BieColl - Bielefeld eCollections
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Mit drei Klicks im oa.finder/book zum passenden Wissenschaftsverlag
Seit Februar 2025 ist der oa.finder/book für die individuelle Recherche nach Wissenschaftsverlagen online verfügbar. Nun kann nach verschiedenen Publikationstypen gesucht werden: Journal-Artikel, Monografie, Sammel- oder Konferenzband. Der oa.finder/book basiert auf einer eigens erstellte Datenkollektion. In einer breit angelegten Umfrage gaben Wissenschaftsverlage im DACH-Raum Auskunft über den Publikationsprozess rund um Open-Access-Bücher: Programmprofil, Qualitätssicherung, Lizenz- und Vertragsrecht, Kosten, Produktionsprozess, Sichtbarkeit und Vertrieb sowie Zusammenarbeit zwischen Verlag und Autor*innen. Mit der erweiterten Suchoption für buchaffine Wissenschaftler*innen wird der oa.finder zur zentralen Informations- und Rechercheplattform für akademisches Publizieren in allen Fachbereichen. Gleichzeitig entsteht erstmals ein transparentes Bild über die vielfältige Landschaft der Wissenschaftsverlage im DACH-Raum. Der oa.finder wurde an der Universitätsbibliothek Bielefeld im Rahmen des BMBF-geförderten Projekts open-access.network realisiert
Narratives of migrating childhoods: the orphans of whatever we call democracy
This paper presents preliminary findings from ethnographic research conducted in a migrant refugee house in Mexico City. The study focuses on how migrant children construct and narrate their own identities in contexts of forced mobility. Through the use of participatory workshops and in-depth interviews, my study reveals how their experiences demonstrate the persistence and sophistication of what Benítez Rojo (1989) calls the rudimentary Columbus machine, now manifested in the intersection between exclusionary legal frameworks and conservative discourses that legitimize the systematic violation of rights.
The analysis focuses on the narratives of children’s, mainly from Ecuador and Honduras, documenting their trajectories through what has been identified as a triple mechanism of oppression: foreignization, externalized securitization and the state of emergency. The children's accounts, which include experiences of kidnapping by cartels and strategies such as "pretending to be Mexican, hooding, not speaking", reveal how the initial colonial machinery works.
This research, framed by inter-American studies and Ricoeurian hermeneutics, shows that childrens develop strategies of survival and resistance in the face of this contemporary machinery, which places them in a legal limbo between international protection and national migration control policies. Their stories transcend traditional notions of 'victim' or 'irregular migrant' and reveal a complex understanding of the power structures that position them, as one refugee manager puts it, as 'orphans of the state’. The testimonies collected show that the current migration crisis is not a failure of the system, but its calculated functioning
Der neue Monitoringdienst pkm_nrw und das Schätzen von unbekannten Publikationskosten durch überwachtes maschinelles Lernen
Der neue Monitoringdienst pkm_nrw der vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft geförderten Landesinitiative openaccess.nrw stellt Analysen zu Publikations- und Kostendynamiken in NRW bereit. Der Dienst verfolgt das Ziel eine auf individuelle Hochschulen zugeschnittene Daten- und Informationsbasis für die Open-Access-Transformation in NRW zu schaffen. Das Monitoring von Publikationsvolumina und -kosten ist dabei Grundlage für eine evidenzbasierte Umsetzung der „Open-Access-Strategie der Hochschulen des Landes NRW“. Der Vortrag führt ein in grundlegende Probleme entsprechender Monitoringlösungen, beschreibt pkm_nrw und dessen Methodik und diskutiert neue Erkenntnisse über Kosten für Gold-Open-Access-Publikationen auf Basis von überwachtem maschinellem Lernen
Persistente Identifikatoren und Open Access im Blick – Der PID-Monitor
Persistente Identifikatoren (PIDs) sind zentrale Bausteine einer vernetzten, transparenten und nachnutzbaren Wissenschaftsinfrastruktur und spielen eine essenzielle Rolle im gesamten Forschungszyklus. Zur systematischen und kontinuierlichen Erfassung sowie Analyse der Nutzung und Verbreitung verschiedener PID-Typen für wissenschaftliche und kulturelle Entitäten in Deutschland wurde im Rahmen des DFG-geförderten Projekts PID Network Deutschland der PID Monitor konzipiert und entwickelt. Auf der Grundlage von aktuell über 580 Millionen Metadaten-Rekords ermöglicht das Tool eine umfassende, zeitbezogene Analyse der PID-Landschaft in Deutschland, teilweise rückwirkend bis zum Jahr 2011, differenziert nach gängigen Entitätstypen, PID-Typen und PID-Providern.
