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    Fazit

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    Das Ziel der Arbeitstagung war es, neben den Vorträgen viel Raum für den Austausch von Erfahrungen zu ermöglichen. Auf jedes themenspezifische Plenum folgte eine Diskussion in mehreren Arbeitsgruppen, die von den jeweiligen Vortragenden der Impulsreferate geleitet wurden. Anschließend wurden im Plenum die Resultate aus den einzelnen Arbeitsgruppen zusammenfassend zu jedem Themenkomplex vorgestellt und erörtert.Objekte wissenschaftlicher Sammlungen in der universitären Lehre: Praxis, Erfahrungen, Perspektiven - Beiträge zur Arbeitstagung der Koordinierungsstelle für wissenschaftliche Universitätssammlungenin Deutschland in Kooperation mit der Stiftung Mercator, objekte2015, 28.05.2015 - 29.05.2015, Berlin, pp 99-10

    Zur Einführung

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    Objekte wissenschaftlicher Sammlungen in der universitären Lehre: Praxis, Erfahrungen, Perspektiven - Beiträge zur Arbeitstagung der Koordinierungsstelle für wissenschaftliche Universitätssammlungenin Deutschland in Kooperation mit der Stiftung Mercator, objekte2015, 28.05.2015 - 29.05.2015, Berlin, pp 1-

    Analyse des Entstehungsprozesses und der Legitimation einer politischen Grenze

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    Politische Grenzen sind heute nicht nur für Geographen ein weites Forschungsfeld, auch Rechtswissenschaftler, Ökonomen, Historiker und Sozialwissenschaftler betreiben Grenzforschung. Mit der Etablierung der Nationalstaaten wurden die schon seit der Antike existierenden Vorstellungen von Grenzräumen in sichtbaren Formen dargestellt. Karten sollten mental maps des eigenen Territoriums erzeugen. Markante Landformen wie Gebirgszüge oder natürliche Landschaftsübergänge wie Flüsse oder Küsten dienten als naturgegebene Abgrenzungen. Daraus folgte ein Diskurs, der vor allem von der wissenschaftlichen Geographie getragen wurde. In der Folge des Ersten Weltkrieges wurden in Europa Tausende Kilometer neuer Grenzen gezogen. Eine dieser neu definierten politischen Linien ist die bis heute als Brennergrenze bekannt gewordene politische Abgrenzung zwischen Österreich und Italien. Wie ist diese Grenze entstanden? Welche Rolle spielte dabei die Geographie? Welche Argumente wurden von Seiten der Wissenschaft pro und contra gegenüber der neuen Grenze vorgebracht? Welche Rolle spielten die Vorstellungen von "natürlichen Grenzen" und "Pass-Staaten"? Wie wurden naturwissenschaftliche Erkenntnisse für politische bzw. revanchistische Ansprüche umgedeutet und instrumentalisiert? Die Diskussion um die Rechtmäßigkeit der Brennergrenze währte Jahrzehnte, wobei von beiden Seiten des öfteren die vorhandenen Naturgegebenheiten oder kulturelle Gemeinsamkeiten (z.B. die Hauptwasserscheide am Alpenhauptkamm oder eine einheitliche Sprache) als wissenschaftlich bewiesene Elemente in den Vordergrund gestellt wurden. In dieser Arbeit wird mit Hilfe des Instrumentariums der Diskursanalyse diesem weit außerhalb der Wissenschaftsgemeinschaft getragenen Thema nachgegangen. Dabei stehen die Argumentationen der Wissenschaftler im Mittelpunkt.Political Borders are not simply a matter for geographers, even jurists, economists, historians and social scientists do research on borders. Due to the consolidation of nation-states, the images of frontiers which existed since the ancient world have been transformed in visible shapes. Maps have been supposed to constitute the image of the own territory. Visible landmarks such as mountain ranges as well as landscape transitions such as rivers or coastlines, have provided constitutional boundaries. A discourse has been developed as a result of this matter which was run by scientists. Thousands of kilometres of new borderlines were drawn after the First World War. One of these new borders is the so-called "Brennergrenze" between Austria and Italy. How did this border emerge? Which role did the scientific geography play? Which arguments were brought forward in favour of and against this new borderline? What part did the imagination of "natural borders" and "Pass-Staaten" (This term was introduced by German and Austrian geographers who insisted that a pass not so much divided but rather united a territory) play? How has natural scientific expertise been exploited for political, or rather even revanchist demands? The discussion on the legitimacy of the new border in the Alps took a long time. For their arguments, both sides insisted on natural as well as cultural givens (e.g. the main watershed on the ridge of the Alps or shared language) as scientifically grounded realities. The aim in this scientific paper is, with the aid of discourse analysis, to question those aspects and to research the argumentation of geographers on both sides of the Austro-Italian border

