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Ortsbindung und ihr Einfluss auf die Einführung von Erneuerbaren Energietechnologien im Biosphärenreservat Bliesgau
Der Ausbau von erneuerbaren Energien ist eine Möglichkeit, Strom mit geringem CO2-Ausstoß zu erzeugen, fossile Energieträger zu ersetzen und einen effektiven Klimaschutz voranzutreiben. Zahlreiche Studien zeigen den Einfluss von Projekt- und Kontextvariablen (z. B. Verfahrens- und Verteilungsgerechtigkeit, Landschaftsveränderungen) auf die Akzeptanz von Erneuerbaren Energietechnologien. Auch in Modellregionen wie Biosphärenreservaten kommt es zum Widerstand gegen diese Technologien. Die vorliegende Studie erweitert die klassische Akzeptanzforschung und untersucht die ortsspezifischen Variablen Ortsbedeutungen und Ortsbindung als Einflussvariablen auf die Akzeptanz von Windkraft- und Photovoltaikanlagen auf Freiflächen im Biosphärenreservat Bliesgau. Die Studie wurde zweistufig durchführt. Zunächst wurde in einer Expertenbefragung via Onlinefragebogen (N = 39) die Spannbreite möglicher Ortsbedeutungen des Biosphärenreservats erfasst. Aufbauend auf den Ergebnissen wurden mittels eines schriftlichen Fragebogens Anwohner*innen (N = 361) im Umkreis von maximal fünf Kilometern von geplanten sowie gebauten Windkraft- und Photovoltaikanlagen auf Freiflächen zur Wichtigkeit der Ortsbedeutungen, Stärke ihrer Ortsbindung und weiteren Einflussfaktoren auf die Akzeptanz befragt. Die Ortsbedeutungen des Biosphärenreservats Bliesgau werden dominiert von Aspekten der Natur und Landschaft. Je wichtiger einer Person diese Ortsbedeutungen sind, desto stärker ist sie an das Biosphärenreservat gebunden. Die Ortsbindung hat keinen Einfluss auf die Akzeptanz der jeweiligen Technologien. Über alle Untersuchungsregionen hinweg zeigen sich natur- und landschaftsbezogene Merkmale der Technologie sowie die wahrgenommene Notwendigkeit des Ausbaus von erneuerbaren Energien im Biosphärenreservat Bliesgau als stetige Prädiktoren der Akzeptanz beider Technologien. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass es eine breite Öffentlichkeitsbeteiligung bzgl. der Ziele und Strategien des Biosphärenreservat Bliesgau, gerade im Hinblick auf den Klimaschutz, geben sollte. Dafür müssen Ressourcen wie Zeit, Geld und die Bereitschaft für einen ernsthaften Beteiligungsprozess vorhanden sein. Bei der konkreten Standortplanung von Windkraft- und Photovoltaikanlagen auf Freiflächen sollten die Ortsbedeutungen der Anwohnenden Berücksichtigung finden. Neben der partizipatorischen Planung, in der die negativen Aspekte der Technologien diskutiert werden (z. B. Landschaftsveränderungen), sollten positive Aspekte (z. B. Klimaschutz) nicht unter den Tisch fallen. Im gesamten Beteiligungsprozess sollten wissenschaftliche Erkenntnisse berücksichtigt werden, um ihr Potenzial zur Lösungsfindung bei möglichen Konflikten zu nutzen
Bürogebäude auf dem Prüfstand : zur Zufriedenheit mit Raumklima und Raum am Arbeitsplatz unter Einbindung der NutzerInnenperspektive in die Nachhaltigkeitsbewertung
Magdeburg, Univ., Fak. für Humanwiss., Diss., 2015von Karin Schakib-Ekbata
Klimaschutz & Energienachhaltigkeit : die Energiewende als sozialwissenschaftliche Herausforderung
Das Fachbuch ist ein Ergebnis der am 19./20.03.2012 im Saarbrücker Schloss durchgeführten Fachtagung „Klimaschutz & Energienachhaltigkeit: Die Energiewende als sozialwissenschaftliche Herausforderung“. Das Ziel dieses Fachbuches ist es darzustellen und zu diskutieren, welchen Beitrag die Sozialwissenschaften zur gesellschaftlichen Entwicklung hin zu mehr Energienachhaltigkeit leisten können. Die Forschungsbeiträge erörtern unter anderem Akzeptanzfragen im Kontext der erneuerbaren Energieerzeugung, Erfahrungen und Konzepte für energieeffizientes Handeln, Perspektiven suffizienter Lebensstile sowie die Weiterentwicklung der Bildung für nachhaltige Entwicklung im Energiebereich. Tatsächlicher Schauplatz der Umsetzung konkreter Energiewendeprojekte ist die kommunale und regionale Ebene. Von daher beinhaltet dieser Band auch Beiträge, welche Ergebnisse und Erfahrungen aus der regionalen und kommunalen Klimaschutzpraxis beschreiben sowie Hinweise auf zukünftige Forschungsfragen hinsichtlich einer praktischen Umsetzung geben.
