1,720,978 research outputs found
Going Beyond Counting First Authors in Author Co-citation Analysis
The present study examines one of the fundamental aspects of author co-citation analysis (ACA) - the way co-citation
counts are defined. Co-citation counting provides the data on which all subsequent statistical analyses and mappings
are based, and we compare ACA results based on two different types of co-citation counting - the traditional type that
only counts the first one among a cited work's authors on the one hand and a non-traditional type that takes into
account the first 5 authors of a cited work on the other hand. Results indicate that the picture produced through this non-traditional author co-citation counting contains more coherent author groups and is therefore considerably clearer. However, this picture represents fewer specialties in the research field being studied than that produced through the traditional first-author co-citation counting when the same number of top-ranked authors is selected and analyzed. Reasons for these effects are discussed
Variations on the Author
“Variations on the Author” discusses two of Eduardo Coutinho’s recent films (Um Dia na Vida, from 2010, and Últimas Conversas, posthumously released in 2015) and their contribution to the general question of documentary authorship. The director’s filmography is characterized by a consistent yet self-effacing form of authorial self-inscription: Coutinho often features as an interviewer that rather than express opinions propels discourses; an interviewer that is good at listening. This mode of self-inscription characterizes him as an author who is not expressive but who is nonetheless markedly present on the screen. In Um Dia na Vida, however, Coutinho is completely absent form the image, while Últimas Conversas, on the contrary, includes a confessional prologue that moves the director from the margins to the center of his films. This article examines the ways in which these works stand out in the filmography of a director who offers new insights into the notion of cinematic authorship
Appropriate Similarity Measures for Author Cocitation Analysis
We provide a number of new insights into the methodological discussion about author cocitation analysis. We first argue that the use of the Pearson correlation for measuring the similarity between authors’ cocitation profiles is not very satisfactory. We then discuss what kind of similarity measures may be used as an alternative to the Pearson correlation. We consider three similarity measures in particular. One is the well-known cosine. The other two similarity measures have not been used before in the bibliometric literature. Finally, we show by means of an example that our findings have a high practical relevance.information science;Pearson correlation;cosine;similarity measure;author cocitation analysis
Dispelling the Myths Behind First-author Citation Counts
We conducted a full-scale evaluative citation analysis study of scholars in the XML research field to explore just how different from each other author rankings resulting from different citation counting methods actually are, and to demonstrate the capability of emerging data and tools on the Web in supporting more realistic citation counting methods. Our results contest some common arguments for the continued
use of first-author citation counts in the evaluation of scholars, such as high correlations between author rankings by first-author citation counts and other citation
counting methods, and high costs of using more realistic citation counting methods that are not well-supported by the ISI databases. It is argued that increasingly available digital full text research papers make it possible for citation analysis studies to go beyond what the ISI databases have directly supported and to employ more
sophisticated methods
Reformulierungsverfahren im Mediationsprozess
In der Mediations- und Fachliteratur zur Gesprächsführung werden Reformulierungsverfahren, d. h. sprachlichen Bearbeitungsverfahren, die auf einen Bezugsausdruck verweisen, eine enorme Bedeutung zugesprochen. Das Reformulieren gilt als Basisstrategie (Altmann et al. 2005, 138ff., Glasl 2008, 23, Montada/Kals 2013, 231ff.) und bildet die Grundlage für ein Gesprächsführungsmodell, das sich aus verwandten sog. Helferkontexten bedient, und i. d. R. auf das Konzept des Aktiven Zuhörens verweist (Mucchielli 1972, Crisand/Crisand 2010, 30). Trotz ihrer Bedeutung mangelt es im Kontext der Mediations- und Fachliteratur zur Gesprächsführung vor allem an einer empirisch belegten Systematik, um Reformulierungsverfahren in Form und Funktion im Prozess zu beschreiben. Die vorliegende Untersuchung von Reformulierungsverfahren folgt gesprächsanalytischen Prinzipien und stellt insbesondere die sequenzielle Herstellung der Verfahren in den Fokus (Deppermann 1997, 77ff., 2008, 49ff., Hutchby/Wooffitt 2008). Gesprächslinguistische Studien aus verwandten Helferkontexten bieten dabei eine Orientierung bei der Systematisierung (Heritage/Watson 1979, Gülich/Kotschi 