develops between a German and a Chinese student in China, one of those videos addresses different cultural concepts of nature. This video serves as an example to illustrate how the storyline method may be used to promote intercultural communicative competence and to argue why the ‘intercultural speaker’ should be implemented as a role model in Chinese teaching

    Die Rolle von Paralleltexten für die Förderung des Leseverstehens im universitären DaF-Unterricht

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    Gegenstand des vorliegenden Aufsatzes sind Paralleltexte, die in Anlehnung an Adamzik als Textgebilde bezeichnet werden können, die in unterschiedlichen Sprachkulturen dieselbe Textsortenzugehörigkeit, denselben Themenbereich und einen gut vergleichbaren Textaufbau aufweisen (2001: 13). Durch diesen Beitrag wird gezeigt, dass die Analyse des architektonischen Textaufbaus und der Schlüsselwörter in mehrsprachigen Paralleltexten das Leseverstehen fremd­sprachlicher Texte (mit Fokus auf deutschsprachige Texte) bei italophonen DaF-Studierenden fördern kann.The subject of this paper are parallel texts, which, following Adamzik, can be described as text formations that belong to the same text type in different language cultures, have the same subject area and a comparable text structure (2001: 13). This contribution shows that the analysis of the architectural text structure and key words in multilingual parallel texts can promote the reading comprehension of foreign-language texts (with a focus on German-language texts) among Italophone DaF (German as foreign language) students

    Ausführungsprozesse in der Fremdsprache

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    Bei der Erforschung des fremdsprachlichen Schreibens wurde der reinen Ausführung, also der orthographischen Planung und motorischen Umsetzung, bisher wenig Aufmerksamkeit geschenkt, obwohl dieser Faktor Einfluss auf die Flüssigkeit des Schreibens und damit auf die Qualität des Produkts hat. In diesem Beitrag werden die Ergebnisse einer Studie vorgestellt, bei der Studierende mit Deutsch als Erst-, Zweit- oder Fremdsprache Sätze und Wortgruppen auf Deutsch und Englisch abtippten. Die Prozesse wurden in Keylogging-Protokollen festgehalten und statistisch ausgewertet. Es wird deutlich, dass es Unterschiede in der Ausführung zwischen den Gruppen und zwischen den Sprachen gibt. Dies zeigt, dass in der Fremdsprachenlehre auch die Ausführung gefördert werden sollte, um den Schreibfluss und damit auch Potenziale, wie Verstehen durch das Schreiben, zu fördern.Research on foreign language writing has not yet analysed execution – i.e., the orthographic planning and motoric realisation of the text – to a greater extent, although this factor influences writing fluency and thus the prospective quality of the writing product. This paper presents the results of a study in which students with German as a first, second or foreign language copied sentences and word groups in German and in English. The processes were recorded with the help of keylogging-protocols which were analysed statistically. The results demonstrate that the performance in the low-order writing process of execution differs between the groups and between the languages. This stresses the need for training execution in foreign language teaching in order to foster writing fluency and, in turn, the potentials of using writing for supporting understanding

    Potenziale des Schreibens für das Fremdsprachenlernen und Sprachreflexion im akademischen Kontext – am Beispiel Internationaler Schreibpartnerschaften

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    Aufgrund seiner medialen, materiellen und konzeptionellen Eigenschaften eignet sich das Schreiben in besonderer Weise, um literale Kompetenzen in der Fremdsprache aufzubauen. Dies gilt insbesondere für die Arbeit an Textsorten in einem handlungsentlasteten Kontext. Am Beispiel der Internationalen Schreibpartnerschaften, die an der Universität Hildesheim seit 2011 organisiert werden, soll gezeigt werden, wie das fremdsprachendidaktische Potenzial in einem Arrangement genutzt werden kann, bei dem die Schreibpartner_innen Schreibaufgaben aus unterschiedlichen Domänen bearbeiten und sich darüber austauschen. Evaluiert wird, wie die Vielfalt an Schreibfunktionen und Textsorten sowie der mündliche wie schriftliche Austausch darüber dem Erwerb konzeptioneller Schriftlichkeit dienen.Due to its medial, material and conceptual properties, writing is particularly suitable for building literary skills in the foreign language. This applies in particular to working on types of text in a context that is relieved of action. Using the international writing groups that have been organized at the University of Hildesheim since 2011 as an example, this paper aims to demonstrate how the potential for foreign language learning can be used in an arrangement in which the writing partners process writing tasks from different domains and exchange orally and in writing about them. It evaluates how the variety of writing functions and types of text as well as the oral and written exchange about them serve to acquire literal competencies in the target language

