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Neuroactive steroids in depression and anxiety disorders: Clinical studies
Certain neuroactive steroids modulate ligand-gated ion channels via non-genomic mechanisms. Especially 3 alpha-reduced pregnane steroids are potent positive allosteric modulators of the gamma-aminobutyric acid type A (GABA(A)) receptor. During major depression, there is a disequilibrium of 3 alpha-reduced neuroactive steroids, which is corrected by clinically effective pharmacological treatment. To investigate whether these alterations are a general principle of successful antidepressant treatment, we studied the impact of nonpharmacological treatment options on neuroactive steroid concentrations during major depression. Neither partial sleep deprivation, transcranial magnetic stimulation, nor electroconvulsive therapy affected neuroactive steroid levels irrespectively of the response to these treatments. These studies suggest that the changes in neuroactive steroid concentrations observed after antidepressant pharmacotherapy more likely reflect distinct pharmacological properties of antidepressants rather than the clinical response. In patients with panic disorder, changes in neuroactive steroid composition have been observed opposite to those seen in depression. However, during experimentally induced panic induction either with cholecystokinine-tetrapeptide or sodium lactate, there was a pronounced decline in the concentrations of 3 alpha-reduced neuroactive steroids in patients with panic disorder, which might result in a decreased GABAergic tone. In contrast, no changes in neuroactive steroid concentrations could be observed in healthy controls with the exception of 3 alpha,5 alpha-tetrahydrodeoxycorticosterone. The modulation of GABA(A) receptors by neuroactive steroids might contribute to the pathophysiology of depression and anxiety disorders and might offer new targets for the development of novel anxiolytic compounds. Copyright (c) 2006 S. Karger AG, Basel
Schule oder Berufsbildung? : Übergänge in die nachobligatorische Bildung aus subjektiver und geschlechtsspezifischer Sicht in der Schweiz
Der Übergang von der obligatorischen Schule in die weitere schulische oder berufliche Ausbildung kann vor dem Hintergrund der Individualisierung und Destandardisierung (vgl. Beck, 1986) als schwierige Aufgabe betrachtet werden, da sich institutionalisierte Lebensläufe zunehmend ausdifferenzieren und die Eigenverantwortung des Individuums wächst. Die Mädchen und Jungen versuchen in diesem Alter mehr oder weniger selbstbestimmend, eine zu-friedenstellende postobligatorische Ausbildung zu finden. Auch wenn die Mädchen und Jungen den Übergang in die postobligatorische Schule zumeist selbstständig gestalten, kann das Ausbildungsangebot als Gelegenheitsstruktur gesehen werden, welches die Ausbildungsfindung prägt.
Die individuelle Wahl der Jugendlichen einer oft geschlechtsspezifischen Ausbildung nach der obligatorischen Schulbildung wurde bereits reichlich untersucht, meist mit einem Fokus auf die Berufswahl (vgl. Z.B. für Deutschland: Geipel, Plössner, und Schmeck 2012; Haubrich und Preiss 1996; Liesering 1996; für die Schweiz: Buchmann und Kriesi 2012; Abraham und Arpagaus 2008). Die Ausbildungsentscheidung im Rahmen des institutionellen Ausbildungsspektrums (in der Schweiz vor allem Gymnasium, Fachmittelschule, Berufsbildung dual oder vollzeitschulisch, Berufsmaturitätsschulen) wurde dagegen vernachlässigt. Weder die berufsbildenden noch die allgemeinbildenden Wege im Bildungssystem sind geschlechtsneutral (Leemann und Imdorf 2011: 420f). Es zeigt sich, dass mehr Mädchen als Jungen ihre Ausbildung auf dem allgemeinbildenden Weg absolvieren. Die beruflich qualifizierenden Ausbildungen wiederum sind stark geschlechtersegregiert. Noch immer erlernen Jungen vorwiegend gewerblich-industrielle Berufe und Mädchen oft Berufe im sozialen und pflegerischen Bereich (ebd: 422).