Forschungsgruppe Umweltpsychologie (FG-UPSY)
Dir Forschungsgruppe Umweltpsychologie (FG-UPSY) an der Universität des Saarlandes unter der Leitung von Prof. Dr. Petra Schweizer-Ries forscht im Bereich der sozialwissenschaftlichen Energieforschung anwendungsbezogen und nachhaltigkeitsorientiert. Im Zentrum der Forschung stehen die psychologischen und sozialen Komponenten der Energieerzeugung und -nutzung, mit dem Ziel, neue Wege und Empfehlungen für eine nachhaltige und gesellschaftlich tragfähige Transformation des Energiesystems zu erarbeiten
Klimaschutz & Energienachhaltigkeit : die Energiewende als sozialwissenschaftliche Herausforderung
Das Fachbuch ist ein Ergebnis der am 19./20.03.2012 im Saarbrücker Schloss durchgeführten Fachtagung „Klimaschutz & Energienachhaltigkeit: Die Energiewende als sozialwissenschaftliche Herausforderung“. Das Ziel dieses Fachbuches ist es darzustellen und zu diskutieren, welchen Beitrag die Sozialwissenschaften zur gesellschaftlichen Entwicklung hin zu mehr Energienachhaltigkeit leisten können. Die Forschungsbeiträge erörtern unter anderem Akzeptanzfragen im Kontext der erneuerbaren Energieerzeugung, Erfahrungen und Konzepte für energieeffizientes Handeln, Perspektiven suffizienter Lebensstile sowie die Weiterentwicklung der Bildung für nachhaltige Entwicklung im Energiebereich. Tatsächlicher Schauplatz der Umsetzung konkreter Energiewendeprojekte ist die kommunale und regionale Ebene. Von daher beinhaltet dieser Band auch Beiträge, welche Ergebnisse und Erfahrungen aus der regionalen und kommunalen Klimaschutzpraxis beschreiben sowie Hinweise auf zukünftige Forschungsfragen hinsichtlich einer praktischen Umsetzung geben.
