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    New insights into CD3 antibody-driven T cell functions

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    Die Interaktion des T Zell Rezeptors (TZR) mit MHC präsentierten Antigenen führt in Anwesenheit eines Ko-Stimulus (z.B. CD28 Ligand) zu einer Proliferation von T Zellen. In vitro wird dies durch eine Kombination aus immobilisierten, monoklonalen anti-CD3 Antikörpern (mAk) und löslichen anti-CD28 mAk simuliert. In der vorliegenden Arbeit wurden T Zell Antworten auf CD3 mAk zweier unterschiedlicher Hybridome, den Klonen CD3/OKT3 (Maus IgG2a) und CD3/UCHT-1 (Maus IgG1) untersucht. Da T Lymphozyten in vivo nicht isoliert von anderen Zellen vorkommen, wurden die Versuche mit mononukleären Zellen des peripheren Blutes (PBMC) durchgeführt. Beide CD3 mAk waren in der Lage ohne Immobilisation und Ko-Stimulus eine vergleichbar effiziente T Zell Aktivierung auszulösen. Dabei proliferierten vor allem CD8+ T Zellen. Eine Stimulation mit CD3/UCHT-1 mAk führte im Gegensatz zum CD3/OKT3 mAk allerdings nicht zur Freisetzung von IL-2. Überraschenderweise wurde auch keine Signalkette über die klassische TZR Signalkaskade induziert. Folglich simulieren CD3 mAk keinen physiologischen T Zell Stimulus. Funktionelle Analysen zeigten, dass die PBMC aller gesunden Probanden (n = 101) mit Proliferation auf eine CD3/OKT3 mAk Behandlung reagierten, bei einer Stimulation mit CD3/UCHT-1 mAk hingegen proliferierten nur die Zellen von 60% der Probanden (CD3/UCHT-1 Responder und Non-Respondern). Dem zugrunde liegt ein Clustering der TZR, ausgelöst durch die Bindung des Fc Teils (Maus IgG1) der CD3/UCHT 1 mAk von FcγII-Rezeptoren (CD32a) auf Monozyten (CD3/OKT3 interagiert mit CD64). Non Responder verlieren aufgrund eines Basenaustausches im CD32a Gen die Bindungsfähigkeit für murines IgG1. Somit konnte gezeigt werden, dass der CD3/UCHT-1 Responder/Non-Responder Status durch einen Polymorphismus im CD32a Gen determiniert wird. Weiterhin wird deutlich, wie wichtig die Wahl des geeigneten Antikörper-Isotyps für in vivo und in vitro Anwendungen ist. Erstaunlicherweise fanden sich in Melanom- und Leukämiepatientinnen deutlich mehr Responder als bei den gesunden Probandinnen. Hierdurch konnte erstmals eine Assoziation zwischen dem CD32a Polymorphismus und der Anfälligkeit für Krebserkrankungen hergestellt werden. Ob dies jedoch eine Koinzidenz ist oder ein kausaler Zusammenhang besteht erfordert weitere Untersuchungen. Dabei gewonnene Erkenntnisse können eine Relevanz des „UCHT-1-Responder“-Status für die klinische Anwendung etablieren, beispielsweise als prädiktiver Marker oder für die Therapieempfehlung im Rahmen einer personalisierten medizinischen Behandlung.According to literature, the interaction of the T cell receptor (TCR) with antigen presenting cells causes T cell activation solely in the presence of co-stimulating factors like CD28-ligands. Since CD3 receptors are required for TCR signaling, immobilized anti-CD3 monoclonal antibodies (mAb) are commonly used in combination with anti-CD28 to mimic T cell stimulation in vitro. In the present study, the mechanism of T cell activation triggered by anti-CD3 mAb was investigated comprehensively utilizing two different anti-CD3 mAbs, namely CD3/OKT3 (mouse IgG2a) and CD3/UCHT-1 (mouse IgG1). Since in vivo T cells do not act independently of other cells, peripheral blood mononuclear cells (PBMC) were used in these studies. Antibodies of both CD3 hybridomas were found to induce T cell proliferation even in the absence of additional co-stimuli and when applied solubly. Application of soluble CD3 mAb led to enhanced proliferation of CD8+ T cells. The antibodies of both CD3 clones provided analogous T cell responses although there was no detectable IL-2 release from PBMC treated with CD3/UCHT-1. Remarkably antibodies of both clones did not induce proliferation via the TCR signaling cascade. Functional analyses demonstrated that PBMC from all healthy donors (n=101) responded with proliferation to CD3/OKT3 treatment. In contrast, proliferation was detectable only in PBMC from 60% of the healthy donors treated with CD3/UCHT-1. Further studies showed that CD3/UCHT-1 responsiveness was caused by the presence of monocytes which crosslinked TCRs via binding of CD3 mAb Fc part by Fcγ receptors (FcγRII/CD32a=mouse IgG1 Fc, FcγRI/CD64=mouse IgG2). Therefore, we could show that the state of responsiveness is genetically determined by a polymorphism in the Fcγ receptor CD32a, which renders Non-Responder insensitive to murine IgG1. Surprisingly, the rate of individuals whose cells responded to CD3/UCHT-1 treatment was higher in melanoma and leukemia patients than in healthy donors. Our results illustrate that anti-CD3 mAbs do not mimic physiological TCR stimulation and emphasize that antibody isoforms for in vitro as well as in vivo applications need to be chosen carefully with respect to their capability of binding Fcγ receptors. Furthermore, CD3/UCHT-1 responsiveness is genetically determined by a CD32a polymorphism and our results indicate that the CD32a genotype might be associated with an increased susceptibility to melanoma. Thus, the pathogenic role of this polymorphism in melanoma development warrants further studies

