Universitätsverlag Hildesheim (UV - Universität Hildesheim)
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    Editorial – Qualitative Zugänge zu Räumen früher Kindheit

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    Das Editorial stellt die Kontur und die Beiträge des Themenhefts " Raum als Forschungsfeld der Kindheitspädagogik. Methodologien und Methoden" des Fallarchiv Kindheitspädagogische Forschung vor. DOI 10.18442/26

    Influence of Geoecological Factors on Burgundy Truffle (Tuber aestivum var. uncinatum) Habitat in the Transition between the German Central Low Lands and Mid-Mountain Range

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    Diese Studie untersucht die geoökologischen Faktoren, die den Lebensraum, die Verbreitung und die Produktivität von Burgundertrüffeln (Tuber aestivum var. uncinatum) im deutschen Mittelgebirge, insbesondere nahe Hildesheim, beeinflussen. Dabei wird eine systematische Literaturrecherche nach dem PRISMA-Protokoll verwendet, um Daten zu Bodenbeschaffenheit, Wirtspflanzen und günstigen klimatischen Bedingungen zu sammeln. Die Ergebnisse zeigen, dass kalkhaltige Böden mit hohem pH-Wert und Kalziumkarbonatgehalt optimal für das Trüffelwachstum sind. Das Vorhandensein spezifi-scher Wirtspflanzen wie Eichen und Haselnüsse, kombiniert mit ausreichender Bodenfeuchtigkeit und Temperatur, ist entscheidend für die Trüffelentwicklung. Angesichts potenzieller Klimawan-delauswirkungen betont die Studie die Bedeutung angepasster Bodenbewirtschaftung und Um-weltstrategien zur Förderung einer nachhaltigen Trüffelproduktion in Mitteleuropa. DOI 10.18442/higs-14-3This study investigates the geoecological factors affecting the habitat, distribution, and productivity of Burgundy Truffles (Tuber aestivum var. uncinatum) in the German Mid-Mountain Range, particularly near Hildesheim, using a systematic literature review based on the PRISMA protocol to gather data on soil properties, host trees, and favourable climatic conditions. Findings indicate that calcareous soils with high pH and calcium carbonate content are optimal for truffle growth. The presence of specific host trees, such as oaks and hazels, combined with adequate soil moisture and temperature, is crucial for truffle development. Considering potential climate change impacts, the study underscores the im-portance of adapted soil management and environmental strategies to enhance sustainable truffle production in Central Europe

    Populismus im Alten Rom? – Die Politik der Gracchen im Lichte der Populismusforschung

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    Populismus als politisches Phänomen wird in der Forschung überwiegend als Erscheinung der Moderne betrachtet. Nur wenige wissenschaftliche Arbeiten ziehen hierbei die Antike (genauer: Athen oder Rom) in Betracht, und wenn, dann nur als Vorläufer modernen Populismus’. Entgegen dieser engen Sichtweise weist der vorliegende Aufsatz auf der Grundlage des in der Populismusforschung gängigen „Ideenorientierten Ansatzes“ nach, dass der aktuelle Populismusbegriff auch auf die Politik der späten römischen Republik (133. v. Chr. bis 31 v. Chr.), der Zeit zahlreicher Krisen (Agrarkrise, Bürgerkriege etc.), insbesondere auf die politische Agitation der beiden Volkstribunen Tiberius und Gaius Gracchus, anwendbar ist. Der vorliegende Aufsatz ist eine stark gekürzte Fassung meiner Bachelorarbeit „Populismus in der Antike und heute“ vom April 2022, in der die Parallelen zwischen populistischem Handeln der Gracchen und modernen Populisten weltweit aufgezeigt werden. DOI 10.18442/hp-1-

    Rezension zu Patrick Maecker, „Das größte Übel der Menschheit“, Kritik am Kolonialismus und Sklaverei in den Werken Alexander von Humboldts (Hildesheim: Universitätsverlag, 2022)

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    Die Rezension widmet sich der Masterarbeit von Patrick Maecker zum Thema Alexander von Humboldt und der Kritik am Kolonialismus und Sklaverei in dessen Werken. Die einzelnen Kapitel werden komprimiert dargestellt und ein Ausblick auf die Beantwortung der Forschungsfrage „War Humboldt selbst Kolonist und hatte er Einfluss auf die Unabhängigkeitsbewegung in Südamerika?“ geboten. DOI 10.18442/hp-1-

    Fremdsprachliche Rechtstexte kulturgerecht verstehen : Ein performativer Ansatz in der transkulturellen Rechtskommunikation

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    Wie kann im studienbegleitenden Fachfremdsprachenunterricht Rechtsdeutsch für finnische Jurastudierende verstehensrelevantes kulturelles Wissen aufgebaut werden? Eine wesentliche Voraussetzung in der transkulturellen Rechtskommunikation besteht darin, fremdsprachliche Rechtstexte in ihren jeweiligen kulturellen Kontexten zu verstehen. In dieser interdisziplinären Arbeit wird auf der Grundlage eines konstruktivistischen Kulturbegriffs ein performativer Ansatz entwickelt. Im Mittelpunkt steht dabei ein wissens- und performanzorientiertes Interpretationsmodell, das auf ein kulturgerechtes Verstehen fremdsprachlicher Rechtstexte abzielt. Mit Bezug auf die Wissensorientierung in der Fachkommunikationsforschung wird von einem performativ-diskursiven Rechtsverständnis ausgegangen. Zudem wird der kulturwissenschaftlich basierte Aufbau fachkonstituierender Wissensrahmen im Recht in ein rechtstheoretisches Paradigma gesetzt. Anhand des neurhetorischen Konzepts des „universalen Auditoriums“ werden Anknüpfungsmöglichkeiten aufgezeigt, fachkommunikatives Handeln im Kontext des Fachfremdsprachenunterrichts auch fachspezifisch zu erfassen. Aufgrund ähnlicher prozeduraler Strukturen, die sowohl dem Interpretationsmodell als auch Universalisierungsprozessen juristischer Argumentation zugrunde liegen, werden in dieser Arbeit Denkweisen der Rechts- und Kulturwissenschaften aus fachkommunikativer Perspektive zu einem innovativen Ansatz zusammengeführt. DOI 10.18442/fsk-