1996, Weiste/Peräkylä 2012, Stokoe/Sikveland 2016). Das zugrundeliegende Korpus besteht aus insgesamt fünf Mediationsfällen mit einer Gesamtdauer von ca. 28 h. Die Analyse zeigt, dass die mediierenden Personen insbesondere auf zwei verschiedene Reformulierungsverfahren zugreifen: dem Hervorheben und dem Umformulieren. Diese Verfahren bilden dabei systematisch den ersten Teil zweier Organisationsmuster, die gemeinsam mit den Konfliktpersonen hervorgebracht werden und mit deren Hilfe die Beteiligten verschiedene Aufgaben im Mediationsprozess bearbeiten. Die Reformulierungsverfahren weisen jeweils eigenständige formale und sequentielle Merkmale auf. Die vorliegende Untersuchung zeigt dabei die unterschiedlichen Leistungen und Funktionen, die durch die Reformulierungsverfahren im Mediationsprozess bereitgehalten werden
Persuasion und Prosodie: Untersuchung zur Perzeption emotionaler Sprechweisen am Beispiel einer Parfumwerbung
In der vorliegenden Arbeit wurde die dichotome Betrachtung prosodischer Phänomene unter formellen und funktionellen Gesichtspunkten im Zusammenhang mit der Frage nach der Persuasion und Perzeption stimmlicher und sprecherischer Parameter in einer Parfumwerbung untersucht. Ausgehend von aktuellen Forschungsarbeiten, die sich mit ausgewählten prosodischen Parametern und deren Funktion im Wirkungsprozess beschäftigen, wurde in Anlehnung an Scherers Adaption (1978, 2000a) des Linsenmodells von Brunswik (1956) ein experimentelles Design entwickelt, das phonetische und sprechwissenschaftliche Ansätze miteinander verbindet. In einem Experiment, in dem Rezipienten den Werbespot einer Parfumwerbung unter verschiedenen Aspekten beurteilen sollten, ohne dabei für prosodische Phänomene sensibilisiert zu werden, konnte durch eine groß angelegte Fragenbogenuntersuchung deutlich aufgezeigt werden, dass es so etwas wie eine "voice of confidence" (Scherer et al. 1973) gibt, die in ihrer Wirkung eine signifikante Differenzierung in der Betrachtung des Werbespots bezüglich seiner Perzeption (Wahrnehmung) und seiner Persuasion (Einstellung zum Produkt und zum Kauf des Produktes) nach sich zieht
Phonetische und linguistische Varationen bei der Stimmverstellung unter Verwendung eines femdsprachigen Akzents
Die Möglichkeit einer Stimmverstellung steckt potenziell in jeder Sprachaufnahme, die im Zusammenhang mit einer Straftat steht. Eine Verstellungsart stellt die Stimmverstellung unter Verwendung eines fremdsprachigen Akzents dar. Für diese Studie wurden zwei Akzente (französischer und türkischer Akzent) ausgewählt, durch die zwölf Sprecher ihre Stimmen verstellen sollten. Untersucht wurden die phonetischen (phonatorischen und artikulatorischen) und linguistischen Variationen, die die Sprecher für ihre Verstellungsversuche vornahmen. Die Variationen waren überraschend vielfältig und entsprachen in vielen Fällen den Abweichungen, die tatsächlich von Deutsch sprechenden Nicht-Muttersprachlern erwartet werden können. Allerdings konnten sie nicht mit der Konsistenz durchgeführt werden, mit der sie wahrscheinlich von einem authentischen Nicht-Muttersprachler durchgeführt worden wären
Wie wichtig ist die Lehrerstimme?: der Einfluss sprecherisch-stimmlicher Merkmale auf das Hörverstehen
Die Sprechwissenschaft, die in ihrer Entstehungsgeschichte auf das Engste mit der Lehrerbildung verbunden ist, setzt in der Sprecherziehung von Lehramtsstudierenden bis heute einen deutlichen Fokus. Die Anforderungen an eine leistungsfähige Stimme und normadäquate Sprechweise sind hoch. Es wird davon ausgegangen, dass ohne diese Voraussetzungen ein Lehrer seiner Vermittlerrolle von Wissen nicht gerecht werden kann und dass sich eine auffällige Stimme oder Sprechweise erschwerend auf die Aufnahme von Unterrichtsinhalten auswirkt. In der Realität können die sprecherzieherischen Ideale selten beibehalten werden. Die Sprechwirklichkeit an Schulen zeigt sehr unterschiedliche auffällige stimmliche und artikulatorische Eigenschaften von Lehrpersonen. Es ist davon auszugehen, dass individuelle Stimmen und Sprechweisen nicht nach normierten Vorgaben funktionieren. Im Fokus der Untersuchung stand das Erkenntnisinteresse, ob zum einen auffällige Sprechmerkmale die Informationsverarbeitung beim Hörverstehen beeinflussen und zum anderen, ob durch einen allmählichen Gewöhnungsprozess eine Verbesserung der Leistungen eintritt. Die Untersuchungsmethode hierfür war komplex angelegt und wurde als Panelstudie mit 101 Schülerinnen und Schülern (MW 11 Jahre) in 10 Erhebungszeiträumen als Feldexperiment durchgeführt. Durch die Manipulation einer als unauffällig eingeschätzten Referenzsprecherin wurden zwei sprecherzieherisch prototypische Merkmalen (erhöhte Sprechstimmlage und Sigmatismus) untersucht. Ein umfangreicher Fragenkatalog zu verschiedenen Hörtexten testete die Verstehensleistung von Schülern auf verschiedenen inhaltlichen Ebenen. Das Ergebnis der empirischen Studie zeigt, dass die untersuchten auffälligen Sprechmerkmale keinen signifikanten Einfluss auf die Hörverstehensleistung von Schülern vorweisen und das Verstehen nicht beeinträchtigen
- …