Darüber hinaus bietet der PID Monitor Auswertungen zu Entwicklungen in den Bereichen Open Access, Open Data und Open Source. Dies erlaubt eine strukturierte Analyse der Verbreitung und Nutzung von PIDs sowie der Dynamiken offener wissenschaftlicher Kommunikation in verschiedenen Kontexten.
Der Vortrag stellt das PID Monitor Dashboard aus dem DFG-geförderten Projekt “PID Network Deutschland” vor, ein webbasiertes Werkzeug zur Visualisierung und Analyse von Persistenten Identifikatoren, das über alle gängigen Browser zugänglich ist. Im Zentrum des Vortrags stehen die verschiedenen Anwendungsparten des Dashboards sowie ein Überblick über bestehende PID-Typen und ihre Zuordnung zu Entitäten, die auch als Ressourcentypen oder Dokumententypen bezeichnet werden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Beitrag zur Erhöhung der Transparenz in der wissenschaftlichen Informationsinfrastruktur, da das Dashboard eine nachvollziehbare Darstellung der Verbreitung, Nutzung und möglichen Verknüpfung von PIDs über unterschiedliche Systeme hinweg, ermöglicht. Damit wird ein Beitrag zur Förderung anschlussfähiger Infrastrukturen und vertrauenswürdiger Prozesse im Forschungszyklus geleistet
Servicestelle Diamond Open Access (SeDOA): Beginn eines DFG-geförderten Verbundprojekts
Das DFG-geförderte Verbundprojekt „SeDOA“ (Laufzeit 05.2025 – 04.2028) hat zum Ziel, die Effizienz des Diamond Open Access (DOA) Publizierens in Deutschland durch bessere Koordinierung und Optimierung von dezentralen Dienstleistungen, Bereitstellung zentraler Informationen sowie Innovationen zu steigern. Getragen wird das Vorhaben durch ein Konsortium aus fünfzehn Einrichtungen. Das Projekt wird sich sowohl mit Open-Access-Zeitschriften als auch mit Open-Access-Büchern befassen. Die Ziele, die im Laufe des Projekts erreicht werden sollen, betreffen den Aufbau einer Governance, die Einbindung der Servicestelle sowie der deutschen Communities of Practice in internationale Netzwerke, die Bereitstellung von Publikationsmöglichkeiten an bestehenden DOA-Standorten oder über projektspezifische Dienstleistungen, die Erarbeitung von Leitlinien und Ausrichtung von Workshops sowie die Entwicklung von innovativen Publikationsmodellen. Um die Sichtbarkeit und die Qualität der Metadaten zu erhöhen, wird die Universitätsbibliothek Bielefeld die Diamond-Open-Access-Publikationen in Deutschland kartieren und ein datenbankgestütztes Register einrichten, das auf bestehenden Datenbanken aufbaut. Der Vortrag stellt das Projekt als Ganzes mit Fokus auf das Arbeitspaket der UB Bielefeld vor
Mehr Transparenz bei Publikationskosten mit openCost: Standardisierung, praktische Umsetzung und Weiterentwicklung
Die zunehmende Vielfalt an Open-Access-Geschäftsmodellen erschwert die Nachvollziehbarkeit und Steuerung von Publikationskosten für Bibliotheken, Forschungseinrichtungen und Forschende gleichermaßen. Kostentransparenz ist daher ein zentraler Faktor, um fundierte Entscheidungen über Publikationswege und Budgetplanung zu ermöglichen.
Das DFG-Projekt openCost adressiert diese Herausforderung durch die Schaffung offener, standardisierter und maschinenlesbarer Strukturen für die Erfassung und den Austausch von Kostendaten. In der ersten Projektphase wurden dafür zentrale Grundlagen geschaffen – unter anderem ein standardisiertes Metadatenschema als offenes Austauschformat, das sowohl Informationen zu gebührenpflichtigen Einzelartikeln als auch zu Verträgen abbildet.
Der Vortrag illustriert die praktische Umsetzung am Beispiel der Universität Bielefeld. Gezeigt wird, wie das Metadatenschema in das institutionelle Repositorium PUB implementiert wurde, sodass OpenAPC die bereitgestellten Kostendaten im openCost-Format automatisiert harvesten kann.