Forschungsgruppe Umweltpsychologie (FG-UPSY)
Dir Forschungsgruppe Umweltpsychologie (FG-UPSY) an der Universität des Saarlandes unter der Leitung von Prof. Dr. Petra Schweizer-Ries forscht im Bereich der sozialwissenschaftlichen Energieforschung anwendungsbezogen und nachhaltigkeitsorientiert. Im Zentrum der Forschung stehen die psychologischen und sozialen Komponenten der Energieerzeugung und -nutzung, mit dem Ziel, neue Wege und Empfehlungen für eine nachhaltige und gesellschaftlich tragfähige Transformation des Energiesystems zu erarbeiten
Contributions from lighting research to sustainability and Covid-19 pandemic
Besides vision, light can impact other processes such as circadian,neuroendocrine, and neurobehavioral responses. It is called nonvisualeffects of light because they are not directly involved withimage formation, and they became an additional dimension in thetraditional objectives of architectural lighting, which should providethe proper light for visual performance, for visual comfort, for theaesthetic appreciation of the space and for energy conservation. Forinstance, in working environments, light must serve not only to meettask demands but also for comfort and health.People respond to environmental exposure through a holistic processcomposed of psychobiological correlates. To date, the most studiedlight-reactive hormone is melatonin since light can have an acutesuppressive effect on this hormone. As to psychological states,seasonal affective disorder (SAD) probably constitutes the bestexample of light’s effect on mood and behavior, and the abnormalpattern of melatonin secretion in SAD sufferers is still the mainhypothesis as to the genesis of this disorder.This conference aims to show the possible contributions from thefield of lighting research to covid-19 pandemic and to post pandemiceconomy in terms of melatonin related health and wellbeing, vitamin Dproduction in response to ultraviolet radiation on the skin, and theconcept of sustainable lighting design referred to efficient lightingtechnologies such as LEDs, as well as guidelines to minimize circadiandisruption and to improve productivity.Fil: Tonello, Graciela Lucia del Carmen. Consejo Nacional de Investigaciones Científicas y Técnicas. Centro Científico Tecnológico Conicet - Tucumán. Instituto de Investigación en Luz, Ambiente y Visión. Universidad Nacional de Tucumán. Facultad de Ciencias Exactas y Tecnología. Instituto de Investigación en Luz, Ambiente y Visión; Argentin
NUTZUNG VON SOLARSTROMANLAGEN: EIN UMWELTPSYCHOLOGISCHES THEMA
Die Nutzung von Solarstromanlagen ist auch ein psychologisches Thema. Der Sozial-Design-Ansatz aus der Architekturpsychologie und der Sozio-technische System Design-Ansatz aus der Organisationspsychologie bieten Ansatzpunkte zu ihrer Erforschung und zur Unterstützung des nachhaltigen Betriebs. Anhand von zwei Beispielen werden umweltpsychologische Feldstudien und Aktionen vorgestellt, die auf diesem Wissen aufbauen, es weiter vertiefen und zu dessen Verbreitung interdisziplinär und international beitragen
Energy sustainable communities: Environmental psychological investigations
Energy sustainability is becoming an increasing issue--or rather "the" issue in our society. Often it is reduced to a purely technical problem. Renewable energies and energy-efficient technologies are developed to solve the problem, but finally the end-users will "decide" how much and what kind of energy they are going to consume. This article is targeted on showing the environmental psychological aspects of the change of energy demand and supply. It builds upon a transactional model of human technology interchange and summarises environmental psychological work done during more than 5 years. It refers to the idea of energy sustainable communities (ESCs), shows the development of one example community and concentrates on one aspect of the social dimension of ESCs, the "acceptance of renewable energy technology", its definition and measurement in Germany.Sustainable energy communities Public acceptance Environmental psychology
Going Beyond Counting First Authors in Author Co-citation Analysis
The present study examines one of the fundamental aspects of author co-citation analysis (ACA) - the way co-citation
counts are defined. Co-citation counting provides the data on which all subsequent statistical analyses and mappings
are based, and we compare ACA results based on two different types of co-citation counting - the traditional type that
only counts the first one among a cited work's authors on the one hand and a non-traditional type that takes into
account the first 5 authors of a cited work on the other hand. Results indicate that the picture produced through this non-traditional author co-citation counting contains more coherent author groups and is therefore considerably clearer. However, this picture represents fewer specialties in the research field being studied than that produced through the traditional first-author co-citation counting when the same number of top-ranked authors is selected and analyzed. Reasons for these effects are discussed
Acceptability, acceptance, and adoption of renewable and sustainable energy technologies
Although attention to technologies for renewable and sustainable
energies has grown exponentially in recent decades, there are
still few theoretical-conceptual reflections on the concepts of
acceptability, acceptance, and adoption. Because there is no common
understanding and constructs’ definitions are sometimes overlapping or
contradictory, this chapter summarizes the concepts’ definitions, and
tries to disentangle them. This chapter identifies the main variables,
and models employed in the literature in order to advance the scientific
debate on this topic. Conclusions highlight that acceptability is the
favourable attitude towards the renewable and sustainable energy
technology; acceptance, is a tripartite intention concept comprising
both socio-political support, and community use, and market buying;
adoption is the behavioural outcome towards the target technology for
a certain renewable and sustainable energy
- …
