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    Die Motive polnischer BA-Studierender bei der Entscheidung für ein Studium der Russischen Philologie

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    In Anbetracht der komplizierten polnisch-russischen Beziehungen und der Tatsache, dass Russisch ein wenig beliebtes Pflichtfach in Volkspolen war, stellt das wachsende Interesse junger Polen an der russischen Sprache ein Phänomen dar, das eine nähere Untersuchung verdient. Um die Motive polnischer Studierender der Russischen Philologie zu erforschen, wurden Fragebögen an drei polnischen Universitäten in Regionen, die in der Vergangenheit zu unterschiedlichen Teilungsgebieten (dem russischen, preußischen und österreichischen) gehörten, verteilt: der Maria-Curie-Skłodowska-Universität in Lublin, der Adam-Mickiewicz-Universität Poznań und der Jagiellonen-Universität in Krakau. Im vorliegenden Beitrag werden die Antworten der Studierenden des 3. Studienjahres BA behandelt. Die Auswertung deutet darauf hin, dass emotionale und intellektuelle Motive bei der Studienwahl überwogen und wirtschaftliche bzw. berufsorientierte Motive nicht im Vordergrund standen, obgleich leichte regionale Unterschiede feststellbar sind.The aim of this article is to investigate the motives of Polish university students doing degrees in Russian studies. As the history of Polish-Russian relations has been turbulent and Russian was an unpopular compulsory school subject during the People’s Republic, the increasing enthusiasm for this language amongst the younger generation is of interest. In order to research the students’ motives I distributed questionnaires at three Polish universities. These universities are located in areas of Poland that were governed by different partition powers – Maria Curie Skłodowska University in Lublin (Russian), Adam Mickiewicz University in Poznań (Prussian) and Jagiellonian University in Krakow (Austrian). In this article, I analyse the answers of 3rd-year BA students. The results of the data analysis suggest that the students’ motives are rather driven by an intellectual interest in, or emotional attachment to, the Russian language rather than economic or career-orientated considerations, although there are slight regional differences

    Kunst zur Sprache bringen: Planung und Umsetzung von erfahrungsorientiertem Lernen im Museum mit der mobilen Applikation Actionbound

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    Der Besuch des außerschulischen Lernortes Kunstmuseum stelltLehrkräftesowohl für Deutsch als Zweitsprache als auch für Deutsch als Fremdsprachevor die Herausforderung, Werke vorab auszuwählen und didaktisch-methodische Vorbereitungen sozu treffen, dass die visuellen und sprachlichen Fähigkeiten der Lernenden sowie Prinzipien der Handlungs-und Erfahrungsorientierung berücksichtigt werden. Kennen Lehrendekreative Methoden zur Erschließung der Kunst und dazu mediale Umsetzungsmöglichkeiten, bereichert der Museumsbesuch durch neue Erfahrungen und weitere Anlässe für die spätere Kommunikation im Klassenraum. Der nachfolgende Beitrag setzt sich mit der Frage auseinander, wie DaFZ-LehrkräfteUnterricht am außerschulischen Lernort Kunstmuseum planen und mit Unterstützung der mobilen Applikation Actionboundrealisieren können. Dazu werden die Einsatzmöglichkeiten des Smartphones zur Auseinandersetzung mit Bildern anhand von erprobten Beispielen beleuchtet und diskutiert.Visiting an art museum as part of out-of-school learning with students of German as a foreign and second language challenges teachers to pre-select works of art and to make didactic-methodical preparations in such a way that the visit to the museum responds to the learners' visual and linguistic abilities and satisfies principles of orientation towards action and experience. If teachers of German as a foreign and second language know how to use creative methods and media, such as the digital learning tool Actionbound, to support their learners in their reception of and conversation about the arts, a visit to the museum will add new experiences and other occasions for later classroom communication. The following contribution explores how to plan lessons around art works at the extracurricular learning venue museum and to implement them with the support of the mobile learning app Actionbound

