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Gesamtschutz und Höchstdauer bei Arbeitskräfteüberlassungen : unionsrechtliche Vorgaben für das AÜG
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den Vorgaben des Unionsrechts für das österreichische Recht im Bereich der Arbeitskräfteüberlassung. Zwei Themen werden dabei anhand der jüngeren EuGH Literatur näher betrachtet. Zum einen wird die Dauer von Arbeitskräfteüberlassungen und die möglicherweise bestehende Pflicht der Mitgliedsstaaten, diese zu begrenzen, untersucht. Zum anderen wird der Gesamtschutz der Leiharbeitnehmer und die Beurteilung der österreichischen Rechtslage in Verbindung mit den tatsächlichen Bedingungen für überlassene Arbeitskräfte beurteilt. Das österreichische Recht kennt fast keine Vorgaben zur Dauer einer Überlassung, dementsprechend spärlich gesät ist auch die innerstaatliche Judikatur zum Thema. Das hängt auch mit dem in Österreich geltenden Kollektivvertrag zusammen, der die finanzielle Situation von überlassenen Arbeitskräften stark verbessert und somit dafür sorgt, dass nur wenige Bereiche übrigbleiben, in denen eine klare Diskriminierung der überlassenen Arbeitskräfte erkennbar ist. Es fehlt innerstaatlich somit unter Umständen an geeigneten Ansatzpunkten für Klagen gegen eine zu lange Überlassung. Dennoch sind die unionsrechtlichen Vorgaben hier klar. Die Mitgliedsstaaten haben dafür Sorge zu tragen, dass die Überlassung keine Dauersituation wird. Es müssen Maßnahmen ergriffen werden, um das sicherzustellen, die Ausgestaltung dieser Maßnahmen liegt hingegen wieder im Ermessen der Mitgliedsstaaten. Die Vorgaben des Unionsrechts bezüglich des Gesamtschutzes von überlassenen Arbeitskräften sind schwieriger auf die österreichische Rechtslage übertragbar. Ausgangspunkt ist hier bislang immer eine sehr deutliche Benachteiligung von überlassenen Arbeitskräften gewesen, am besten erkennbar ist dies in den deutschen Tarifverträgen zur Arbeitskräfteüberlassung. Mangels ähnlich klarer Diskriminierungen und darauffolgenden Urteilen kann in Österreich der Gesamtschutz von überlassenen Arbeitskräften noch nicht abschließend beurteilt werden. Ein Überblick über die, wie unionsrechtlich gefordert, wesentlichen Beschäftigungsbedingungen legt aber nahe, dass der Gesamtschutz in Österreich kein Problem darstellt. Die Bereiche, in denen Arbeitskräfteüberlassung noch Merkmale einer prekären Beschäftigung aufweist, sind über den unionsrechtlich definierten Gesamtschutz nur schwer zu regeln und bedürfen einer Klarstellung oder Verbesserung im innerstaatlichen Recht.eingereicht von: Matthias TyppltLiteratur- und Judikaturverzeichnis: Seite 79-82Diplomarbeit Paris-Lodron-Universität Salzburg 2025Abstract in deutscher und englischer Sprach
Going Beyond Counting First Authors in Author Co-citation Analysis
The present study examines one of the fundamental aspects of author co-citation analysis (ACA) - the way co-citation
counts are defined. Co-citation counting provides the data on which all subsequent statistical analyses and mappings
are based, and we compare ACA results based on two different types of co-citation counting - the traditional type that
only counts the first one among a cited work's authors on the one hand and a non-traditional type that takes into
account the first 5 authors of a cited work on the other hand. Results indicate that the picture produced through this non-traditional author co-citation counting contains more coherent author groups and is therefore considerably clearer. However, this picture represents fewer specialties in the research field being studied than that produced through the traditional first-author co-citation counting when the same number of top-ranked authors is selected and analyzed. Reasons for these effects are discussed
Gesamtschutz und Höchstdauer bei Arbeitskräfteüberlassungen : unionsrechtliche Vorgaben für das AÜG
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den Vorgaben des Unionsrechts für das österreichische Recht im Bereich der Arbeitskräfteüberlassung. Zwei Themen werden dabei anhand der jüngeren EuGH Literatur näher betrachtet. Zum einen wird die Dauer von Arbeitskräfteüberlassungen und die möglicherweise bestehende Pflicht der Mitgliedsstaaten, diese zu begrenzen, untersucht. Zum anderen wird der Gesamtschutz der Leiharbeitnehmer und die Beurteilung der österreichischen Rechtslage in Verbindung mit den tatsächlichen Bedingungen für überlassene Arbeitskräfte beurteilt. Das österreichische Recht kennt fast keine Vorgaben zur Dauer einer Überlassung, dementsprechend spärlich gesät ist auch die innerstaatliche Judikatur zum Thema. Das hängt auch mit dem in Österreich geltenden Kollektivvertrag zusammen, der die finanzielle Situation von überlassenen Arbeitskräften stark verbessert und somit dafür sorgt, dass nur wenige Bereiche übrigbleiben, in denen eine klare Diskriminierung der überlassenen Arbeitskräfte erkennbar ist. Es fehlt innerstaatlich somit unter Umständen an geeigneten Ansatzpunkten für Klagen gegen eine zu lange Überlassung. Dennoch sind die unionsrechtlichen