1,720,956 research outputs found

    Entwerfen und Verwerfen

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    Matthias Untermann hat sich im Laufe seiner vielseitigen Tätigkeit als Kunsthistoriker, Mittelalterarchäologe und Bauforscher insbesondere um die Erforschung mittelalterlicher Architektur und deren Semantik verdient gemacht. Dabei sind nicht nur die Objekte seiner Forschung häufig von Planwechseln gekennzeichnet, sondern auch seine eigene Karriere: Im Jahr 2000 wechselte Matthias Untermann nach 15 Jahren in der Denkmalpflege an die Universität Heidelberg. Zu seinem 65. Geburtstag ehren ihn Freund:innen, Kolleg:innen und Weggefährt:innen mit der vorliegenden Sammlung von 55 Aufsätzen, die von diesem Planwechsel zeugen und dabei ganz im Zeichen der interdisziplinären Zusammenarbeit stehen

    Des Herzogs »newe veste«: Zur Bautätigkeit unter Ludwig dem Gebarteten in Ingolstadt in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts

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    Together with the Meissen Albrechtsburg Castle, the New Castle (Neues Schloss) in Ingolstadt can be regarded as an important example of courtly architecture of the early modern period in central Europe. According to the current state of research the building is meant to have been initiated by Louis VII, Duke of Bavaria-Ingolstadt in 1417/18. However, its architectural style indicates a construction in the late 15th century. Therefore, acting on a suggestion by the historian Peter Jäckel, the author of the paper believes that the »new castle« of Louis VII mentioned in the archival documents is not to be identified with the New Castle. The location of the former should be reconsidered. Finally, the author proposes the year of 1479 for the beginning of the construction of the New Castle which is confirmed by the 15th century accounts

    Die Räume der Witwe

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    Dowagers played an active role in politics and culture at the courts of the Holy Roman Empire. They were mothers, advisers and patrons of the arts. The rulers had to provide them with an appropriate dowry and a residence. For the first time, the book describes the architecture and the ceremonial use of dower residences from the 15th to the 17th century from an art historical point of view. Focusing on functional changes and conversion of the castles, the author shows how the dowagers expressed their new independence in an architectural and spatial way

    Die Räume der Witwe: Architektur und Funktion fürstlicher Witwensitze in der Frühen Neuzeit, 1450–1650

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    Fürstliche Witwen traten an den Höfen des Heiligen Römischen Reichs als Mütter, Beraterinnen und Mäzeninnen in Erscheinung. Ihnen stand eine angemessene finanzielle Versorgung zu. Als repräsentatives Zentrum wurde der fürstlichen Witwe und ihrem Hof ein Schloss als Witwensitz zugewiesen. Das Buch wirft erstmals einen kunsthistorischen Blick auf den Ausbau und die zeremonielle Nutzung fürstlicher Witwensitze vom 15. bis zum 17. Jahrhundert. Im Fokus stehen dabei Funktionswandel und Umnutzung der Schlösser. Die Analyse ausgewählter Beispiele zeigt, wie die Witwen ihrer neuen Rolle als unabhängige Verwalterinnen ihrer Ämter auch baulich und räumlich Ausdruck verliehen.Dowagers played an active role in politics and culture at the courts of the Holy Roman Empire. They were mothers, advisers and patrons of the arts. The rulers had to provide them with an appropriate dowry and a residence. For the first time, the book describes the architecture and the ceremonial use of dower residences from the 15th to the 17th century from an art historical point of view. Focusing on functional changes and conversion of the castles, the author shows how the dowagers expressed their new independence in an architectural and spatial way

    Die Räume der Witwe: Architektur und Funktion fürstlicher Witwensitze in der Frühen Neuzeit, 1450–1650

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    Fürstliche Witwen traten an den Höfen des Heiligen Römischen Reichs als Mütter, Beraterinnen und Mäzeninnen in Erscheinung. Ihnen stand eine angemessene finanzielle Versorgung zu. Als repräsentatives Zentrum wurde der fürstlichen Witwe und ihrem Hof ein Schloss als Witwensitz zugewiesen. Das Buch wirft erstmals einen kunsthistorischen Blick auf den Ausbau und die zeremonielle Nutzung fürstlicher Witwensitze vom 15. bis zum 17. Jahrhundert. Im Fokus stehen dabei Funktionswandel und Umnutzung der Schlösser. Die Analyse ausgewählter Beispiele zeigt, wie die Witwen ihrer neuen Rolle als unabhängige Verwalterinnen ihrer Ämter auch baulich und räumlich Ausdruck verliehen.Dowagers played an active role in politics and culture at the courts of the Holy Roman Empire. They were mothers, advisers and patrons of the arts. The rulers had to provide them with an appropriate dowry and a residence. For the first time, the book describes the architecture and the ceremonial use of dower residences from the 15th to the 17th century from an art historical point of view. Focusing on functional changes and conversion of the castles, the author shows how the dowagers expressed their new independence in an architectural and spatial way

    Die Räume der Witwe: Architektur und Funktion fürstlicher Witwensitze in der Frühen Neuzeit, 1450–1650

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    Fürstliche Witwen traten an den Höfen des Heiligen Römischen Reichs als Mütter, Beraterinnen und Mäzeninnen in Erscheinung. Ihnen stand eine angemessene finanzielle Versorgung zu. Als repräsentatives Zentrum wurde der fürstlichen Witwe und ihrem Hof ein Schloss als Witwensitz zugewiesen. Das Buch wirft erstmals einen kunsthistorischen Blick auf den Ausbau und die zeremonielle Nutzung fürstlicher Witwensitze vom 15. bis zum 17. Jahrhundert. Im Fokus stehen dabei Funktionswandel und Umnutzung der Schlösser. Die Analyse ausgewählter Beispiele zeigt, wie die Witwen ihrer neuen Rolle als unabhängige Verwalterinnen ihrer Ämter auch baulich und räumlich Ausdruck verliehen.Dowagers played an active role in politics and culture at the courts of the Holy Roman Empire. They were mothers, advisers and patrons of the arts. The rulers had to provide them with an appropriate dowry and a residence. For the first time, the book describes the architecture and the ceremonial use of dower residences from the 15th to the 17th century from an art historical point of view. Focusing on functional changes and conversion of the castles, the author shows how the dowagers expressed their new independence in an architectural and spatial way

    „warlich ain wonung, darin ain ieder König vnd Kayser wirdigklich hausen möchte“. Baugeschichte und funktionale Struktur des Neuen Schlosses in Ingolstadt am Beginn der Neuzeit

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    Das Neue Schloss in Ingolstadt (1478/79 – um 1490) ist nach der Albrechtsburg in Meißen (ab 1470) der älteste erhaltene Schlossbau in Deutschland, bei dem ein neues architektonisches und räumliches Gesamtkonzept umgesetzt wurde. Die ältere Forschung hatte die Planung und den Baubeginn noch Herzog Ludwig dem Bärtigen von Bayern-Ingolstadt (1368–1447) zugeschrieben. Der Aufsatz zeigt hingegen anhand neuer Baubefunde, struktureller und stilistischer Vergleiche sowie einer Neubewertung der überlieferten Baurechnungen, dass das Neue Schloss während der letzten Jahre der Regentschaft Ludwigs des Reichen von Bayern-Landshut (1417–1479) geplant und unter seinem Sohn Georg von Bayern-Landshut (1455–1503) ausgeführt wurde. Eine Rekonstruktion der räumlichen Struktur und Überlegungen zur Nutzung ergänzen die Baugeschichte und ordnen das Neue Schloss in die bisherige Forschung zum frühneuzeitlichen Schlossbau ein
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