Universitätsverlag Hildesheim (UV - Universität Hildesheim)
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    190 research outputs found

    Orders of Knowledge in Philosophy: Critical Assessments

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    Philosophy is only just beginning—later than other humanities disciplines—to face the challenges of an increasingly globalized world and the associated and inescapable but difficult task of decolonization. For it is not only the exclusion of philosophical traditions from other regions of the world or the exclusion of women—both from the history of philosophy as well as the mainstream philosophical debates of the present—that is under criticism, but more fundamentally the claims to truth and universal validity associated with philosophical theories. The present volume, which brings together selected conference papers and further contributions, focuses in particular on the study of orders of knowledge in philosophy—since they continue to shape the global philosophical landscape to a significant extent today. DOI 10.18442/hpgp-iii-

    Women Beyond the Canon: Philosophies and Feminisms

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    In the rich field of the histories of philosophy, certain voices have been elevated to prominence while others have lingered in the margins, awaiting their moment to be heard. The volume Women Beyond the Canon: Philosophies and Feminisms seeks to give expression to these voices and to unravel the threads of traditional narratives, weaving together perspectives that have long been relegated to the periphery of philosophical discourse. Insights of non-European women philosophers, feminist thinkers and activists have been overlooked, dismissed, unrecorded, and untaught for hundreds of years, creating an incomplete narrative that fails to capture the full spectrum of human thought. This book is an exploration of the profound contributions of women to the realm of philosophies and feminisms. It seeks to illuminate the ways in which their ideas have shaped and enriched our understanding of the world, as the philosophical canon – that is, what is being taught and published within academic philosophy – shows obvious biases and limitations of its time. This book offers a contribution to rectifying this oversight, providing a platform for the exploration of feminist philosophies which challenge, expand, and reimagine the foundational principles that have shaped our intellectual heritage. The collection of thoughts and ideas from women worldwide is not merely an exercise in taking responsibility for historical oversights; it is also a celebration of the diversity of thought that arises when we embrace a more inclusive and equitable perspective. Through the lenses of various feminist philosophical traditions, readers will encounter ideas spanning across time, traditions, and intellectual movements. DOI 10.18442/hpgp-iii-

    Sensemaking im sonderpädagogischen Feststellungsverfahren bei Mehrsprachigkeit

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    Im Beitrag wird die organisationale Logik des Ein- und Ausschlusses im Kontext der Feststellung sonderpädagogischer Förderbedarfe bei mehrsprachigen Kindern untersucht. Ausgehend vom Konzept des sensemaking nach Weick (1995) und unter Rückgriff auf Theorien institutioneller Diskriminierung, die rassismus- und ableismuskritisch perspektiviert werden, wird analysiert, wie Entscheidungen im Rahmen der Verfahren zur Feststellung sonderpädagogischer Förderbedarfe legitimiert werden. Im Fokus stehen zwölf Feststellungsverfahren von mehrsprachigen Kindern, die sich aus einem Beratungsgespräch und einem Feststellungsgutachten zusammensetzen. Die Analyse mit Hilfe der Grounded Theory Methodologie zeigt, dass Mehrsprachigkeit in der diagnostischen Praxis häufig nicht differenziert berücksichtigt wird.  Es wird deutlich, dass institutionelle Routinen weniger an den individuellen Fähigkeiten der Kinder als an der Stabilisierung organisationaler Logiken orientiert sind, somit strukturelle Ausschlüsse produzieren und zu einer systematischen Schlechterstellung mehrsprachiger Kinder führen. DOI 10.18442/falki-8-1-

    „Wenn wir den Euro nicht geschaffen hätten, dann hätten wir noch viel, viel mehr Krisen gehabt.“: Economic and Monetary Union: Lessons after a Quarter of a Century. Personal Reflections

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    Die Hildesheimer Finanz-, Wirtschafts- und Währungsgespräche sind eine regelmäßig einmal im Semester stattfindende Veranstaltung des Instituts für Geschichte der Stiftung Universität Hildesheim mit Podiums- und Publikationsdiskussionen, die sich historischen, gegenwarts- und zukunftsbezogenen Fragen zum gemeinschaftlich organisierten Europa stellen. Erster Gast war der ehemalige geschäftsführende Direktor des Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM), mit dem über den Euro in Krisenzeiten und seine Sicherung diskutiert worden ist. Persönliche Reflexionen zum Thema „Economic and Monetary Union: Lessons after a Quarter of a Century.“ runden den Band ab. DOI 10.18442/hfww-

    Rezension zu: Alexander Litvinenko. Genscherismus. Ein transatlantisches Phänomen der späten 1980er Jahre. In Young Academics: Geschichtswissenschaft, Bd. 1.

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    Rezension zu: Alexander Litvinenko. Genscherismus. Ein transatlantisches Phänomen der späten 1980er Jahre. In Young Academics: Geschichtswissenschaft, Bd. 1. DOI 10.18442/hp-2-1

    "Und man kann auch Sport machen, mit Gott sag ich jetzt mal.": Eine empirische Untersuchung zu subjektiven Sichtweisen von Grundschülern an evangelischen Schulen im Kontext von Beschreibungen Erwachsener