    Mit einer detaillierten Darlegung der Regelungen im Sinne des Kulturgutschutzgesetzes von 2016

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    Der Leihverkehr gehört für Museen und wissenschaftliche Einrichtungen zur gängigen Praxis. Damit verbunden sind vor allem Verwaltungs- und Dokumentationspraktiken. Der Leihverkehr ist in den meisten Institutionen im Rahmen von Betriebs- bzw. Sammlungsordnungen geregelt. Für Universitätssammlungen mit oft wechselnden Ansprechpartnern trifft diese Einschätzung nicht immer zu. Sammlungsverantwortliche kommen meist aus der Wissenschaft und sind mit dem Sammlungsmanagement nicht so vertraut wie ausgebildete Museologen. Sie müssen sich erst in den Vorgang einarbeiten und übernehmen im Regelfall die bisherige Praxis. In manchen Fällen müssen sie auch eigene Abläufe entwickeln, wobei diese Empfehlung helfen soll, diese Praxis zu professionalisieren. Ein besonderer Fokus beim internationalen Leihverkehr wird auf das Kulturgutschutzgesetz von 2016 gelegt.Not Reviewe

    Analyse der historischen Praxis einer universitären Lehrsammlung unter Einbeziehung der heute noch vorhandenen Objekte

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    In dieser Forschungsarbeit geht es um die königliche Modellkammer der Universität Göttingen. Diese historische Lehrsammlung hat bis heute zahlreiche Spuren hinterlassen. Trotz Professionalisierung der Sammlungsarbeit und der ständigen Einbindung der Modelle ins universitäre Curriculum der philosophischen Fakultät, insbesondere der angewandten Mathematik, existierten fast zu keiner Zeit angemessene Nutzungsbedingungen. In den 1880er Jahren wurde die Sammlung aufgelöst, wobei der Prozess der Auflösung in den Akten detailliert dokumentiert ist. Darüber hinaus sind bis heute 24 Modelle der ehemaligen Sammlung erhalten. Aufbau und Umfang der Göttinger Modellkammer korrespondieren mit den universalen Modellsammlungen der Zeit, deren Ursprung in höfischen, städtischen und bürgerlichen Kunstkammern zu finden ist. Genutzt wurden Modelle und Modellsammlungen zum Beispiel zu Zwecken der Machtdemonstration, zum Planen und Entwerfen, als Muster, zum Spielen und Experimentieren, aber vor allem in Lehre und Bildung. Neben der Erforschung der alltäglichen Praxis der historischen Sammlungsarbeit steht die Untersuchung der curricularen Nutzung mit der königlichen Modellkammer im Fokus der Arbeit. Dazu wurden einige der heute noch vorhandenen historischen Modelle der Sammlung eingehend untersucht, analysiert, in Bezug auf ihre historische curriculare Praxis befragt und individuell kontextualisiert. Besonders durch die Begegnung mit den Objekten ergaben sich vielfältige Fragestellungen. Letztendlich erzwingen die zahlreichen Informationslücken, die sich bei der Erforschung des alltäglichen Umgangs mit der historischen Lehrsammlung durch Schrifttum und Objekte zwangsläufig auftun, ein überwiegend heuristisches Vorgehen.This research paper is about the königliche Modellkammer (Royal Model Chamber) of the University of Göttingen. This historical teaching collection has left numerous traces to this day. Despite the professionalisation of the collection's work and the constant integration of the models into the university curriculum of the Faculty of Philosophy, especially applied mathematics, appropriate conditions of use existed almost at no time. In the 1880s, the collection was dissolved, and the process of dissolution is documented in detail in the files. In addition, 24 models from the former collection have been preserved until now. The structure and scope of the Göttingen Model Chamber correspond to the universal model collections of the time, whose origins can be found in courtly, municipal and bourgeois art chambers. Models and model collections for example were used for purposes of demonstrating power, for planning and designing, as patterns, for playing and experimenting, but above all in teaching and education. In addition to researching the everyday practice of historical collection work, the focus is on investigating curricular use with the royal model chamber. To this end, some of the historical models of the collection that still exist today were examined in detail, analysed, questioned in relation to their historical curricular practice and individually contextualised. Especially through the encounter with the objects, a variety of questions emerged. Ultimately, the numerous gaps in information that inevitably open up when researching the everyday use of the historical teaching collection through written material and objects force a predominantly heuristic approach