    Going Beyond Counting First Authors in Author Co-citation Analysis

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    The present study examines one of the fundamental aspects of author co-citation analysis (ACA) - the way co-citation counts are defined. Co-citation counting provides the data on which all subsequent statistical analyses and mappings are based, and we compare ACA results based on two different types of co-citation counting - the traditional type that only counts the first one among a cited work's authors on the one hand and a non-traditional type that takes into account the first 5 authors of a cited work on the other hand. Results indicate that the picture produced through this non-traditional author co-citation counting contains more coherent author groups and is therefore considerably clearer. However, this picture represents fewer specialties in the research field being studied than that produced through the traditional first-author co-citation counting when the same number of top-ranked authors is selected and analyzed. Reasons for these effects are discussed

    Anti-apoptotic gene transfer to corneal endothelial cells

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    Zusammenfassend unterstützen die vorgelegten Daten die Hypothese, dass antiapoptotischer Gentransfer in korneale Endothelzellen deren Überlebensrate durch Hemmung des Zelluntergangs während der Kultivierung von Spenderhornhäuten steigert. Diese Gentherapie war sowohl gegen Zelluntergang des intrinsisch- als auch extrinsisch-vermittelten apoptotischen Signalwegs wirksam. Die Ergebnisse demonstrierten die Effektivität, mit welcher diese protektiven Proteine gegenüber starken Apoptose auslösenden Substanzen wirksam waren. Dies legt den Schluss nahe, das die Translation dieses Ansatzes in die Klinik zu Strategien führen kann, welche das Überleben kornealer Endothelzellen sowohl während der Hornhautkultivierung als auch nach der Transplantation erhöhen könnte. Das Endothelzellüberleben ist von ausserordentlicher Bedeutung für die Verwendbarkeit einer Spenderhornhaut für eine Transplantation als auch für das anschließende Transplantatüberleben. Gegenwärtig werden zirka 30% der Hornhäute bereits aufgrund von Endothelzelluntergang während der Kultivierung verworfen. Die Translation diese anti-apoptotischen Ansatzes in die Kultivierung von Spenderhornhäuten in Hornhautbanken könnte daher die Anzahl der für die Transplantation verfügbaren Spendergewebe steigern und so die Patientenversorgung verbessern. Da Transplantate mit höherer Endothelzelldichte weniger wahrscheinlich versagen, folgte hieraus eine höhere Wahrscheinlichkeit für verlängertes Transplantatüberleben und daher eine verringerte Wahrscheinlichkeit einer Re-Transplantation. Interessanterweise ist dieser Ansatz auch auf die jüngsten Entwicklungen im Bereich der Transplantation des endothelialen Monolayers anwendbar (z.B. DSEK, DMEK), welche gegenwärtig weltweite Verbreitung bei Hornhautchirurgen erfahren (Lombardo et al., 2009). Dieser Ansatz könnte auch bei anderen Arten der Zelltransplantation angewendet werden, wie z.B. bei Stammzellen hergestellt nach dem Verfahren des Bioengineering (Hayashi et al., 2009) oder bei der Transplantation von Herzmuskelzellen zur Verbesserung eines angegriffenen Herzmuskels (Shimizu et al., 2009). Diese Arbeit führte zu neuen Erkenntnissen zu der Bedeutung der anti-apoptotischen Proteine Bcl-xL und p35 hinsichtlich der Verlängerung des Überlebens kornealer Endothelzellen