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Beyond Trial and Error in Reinforcement Learning
In this work, we address the trial-and-error nature of modern reinforcement learning (RL) methods by investigating approaches inspired by human cognition. By enhancing state representations and advancing causal reasoning and planning, we aim to improve RL performance, robustness, and explainability. Through diverse examples, we showcase the potential of these approaches to improve RL agents
“International Generic Sample Number”. Eine Schnittstelle am Übergang zwischen realer Welt, „Linked Data“ und wissenschaftlicher Interoperabilität
Persistent Identifikation von wissenschaftlichen Proben in wissenschaftlichen Studien und Publikationen ist von mehreren Organisationen als Problemfeld bereits vor mehr als 10 Jahren erkannt worden. Die „International Society for Biological and Environmental Repositories (ISBER), die Biorepositories and Biospecimen Research Branch (BBRB) als Teil des “National Cancer Institute “(NCI), “Global Alliance for Genomics and Health” (GA4GH) oder Biospecimen Reporting for Improved Study Quality (BRISQ) arbeiten an Standards zur Probenidentifikation oder haben Richtlinien für Ihre Mitglieder herausgegeben.
Die „International Generic Sample Number“ (IGSN) bietet hier bereits eine Möglichkeit zur Umsetzung und lokalen Implementation, aufgrund ihrer offenen ID-Syntax. Die Nutzung der Resolving Technologie und eines flexiblen Metadaten Konzeptes, ist die IGSN Disziplinunabhängig und generell nutzbar sowie anpassbar.
Dieser Vortrag stellt die grundlegenden Konzepte der IGSN und zeigt an exemplarischen Anwendungen deren Nutzung
Das Forschungsinformationssystem der Universität Bielefeld
Im Rahmen der Landesinitiative CRIS.NRW hat die Universität Bielefeld nach einer umfangreichen Implementierungsphase ein Forschungsinformationssystem und -portal eingeführt. Dieses wird in diesem Jahr 2023 in den Regelbetrieb übergehen und den Forschenden an der Universität zur aktiven Nutzung bereitgestellt. Der Vortrag skizziert die Bedeutung von Forschungsinformation und legt die Gründe für ein institutionelles Forschungsinformationssystem dar. Mit besonderem Fokus auf das Publikationsmanagement werden die verschiedenen Funktionen des Systems demonstriert
Die Landesinitiative openaccess.nrw
Im April 2022 hat die Landesinitiative openaccess.nrw offiziell ihre Arbeit aufgenommen. Als zentrale Serviceeinrichtung und Koordinierungsstelle rund um das Thema Open Access für die Hochschulen in NRW steht sie allen Akteur:innen aus dem Handlungsfeld Open Access als Ansprechpartnerin zur Verfügung: Bibliotheken, Hochschulleitungen, Forschungsdezernaten, strategischen Entscheider:innen und Infrastruktureinrichtungen. Die Services wurden auf drei inhaltliche Kompetenzbereiche aufgeteilt, die im Verantwortungsbereich unterschiedlicher Institutionen liegen. Der Programmbereich 1 umfasst ein allgemeines Beratungsangebot, die Bereitstellung von Informationen rund um die Themen Open Access und wissenschaftliches Publizieren sowie die Gesamtkoordination des Projekts (Universität Duisburg-Essen). Das Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen (hbz) (Programmbereich 2) arbeitet an der Implementierung von zentralen Infrastrukturservices für Open-Access-Publikationen im Hochschulbereich. Der Programmbereich 3 umfasst das Thema Monitoring und wird von der Universität Bielefeld geleitet.Das Konsortium der Landesinitiative openaccess.nrw besteht aus Universitäten, Fach-, Kunst- und Musikhochschulen in NRW, dem hbz sowie der ZB MED, die gemeinsam die strategisch-operative Begleitgruppe des Projekts bilden. Die AG Openness dient als Beirat. Das Projekt wird über die digitale Hochschule NRW (DH.NRW) bis Ende 2025 durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW gefördert
TIB Open Publishing
TIB Open Publishing ist ein Diamond-Open-Access-Verlag, der im Jahr 2021 ins Leben gerufen wurde und ein Set an Publikationsdienstleistungen für Herausgeber:innen wissenschaftlicher Zeitschriften und Konferenzpublikationen anbietet. Der Verlag legt großen Wert auf verlegerische Best Practices und standardisierte Workflows und hat bei der Auf- und Ausgestaltung des Dienstes folgende essentielle Aspekte berücksichtigt: die Nutzung einer offenen technischen Infrastruktur (OJS), die Implementierung formaler Standards zur Konformität mit den Ansprüchen von Forschungsförderern sowie der Sichtbarkeit in Nachweisdiensten, das APC-freie Open-Access-Publizieren (Diamond Open Access) und die Vernetzung mit anderen Angeboten (z.B. solchen der TIB). Konferenzpublikationen bilden einen Schwerpunkt der Aktivitäten, da sie insbesondere in technischen Fächern eine wichtige Rolle in der Wissenschaftskommunikation spielen. TIB Open Publishing ergänzt das Angebot der TIB in diesem Bereich und hat bereits von der internen Zusammenarbeit mit verschiedenen anderen TIB-Konferenzdienstleistungen profitiert. Die Herausforderungen und Strategien bei der Etablierung eines neuen, nicht-kommerziellen, bibliotheksbasierten OA-Verlags werden in dem Vortrag behandelt
EOSC Future - die Europäische Cloud für offene Wissenschaft. Ein abschließender Blick.
