1,720,976 research outputs found
School Experiments and Educational Innovation: A Comparative Analysis of Swiss State Legislation
REFORM@WORK: The Role of Governance Networks in the Implementation of a Curriculum Reform in Switzerland
Educational Change and Digital Transformation: A multilevel perspective on recent reform initiatives and implementation in Switzerland
Going Beyond Counting First Authors in Author Co-citation Analysis
The present study examines one of the fundamental aspects of author co-citation analysis (ACA) - the way co-citation
counts are defined. Co-citation counting provides the data on which all subsequent statistical analyses and mappings
are based, and we compare ACA results based on two different types of co-citation counting - the traditional type that
only counts the first one among a cited work's authors on the one hand and a non-traditional type that takes into
account the first 5 authors of a cited work on the other hand. Results indicate that the picture produced through this non-traditional author co-citation counting contains more coherent author groups and is therefore considerably clearer. However, this picture represents fewer specialties in the research field being studied than that produced through the traditional first-author co-citation counting when the same number of top-ranked authors is selected and analyzed. Reasons for these effects are discussed
Ganztagesschule in Entwicklung
Die Eröffnung von Ganztagesschulen ist ein wichtiges bildungspolitisches Thema. Forschende der PHBern zeigen Chancen und Herausforderungen auf
Schulversuch Spitalacker: Fünf Lektionen am Vormittag
Schweizweit wurden die allgemeinen Blockzeiten im Rahmen des HarmoS-Konkordats vereinheitlicht. Der Kanton Bern hat sie zusätzlich im Volksschulgesetz verankert. Die kantonale Gesetzgebung bein-haltet den Vormittagsunterricht von vier Lektionen und je nach Alter der Schüler*innen unterschiedlich viel Nachmittagsunterricht. Im Rahmen des «Schulversuchs Spitalacker – 5-Lektionen am Vormittag» wurden per Schuljahr 2020 die Unterrichtszeiten von 08.00 bis 12.15 Uhr am Vormittag für alle Schul-stufen vereinheitlicht. Diese Veränderung führte dazu, dass sich der Vormittag insbesondere für die Kinder des Zyklus 1 (Kindergarten-2.Klasse) um eine Lektion verlängert und der Nachmittagsunterricht wegfällt. Aus erziehungswissenschaftlicher Perspektive ist zu erwarten, dass solche strukturellen An-passungen intendierte und nicht-intendierte Folgen auf unterschiedlichen Ebenen haben (Strategie, Struktur & Kultur). Zum Beispiel könnten vor allem die jüngsten Schüler*innen unter Müdigkeit, Kon-zentrationsschwäche und Erschöpfung leiden. Gleichzeitig müssen die Gestaltung des Unterrichts, die eingesetzten Sozialformen und Pausenzeiten an die neuen Blockzeiten angepasst werden.
Das Forschungsteam der PHBern begleitete im Auftrag der Bildungs- und Kulturdirektion des Kantons Bern (BKD) dieses schulstandort-spezifische Reformvorhaben über den Zeitraum von zwei Jahren. Mit einer Fragebogenerhebung bei Schüler*innen, Eltern und Lehrpersonen (3 Erhebungszeitpunkte) und deren quantitativen Auswertung, wurde Grundlagenwissen geschaffen, um beurteilen zu können, in-wiefern sich Aspekte des Erlebens des Schulalltags – zum Beispiel hinsichtlich Lernfreude und Wohl-befinden – verändern. Zudem wurden in strukturierten Gruppeninterviews mit Vertreter*innen des El-ternrats und der Lehrpersonen die Chancen und Herausforderungen jährlich (2 Erhebungszeitpunkte) vertieft diskutiert.
Die Ergebnisse der Evaluation zeigen, dass die Anpassung der Blockzeiten in der Schule ein strategi-scher Entscheid von Schulleitung und Elternrat war, um die schon laufenden Entwicklungen der Schule zu unterstützen. Dazu gehören die Einführung der Basisstufe mit Ankommenszeit für die Schüler*innen des Zyklus 1, Aufhebung der 5-Minuten-Pausen, die Einführung des Churer-Modells sowie die Eröff-nung von Ganztagesschulklassen am Standort. Die Lehrpersonen stellen in den ersten zwei Jahren nach der Anpassung der Blockzeiten positive Veränderungen des Unterrichts und des Lernens der Schüler*innen fest. Sie begrüssen, dass sich die strikte Aufteilung in 45-Minuten Lektionen durch die neue Strukturierung des Stundenplanes aufweicht und die Schüler*innen länger an einem Thema ar-beiten können. Für die Eltern wurde vor allem die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erleichtert. Je-doch beklagen einige, dass neu die Nachmittagsbetreuung zusätzlichen Kosten für die Familie verur-sacht. Die befragten Schüler*innen schliesslich sind mit den angepassten Blockzeiten grundsätzlich zufrieden: Sie gehen gerne in die Schule und vor allem die Älteren freuen sich über den späteren Unterrichtsstart. Zu bedenken ist, dass die Müdigkeit der Kinder im Zyklus 1 vor dem Mittag über die drei Erhebungszeitpunkte zunimmt. Die Daten weisen auch daraufhin, dass sich in der Zeit von 2020 bis 2022 die Kinder mit diesen Unterrichtszeiten von Messzeitpunkt zu Messzeitpunt zunehmend weni-ger gut am Mittag erholen können. Insgesamt zeigen die Ergebnisse der Evaluation des Schulversuchs «5-Lektionen am Vormittag» auf, dass die Veränderung aus Sicht aller Akteur*innen nach den beiden Einführungsjahren gut verankert ist und für viele Anfangsschwierigkeiten bereits Lösungen gefunden wurden. Diese Anpassung der Blockzeiten ist als ein umfassendes Schulentwicklungsvorhaben zu verstehen, das im Kontext der hier beschriebenen Schule durchaus als erfolgreich bezeichnet werden kann. Herausforderungen hinsicht-lich Kosten, Angebot und Erholungsmöglichkeiten der Kinder müssen weiter beobachtet und entspre-chende Massnahmen ergriffen werden
Variations on the Author
“Variations on the Author” discusses two of Eduardo Coutinho’s recent films (Um Dia na Vida, from 2010, and Últimas Conversas, posthumously released in 2015) and their contribution to the general question of documentary authorship. The director’s filmography is characterized by a consistent yet self-effacing form of authorial self-inscription: Coutinho often features as an interviewer that rather than express opinions propels discourses; an interviewer that is good at listening. This mode of self-inscription characterizes him as an author who is not expressive but who is nonetheless markedly present on the screen. In Um Dia na Vida, however, Coutinho is completely absent form the image, while Últimas Conversas, on the contrary, includes a confessional prologue that moves the director from the margins to the center of his films. This article examines the ways in which these works stand out in the filmography of a director who offers new insights into the notion of cinematic authorship
Extended Education During the COVID-19 Pandemic: The Situation in the Swiss Canton of Bern
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