während der Hornhautkultivierung. Nach bestem Wissen zeigte die Arbeit erstmals, dass das Überleben kornealer Endothelzellen während der Hornhautkultivierung mit Hilfe von Gentherapie verlängert werden kann. Zudem könnte die Anwendung anti-apoptotischer Gentherapie in Hornhautbank vor einer Hornhauttransplantation die Verfügbarkeit von Spenderhornhäuten für Transplantationen steigern. Angesichts des derzeit bestehenden Transplantatmangels könnten dadurch Millionen aufgrund von Hornhauterkrankungen Erblindeter ihre Sehkraft zurückerhalten

    Die funktionelle Bedeutung der Interaktion von löslichem CEACAM8 und CEACAM1 auf naiven B-Zellen und aktivierten Lymphozyten

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    Ein gut funktionierendes Immunsystem basiert auf der Verarbeitung positiver und negativer Signale. Durch Zytokine und Zell-Zell-Interaktion über spezifische Oberflächenrezeptoren wird dieses System auf komplexe Art und Weise reguliert. Die carcinoembryonic-antigen-related cell-adhesion molecules (CEACAMs) repräsentieren eine Gruppe von multifunktionellen Adhäsionsrezeptoren, die erst in den vergangenen Jahren als Modulatoren der Immunzellfunktion an Aufmerksamkeit gewonnen haben. Jedoch wird die Rolle von CEACAM1, dem Gründermolekül dieser Proteinfamilie, als Regulator der T- und B-Zell-Funktion kontrovers diskutiert. In der vorliegenden Arbeit konnten wir die bereits beschriebene aktivierungsinduzierte Hochregulation von CEACAM1 auf der Oberfläche humaner mononukleärer Zellen des peripheren Blutes (PBMCs) durch Interleukin 2, Interleukin 7 und anti-CD3/anti-CD28 bestätigen. Ergänzend zeigten wir, dass aktivierte Zellen neben der langen (L) zytoplasmatischen Isoformvariante auch kurze (S) zytoplasmatische Isoformen von CEACAM1-4 bzw. CEACAM1-3 exprimierten. Des Weiteren konnten wir nachweisen, dass aktivierte PBMCs neben CEACAM1 auch eine signifikante CEACAM6-Expression aufweisen. Da für Epithelzellen eine Modulation der CEACAM1-vermittelten Signale durch das L/S-Isoformenverhältnis sowie die Koexpression von CEACAM6 beschrieben wurde, weisen diese Befunde darauf hin, dass die Regulation der CEACAM1-vermittelten Effekte auf Lymphozyten komplexer ist, als bisher angenommen. Durch die erstmalige Verwendung eines physiologischen CEACAM1-Liganden, in Form von löslichem CEACAM8, konnten wir CEACAM1 als einen potenten kostimulatorischen Rezeptor der B-Zell-Rezeptor-vermittelten Zellproliferation in naiven B-Zellen identifizieren. Gleiches konnte auch für naive T-Zellen gezeigt werden. Interessanterweise fanden wir, dass lösliches CEACAM8 auf zuvor durch Zytokine aktivierte Lymphozyten keinen kostimulatorischen Effekt mehr hat. Dies weist auf einen funktionellen Unterschied der CEACAM1-vermittelten Signale zwischen naiven und aktivierten Lymphozyten in vivo hin. Eine mögliche Erklärung hierfür sind die oben beschriebenen Veränderungen im CEACAM-Expressionsmuster durch Zellaktivierung. In dieser Arbeit charakterisierten wir das von Granulozyten ausgeschüttete lösliche CEACAM8 somit erstmalig als neuen potenten Effektor der Immunantwort. Der in dieser Arbeit gezeigte kostimulatorische Effekt von löslichem CEACAM8 auf die Proliferation naiver Lymphozyten weist auf seine potentielle Rolle als Modulator von Entzündungen, Autoimmunerkrankungen oder Wundheilungsprozessen hin. Hierdurch ergeben sich möglicherweise neue Ansätze für pathophysiologische Zusammenhänge und pharmakologische Interventionsmöglichkeiten immunologisch bedingter Erkrankungen