    Sprachvergleiche als multilinguale Scaffolding-Strategie

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    Mehrsprachige Unterrichtskonzepte zielen darauf ab, die Potenziale multilingualer Kompetenzen von Schüler*innen zu nutzen. Bisher orientieren sie sich dabei überwiegend an bilingualen und homogen-mehrsprachigen Lerngruppen. In heutigen Schulklassen findet sich jedoch oftmals eine hyperdiverse Mehrsprachigkeit, so dass diese Konzepte nicht mehr richtig greifen. Forschung und Entwicklung hinsichtlich mehrsprachiger Unterrichtskonzepte ist daher dringend erforderlich. Dieser Beitrag widmet sich einem didaktischen Kernelement solcher Konzepte – dem Sprachvergleich. Es werden Ergebnisse einer empirischen Studie vorgestellt, die den Einsatz von Sprachvergleichen als multilinguale Scaffolding-Strategie in der Unterrichtspraxis zeigen. Somit findet eine Verzahnung von Mehrsprachigkeitsdidaktik mit dem Ansatz des Sprachsensiblen Unterrichts statt.Language comparison as a multilingual scaffolding-strategy Multilingual pedagogical approaches aim at making use of the potentials of the learners’ multilingual skills. Up to now they largely focus on bilingual and homogeneous multilingual learner groups. Therefore, these concepts often fall short because today’s classes usually are highly linguistically heterogeneous. Thus, research and development in the area of multilingual didactics is urgently needed. This paper focuses on language comparison as a didactical core element of such approaches. Results of an empirical study are presented which show that language comparisons are used as a multilingual scaffolding-strategy in classroom practice, thereby connecting the approaches of multilingual pedagogy and language-sensitive teaching

    Zur Tätigkeit polnischer Museen auf dem Gebiet der Sprachvermittlung

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    In ihrem Beitrag sucht die Autorin eine Antwort auf die Frage, inwiefern Kunstmuseen in Polen als außerschulische Lernorte der Vermittlung von Fremdsprachen dienen. Anhand von Recherchearbeit im Internet und Interviews mit Mitarbeiter(n)Innen der Bildungs- und Vermittlungsabteilungen in größeren Kunstmuseen in Polen ergab sich ein vergleichender Überblick über ein Angebot, das sich als vielfältiges Spektrum präsentiert. Einerseits ist die Tätigkeit der Museen auf dem Gebiet der Fremdsprachenvermittlung in ihre Rolle als Ort des interkulturellen Austausches eingebettet und Fremdsprachenkurse sollten als eine ausstellungsbegleitende Maßnahme den Zugang zu einer fremden Kultur erleichtern. Andererseits dienen die in musealen Räumen ausgestellten Objekte dem Austausch und der Auseinandersetzung in der Fremdsprache.To what extent do art museums in Poland serve as venues for out-of-school learning of foreign languages? This contribution seeks to answer that question. Online research and interviews with employees of the education and collections departments of the largest art museums in Poland have produced a comparative overview of a diverse spectrum of offerings. Above all, the investigation reveals that a museum is understood as a foreign language learning venue in two distinctive ways. On the one hand, the activities of museums in the field of foreign language teaching are embedded in their role as places of intercultural exchange. Foreign language courses organised with the museums’ participation should therefore be seen as elements accompanying the exhibition in order to facilitate access to a foreign culture. On the other hand, regular foreign language courses are organised in museum rooms, whereby the objects exhibited serve as a starting point for discussions in the foreign language. In this way, museums provide an additional motivational factor for learning a foreign language. Although the role of a museum as a foreign language learning location is understood differently in Poland, current projects confirm recognition of art museums as venues of foreign language learning

    Die Potenziale mehrsprachiger Lektüren für das Fremdsprachenlernen: Eine Analyse aktueller Texte

