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    Selbsterfahrung, Reflexion und Ko-Konstruktion als Eckpfeiler in der Fortbildungsdidaktik – Wie aus Fachlehrkräften „Sprachförderkräfte“ werden (können)

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    Der sprachsensible Fachunterricht in beruflichen und berufsbildenden Schulen bietet insbesondere für Lernende mit Migrationshintergrund hochwertige Chancen, indem fachliches und sprachliches Lernen miteinander verknüpft werden. Immer wieder stellt sich jedoch die Frage: Wie können Fachlehrkräfte für die Gestaltung eines sprachsensiblen Fachunterrichts so qualifiziert werden, dass der Transfer in die Unterrichtspraxis dauerhaft gelingt? Anhand eines Fortbildungskonzeptes für das berufliche Bildungspersonal, das derzeit in Hessen umgesetzt wird, werden mögliche Erfolgsfaktoren für das Gelingen der „Sensibilisierung für die Sprachsensibilität“ in der beruflichen Bildungspraxis dargestellt. Connecting vocational learning with language acquisition, linguistically responsive teaching in professionaland vocational training offers high quality opportunities for second language learners. Frequently discussed in this context is the question of how subject teachers can be prepared to integrate language promotion as a sustainable component of their everyday teaching. The article describes the concept of a training measure for subject teachers and instructors currently being implemented in Hesse. The focus is set on selected aspects of the training design, which seem particularly relevant to enableparticipants the acquisition of the necessary attitudes and competencies and to initiate and support the transfer activities

    Kurzbiographien

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    Call für die Jubiläumsausgabe der Zeitschrift für Interkulturellen Fremdsprachenunterricht ZIF

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    Lesekompetenz in den schulisch geförderten Fremdsprachen (Französisch und Englisch) am Übergang zwischen Primar- und Sekundarstufe I

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    Im Forschungsprojekt Schulischer Mehrsprachenerwerb am Übergang zwischen Primarstufe und Sekundarstufe I wird die Entwicklung von Textkompetenzen in den schulisch geförderten Sprachen der Deutschschweiz untersucht. Es wird im Rahmen der Vorverlegung des Fremdsprachenunterrichts ins 3. bzw. 5. Schuljahr sowie der Umkehrung der bisherigen Reihenfolge (Englisch vor Französisch) erforscht, inwiefern sich diese Sprachen gegenseitig stützen und wie sich die Kompetenzen bei Lernenden des Kantons St. Gallen über die Stufengrenze hinweg entwickeln. Im Zentrum des vorliegenden Artikels steht die Lesekompetenz am Übergang zwischen Primar- und Sekundarstufe I. Es geht einerseits um die Frage, ob sich die Zusammenhänge in der Lesekompetenz zwischen den Fremdsprachen am Stufenübergang verändern, andererseits, ob sich die Lesekompetenz weiterentwickelt und dabei Französisch als 2. Fremdsprache von der 1. Fremdsprache (Englisch) profitiert.Aus unserer Analyse anhand der längsschnittlichen Stichprobe lässt sich in beiden Fremdsprachen ein signifikanter Zuwachs in der Lesekompetenz feststellen, der verglichen mit anderen Schweizer Studien allerdings eher bescheiden ausfällt. In den beiden Fremdsprachen bleiben die mittleren Korrelationen am Stufenübergang konstant. Es wird ausserdem ein Effekt von Englisch auf den Leistungszuwachs in Französisch nachgewiesen: Eine hohe Lesekompetenz in Englisch in der 6. Klasse wirkt sich positiv auf den Zuwachs in der Lesekompetenz in Französisch in der 7. Klasse aus. Der Zuwachs am Stufenübergang würde wohl größer ausfallen, falls die Umsetzung der Mehrsprachigkeitsdidaktik im Kanton St. Gallen bereits vollzogen wäre. The project Schulischer Mehrsprachenerwerb am Übergang zwischen Primarstufe und Sekundarstufe I examined the development of text competence in the languages taught at school in the German part of Switzerland. Within the context of the anticipation of the foreign language teaching to 3th / 5th grade and the reversal of the previous order (now English before French) it has been studied in what way these languages mutually support each other and how the proficiency of the learners of the canton St. Gallen develops at the transition between primary and secondary school. The focus of this article is the reading competence in this context. The questions addressed  are on the one hand whether the correlations between the foreign languages in reading comprehension change at this transition, on the other hand, whether the reading competence keeps on developing, and further, if French as second foreign language profits from the first foreign language (English).Our study shows, on behalf of the longitudinal sample, a significant increase in the reading competence in both foreign languages, that compared to other Swiss studies is, however, rather modest. In both foreign languages the medium-sized correlations stay constant at the transition between primary and secondary school. It also has been measured an effect of English on the increase in French: a high reading competence in English at 6th grade has a positive effect on the increase of the reading competence in French at the 7th grade. The increase of the proficiency at the transition would probably be higher, if the implementation of the didactics of multilingualism in the canton St. Gallen had already taken place

    Fremdsprachliches Handeln im Kontext raumtheoretischer Determinanten am Beispiel Street Art