Folgende Fragestellung wird in dieser Dissertation bearbeitet: „Wie navigieren Mädchen und Jungen vor dem Hintergrund unterschiedlich stark vergeschlechtlichter Bildungsangebote ihren Übergang von der obligatorischen Schule in die postobligatorische Bildung?“
Ziel der Dissertation ist es einerseits, die Vielfalt von Findungsprozessen aufzuzeigen sie andererseits in einen Bezug zu sozialen und strukturellen Kontexten zu setzen. Das Agency-Konzept (Emirbayer & Mische, 1998) eignet sich, um Prozesse der Ausbildungsfindung sichtbar zu machen und sie in Relation zu der sowohl ermöglichenden als auch begrenzenden strukturellen Umgebung zu setzen (vgl. Stauber, 2010). Dabei interessiert vorwiegend, inwiefern das Bildungsangebot als vergeschlechtlicht wahrgenommen wird, wie vorläufige Entscheidungen gefällt werden und inwiefern dabei Geschlecht relevant wird.
Anhand von 19 qualitativen Leitfadeninterviews wurden in der Schweiz wohnhafte Jugendliche im achten und neunten Schuljahr beider Geschlechter zu ihrem momentanen Entscheidungsverhalten, zu ihren vergangenen Erlebnissen und zu ihren entscheidungsrelevanten Zukunftsplänen befragt. Die Ausbildungssuche kann so als zeitlich vielschichtiger Prozess in Abgrenzung zu einer blossen momentanen Handlungsintention betrachtet werden. Die Analyse von Erzählungen ermöglicht eine Rekonstruktion von Übergangsprozessen vor dem Hintergrund struktureller Möglichkeiten und Hindernisse. Von der subjektiven Sicht der Jugendlichen auf das Ausbildungssystem erhoffte ich mir ein besseres Verständnis davon, wie Jugendliche ihren oft geschlechtertypischen beruflichen Weg selber gestalten.
Die Ergebnisse zeigen, dass einige Teile des Bildungsangebots als stark geschlechtstypisch wahrgenommen werden. Schulisch organisierte Ausbildungen wie zum Beispiel das Gymnasium entsprechen aus Sicht der Befragten stärker dem weiblichen, während eher beruflich organisierte Ausbildungen wie zum Beispiel die dual organisierte Berufslehre stärker mit dem männlichen Wesen übereinstimmen. Ferner zeigen die Ergebnisse, dass neben dem bisherigen Schulverlauf mit den erworbenen schulischen Qualifikationen insbesondere die zeitliche Orientierung der Mädchen und Jungen eine wesentliche Bedeutung für die Gestaltung ihres Übergangs haben. Das bedeutet, dass Übergänge unterschiedlich stark mit Bezug auf vergangene Erlebnisse, gegenwärtige Situationen oder zukünftige Erwartungen gestaltet werden und diese zeitlichen Orientierungen unterschiedlich stark mit dem geschlechtstypischen Ausbildungsfindungsprozess in Verbindung stehen.
Bibliographie:
Abraham, M., & Arpagaus, J. (2008). Wettbewerb, soziales Umfeld oder gezielte Lebensplanung? Determinanten der horizontalen Geschlechtersegregation auf dem Lehrstellenmarkt. Soziale Welt, 59(3), 205–225.
Beck, U. (1986). Risikogesellschaft. Auf dem Weg in eine andere Moderne. Frankfurt am Main: Suhrkamp Verlag.
Buchmann, M., & Kriesi, I. (2012). Geschlechtstypische Berufswahl: Begabungszuschreibungen, Aspirationen und Institutionen. In R. Becker & H. Solga (Hrsg.), Soziologische Bildungsforschung (S. 256–280). Springer Fachmedien Wiesbaden. Abgerufen von http://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-658-00120-9_11
Emirbayer, M., & Mische, A. (1998). What Is Agency? American Journal of Sociology, 103(4), 962–1023. doi:10.1086/231294
Geipel, K., Plössner, M., & Schmeck, M. (2012). Ein unendlicher Spass. Zur Bedeutung von Normen im Prozess der Lebensplanung und Berufsorientierung junger Frauen. Betrifft Mädchen, 25(4), 164–167.