    Die Artikelverwendung in mündlichen Produktionen japanischer Deutschlernerinnen: Gemeinsamkeiten und interindividuelle Variabilität in lernersprachlichen Entwicklungen während eines Auslandsaufenthaltes

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    Dieser Beitrag präsentiert Ergebnisse einer Studie zur Entwicklung der Artikelsetzung bei vier japanischen Deutschlernerinnen. Für die Studie wurden spontane mündliche Produktionen zu drei Zeitpunkten (vor dem Studienaufenthalt in Deutschland, nach einem Semester und nach zwei Semestern Aufenthalt) erhoben und die Entwicklung der Korrektheit der Setzung von Definit- und Indefinitartikel betrachtet. Die Datenanalysen zeigen, dass Artikelauslassungen zu allen Erhebungszeitpunkten ein gemeinsames Merkmal der Interimsprachen darstellen. Außerdem wurde die Korrektheit der Verbstellungen ermittelt, um an die Diskussion zu Erwerbstufenmodellen anzuknüpfen, die von festen Erwerbsreihenfolgen verschiedener grammatischer Strukturen ausgehen. Es wird gefragt, ob die Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den vier Interimsprachen mit Bezug auf Stufenmodelle oder als individuell unterschiedliche Entwicklungsverläufe im Sinne der Dynamic Systems Theory beschrieben werden können.This paper reports the findings of a developmental study on the use of articles by four Japanese learners of German. The study is based on spontaneous oral productions collected at three points in time (prior to their departure, after their first and their second semester of study abroad in Germany) and investigates the accuracy of the use of definite and indefinite articles. The data analyses reveal that persistent article omission appears to be a common feature of the learner languages. In addition, the accuracy of verb position was analysed in order to address the debate on developmental stages in grammar acquisition. The paper raises the question whether similarities and interindividual variability in the four learners’ development can be accounted for in terms of developmental stages or whether we need to adopt a dynamic systems view based on the assumption of individual developmental paths.

    Kognition und Sprachenerwerb – Einleitung in den Themenschwerpunkt

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    Fremdsprachenlernen und DaF an finnischen Schulen – aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen

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    In Finnland steht Deutsch beim schulischen Sprachenlernen an dritter Stelle nach der Fremdsprache Englisch und der zweiten Landessprache Schwedisch. Die Anzahl der DeutschlernerInnen ist jedoch schon seit Jahren stark rückläufig. Dieser Trend gilt nicht nur für DaF in Finnland, sondern auch für alle anderen Fremdsprachen außer Englisch und der obligatorischen Amtssprache Schwedisch. Dieser Beitrag behandelt aktuelle Trends und Herausforderungen für das Fremdsprachenlernen und das DaF-Lernen an finnischen Schulen. Es wird die aktuelle Lage des Fremdsprachenlernens dargestellt. Ferner wird das frühe Fremdsprachenlernen thematisiert, und diskutiert, ob und inwiefern ein Fremdsprachen-Frühbeginn zur Wiederbelebung des Lernens weiterer Fremdsprachen in Finnland beitragen kann.German is the third most studied language in Finnish schools after English and the second official language Swedish. Over the past years, the number of German language learners has been rapidly diminishing. This trend does not only apply to learning German, but to all other foreign languages, with the exception of English, and the second official and obligatory language, Swedish. The present article addresses current trends and challenges of foreign language learning, and learning German as a Foreign Language within the Finnish school context. The current situation of language learning in Finnish schools is discussed. In addition, early language learning is presented, and it is also discussed, whether and if an early start into language learning could contribute to a revival of learning additional foreign languages in Finland

    Tutoriell begleitete Schreibförderung in den studienvorbereitenden Kursen mit sprachlichem Schwerpunkt für Studieninteressierte mit Fluchthintergrund