    Variations on the Author

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    “Variations on the Author” discusses two of Eduardo Coutinho’s recent films (Um Dia na Vida, from 2010, and Últimas Conversas, posthumously released in 2015) and their contribution to the general question of documentary authorship. The director’s filmography is characterized by a consistent yet self-effacing form of authorial self-inscription: Coutinho often features as an interviewer that rather than express opinions propels discourses; an interviewer that is good at listening. This mode of self-inscription characterizes him as an author who is not expressive but who is nonetheless markedly present on the screen. In Um Dia na Vida, however, Coutinho is completely absent form the image, while Últimas Conversas, on the contrary, includes a confessional prologue that moves the director from the margins to the center of his films. This article examines the ways in which these works stand out in the filmography of a director who offers new insights into the notion of cinematic authorship

    Studies on the implementation of CEACAM1-binding particles for diagnostic imaging of prostate cancer

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    Prostatakrebs stellt in Deutschland und in Europa mit ca. 60000 Neuerkrankungen im Jahr die häufigste Krebserkrankung bei Männern dar[3,4] und ist für ca. 10 % aller krebsassoziierten Todesfälle verantwortlich.[3,5] Für eine erfolgreiche Tumorbehandlung ist eine gesicherte Diagnose im sehr frühen Anfangsstadium der Krebsentwicklung erforderlich. Zu Beginn der Krebsentwicklung kann der Tumor noch ohne ein eigenes Versorgungssystem wachsen. Sobald er aber eine bestimmte Größe überschreitet muss er zum weiteren Wachstum ein eigenes Gefäßbett initiieren. Deshalb ist der Nachweis einer Neubildung von Blutgefäßen (Neoangiogenese) seit einiger Zeit im Fokus der Krebs-Diagnoseentwicklung. Diese Diagnostik sollte nicht-invasiv, kostengünstig und schnell durchführbar sein. Diese Voraussetzungen werden zurzeit nur von der Ultraschalldiagnostik erfüllt. Im Falle der Prostata-Diagnose werden Mikropartikel zur Kontrastverstärkung eingesetzt. Deren Verwendung, als molekulare Markersysteme zur zuverlässigen Darstellung des mikrovaskulären Tumorgefäßbetts, ist jedoch bisher nicht über tierbasierte in vivo Studien hinausgegangen, wie die aktuelle „Molecular Imaging and Contrast Agent Database (MICAD)“ des National Center for Biotechnology Information (US) zeigt.[153] Unsere Arbeitsgruppe identifizierte in vorangegangenen Studien CEACAM1 als Neoangiogenesemarker in Endothelzellen in neugebildeten Tumorblutgefäßen.[41] Eine spezifische Markierung dieses Proteins mit ultraschallgeeigneten Partikeln stellt ein neues molekulares Markersystem zur Visualisierung des Tumorgefäßbetts im Tumor-Frühstadium mittels Ultraschall dar. Daher wurde zunächst das kommerziell erhältliche Ultraschallkontrastmittel SonoVue [SV] der Firma Bracco mit einem in unserer Arbeitsgruppe entwickelten CEACAM1-spezifischen Antikörper beladen, um ein solches Markersystem zu generieren. Allerdings stellten sich dabei die [SV] Partikel, aufgrund ihrer geringen Stabilität und des Fehlens einer kovalenten Bindungsmöglichkeit für Antikörper, als gänzlich ungeeignet heraus. Die Bindung erfolgte hier lediglich über Adsorption. Eine solch gering affine Bindung ist aber für Anwendungen in der Angiologie, wo starke Scherkräfte auftreten, nicht ausreichend. Aus diesem Grund wurden weitere kommerziell erhältliche Partikel mit dem CEACAM1-spezifischen Antikörper beladen und analysiert. Eine Bindung an Protein G Partikel sollte hierbei die korrekte Ausrichtung der Antikörper sicherstellen. Die Bindung über das Biotin-Streptavidin System mit weiteren Partikeln gewährleistete dagegen die Flexibilität der Antikörper. Beide Systeme ermöglichten zudem kovalent ähnlichen Bindungscharakter. Für die Untersuchung der Bindungseigenschaften