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    Eine Diskussion um die Bedeutung von Raum für das Erlernen einer fremden Sprache ist zwischen den Polen raumtheoretischer Konstrukte und menschlichen Wahrnehmens und Erlebens zu verorten. Um die eigene Existenz zu erfahren und zu beschreiben, kann die Sprache helfen, Erlebtes zu verbalisieren und sich mit anderen auszutauschen. Sprache wird somit zum Vehikel, welche das Erlebte transportiert und Bedeutungen aushandeln lässt – immer in Abhängigkeit von bestimmten räumlichen und zeitlichen Bezügen. Dieser Artikel greift diese Argumentation auf, indem am Beispiel Street Art als einem Phänomen von ‚Sprache im Raum‘ der benannte Zusammenhang zwischen sprachlichen Handlungen und räumlichen Strukturen dargestellt wird. Es soll aufgezeigt werden, wie die Rezeption von Street Art erzeugten sprachlichen Räumen für diskursive Bedeutungsaushandlungen im Fremdsprachenunterricht genutzt werden kann und Fragen für weitergehende Forschung im skizzierten Spannungsfeld generiert werden.Space is a significant category for explaining human life. Spatial matters influence how individuals participate in human society. As language is an important factor for human discourse, one has to identify how space, action and language influence each other. This article focuses on the relation between space and human discourse. It furthermore argues that language learning can benefit from a spatial view on discourse. It introduces street art as a discursive element of society that depends on spatial aspects and illustrates how foreign language learners can benefit from discussing street art in class

    Sprachsensibler Fachunterricht im Berufsfeld Ernährung und Hauswirtschaft

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    Die Diversität der Lernenden an beruflichen Schulen steigt weiter an. Die Aufgabe der Lehrkräfte ist es, der fachlichen und sprachlichen Heterogenität der Schülerinnen und Schüler durch geeignete Unterrichtsgestaltung zu begegnen. Eine Möglichkeit bietet der sprachsensible Fachunterricht, der das Fach-, Sprach- und Fremdsprachenlernen vereint. Dieser Beitrag zeigt die Umsetzung einer sprachsensiblen und binnendifferenzierten Unterrichtseinheit an beruflichen Schulen im Bereich Ernährung und Hauswirtschaft. Ausgehend von den Ergebnissen wird die Empfehlung einer berufsbezogenen Handlungssituation gegeben, die die Teilnehmerorientierung ermöglicht und die Kompetenzförderung durch den Einsatz sprachsensibler Methoden unterstützt.The diversity of students in vocational schools is rising. It is teacher’s duty to counter the content-specific as well as the lingual diversity of students by using appropriate teaching structures. The speech-sensitive content-specific subject teaching provides the possibility to combine the subject learning with lingual and foreign language learning. This article shows the realisation of a speech-sensitive and internal differentiated teaching unit for vocational schools in the field of nutrition and home economic science. Based on the results, there will be given recommendations for a vocational action situation that affords the participant-orientation and the competence promotion by using speech-sensitive methods

    Mehr Souveränität in der Sprachförderung im Fach mit SCHULWÄRTS!: Ein Bericht aus der Praxis

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    Das Goethe-Institut hat 2015 ein zentrales, stipendienbasiertes Programm zur Vermittlung von kurzzeitigen Schulpraktika für Lehramtsstudierende und junge Lehrkräfte an vom Goethe-Institut betreuten Schulen im Ausland mit dem Fokus auf Studierende der MINT-Fächer aufgelegt (https://www.goethe.de/schulwaerts). Das Ziel des Praktikums besteht darin, die Förderung der durch das Goethe-Institut betreuten Schulen im Ausland nachhaltiger zu gestalten und die Internationalisierung der deutschen Lehrerausbildung zu unterstützen. Gefördert wird SCHULWÄRTS! durch das Auswärtige Amt sowie die Praktikumsaufenthalte in China und der Türkei durch die Stiftung Mercator. Bewerben können sich deutschlandweit Lehramtsstudierende aller Studienformen und -gänge, Referendare und junge Lehrkräfte aller Fächerkombinationen und Schulformen. Eine wissenschaftlich fundierte Evaluation wird durchgeführt und anschließend veröffentlicht. Folglich kann zum aktuellen Zeitpunkt nur auf subjektive Erfahrungen der SCHULWÄRTS!-Stipendiaten zurückgegriffen werden. Dieser Artikel gibt einen Einblick in die Programm- und Seminarstrukturen von SCHULWÄRTS! und fungiert als Praxisbericht.In 2015, the Goethe-Institut initiated a centrally administered, scholarship-based short-time internship programme for teacher training students and young teachers – with a special focus on natural sciences (MINT) – at partner-schools of the Goethe-Institutes worldwide (https://www.goethe.de/schulwaerts – only available in German). The intention of the internship-programme is to have a sustainable collaboration with the partner-schools of the Goethe-Institut and to support the internationalisation of teacher education in Germany. SCHULWÄRTS! is funded by the German Federal Foreign Office and the Stiftung Mercator which finances the internships in China and Turkey. Teacher trainees from all levels, subject combinations and school types can apply for SCHULWÄRTS!. A scientific evaluation is carried out at the moment and will be published soon. Accordingly, this article only embodies subjective experiences with SCHULWÄRTS! by some fellows. Additionally, it gives an insight into the programme and seminar structures of SCHULWÄRTS! and functions as an experience report

    Kanaplianik, Katsiaryna (2016), Kognitionslinguistisch basierte Animationen für die deutschen Modalverben. Berlin: Lit Verlag

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