Vorgaben hier klar. Die Mitgliedsstaaten haben dafür Sorge zu tragen, dass die Überlassung keine Dauersituation wird. Es müssen Maßnahmen ergriffen werden, um das sicherzustellen, die Ausgestaltung dieser Maßnahmen liegt hingegen wieder im Ermessen der Mitgliedsstaaten. Die Vorgaben des Unionsrechts bezüglich des Gesamtschutzes von überlassenen Arbeitskräften sind schwieriger auf die österreichische Rechtslage übertragbar. Ausgangspunkt ist hier bislang immer eine sehr deutliche Benachteiligung von überlassenen Arbeitskräften gewesen, am besten erkennbar ist dies in den deutschen Tarifverträgen zur Arbeitskräfteüberlassung. Mangels ähnlich klarer Diskriminierungen und darauffolgenden Urteilen kann in Österreich der Gesamtschutz von überlassenen Arbeitskräften noch nicht abschließend beurteilt werden. Ein Überblick über die, wie unionsrechtlich gefordert, wesentlichen Beschäftigungsbedingungen legt aber nahe, dass der Gesamtschutz in Österreich kein Problem darstellt. Die Bereiche, in denen Arbeitskräfteüberlassung noch Merkmale einer prekären Beschäftigung aufweist, sind über den unionsrechtlich definierten Gesamtschutz nur schwer zu regeln und bedürfen einer Klarstellung oder Verbesserung im innerstaatlichen Recht.eingereicht von: Matthias TyppltLiteratur- und Judikaturverzeichnis: Seite 79-82Diplomarbeit Paris-Lodron-Universität Salzburg 2025Abstract in deutscher und englischer Sprach
Variations on the Author
“Variations on the Author” discusses two of Eduardo Coutinho’s recent films (Um Dia na Vida, from 2010, and Últimas Conversas, posthumously released in 2015) and their contribution to the general question of documentary authorship. The director’s filmography is characterized by a consistent yet self-effacing form of authorial self-inscription: Coutinho often features as an interviewer that rather than express opinions propels discourses; an interviewer that is good at listening. This mode of self-inscription characterizes him as an author who is not expressive but who is nonetheless markedly present on the screen. In Um Dia na Vida, however, Coutinho is completely absent form the image, while Últimas Conversas, on the contrary, includes a confessional prologue that moves the director from the margins to the center of his films. This article examines the ways in which these works stand out in the filmography of a director who offers new insights into the notion of cinematic authorship
Appropriate Similarity Measures for Author Cocitation Analysis
We provide a number of new insights into the methodological discussion about author cocitation analysis. We first argue that the use of the Pearson correlation for measuring the similarity between authors’ cocitation profiles is not very satisfactory. We then discuss what kind of similarity measures may be used as an alternative to the Pearson correlation. We consider three similarity measures in particular. One is the well-known cosine. The other two similarity measures have not been used before in the bibliometric literature. Finally, we show by means of an example that our findings have a high practical relevance.information science;Pearson correlation;cosine;similarity measure;author cocitation analysis
Dispelling the Myths Behind First-author Citation Counts
We conducted a full-scale evaluative citation analysis study of scholars in the XML research field to explore just how different from each other author rankings resulting from different citation counting methods actually are, and to demonstrate the capability of emerging data and tools on the Web in supporting more realistic citation counting methods. Our results contest some common arguments for the continued
use of first-author citation counts in the evaluation of scholars, such as high correlations between author rankings by first-author citation counts and other citation
counting methods, and high costs of using more realistic citation counting methods that are not well-supported by the ISI databases. It is argued that increasingly available digital full text research papers make it possible for citation analysis studies to go beyond what the ISI databases have directly supported and to employ more
sophisticated methods
koamabayili/VECTRON-author-checklist: VECTRON author checklist
We have done our best to complete the author checklist relating to the use of animals in the hut study. Note that the objective for the hut study was to evaluate the IRS treatment applications for residual efficacy against Anopheles mosquitoes, including the local An. coluzzii mosquito population. Cows were only used to attract mosquitoes into the huts and no tests were carried out directly on the cows. The author checklist is intended for use with studies where experiments are carried out on animals, which is why we have had such difficulty in completing this for the hut study, as many of the questions do not relate to how the cows were used
Author-wise bibliometric analysis based on entropy.
Author-wise bibliometric analysis based on entropy.</p
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