Das EU-finanzierte Projekt "EOSC Future" (https://cordis.europa.eu/project/id/101017536/de) hat zum Ziel, die Europäische Cloud für offene Wissenschaft (European Open Science Cloud; EOSC) zur Verfügung zu stellen. EOSC soll europäischen Forschenden, Innovationswilligen, Unternehmen und den Bürgerinnen und Bürgern eine offene Umgebung zur Verfügung stellen, in der sie Daten, Werkzeuge und Dienstleistungen für Forschungs-, Innovations- und Bildungszwecke veröffentlichen, suchen und wiederverwenden können. Das EU-finanzierte Projekt EOSC Future wird E-Infrastrukturen, Forschungsgemeinschaften und Initiativen im Bereich der offenen Wissenschaft integrieren, konsolidieren und miteinander verbinden, um die EOSC-Diensteplattform (EOSC-Core, EOSC-Exchange, Interoperabilitätsrahmen) weiterzuentwickeln. Das Projektziel ist, das Potenzial der europäischen Forschung auszuschöpfen, indem die wichtigsten Interessengruppen im Ökosystem der Europäischen Cloud für offene Wissenschaft miteinander verbunden, wissenschaftliche Anwendungsfälle in Zusammenarbeit mit den thematischen Gemeinschaften entwickelt, die umfassendere Gemeinschaft der Cloud eingebunden und ihre Sichtbarkeit verbessert werden.Der erste Teil des Vortrages wird eine Übersicht über das Projekt und dessen Ziele geben. Im zweiten Teil werden beispielhaft Ergebnisse des Projektes, insbesondere solcher Arbeitspakete, an denen die Universitätsbibliothek Bielefeld beteiligt war, präsentiert. Dabei handelt sich unter anderem um die Arbeitsabläufe zur Integration von vertrauenswürdigen Quellen die Forschungsdaten und Forschungsliteratur via Repositorien, Forschungsinformationssysteme bereitstellen zu integrieren und für die Suche und Wiederverwendung aufzubereiten. Zum Abschluss wird versucht einen Blick auf die zukünftigen Monate von EOSC-Future zu geben
PID-Network Deutschland, Netzwerk für die Förderung von persistenten Identifikatoren in Wissenschaft und Kultur
Persistente Identifikatoren (PIDs) wie DOI, Handle oder URN zur stabilen Referenzierung und dauerhaften Auffindbarkeit wissenschaftlicher Publikationen sind weithin etabliert und anerkannt. Deren Bedeutung widerspiegelt sich u.a. in Leitlinien nationaler und internationaler Initiativen (z.B. Plan S, FAIR-Prinzipien, DFG-Kodex “Leitlinien guter wissenschaftlicher Praxis”).Das kürzlich gestartete DFG-Projekt “PID-Network Deutschland” zielt darauf ab, ein Netzwerk bestehender und sich formierender Akteure im Umfeld der persistenten Identifikation von Personen, Organisationen, Publikationen, Ressourcen und Infrastrukturen im Bereich digitaler Kommunikation in Wissenschaft und Kultur zu etablieren. Dadurch soll die Anwendung, Implementierung, Standardisierung und internationale Anschlussfähigkeit von PID-Systemen auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene gefördert und konsolidiert werden. Die Erkenntnisse des Projekts werden in Empfehlungen für eine nationale PID-Roadmap für Deutschland münden.
