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    Fotografie und Zufall: Forschendes Lernen mit Aleatorik. Arbeitsblätter von Lehramtsstudierenden der Germanistik für den Fremdsprachenunterricht

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    In der Fremdsprachendidaktik haben die Themen Fotografieund Zufall bislang kaum Berücksichtigung gefunden. Mit der Fotografie haben sich hier beispielsweise Wenrich (2015) und Rozenberg (2006), mit dem Zufall Rozenberg (2018a) auseinandergesetzt. Im vorliegenden Beitrag werden Fotografie und Zufall nicht getrennt behandelt, sondern der Beitrag stellt die besondere Affinität der Fotografie zum Zufälligen dar. Während im Beitrag über Aleatorik von Rozenberg (2018a) einige aleatorische Verfahren (Zufallsverfahren) und ihre didaktischen Funktionen beschrieben wurden, erfolgt hier die Auseinandersetzung mit Aleatorik im Kontext Forschenden Lernens, bei dem Lernprozesse durch eigenes Forschen initiiert werden. Als Ergebnis der eigenen Forschung werden ferner Arbeitsblätter vorgestellt, die Lehramtsstudierende infolge der Verbindung der drei zentralen Aspekte für Forschendes Lernen –Selbstständigkeit, Theoriebezug und Reflexion (vgl. Fichten 2013) –konzipiert haben. The topics of photographyand coincidencehave been little discussed in foreign language teaching, although Wenrich (2015) and Rozenberg (2006) have, for example, addressed the topic of photography and Rozenberg (2018a) the topic of coincidence. In this contribution, the topics of photography and coincidence will not be explained separately, but rather the affinity of photography and coincidence will be presented. Whereas Rozenberg’s article on aleatorics describes a few aleatoric processes (ie. processes of coincidence) and their didactic functions (Rozenberg 2018a), this contribution discusses aleatorics in the context of research-based learning, in which concept-learning processes areinitiated through one's own research. Further, the contribution provides examples of worksheets prepared by education students as a result of their own research. These worksheets were developed via the connection of the three central aspects of research-based learning: self-reliance, reference to the theory, and reflection (Fichten 2013)

    Bildende Künste im Fremdsprachenunterricht: Einführung in das Themenheft

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    Mehrsprachigkeitsdidaktik im schulischen Fremdsprachenunterricht: Die Sicht der Lehrpersonen

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    In diesem Artikel werden Ergebnisse von Interviews mit insgesamt zwanzig Fremdsprachenlehrpersonen aus der Deutschschweiz präsentiert, die an einer Studie zur Erforschung der Mehrsprachigkeitsdidaktik im schulischen Fremdsprachenunterricht teilgenommen haben. Diese Lehrpersonen und ihre Klassen (Primar- und Sekundarstufe), die Französisch und Englisch als schulische Fremdsprachen lernen, haben während vier Lektionen à 45 Minuten an mehrsprachigkeitsdidaktischen Aktivitäten gearbeitet und wurden dabei gefilmt. In anschliessenden Interviews wurden die Lehrpersonen um ihre Einschätzungen 1) der soeben durchgeführten Aktivitäten und 2) des Stellenwerts von mehrsprachigkeitsdidaktischen Ansätzen im Fremdsprachenunterricht gebeten. Die Ergebnisse zeigen, dass die Lehrpersonen die Prinzipien der Mehrsprachigkeitsdidaktik grundsätzlich gut finden. Gleichzeitig weisen sie auf erhebliche Herausforderungen bei ihrem Einsatz im Fremdsprachenunterricht hin.This article presents results from interviews with twenty foreign language teachers from German-speaking Switzerland who participated in a study on multilingual pedagogy in the foreign language classroom. The teachers and their classes (primary and secondary levels), who learn French and English as foreign languages, were filmed while working on multilingual teaching activities during four lessons. In subsequent interviews, teachers were asked for their evaluation of 1) the activities just carried out and 2) the place of multilingual teaching approaches in the foreign language classroom. The results show that the teachers generally appreciate the principles of multilingual teaching approaches. At the same time, they point out considerable challenges when implementing such activities in the foreign language classroom