    Leitfaden Universitätssammlungen und Urheberrecht

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    Im Umgang mit dem Thema Urherberrecht besteht vielfach Unsicherheit. Der von der Koordinierungsstelle erarbeitete Leitfaden verrsteht sich daher als grundlegende Einführung in die Problematik aus der Sicht von Universitätssammlungen. Was gilt es zu beachten, wenn Sammlungen im Internet, mittels Ausstellungen oder in Publikationen sichtbar gemacht werden? Welche Schutzrechte anderer müssen gewahrt werden? Wie lässt sich die eigene Urheberschaft managen? Neben einer Darstellung der wichtigsten gesetzlichen Grundlagen bietet der Leitfaden praxisnahe Erläuterungen sowie einen Anhang mit weiterführenden Informationen.Not Reviewe

    Going Beyond Counting First Authors in Author Co-citation Analysis

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    The present study examines one of the fundamental aspects of author co-citation analysis (ACA) - the way co-citation counts are defined. Co-citation counting provides the data on which all subsequent statistical analyses and mappings are based, and we compare ACA results based on two different types of co-citation counting - the traditional type that only counts the first one among a cited work's authors on the one hand and a non-traditional type that takes into account the first 5 authors of a cited work on the other hand. Results indicate that the picture produced through this non-traditional author co-citation counting contains more coherent author groups and is therefore considerably clearer. However, this picture represents fewer specialties in the research field being studied than that produced through the traditional first-author co-citation counting when the same number of top-ranked authors is selected and analyzed. Reasons for these effects are discussed

    Quality Criteria for University Collections

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    Die Qualitätskriterien können als allgemeine Kriterien für die Bewertung und Evaluierung wissenschaftlicher Sammlungen verstanden werden. Sie werden von uns als notwendig erachtet, um wissenschaftliche Sammlungen an Universitäten weiterzuentwickeln und in ihrem Sinne gegenüber der größeren wissenschaftlichen Community und weiteren relevanten Akteuren argumentieren zu können. Die Kriterien können eine Grundlage für Sammlungskonzepte, -leitbilder, -strategien und -perspektiven bilden. Sie eignen sich als Basis für Evaluierungsaktivitäten. Gleichwohl implizieren sie im Hinblick auf mögliche Konsequenzen einer Bewertung keine Empfehlungen – seien es ein weiterer Aus- oder Umbau einer Sammlungsinfrastruktur oder gegenteilige Folgen. Solche Entscheidungen müssen aufgrund jeweiliger lokaler und situativer Bedingungen getroffen werden. Die Qualitätskriterien wurden im Oktober 2012 auf einem gemeinsamen Workshop der Koordinierungsstelle für wissenschaftliche Universitätssammlungen in Deutschland mit universitätsweit agierenden Sammlungsvertreterinnen und -vertretern entwickelt. Sie basieren somit auf den Kenntnissen und Erfahrungen zentraler Akteure aus dem Netzwerk Universitätssammlungen.The quality criteria presented here were developed in October 2012 at a joint workshop of the Coordination Centre for Scientific University Collections in Germany and representatives of German collections who are currently active at university level. Thus they are based on the expertise and experience of key players in the university collections network.Not Reviewe

    Auf den Spuren der königlichen Modellkammer der Georg-August- Universität Göttingen in Depot und Archiv

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    In diesem Beitrag werden absichtliche und unwillkürliche Hinterlassenschaften an historischen Modellen von Bauwerken und technischen Anlagen vorgestellt und analysiert. Es geht dabei um Provenienzmerkmale, um Belege der Zugehörigkeit und Ordnung sowie um Skizzen und Zeichnungen. Damit lassen sich Fragen zu Herkunft, Nutzung und den verschiedenen Stationen der Modelle beantworten. Grundlage dieses Artikels sind die Forschungen im Rahmen des Dissertationsprojektes des Verfassers zur königlichen Modellkammer der Georg-August-Universität Göttingen. Diese im 18. Jahrhundert gegründete universale Lehrsammlung wurde bis Mitte des 19. Jahrhunderts im Curriculum der angewandten Mathematik genutzt. Nach bisherigem Forschungsstand war sie einmalig an einer deutschen Universität des 18. Jahrhunderts. Eine weitere Besonderheit besteht darin, dass bis heute 24 Modelle erhalten geblieben sind und darüber hinaus reichlich Schriftgut zur Sammlung im Universitätsarchiv aufbewahrt wird. Neben den dort zu findenden Inventaren erlaubt die ebenfalls zum Teil erhaltene Korrespondenz zwischen den verschiedenen Akteuren nicht nur die Rekonstruktion der Sammlung, sondern ermöglicht auch Aussagen über die historische Sammlungspraxis. Über den Umgang mit den Modellen in der universitären Lehre selbst schweigen jedoch die Schriftquellen. Um diese „Aufzeichnungslücken“ zu schließen, werden die Modelle selbst als Quelle herangezogen, wofür die materielle historische Forschung einen breitgefächerten Methodenkasten bietet.Peer ReviewedWorkshop der Kustodie der TU Dresden, Dresden, 22.–24. August 2019, Technische Universität Dresde
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