dieser CEACAM1-bindenden Partikel sollte als in vitro Testsystem die Endothelzelllinie eines Angiosarkoms der Kopfhaut (AS-M.5) eingesetzt werden, da diese unter anderem CEACAM1+ sind. Bei deren Verwendung bestand jedoch keine Möglichkeit, den Grad der unspezifischen Bindung CEACAM1-bindender Partikel zu analysieren. Daher wurde zunächst in einem in vitro Testsystem mit einer humanen CEACAM1 stabil transfizierten HeLa Zelllinie gearbeitet. Als Kontrolle und zum Nachweis unspezifischer Bindung stand somit die HeLa Wildtyp Zelllinie zur Verfügung. In unserer Arbeitsgruppe stand zusätzlich eine HeLa Zelllinie mit stabil transfizierten CEACAM8 zur Verfügung, welches normalerweise ausschließlich auf Granulocyten expremiert wird. Des Weiteren wird CEACAM8 nicht nur an Zell-Zell Kontaktstellen, sondern auch vermehrt apikal expremiert[85,86]. Zusätzlich ist es über eine GPI-Verankerung und nicht wie CEACAM1 transmembran an der Zellmembran gebunden, wodurch CEACAM8 eine höhere laterale Beweglichkeit in der Zellmembran besitzt[87]. Die erhaltenen Ergebnisse zeigten jedoch, dass weder die Art der Membranverankerung noch die Lokalisation der Proteine einen Einfluss auf die Bindung antikörperbeladener Partikel hatte. Diese Zelllinie wurde daher ebenfalls zur parallelen Entwicklung einer Isotypenkontrolle zu den CEACAM1-bindenden Partikeln genutzt. Neben den [SV] Partikeln erwiesen sich auch die eingesetzten Roti-MagBeads Protein G [RPGB] Partikel der Firma Carl Roth aufgrund ihrer unspezifischen Bindung für die geplanten Anwendungen als nicht geeignet. Diese war so stark ausgeprägt, dass die Ergebnisse der Kontrollen nahezu identisch zu den Versuchsergebnissen waren. Die Targestar [TS] Partikel der Firma Targeson, die Dynabeads® M-280 Streptavidin [SDB] der Firma Invitrogen und die Protein G MicroBeads [MPGB] der Firma Miltenyi ergaben hingegen vielversprechende positive Resultate. So zeigten diese drei Partikelarten eine eindeutige antikörpervermittelte Bindung und lediglich bei den [SDB] Partikeln einen vernachlässigbaren unspezifischen Bindungsanteil. Allerdings können [MPGB] Partikel für ultraschallbasierte Diagnostik nicht verwendet werden, da Nanopartikel im Ultraschall nicht detektierbar sind.[89] Sie könnten jedoch bei Fragestellungen im Bereich von MRT-Untersuchungen eingesetzt werden. Für weiterführende Untersuchungen im in vitro Testsystem mit AS-M.5 Zellen sollten daher die vielversprechenden [TS] Partikel, welche speziell für in vivo Ultraschalluntersuchungen entwickelt wurden, und die [SDB] Partikel verwendet werden. Hierbei würden sich die [SDB] Partikel als Kontrollmarkersystem bei in vitro Untersuchungen anbieten. Trotz der eindeutigen Ergebnisse müssten die Partikel zur weiteren Verwendung modifiziert werden, da sie aufgrund ihrer Größe von Makrophagen erkannt und durch das Retikuloendotheliale System (RES) entfernt werden könnten.[134] Eine Maskierung zum Beispiel durch das Verwenden von Polyethylenglycolen würde dies verhindern.[125,135,136] Des Weiteren würden das Kopplungsprotein Streptavidin und das Fc-Fragment des gebundenen Antikörpers in humanen Anwendungen Immunogenität hervorrufen.[126,144] Diese Immunogenität aufgrund des Fc-Fragments könnte durch die Verwendung der F(ab)2-Fragmente umgangen werden, wobei die Beladung der Partikel über bivalente Crosslinker erfolgen müsste. Dadurch würde eine kovalente ortsspezifische Bindung erreicht und gleichzeitig der Einsatz eines Kopplungsproteins vermieden werden. Der Einsatz von Polyethylenglycolen mit entsprechenden reaktiven Endgruppen als Crosslinker würde zudem die Flexibilität und damit die Antigenerkennung aufrecht halten.[125] Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Ergebnisse dieser Arbeit den ersten Schritt bei der Etablierung CEACAM1 bindender Partikel für die bildgebende Diagnostik des Prostatakarzinoms darstellen. Dieses System würde sich sehr gut in die molekularen Markersysteme der „Molecular Imaging and Contrast Agent Database (MICAD)“ einfügen.