In der zweiten Projektphase, die in diesem Jahr gestartet ist, sollen die bisherigen Ansätze weitergeführt und ausgebaut werden. Geplant sind unter anderem Erweiterungen des Metadatenschemas um zusätzliche Publikationstypen und Kostenarten, die Einführung eines Validators zur Qualitätssicherung sowie die Entwicklung eines generischen Internformats zur Unterstützung der lokalen Nachnutzung. Darüber hinaus sind neue Funktionalitäten wie eine Vertragsregistry in der EZB und ein Dashboard zur Auswertung aggregierter Kostendaten vorgesehen. Der Vortrag gibt einen Einblick in die geplanten Arbeitspakete der zweiten Projektphase
Book of Abstracts
The Book of Abstracts of the IV International Congress of Interamericanist Students, titled “Error 404: Democracy Not Found? Political Reconfigurations in the Americas” (Bielefeld University, June 30–July 2, 2025), compiles the academic contributions presented during the three-day event.
It includes theoretical and empirical studies addressing the crises of democracy, political polarization, de-democratization, and migration processes across the Americas. The volume features interdisciplinary works from young scholars and researchers from Latin America and Europe, covering topics such as social movements in Bolivia, the rhetoric of Bolsonaro and Milei, artificial intelligence and democratic participation, gender and populism, and artistic narratives of migration and memory.
The collection reflects a transnational dialogue on the challenges and transformations of democracy in the region, highlighting new perspectives from sociology, literature, political science, and cultural studies
Persistente Identifikatoren (PIDs) in Deutschland: Monitoring von PIDs in Deutschland – Der PID-Monitor
Persistente Identifikatoren (PIDs) sind in Kultur- und Wissenschafts-Einrichtungen für einen stabilen und reibungslosen Ablauf essenziell. PIDs bilden dabei die Grundlage in Bibliotheken u.a. für die Verwaltung von Büchern, Zeitschriften und Zeitschriftenartikeln und mehr. Sie werden ebenfalls für die Verknüpfung verschiedener Wissens- und Forschungsressourcen genutzt. Durch eine effiziente Bereitstellung, langfristige Aufbewahrung und zuverlässige Zugänglichkeit ermöglichen PIDs die Gewinnung von Erkenntnissen in spezifischen sowie verwandten Kontexten, z. B. durch die Nutzung von Wissensgraphen. Dies kann auf lokaler, nationaler, internationaler sowie auch auf disziplinspezifischer Ebene erfolgen.Angesichts der dynamischen Entwicklung der PID-Landschaft wird im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projektes PID Network Deutschland ein Dashboard zum Monitoring von PIDs für Deutschland entwickelt. Aufgabe und Ziel des PID-Monitors ist das kontinuierliche Monitoring über die Verbreitung der verschiedenen PID-Typen in Publikations-, Informations- und Forschungsinfrastrukturen und die Verknüpfung von PIDs im zeitlichen Verlauf.Der Vortrag beginnt mit einem Überblick über PIDs an Kultur- und Wissenschafts-Einrichtungen in Deutschland, gefolgt von der Vorstellung des Prototyps, dem PID-Monitor, für das kontinuierliche Monitoring. Dabei wird auf die Konzeption, die ersten Auswertungen und die Einbindung in die IT-Umgebung der UB Bielefeld eingegangen
Vom klassischen zum elektronischen Laborbuch: Ein kurzer Überblick
Laborbücher sind seit jeher wichtig für die Forschungsdokumentation in den natur- und lebenswissenschaftlichen Forschungsdisziplinen. Lange Zeit wurden Laborbücher aus Papier verwendet und werden es auch immer noch. Mittlerweile existieren eine ganze Reihe an elektronischen Laborbüchern, welche einige Vorteile gegenüber klassischen Laborbüchern mit sich bringen. Nach einem kurzen Vergleich von klassischen und elektronischen Laborbüchern werden der ELN Finder von ZB MED und ULB Darmstadt sowie weitere interessante Ressourcen vorgestellt, welche für die Auswahl eines elektronischen Laborbuchs nützlich sein können
HAN - Hidden Automatic Navigator: Bereitstellung und Management von eRessourcen
Seit 2024 betreibt die UB einen sogenannten HAN-Server (Hidden Automatic Navigator). Dieser soll in naher Zukunft sämtliche Zugriffe bündeln, die aus dem Katalog heraus auf elektronische Ressourcen erfolgen (E-Books, Zeitschriften etc.): Anstatt beispielsweise direkt einer URL zum Verlag zu folgen, werden die Nutzenden transparent über den HAN-Server umgeleitet. Dies ermöglicht eine granulare Zugriffsteuerung, verbessert die Anonymität gegenüber externen Anbietern und versetzt uns in die Lage, in Zukunft eigene Zugriffsstatistiken zu erstellen. Auf der anderen Seite ergeben sich spezifische Änderungen bei der Authentifizierung von Nutzenden und der Speicherung von Links. Der Vortrag erläutert die technischen Aspekte des Systems und dessen organisatorische Auswirkungen, den derzeitigen Stand und die Pläne zur vollständigen Inbetriebnahme