    Korpusbasierte Lexikografie: Nutzung von Korpora und Analysewerkzeugen im Unterricht für Deutsch als Muttersprache und Fremdsprache

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    Die korpusbasierte Lexikografie ist ein interessanter und vielfältiger wissenschaftlicher Anwendungsbereich, der auch im muttersprachlichen Deutschunterricht und im Deutsch-als-Fremdsprache-Unterricht eine größere Rolle einnehmen sollte. In unserem Beitrag stellen wir deshalb geeignete Korpora und Korpusanalysewerkzeuge vor, mit deren Hilfe Nutzerinnen und Nutzer einzelne Angabebereiche in einem Wörterbuch nicht nur nachvollziehen, sondern auch eigenständig erarbeiten können. Neben vorhandenen Ansätzen geschieht dies am Beispiel des Denktionarys, eines wikibasierten Wörterbuches, für das Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Projekts Schüler machen Wörterbücher – Wörterbücher machen Schule im muttersprachlichen Deutschunterricht selbst korpusbasierte Artikel verfassten.Corpus-based lexicography is an interesting and diverse field of applied linguistics, which should be given a more prominent position in teaching German as a first and as a second language. In order to foster this, our article presents suitable linguistic corpora and tools for corpus analysis that help users comprehend the different types of lexicographic information in dictionary entries and even enable users to write such entries on their own. In addition to existing approaches, our showcase example is Denktionary, a wiki-based dictionary compiled by pupils of secondary schools as a part of a research project on German language education

    There’s more than one Atlanta. Fotografische und filmische Bilder im medienreflexiven Sprachunterricht und Bildgespräche im sprachbewussten Medienunterricht

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    Abstract: Ausgehend von einem weiten Bildbegriff behandelt der Beitrag die Rolle und Bedeutung künstlerisch gestalteter Bilder in einem kulturwissenschaftlich orientierten Fremdsprachenunterricht sowohl unter bildästhetischen als auch sprachdidaktischen Gesichtspunkten. Trotz der Verbreitung eines weiten Textbegriffs in den 1970er Jahren und des iconic turnin den 1990er Jahren neigen die schulischen ‚Sprachfächer‘ (Deutsch und die Fremdsprachen) bis heute dazu, zwar Text-Bild-Symbiosen regelmäßig zu nutzen, aber gleichzeitig deren Bildbestandteile im Unterricht zu marginalisieren. Am Beispiel der Geschichte und Gegenwart des städtischen Raums von Atlanta, GA (USA) als Gegenstand des Englischunterrichts soll eine Alternative aufgezeigt werden. Based on a broad conception of picture/image, this contribution considers the role and significance of artistically-designed pictorial works in a foreign language-teaching context. In this context, pictures are regarded froman aesthetic as well as a didactic point of view. Despite the prevalence of a broad conception of “text” since the 1970s, and the “iconic turn” of the 1990s, the teaching of languages at school has, whilst continuing to make regular use of text/picture symbioses, tended at the same time to marginalise visual elements by reducing them to providers of additional information or mere illustratory padding. Using the caseof the urban area of Atlanta, GA as an example of English-teaching, this contribution will outline an alternative approach.

