1,721,001 research outputs found
Management of recurrent benign and malignant pleural effusions with implantable pleural catheter
Ein rezidivierender Pleuraerguss kann aufgrund oft damit verbundenen starken Dyspnoe und thorakale Schmerzen die Lebensqualität des Erkrankten deutlich limitieren. Liegt eine fortgeschrittene Tumorerkrankung vor, stellt gerade die symptomatische Therapie neben der systemischen onkologischen Therapie einen wichtigen Therapieansatz in der palliativen Situation dar. Ziel dieser symptomatischen Therapie ist eine effektive Pleurodese.
Getunnelte Pleurakatheter (PleurX®-Katheter, Ewimed, Hechingen, Deutschland) stellen eine vergleichsweise neue Therapiemöglichkeit für Patienten mit rezidivierenden malignen Pleuraergüssen dar. In der hier vorliegenden Arbeit wurden die Behandlungsdaten eines an der Klinik Schillerhöhe zwischen 2007 und 2010 mit einem PleurX®-Kathetersystem versorgten Patientenkollektives retrospektiv ausgewertet. Insgesamt wurden bei 281 Patienten 285 PleurX®-Katheter implantiert. Für die Ergebnisse wurden die Patienten anhand ihrer Grunderkrankung in zwei Gruppen eingeteilt: In die Patientengruppe mit benignem Pleuraerguss und in die Patientengruppe mit malignem Pleuraerguss. In der Patientengruppe mit benignem Pleuraerguss lagen bei 32 Patienten 4 verschiedene Grunderkrankungen vor. In der Patientengruppe mit malignem Pleuraerguss lagen bei 249 Patienten 16 unterschiedliche Tumorentitäten zugrunde. Ziel dieser Auswertung war die Überprüfung der Behandlungswirksamkeit, die Häufigkeit therapieabhängiger Komplikationen und die poststationäre Versorgungssituation der Patienten mit einem PleurX®-Katheter. Des Weiteren sollten die Behandlungsergebnisse der jeweiligen Gruppen miteinander verglichen werden.
Durch das regelmäßige Ablassen des Pleuraergusses konnte in der Patientengruppe mit benignem Pleuraerguss bei 26 (81%) Patienten und in der Patientengruppe mit malignem Pleuraerguss bei 152 (61%) Patienten eine Spontanpleurodese erreicht werden. Die durchschnittliche Liegedauer des PleurX®-Katheters betrug in beiden Gruppen 121±195 bzw. 81±94 Tage. In unserem Studienkollektiv lag die postoperative Komplikationsrate in der Patientengruppe mit benignem Pleuraerguss bei 25% (8 von 32) und in der Patientengruppe mit malignem Pleuraerguss bei 16% (41 von 249). Die Ergebnisse dieser weltweit größten Patientenkohorte zeigen, dass bei den Komplikationen sekundäre Infektionen dominierten. Wir konnten feststellen, dass sich 2/3 der Patienten mit dem System selbst versorgen konnten und somit von Pflegediensten unabhängig waren. Bei dem Vergleich der Behandlungsergebnisse der beiden Gruppen konnten bis auf die Spontanpleurodeserate keine signifikanten Unterschiede aufgezeigt werden.
Insgesamt stellt die Versorgung mit PleurX®-Kathetern eine sichere Therapieoption mit geringer Komplikationsrate zur Behandlung benigner und maligner Pleuraergüsse dar.Recurrent pleural effusion associated with dyspnea and chest pain can hardly reduce patients quality of life. In case of advanced tumour disease symptomatic treatment represents an important role in addition to systematic oncological treatment. Aim of therapy is an effective pleurodesis.
Tunneled pleural catheter (PleurX®-Katheter, Ewimed, Hechingen, Germany) offer new therapeutic options for patients with recurrent malignant pleural effusions. This study presents retrospective treatment data of patients who received implantation of pleural catheter between 2007 and 2010 at schillerhoehe hospital. 285 catheters were implantated in 281 patients. Based on the underlying disease, patients were separated in to groups: patients with benign pleural effusions and patients with malignant effusions. There were 32 patients with 4 different underlying diseases in the group "benign pleural effusions" and 249 patients with 16 different underlying diseases in the group "malignant pleural effusions". We evaluated treatment efficacy, complications and outpatient care. Finally, we compared the results of both groups.
By frequently drainage spontaneus pleurodesis could be reached in 26 patients (81%) in the group "benign pleural effusions" and in 152 patients (61%) in the group "malignant pleural effusions". The average length of catheter stay was 121±195 resp. 81±94 days. Complications could be detected in 25% (8 of 32) resp. 16% (41 of 249). Secundary infections represented the major complication. 2/3 of the patients could handle the catheter by themselves, therefore no outpatient care was required. Comparing the treatment results of both groups, there was only a significant difference in the rate of spontaneus pleurodesis.