Die Projektpartner greifen die in den vorangegangenen ORCID-DE-Projekten etablierten Maßnahmen zum Community-Building, Wissenstransfer und zur technischen Optimierung auf und führen sie fort. Der Vortrag skizziert die im Projekt geplanten Aktivitäten
OpenAIRE-Nexus Scholarly Communication Services for EOSC users - ein abschließender Blick
Das EU-finanzierte Projekt "OpenAIRE-Nexus - Eine zugänglichere offene Wissenschaft" (https://cordis.europa.eu/project/id/101017452/de) hatte zum Ziel, in der Welt der offenen Wissenschaft eine faire, benutzerfreundliche und offene Kommunikation sowie Informationsweitergabe zu fördern. Um Forschung zu unterstützen, müssen Inhalte und Informationen daher leicht zu finden und anzuzeigen sein. OpenAIRE Nexus stellte ein Diensteportfolio zusammen, das bei der Veröffentlichung von Forschungsergebnissen, zum Monitoring ihres Impacts und zur Verbreitung des neuen Wissens wesentlich beitragen kann. Diese in Europa und darüber hinaus bereits etablierten Dienstleistungen werden von öffentlich-rechtlichen Institutionen und Einrichtungen bereitgestellt. Ziel war es, dieses Portfolio in die European Open Science Cloud (EOSC) und die globale offene Wissenschaftsgemeinschaft einzubinden. Der erste Teil des Vortrages wird eine Übersicht über das Projekt und dessen Ziele geben. Im zweiten Teil werden beispielhaft Ergebnisse des Projektes, insbesondere solcher Arbeitspakete, an denen die Universitätsbibliothek Bielefeld beteiligt war, präsentiert. Dabei handelt sich unter anderem um die Integration von OpenAPC in den OpenAIRE Research Graphen, sowie die Bekanntmachung von OpenAPC im internationalen Kontext. Arbeiten an der Integration von Forschungsinformationssystemen (FISs), sowie Open Research Europe (ORE, https://open-research-europe.ec.europa.eu/) - der Open Access Publishing Plattform der Europäischen Kommission, gehörten gleichfalls zu den erfolgreich abgeschlossen Aufgaben
Einheitlicher Bewertungsrahmen zur Wirtschaftlichkeit von Subskriptions-, Transformations- und Open-Access-Verträgen
Seit April 2022 unterstützt die Landesinitiative openaccess.nrw die Hochschulen des Landes bei der Open-Access-Transformation. Im Programmbereich 3 (Monitoring), der von der UB Bielefeld verantwortet wird, können die Hochschulen u.a. in Fragen der Teilnahme an und Bewertung von Transformationsverträgen beraten werden. Neben der Bereitstellung von bibliometrischen Daten wird hierzu auch die Kostendimension betrachtet. Die für Subskriptionszeitschriften gängige Kennzahl „Kosten je Nutzung“ (Nutzung im Sinne von Download oder Ausleihe) lässt sich jedoch nicht unmittelbar auf die OA-Komponente eines Transformationsvertrags übertragen. An etablierten Kennzahlen zur Wirtschaftlichkeitsbewertung im Open-Access-Bereich mangelt es. Dieser Beitrag untersucht anhand eines einfachen Modells, inwiefern sich die Kennzahl „Kosten je Nutzung“ aus dem Subskriptionsbereich auf Transformationsverträge und reine OA-Verträge übertragen lässt, und inwieweit eine alternative Kennzahl wie „Kosten je Publikation“ in Betracht kommt. Resultierend aus dieser Modellrechnung wird ein Konzept für einen einheitlichen Bewertungsrahmen zur Wirtschaftlichkeit von Subskriptions-, Transformations- und OA-Verträgen entwickelt. Das Konzept orientiert sich dabei am Bedarf der Hochschulangehörigen, d.h. dem Bedarf an Literaturnutzung (Rezeption von Forschungsergebnissen) und an Literaturproduktion (Publikation von Forschungsergebnissen). Die Modellanalyse zeigt auf, wie Bibliotheken in der Summe ihrer Einzelentscheidungen durch die Anwendung von Kennzahlen den Publikationsmarkt de facto mitgestalten. Wissenschaftliche Bibliotheken sollten sich ihrer Einflussmöglichkeiten bewusst werden und die Implikationen ihres kurzfristigen Handels bedenken. Ziel sollte es sein das Informationsbudget zielgerichtet einzusetzen, um langfristig auf einen Publikationsmarkt hinzuwirken, der der Wissenschaft dienlich ist - statt sich ihrer zu bedienen
Werkstattbericht einer Kooperation zwischen UB und Schreiblabor: Die Workshopreihe „Gute wissenschaftliche Praxis im Studium“
Die Rezeption von und Bezugnahme auf Fachliteratur spielen beim wissenschaftlichen Schreiben eine zentrale Rolle. Studierende müssen erst im Laufe ihres Studiums lernen, geeignete Zeitschriftenartikel, Monografien und andere Publikationen für ihre Haus- und Abschlussarbeiten im Sinne einer guten wissenschaftlichen Praxis zu recherchieren, zu sammeln und zu ordnen, um sie dann in ihre eigenen Texte zu integrieren. Um Studierende bei diesem Lernprozess zu unterstützen, haben das Schreiblabor (ZLL) und die Universitätsbibliothek mit dem Sommersemester 2022 eine Workshopreihe zur Guten Wissenschaftlichen Praxis ins Leben gerufen. Der Kolloquiumsbeitrag ist ein Werkstattbericht, der einen Einblick in grundlegende konzeptionelle Überlegungen gibt und darstellt, welche Lehren aus den Veranstaltungen im Sommersemester für die Fortführung der Workshopreihe gezogen wurden