[153]Prostate cancer is the most common cancer in men with about 60000 incidences per year in Germany and Europe and it is one of the leading causes of cancer-related death in men. [3,4,5] A very early confirmed diagnosis of prostate cancer is the basis for a successful cancer therapy. The reason for this is that tumors can develop only over a certain size, if they manage to initiate its own vascular bed. Therefore, detection of new blood vessels formation (neoangiogenesis) is the focus of novel cancer diagnosis strategies. Such diagnosis should be non-invasive, cost-efficient and easy realizable. Currently, this is only achieved by ultrasonication based detection systems. In the case of prostate cancer diagnosis micro particles are used for contrast enhancement of neoangiogenesis. But the application of micro particles as a molecular marker system in reliable visualization of the micro vascular bed of tumors is not yet beyond the point of animal in vivo studies, as documented by the current „Molecular Imaging and Contrast Agent Database (MICAD)“ of the National Center for Biotechnology Information (US).[153] In previous studies our group identified CEACAM1 as a novel marker for neoangiogenesis in endothelial cells of new-formed blood vessels. Thus, combining anti CEACAM1 antibodies with ultrasound detectable particles would lead in a new molecular marker system to visualize early stage tumor vessels via ultrasound. Hence, the goal of this work was the development of such a marker system by coupling specific anti CEACAM1 antibodies to a commercial available ultrasound contrast agent. The used antibodies were developed in our group previously. The first particle used was the commercial available ultrasound contrast agent SonoVue [SV]. But due to their low stability and the lack of covalently antibody coupling sites the [SV] particles were proven as not suitable for our application. The binding of antibodies to [SV] particles was achieved via adsorption only. Such low affine binding would not be sufficient for applications in angiology, where strong shear forces appear. Due to these results other commercial available particles were used for coupling CEACAM1 specific antibody in addition. The advantage of these other particles was the possibility to have a nearly covalent binding which was reached by using protein G particles and biotin particles. Hereby the use of protein G particles should guarantee the correct binding direction of the antibodies without influencing their functionality and biotin particles provided flexibility. To analyze the binding properties of the antibody loaded particles a CEACAM1+ endothelial cell line of an angiosarcoma of the scalp (AS-M.5) should be used as in vitro test system. In addition, HeLa wild type, HeLa-CEACAM1 and HeLa-CEACAM8 cell lines were used to identify particles with nonspecific binding. The differences between the two proteins CEACAM1 and CEACAM8 is their membrane localization and the kind of membrane binding. CEACAM1 is transmembrane anchored whereas CEACAM8 is membrane-bound via a GPI-anchor. Thus, in contrast to CEACAM1 CEACAM8 has a higher lateral mobility and is localized not only at cell-cell contact areas but also apical. [85,86,87] Due to the differences of the target proteins CEACAM1 and CEACAM8 it could be shown that neither the membrane anchorage nor the localization of the target protein had any influence on particle binding properties. In addition this cell line was used for parallel development of isotype control particles, resulting that the control particles were characterized in an analog test system like the normal particles. The achieved results demonstrated that next to the [SV] particles the used Roti-MagBeads Protein G [RPGB] particles of Carl Roth Company were not suitable for our applications as well. These particles had shown such high unspecific binding that the results