Overall treatment of benign and malignant pleural effusions with pleural catheter represents a save method with low rate of complications
Operative management of spontaneous pneumothorax: long term results at the Schillerhöhe hospital
Um Spätrezidive und unerwünschte Sequelae postoperativ zu erfassen, wurden 670 Patienten mit der Diagnose Spontanpneumothorax und operativer Therapie von 1994 bis 2005 an der Klinik Schillerhöhe nachuntersucht. Dabei wurden die Patientenakten untersucht und ein eigens konzipierter Fragebogen sowie Telefonuntersuchungen ausgewertet. Es zeigte sich eine Rezidivrate von 5,2% und ein Nachuntersuchungszeitraum von über 60 Monaten. Als einziger Riskofaktor für ein Spätrezidiv fand sich das Rauchen. 46% der Patienten klagten über Thoraxschmerzen, knapp 31% über Dyspnoe. Fliegen war in unsere Arbeit nicht mit einem erhöhten Risiko, ein Spätrezidiv zu erleiden, assoziiert.For the evaluation of long term operative results we followed up all patients who were admitted to Schillerhöhe Hospital with diagnosis of spontaneous pneumothorax between 1994 and 2005. For that we evaluated hospital data and sent out specially designed questionnaires and called the patients. The recurrence rate was 5,2% of 670 patients, follow up was over 60 months. Smoking was the only risk factor attributed to recurrence. 46% of all patients complained of thoracic pain, 31% of dyspnoe. Flying was not a risk factor for late recurrence in our study
Pulmonales kapilläres Blutvolumen und Membrankomponente der pulmonalen Diffusionskapazität bei Patienten mit idiopathischen interstitiellen Lungenparenchymerkrankungen und granulomatösen Lungenerkrankungen
Diese Arbeit betrachtet die Veränderungen der Diffusionskapazität und die Einflüsse ihrer Teilkomponenten, der Membrankomponente Dm und dem pulmonalen kapillären Blutvolumen, bei Patienten interstitiellen Lungenparenchymerkrankungen und granulomatösen Lungenerkrankungen, repräsentiert durch die pulmonale Sarkoidose. Zur Ermittlung der Werte kam zusätzlich Stickstoffmonoxid (NO) in der Lungenfunktionstestung zur Anwendung. Es wurden die Daten von 102 Patienten in einer Querschnittsstudie untersucht. Es zeigte sich eine Einschränkung der Diffusionskapazität. Das pulmonale kapilläre Blutvolumen Vc war insgesamt deutlich reduziert. Eine Verminderung der jeweiligen Teilkomponenten korrelierte positiv mit einer Abnahme der Forcierten Exspiratorischen Vitalkapazität. Im Vergleich war das pulmonale kapilläre Blutvolumen Vc stärker eingeschränkt als der Membranfaktor Dm. In beiden Krankheitsbildern zeigen sich strukturelle Veränderungen des pulmonalen Kapillarbetts, die zu einer relevanten funktionellen Einschränkung der Lungenfunktion führten. Die anhand der Lungenfunktionstestung erhobenen Daten unterstützen nur teilweise bereits bestehende pathomorphologische Modelle. Die Untersuchungen zeigten eine Differenz zwischen der Diffusionskapazität für CO (DLCO) und NO (DLNO). Es konnte bestätigt werden, dass eine Verminderung der Diffusionskapazität in der Messung mit NO sensitiver zu ermitteln ist. Dies könnte relevant für die Schweregradeinteilung von Lungenparenchymerkrankungen sein
Sicherheit und Effektivität der CT-gestützten interstitiellen HDR-Brachytherapie primärer und sekundärer Lungenmalignome
In der Therapie metastasierter Tumorerkrankungen kommen lokalablative Verfahren wie die stereotaktische Bestrahlung und Radiofrequenzablation zum Einsatz. Ziel dieser Dissertation ist die Evaluation der Sicherheit und Effektivität der CT-gesteuerten, interstitiellen High Dose Rate-Brachytherapie (HDRBT) mit 192 Iridium an primären und sekundären Lungenmalignomen als ein alternatives strahlentherapeutisches, lokalablatives Verfahren. Es erfolgte eine retrospektive Analyse der Therapie- und Nachsorgedaten von 174 Patienten, die im Zeitraum von 03/2006 bis 01/2015 am Universitätsklinikum Magdeburg behandelt wurden. Dabei wurden in 275 Sitzungen Therapien an 359 Tumoren vorgenommen. Nachsorgeuntersuchungen im Abstand von 3, 6, 9 und 12 Monaten nach Therapie wurden ausgewertet und Nebenwirkungen anhand CTCAE-Kriterien erfasst. Daten zum Gesamtüberleben und der lokalen Tumorkontrolle wurden mithilfe statistischer Verfahren wie der Kaplan-Meier-Methode analysiert. Die lokale Kontrollrate nach 12 bzw. 24 Monaten betrug 76,7 % bzw. 60,9 %. Das 1-Jahres-Gesamtüberleben betrug 78 %, das mediane Überleben 22,8 Monate. Es zeigten sich Unterschiede in den lokalen Kontrollraten der Histologie-Subgruppen, wobei Plattenepithelkarzinome am häufigsten rezidivierten und Nierenzellkarzinome keine Rezidive aufwiesen. Als Nebenwirkungen traten in 21,8 % unkomplizierte Pneumothoraces 1°/2° auf, 11,6 % erhielten eine Thoraxsaugdrainage. Blutungen traten in 2,2 %, Hämoptysen in 1,1 % auf. Eine Strahlenpneumonitis trat in 1,8 % auf
Effekte der Ischämischen Fernpräkonditionierung auf die Lungenfunktion bei gesunden Probanden