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    Dieser Beitrag betrachtet mehrsprachige Lektüren als Lesestoff für den Englischunterricht. Der Fokus liegt dabei auf Texten, bei denen der Sprachwechsel soziolinguistischen Strukturprinzipien folgt. Auf Basis der Analyse zweier mehrsprachiger Lektüren für Englischanfänger/innen – „Stranded! – Gestranded” von Nina Grunze und „Detectives at work” von Renate Ahrens – wird argumentiert, dass das Potenzial solcher Texte über reines Scaffolding hinausgeht, insofern mehrsprachige Texte verschiedene plurilinguale Kompetenzen modellieren können.This contribution looks at multilingual books as reading material in the EFL classroom, focussing on books with a sociolinguistically motivated language alternation structure. Analysing two multilingual books for beginner learners – “Stranded! – Gestranded” by Nina Grunze and “Detectives at work” by Renate Ahrens– it argues that such books have potential as scaffolded texts, but also as models for a range of plurilingual competencies

    Räumlich konzeptualisierte Funktionsverbgefüge – eine Erwerbsstudie

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    Dieser Beitrag[i] soll am Beispiel von Funktionsverbgefügen (FVG) zeigen, wie Raumkonzepte visualisiert und Metaphorisierungsprozesse transparent gemacht werden können. Hierzu bedient sich das vorgestellte Projekt der kognitiven Grammatik als theoretischer Grundlage und zeigt anhand einer Erwerbsstudie Mehrwerte kognitionslinguistisch basierter Animationen im kognitiv-didaktisch orientierten Unterricht auf.Using the example of light verbs (Funktionsverbgefüge, FVG), this article proposes a possibility to visualize spatial concepts and processes of metaphorization. To this end, the presented project refers to cognitive grammar as a theoretical foundation and sets out to show the added value of animations within the framework of cognitive language pedagogy by means of a recent study.[i] Grundlage dieses Beitrags ist eine Masterarbeit, die im Sommersemester 2018 am Institut für DaF der Ludwig-Maximilians-Universität München vorgelegt worden ist

    Call for Papers: Motivation zum Deutschlernen – zum Stellenwert des Sprachenlernens für die internationale Germanistik

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    Förderung mehrsprachigkeitssensibler professioneller Handlungskompetenz angehender Englischlehrkräfte

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    Untersuchungsgegenstand des vorliegenden Beitrags ist die mehrsprachigkeitssensible, professionelle Handlungskompetenz angehender Englischlehrkräfte. Zu Beginn und nach Abschluss zweier universitärer Seminare zur Förderung mehrsprachigkeitssensibler professioneller Wahrnehmungs- und Handlungskompetenz wurde die Kompetenzentwicklung der Studierenden durch den Einsatz textbasierter Fallvignetten nachgezeichnet. Es zeigte sich eine Erhöhung der angestrebten Kompetenz zum zweiten Messzeitpunkt, die mit Blick auf unterrichtliche Zielvorgaben unterschiedlichen Ausprägungen unterlag. The present investigation addresses pre-service English teachers‘ multilingual-sensitive professional action competence. The participants attended two university seminars which aimed at fostering their multilingual-sensitive professional vision and action competence. In a pre-/post-test design, text-based case vignettes were implemented to examine the development of students’ competence. The investigation reveals a heightened competence level in the post-test, albeit with differences in quantity and quality when addressing distinct lesson goals

    Den Holocaust für arabischsprachige Geflüchtete unterrichten. Eine Analyse landeskundlicher DaF-Lehrbücher

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    Immer häufiger ist in Medien von einem arabischen Antisemitismus zu lesen, der durch die Flucht- und Migrationsbewegungen 2015 nach Deutschland kam. Für den Deutsch als Fremdsprache - Unterricht ergeben sich damit neue Herausforderungen, auch hinsichtlich der Gestaltung von Lehrwerken. Denn diese sind, so die Hypothese des Artikels, nicht geeignet einen arabischen Antisemitismus aufzubrechen.With increasing frequency the media brings up an Arab antisemitism which came to Germany in the context of the refugee and migration movement since 2015. This leads to new challenges for the German as a foreign language education, also with regard to the planning of textbooks. Those are, as the article states, not suitable to counteract an Arab antisemitism

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