of the control were more or less identical to the normal test results. In contrast, Targestar [TS] particles from Targeson, Dynabeads® M-280 Streptavidin [SDB] from Invitrogen and Protein G MicroBeads [MPGB] from Miltenyi were showing promising results. At all these different particles a distinct antibody mediated cell binding could be observed and only [SDB] particles showed negligible unspecific binding. Anyway, the usage of [MPGB] particles in ultrasonic based diagnostics would not be appropriate. Because of their size they would not be detectable by ultrasound. [89] Therefor they may be used in MRT applications. For prospective in vitro research with AS-M.5 cells [TS] and [SDB] particles should be used, in which [SDB] particles serve as a control marker system. Nevertheless a further development of both particles is required. Because of their size they can be identified by macrophages and removed by the reticuloendothelial system (RES), [134] which could be avoided by using a polyethylene glycol masking for example. [125,135,136] Another problem of the favored [TS] and [SDB] particles is caused by the coupling protein Streptavidin on the one hand and the Fc-fragment of the bound antibody on the other hand. These proteins would lead to an immunogenic reaction in human applications. [126,144] A simple way to overcome these problems is by the usage of F(ab)2-fragments, whereupon specific coupling to the particles could be achieved via a bifunctional Crosslinker. Polyethylene glycols with appropriate reactive groups could serve as crosslinker for this application, because simultaneously masking of the particles and flexibility for antigen recognition are given. [125] In summary the results of this work provide the first step of establishing CEACAM1 binding particles as a marker in molecular imaging of prostate cancer. This kind of system would extend the list of molecular marker systems as mentioned in the „Molecular Imaging and Contrast Agent Database (MICAD)“.[153

    Appropriate Similarity Measures for Author Cocitation Analysis

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    We provide a number of new insights into the methodological discussion about author cocitation analysis. We first argue that the use of the Pearson correlation for measuring the similarity between authors’ cocitation profiles is not very satisfactory. We then discuss what kind of similarity measures may be used as an alternative to the Pearson correlation. We consider three similarity measures in particular. One is the well-known cosine. The other two similarity measures have not been used before in the bibliometric literature. Finally, we show by means of an example that our findings have a high practical relevance.information science;Pearson correlation;cosine;similarity measure;author cocitation analysis

    Dispelling the Myths Behind First-author Citation Counts

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    We conducted a full-scale evaluative citation analysis study of scholars in the XML research field to explore just how different from each other author rankings resulting from different citation counting methods actually are, and to demonstrate the capability of emerging data and tools on the Web in supporting more realistic citation counting methods. Our results contest some common arguments for the continued use of first-author citation counts in the evaluation of scholars, such as high correlations between author rankings by first-author citation counts and other citation counting methods, and high costs of using more realistic citation counting methods that are not well-supported by the ISI databases. It is argued that increasingly available digital full text research papers make it possible for citation analysis studies to go beyond what the ISI databases have directly supported and to employ more sophisticated methods

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