    Geschichte diversifizieren und lebendig werden lassen – letzte Kriegsjahre, Ende des Zweiten Weltkriegs und Nachkriegszeit im DaF-Unterricht

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    In diesem Beitrag soll dargestellt werden, wie einige für das gegenwärtige Deutschland überaus wichtige Jahre, nämlich die Zeit der letzten Jahre des Zweiten Weltkriegs, das Kriegsende, die Gründung von Bundesrepublik Deutschland und Deutscher Demokratischer Republik sowie die Nachkriegszeit im DaF-Unterricht an Hochschulen mit fortgeschrittenen Studierenden (Niveau: C1) behandelt werden können. Dabei soll der Schwerpunkt auf Aspekten liegen, die im Geschichtsunterricht der Schule – zumindest in Italien und man darf annehmen auch in vielen anderen Ländern – eher vernachlässigt werden, so u.a. der Bombardierung deutscher Städte am Beispiel Hamburgs (1943) und der für die Bevölkerung schwierigen Nachkriegszeit. Ziel des Beitrags ist es, zu zeigen, wie kulturreflexives Lernen in Bezug auf diese Geschichte im hochschuldidaktischen Kontext gefördert werden kann. Dabei sollen das geschichtsdidaktische Paradigma der Multiperspektivität und emotionale Aspekte der Auseinandersetzung mit der Geschichte durch den Einsatz unterschiedlicher Medien gleichermaßen gewährleistet werden.This article aims to show how a number of years that are extremely important for contemporary Germany, namely the last years of World War II, the end of the war, the foundation of the Federal Republic of Germany and the German Democratic Republic, as well as the post-war period can be dealt with in German as a foreign language (DaF) classes for advanced students (level: C1) at universities. The focus should be on aspects which are often neglected in history lessons at school – at least in Italy and one may assume in many other countries as well –, such as the bombing of German cities using the example of Hamburg (1943) and the difficulties the population was facing during the post-war period. The aim of this contribution is to show how one can promote cultural reflexive learning in relation to this historic period in the context of university didactics. Both, the historical-didactic paradigm of multi-perspectivity as well as the emotional aspects of confronting this period in history are equally guaranteed by using different media

    Neuerscheinungen und Einladung zur Rezension

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    Neuerscheinungen Oktober 201

    „Wenn er gestern auf der Party wäre!“: Konjunktivfehler iranischer DaF-Studierender

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    Der deutsche Konjunktiv ist ein sehr schwer zu erlernender Modus für Lernende mit der Ausgangssprache Persisch. Aus diesem Grund besteht das Ziel des vorliegenden Beitrages darin, die Konjunktivfehler der Lernenden zu analysieren und herauszufinden, welche Schwierigkeiten sie haben und dann diese Probleme auf der Grundlage der Struktur des Persischen zu begründen. Dementsprechend wurden die Fehler von 35 persischsprachigen DaF-Studierenden an der Universität Isfahan bei der Absolvierung einiger Konjunktivübungen untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass die aufgetretenen Fehler sowohl die Bildung als auch die Anwendung des Konjunktivs betreffen. Die Lernenden tendieren im Allgemeinen mehr dazu, die analytische würde-Form, die als die einfachere Form gilt, anstatt der synthetischen konjunktivischen Formen zu verwenden. Sie haben große Probleme mit der Transformierung des im Indikativ Präteritum stehenden Verbs in den Konjunktiv II und halten die Gegenwartsform des Konjunktiv II für eine Vergangenheitsform. Auch der Konjunktiv I, der im Persischen fehlt, stellt für sie eine besondere Schwierigkeit dar.The German subjunctive (Konjunktiv) is a mode, which is hard to learn for German learners with L1 Persian. For this reason, the purpose of this paper is to analyze learners' subjunctive failures and find out where they have major problems and then to justify these problems on the basis of the structure of Persian. Accordingly, the errors of 35 Persian-speaking German as a Foreign Language students at the University of Isfahan were examined in the completion of some subjunctive exercises. The results show that the mistakes address both the formation and the application of the subjunctive. Learners tend more to use the analytical würde-Form as a simpler form rather than the synthetic subjunctive forms. They have great problems with the transformation of the verb in the indicative past tense into the subjunctive II and consider the present form of the Konjunktiv II to be a past tense. Also, the Konjunktiv I, which is missing in Persian, represents a particular difficulty for them

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