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    Schulformen mit evangelischem Profil werden von Erwachsenen für Kinder ausgewählt, geschaffen und gestaltet. Erst in letzter Zeit wird es zunehmend selbstverständlich, Kindern und Jugendlichen bei der Erforschung ihrer Lebenswelt eine aktive Rolle zuzusprechen und die jugendlichen Akteure selbst zu Wort kommen zu lassen. Die vorliegende Arbeit nimmt diesen Perspektivwechsel vor. Ihr Anliegen ist es aufzuzeigen, wie Grundschülerinnen und Grundschüler im Vergleich zu erwachsenen Akteuren das evangelische Profil im Lern- und Lebensraum Schule wahrnehmen und beschreiben. Das Interesse richtet sich insbesondere auf Bereiche und Wirkungsfelder, die im Hinblick auf die religionssensible Profilierung bedeutsam sind. Dazu gehören sowohl die Schulkultur, die Schulgemeinschaft, der Schulalltag mit dem Fächerkanon als auch Kontakte der Schulen nach innen und außen. Die Sichtweise der Grundschülerinnen und Grundschüler auf das evangelische Profil ihrer Schule ist von besonderer Bedeutsamkeit und wird hier erstmals wissenschaftlich untersucht. DOI 10.25528/25

    Narrative exportieren, Nationalstolz exponieren. Die museale Inszenierung der Solidarność im Pilecki-Institut Berlin

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    In den acht Jahren ihrer Regierungszeit (2015 bis 2023) betrieb die polnische Partei PiS eine national-patriotische Geschichtspolitik, die auch über die Grenzen Polens hinaus Wirkung entfaltete. In Berlin wurde 2019 vom polnischen Ministerium für Kultur und Nationales Erbe das historisch orientierte Pilecki-Institut eröffnet, das eine „polnische Perspektive“ im europäischen Erinnerungsdiskurs stärken soll. Mit Hilfe der geschichtswissenschaftlichen Museumsanalyse wird in diesem Beitrag die Sonderausstellung des Instituts „Solidarität. Hilfe. Freiheit“ über die Geschichte der Solidarność untersucht. Im Rahmen der Analyse wird gezeigt, dass die unter der PiS im polnischen Inland propagierten geschichtspolitischen Narrative mit denen der Sonderausstellung korrespondieren. DOI 10.18442/hp-2-7   Zugehörige Forschungsdaten bei GRO.data veröffentlicht: DOI 10.25625/JVYIH

    Tudor-Propaganda? Die Darstellung Richard III. unter Henry VII.

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    Der Umgang Henrys VII. mit der Erinnerung an seinen Vorgänger Richard III. wurde in der Geschichtsforschung lange als ‚rigorose‘ Propagandapolitik bezeichnet. In dieser Arbeit wird die Verwendung des Begriffes ‚Propaganda‘ im England des 15. und 16. Jahrhunderts problematisiert und aufgezeigt, dass es sich nicht um eine in sich geschlossene Tudor-Propaganda handelte, sondern um einzelne Elemente, die den Wahrnehmungsraum der Gesellschaft beeinflussten. Im Zuge dessen wird eine literarische Auswertung verschiedener Quellen vorgenommen, wobei der besondere Fokus auf der kontemporären Historiographie von Polydore Vergil liegt. Dieser Aufsatz beleuchtet also nicht nur einen bislang zu wenig beachteten Aspekt über das Ende der Rosenkriege, sondern bietet Überlegungen für die Mediävistik insgesamt. DOI 10.18442/hp-2-

    „Jungs sind Quark, Mädchen sind Salat“ – deskriptive Forschungsperspektiven auf doing gender-Prozesse in der Kindertageseinrichtung

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    Unter Bezugnahme auf Datenmaterial aus der ethnographischen Promotionsstudie „Geschlechterdifferenzierung in der Kindertageseinrichtung – eine qualitativ-rekonstruktive Studie“ wird im Beitrag Geschlecht zunächst theoretisch als Prozesskategorie gerahmt. Daran anschließend werden unterschiedliche Relevanzsetzungen von Geschlecht in einer Kindertageseinrichtung empirisch rekonstruiert. Das im Beitrag präsentierte Daten- und Analysematerial nimmt hierzu einzelne Auszüge eines Beobachtungsprotokolls in Bezug auf doing gender-Prozesse von Kindern im KiTa-Alltag zum Ausgangspunkt für die Rekonstruktion von verschiedenen Genderkonstruktionen über verdichtete Sequenzanalysen. Das dargelegte empirische Vorgehen fokussiert speziell auf Prozesse der Geschlechterdifferenzierung von Kindern, nicht auf Geschlechterdifferenz. Methodologisch wird in diesem Zusammenhang ein sogenannter deskriptiver doing gender-Ansatz verfolgt, der sich im Sinne eines reifizierungssensiblen Vorgehens von essentialisierenden Perspektiven auf die Differenzlinie Geschlecht abgrenzt. DOI 10.18442/falki-8-1-

    „Was wir hier erleben, das ist 1933 auf globaler Ebene, also die totale Machtergreifung“: Die Funktionalisierung von Geschichte als politisches Argument am Beispiel von Corona-Protesten der Jahre 2020 bis 2022

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    Auch nach dem erklärten Ende der Corona-Pandemie wurde der politische Umgang mit dem Virus heftig diskutiert. Besonders deutlich traten dabei sogenannte Corona-Leugner:innen auf, weil sie gezielt Gebrauch von Vergangenheitsbezügen machten, mit denen sie ihren Protest zu legitimieren suchten. Die vorliegende Analyse reiht sich ein in jüngere Entwicklungen der geschichtswissenschaftlichen Forschung, welche die Funktionalisierung von solchen Vergangenheitsbezügen als politisches Argument auf ihre historische Faktizität prüfen. Mit Rückgriff auf Rüsens Theorien der Sinnbildung und der Plausibilität zeigt der Beitrag, wie die Protestierenden drei verschwörungstheoretische Narrative (Diktatur, Opfer und Widerstand) zu einer Gegengeschichte verdichten, um ihre Anhängerschaft im politischen Diskurs zu mobilisieren. DOI 10.18442/hp-2-

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