Haubrich, K., & Preiss, C. (1996). Auf der Suche nach beruflicher Identität - junge Frauen im Berufsfindungsprozess. In K. Schober & M. Gaworek (Hrsg.), Berufswahl: Sozialisations- und Selektionsprozesse an der ersten Schwelle. Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung Nr. 202 (S. 77–95). Nürnberg: Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung IAB.
Leemann, R. J., & Imdorf, C. (2011). Zum Zusammenhang von Geschlechterungleichheiten in Bildung, Beruf und Karriere: Ein Ausblick. In A. Hadjar (Hrsg.), Geschlechtsspezifische Bildungsungleichheiten. Systematischer Überblick zur Frage der Bildungsungleichheit zwischen den Geschlechtern (S. 417–440). Wiesbaden: VS-Verlag.
Liesering, S. (1996). Berufswahlmotivationen und Berufswahlverhalten von Jugendlichen im Geschlechtervergleich. In S. Liesering & A. Rauch (Hrsg.), Hürden im Erwerbsleben. Aspekte beruflicher Segregation nach Geschlecht. Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung Nr. 198. (S. 3–16). Nürnberg: IAB.
Stauber, B. (2010). Transdisziplinäre Jugendforschung: Ein neuer Anlauf zu einer integrativen Forschungsperspektive. In C. Riegel, A. Scherr, & B. Stauber (Hrsg.), Transdisziplinäre Jugendforschung (S. 25–45). VS Verlag für Sozialwissenschaften. Abgerufen von http://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-531-92587-5_
Letter from Carl Hayden to L. S. Williams
Letter from Carl Hayden to L. S. Williams about the potential to expand the park boundaries
Mystery Author Stan Jones and Sepculative Fiction Authors Sterling Emmal and L. S. Goulet
Sterling Emmal is author of the sci-fi fantasy The Executioner of Rawule and L. S. Goulet is author of the fantasy book Sword of Dragonblood. Tundra Kill is Stan Jones' latest Nathan Active mystery. His other books include White Sky, Black Ice; Shaman Pass, Frozen Sun; Village of the Ghost Bears, and the nonfiction classic, The Spill: Personal Stories from the Exxon Valdez Disaster, coauthored with Sharon Bushell
Letter from L. S. Williams to Carl Hayden
Letter from L. S. Williams to Carl Hayden suggesting a boundary amendment to the national park bill
Letter from L. S. Williams to Carl Hayden
Letter from L. S. Williams to Carl Hayden about visiting Mr. Buggeln to discuss proposed park boundary changes
Letter from Carl Hayden to L. S. Williams
Letter from Carl Hayden to L. S. Williams informing the Saginaw and Manistee Lumber Company that a bill extending the timber cutting rights in the Canyon did not pass in Congress
Telegram from L. S. Williams to Carl Hayden
Letter from L. S. Williams to Carl Hayden stating there should be no objection to Saginaw and Manistee Lumber Company having their timber contract extended as it is greatly favored
Zum emotionalen Lernen im Bereich der Schule
Zum emotionalen Lernen im Bereich der Schule : Prozesse emotionalen Lernens ; Emotion u. Leistung / Günter L. Huber ; Eva Dreher ; Michael Dreher. - In: Blätter für Lehrerfortbildung. 27. 1975. S. 1-7, 161-167, 241-24
Förderung und Hemmung kognitiver Komplexität in der Schule
Förderung und Hemmung kognitiver Komplexität in der Schule / Günter L. Huber ; Heinz Mandl. - In: Zeitschrift für Pädagogik. 23. 1977. S. 195-210. - Auch ersch. in: Kognitive Komplexität / hrsg. von Heinz Mandl ... - Göttingen : Hogrefe, 1978. - S. 65-8
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