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    Der vorliegende Beitrag gibt Einblick in das Pilotprojekt „Tutoriell begleitete Schreibförderung“, das an der Technischen Universität Darmstadt seit dem Sommersemester 2018 ein integrativer Teil der studienvorbereitenden Kurse mit sprachlichem Schwerpunkt für studieninteressierte Geflüchtete ist. Dabei werden die Relevanz der Schreibförderung mit Blick auf die Sprachprüfungen für die Hochschulzugangsberechtigung (DSH/TestDaF) und die spezifischen Schwierigkeiten der Kursteilnehmenden bei den Schreibaufgaben auf dem C1-Niveau diskutiert sowie die tutoriell begleitete Schreibförderung als Unterstützungskonzept dargestellt. Die notwendigen Voraussetzungen für das Gelingen und die Wirksamkeit der Maßnahme sowohl aus Sicht der Lernenden als auch aus Sicht der Lehrenden und der TutorInnen beschließen den Beitrag.This article provides insight into the teaching project “Writing Support Accompanied by Tutors,” which has been an integrative part of the preparatory courses at the Technical University of Darmstadt since the summer semester 2018. It has a language focus on prospective students with refugee status interested in studying at the university. It discusses the relevance of writing support with a view to the language examinations for the higher education entrance qualification (DSH/TestDaF) and the specific difficulties of the course participants in the writing tasks at the C1 level, as well as tutor-assisted writing support as a theoretical concept. The results of the conditions for success and effectiveness of the project conclude the article

    Das Fach ‚Mehrsprachiges Seminar‘ an einer Oberstufe: Sprachenlernen, Spracherhalt und Sprachenmanagement durch mehrsprachiges Bewusstsein

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    Im Freifach ‚Mehrsprachiges Seminar‘ an einer berufsbildenden höheren Schule in Ös-terreich konnten Schülerinnen den Gebrauch von mehreren Sprachen trainieren, Sprachen verglei-chen sowie mehrsprachige Sprachlernstrategien entwickeln. In einer empirischen Studie wurde nachgewiesen, dass durch die Vernetzung der Sprachen verschiedene Formen des multilingualen Bewusstseins (meta-/zwischensprachliches Bewusstsein, Sprachlernbewusstsein) besser unterstützt werden als im auf nur eine Zielsprache ausgerichteten Unterricht. Im Beitrag werden zentrale Ele-mente des mehrsprachigen Seminars beschrieben und ausgewählte Ergebnisse der Studie präsentiert, bevor Unterrichtsansätze und Ergebnisse der Studie von einer systemtheoretischen Perspektive aus analysiert werden (vgl. Dynamisches Modell der Mehrsprachigkeit, Herdina/Jessner 2002). Der Ar-tikel schließt mit Vorschlägen und zwei aktuellen Beispielen dazu, wie mehrsprachige Ansätze im (Sprachen-)Unterricht an Schulen auf breiterer Basis umgesetzt werden können.This contribution investigates multilingual, i.e. metalinguistic and cross-linguistic, competences in language learners in an Austrian vocational college and presents an overview of selected findings from an empirical study into these learners’ multilingual awareness and language management com-petences. The particular context of the study is the ‘Multilingual Seminar’, a multilingual course offered to the students as an optional subject and whose teaching and learning approaches aimed at enabling learners to use all their languages and to reflect on them, enhancing their metalinguistic awareness, language learning and language management strategies. Selected findings from the study are presented and some elements of the theoretical framework based on the Dynamic Model of Mul-tilingualism (Herdina/Jessner 2002) are discussed. The article closes with two examples and sug-gestions for a broader implementation of multilingual approaches to (language) learning in schools

    Zur Räumlichkeit temporaler Präpositionen – kognitionsdidaktischer Ansatz

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    Der Beitrag ergänzt die Vorstellung eines neuartigen kognitionsdidaktischen Verfahrens der Grammatikvermittlung, das in der ZIF 23: 2 (2018) publiziert wurde. Er zeigt die Reichweite räumlicher Bildschemata für die Vermittlung von lokalen und temporalen Präpositionen mit Hilfe von Grammatikanimationen auf und verweist dabei auf die Grundlagen der Kognitiven Linguistik und die neuere Sprachlernforschung zur Verkörperlichung/Embodiment. Anhand verschiedener Screenshots von www.granima.de wird illustriert, wie mit diesem Ansatz im Unterricht umgegangen werden kann.This article continues the presentation in ZIF 23: 2 (2018) of an innovative approach to teaching grammar in the context of a cognitive framework. The article shows how spatial image schemata can be applied to teaching spatial prepositions and how the spatial approach can serve as a basis for teaching temporal prepositions (using German as an example). The approach presented refers to cognitive linguistics and more recent research in the growing field of embodiment. It is illustrated by a number of screenshots taken from www.granima.de

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