    Histories of Philosophy and Thought in Korean Language: A Bibliographical Guide from the 8th Century to 2021

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    In retrospect, historiography of philosophy and thought in the Korean language extends back to the 8th century. This bibliography offers a comprehensive guide to this relatively long time span with complex developments. Using thematic and regional categories, it attempts to demonstrate the whole landscape of Korean scholarship on histories of philosophy and thought.The introductory text offers a chronological reconstruction of the history of philosophical historiography in Korea, filling the gap between the premodern and modern discourses. It focuses mainly on two aspects: 1) The modern transformation of the traditional Korean historiographical knowledge and method, developed and cultivated by Confucian and Buddhist scholars. 2) The diversification of philosophical historiography after this process of globalization and methodical transformation, resulting in an own representation of the world history of philosophy.The case of Korea is especially interesting because it produced ist own versions of history despite drastically changing hegemonic constellations. It provides an excellent example of alternative histories of philosophy, written at the periphery of Eurocentric and Sinocentric order. DOI 10.18442/hpgp-i-

    Christoph August Heumann: Acta Philosopharum, das ist, Nachricht von der Philosophie des Frauenzimmers (1721): Neu herausgegeben und kommentiert von Anke Graneß und Namita Herzl

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    Die Neuauflage des Buches "Acta Philosopharum, das ist, Nachricht von der Philosophie des Frauenzimmers" (1721) von Christoph August Heumann stellt ein frühes philosophiehistorisches Werk vor, das sich dem Leben und den philosophischen Beiträgen von 33 herausragenden intellektuellen Frauen der europäischen Philosophiegeschichte widmet. Es enthält eine umfassende Einführung in das Werk Heumanns und die Bedeutung der "Acta Philosopharum", einen Überblick über ausgewählte Geschichten gelehrter Frauen ab dem 14. Jahrhundert und über den heutigen Wissenstand zu den von Heumann behandelten 33 Gelehrten. DOI 10.18442/hpgp-ii-

    Ein inhaltlicher Vergleich zwischen dem senatus consultum de Cn. Pisone patre und Tacitus Annalen

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    Dieser Artikel behandelt das senatus consultum de Cn. Pisone patre, also den Senatsbeschluss zur Verhandlung des Falles Gnaeus Calpurnius Piso, im Vergleich mit den Darstellungen in Tacitus Annalen. Dabei wird der Fokus auf die inhaltlichen Darstellungen gesetzt. Es soll betrachtet werden, inwieweit die rein inhaltlichen Darstellungen des Senats sich von Tacitus Darstellungen in den Annalen unterscheiden oder übereinstimmen. Dabei wird das senatus consultum in Kontext gesetzt und mit den Annalen von Tacitus verglichen. Vorangestellt ist ein Überblick über den Konflikt zwischen Gnaeus Calpurnius Piso und Nero Claudius Germanicus, welcher unmittelbar vor Germanicus Tod ausgetragen wurde

    Sgra snyan – Eine Freude für die Ohren: Die tibetischen Musikinstrumente des Center for World Music der Stiftung Universität Hildesheim

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    Der Pädagoge und Privatsammler Rolf Irle trug seit den 1950er Jahreneine Fülle von Musikinstrumenten aus verschiedenen Regionen der Weltzusammen und stiftete diese über 3000 Objekte umfassende Sammlungdem Center for World Music (CWM) der Stiftung Universität Hildesheim.Die darin enthaltene Tibet-Sammlung besitzt einen besonderen Stellenwertinnerhalb Irles Sammlungstätigkeiten, da er sich dabei dezidierteinem Spezialbereich kultureller Praktiken und dem zugehörigenInstrumentarium widmete. Der vorliegende Katalog dokumentiert MusikundKlanginstrumente, die in alltäglichen, künstlerischen, religiösen undrituellen Kontexten in Tibet ihre Verwendung finden. Er zeigt die kreativeVielfalt und die hohe Kunstfertigkeit des tibetischen Instrumentenbaus. DOI 10.18442/sim-

    Die Medici-Strategie: Katharina von Medici - Die Renaissance-Strategin am französischen Hof

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    Katharina von Medici gilt in der Forschung als eine äußerst umstrittene Persönlichkeit. 1519, inmitten der sog. Epoche der Renaissance, wurde Katharina als Tochter des berühmten Lorenzo von Medici in Florenz geboren. Eben jenem wurde das Werk ‚Il Principe‘ von Machiavelli höchstpersönlich gewidmet. Nicht abzustreiten ist in diesem Fall, dass Katharina das Werk ebenfalls rezipiert hat – ein Werk, welches den Herrschaftsstil der Renaissance prägte. Eine politische Partizipation wird ihr von der Forschung zugesprochen – sie erhielt sogar die Bezeichnungen ‚Kind der Renaissancekultur‘ oder ‚Repräsentantin der Renaissance‘. Vor Katharinas biografischem Hintergrund, und mit dem Ausblick auf ihre Stellung als Königin und Königinmutter, welche sie schließlich am französischen Hof einnahm, muss also die Frage gestellt werden, inwiefern die Renaissance, Machiavelli und die in diesem Zusammenhang entstandene Medici-Strategie ihren Herrschaftsstil prägte. DOI 10.18442/hp-1-

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