Die ischämische Fernpräkonditionierung (RIP) stellt ein potentiales und preisgünstiges Konzept zur Organprotektion dar. Durch Anwendung wiederholter simultaner Ischämien an einer Extremität kann das Zielorgan geschützt werden. Die bisherige Studienlage zu diesem Thema erfasst hauptsächlich das kardiovaskuläre System. Die Lunge lag wenig im Fokus dieser Untersuchungen. Hierbei wurde die Allgemeinanästhesie als ein möglicher Störfaktor betrachtet. Das Ziel dieser Studie war die Untersuchung der Auswirkung der RIP auf die Lungenfunktion bei gesunden spontan-atmenden Probanden. In einer kontrollierten Untersuchung wurden 28 Probanden untersucht, aufgeteilt in eine RIP- und eine Kontrollgruppe. Die RIP-Gruppe erhielt 4 x 5 min RIP-Zyklen an einer unteren Extremität. Es ergaben sich jeweils 20-minütige Ischämie- und Reperfusionszeiten. Die Messung der Lungenfunktionsparameter erfolgte via Spirometrie und Ganzkörper-Bodyplethysmographie. Die Blutgase wurden über eine kapilläre BGA erfasst. All dies fand zu drei Zeitpunkten statt – T1 = Kontrollzustand, T2 = Zeit 60 min nach RIP und T3 = Zeit 24 h nach RIP. Die Kontrollgruppe erhielt keine RIP-Prozedur. Die Schlussfolgerung war, dass RIP einen frühen Effekt auf die Oxygenierung hat, als Folge der kurzfristigen Verstärkung der VA/Q-Inhomogenität. Es wurden keine frühen und späten Effekte der RIP auf die Lungenfunktion nachgewiesen
Going Beyond Counting First Authors in Author Co-citation Analysis
The present study examines one of the fundamental aspects of author co-citation analysis (ACA) - the way co-citation
counts are defined. Co-citation counting provides the data on which all subsequent statistical analyses and mappings
are based, and we compare ACA results based on two different types of co-citation counting - the traditional type that
only counts the first one among a cited work's authors on the one hand and a non-traditional type that takes into
account the first 5 authors of a cited work on the other hand. Results indicate that the picture produced through this non-traditional author co-citation counting contains more coherent author groups and is therefore considerably clearer. However, this picture represents fewer specialties in the research field being studied than that produced through the traditional first-author co-citation counting when the same number of top-ranked authors is selected and analyzed. Reasons for these effects are discussed
Variations on the Author
“Variations on the Author” discusses two of Eduardo Coutinho’s recent films (Um Dia na Vida, from 2010, and Últimas Conversas, posthumously released in 2015) and their contribution to the general question of documentary authorship. The director’s filmography is characterized by a consistent yet self-effacing form of authorial self-inscription: Coutinho often features as an interviewer that rather than express opinions propels discourses; an interviewer that is good at listening. This mode of self-inscription characterizes him as an author who is not expressive but who is nonetheless markedly present on the screen. In Um Dia na Vida, however, Coutinho is completely absent form the image, while Últimas Conversas, on the contrary, includes a confessional prologue that moves the director from the margins to the center of his films. This article examines the ways in which these works stand out in the filmography of a director who offers new insights into the notion of cinematic authorship
Appropriate Similarity Measures for Author Cocitation Analysis
We provide a number of new insights into the methodological discussion about author cocitation analysis. We first argue that the use of the Pearson correlation for measuring the similarity between authors’ cocitation profiles is not very satisfactory. We then discuss what kind of similarity measures may be used as an alternative to the Pearson correlation. We consider three similarity measures in particular. One is the well-known cosine. The other two similarity measures have not been used before in the bibliometric literature. Finally, we show by means of an example that our findings have a high practical relevance.information science;Pearson correlation;cosine;similarity measure;author cocitation analysis
Dispelling the Myths Behind First-author Citation Counts
We conducted a full-scale evaluative citation analysis study of scholars in the XML research field to explore just how different from each other author rankings resulting from different citation counting methods actually are, and to demonstrate the capability of emerging data and tools on the Web in supporting more realistic citation counting methods. Our results contest some common arguments for the continued
use of first-author citation counts in the evaluation of scholars, such as high correlations between author rankings by first-author citation counts and other citation
counting methods, and high costs of using more realistic citation counting methods that are not well-supported by the ISI databases. It is argued that increasingly available digital full text research papers make it possible for citation analysis studies to go beyond what the ISI databases have directly supported and to employ more
sophisticated methods
- …
