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    Going Beyond Counting First Authors in Author Co-citation Analysis

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    The present study examines one of the fundamental aspects of author co-citation analysis (ACA) - the way co-citation counts are defined. Co-citation counting provides the data on which all subsequent statistical analyses and mappings are based, and we compare ACA results based on two different types of co-citation counting - the traditional type that only counts the first one among a cited work's authors on the one hand and a non-traditional type that takes into account the first 5 authors of a cited work on the other hand. Results indicate that the picture produced through this non-traditional author co-citation counting contains more coherent author groups and is therefore considerably clearer. However, this picture represents fewer specialties in the research field being studied than that produced through the traditional first-author co-citation counting when the same number of top-ranked authors is selected and analyzed. Reasons for these effects are discussed

    ARMUT ALS UNRECHT, SOZIALSTAAT ALS ANTWORT? – HEGEL UND MARX IM VERGLEICH

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    Hegel und Marx haben sich beide mit dem Phänomen der Armut auseinandergesetzt: Was sind die Ursachen dessen, dass ein Teil der Gesellschaftsmitglieder unter materieller Deprivation leidet und also – in unterschiedlicher Quantität – in seinen Verwirklichungsmöglichkeiten eingeschränkt ist? Im Beitrag werden Identitäten und Differenzen der Analysen herausgearbeitet und gezeigt, inwiefern sie auf Basis ihrer unterschiedlichen Definition zu Armut zu entgegengesetzten Antworten gelangen: Während Hegel das Gemeinwesen als Sozialstaat in die Pflicht nehmen möchte, kann für Marx der kritikwürdige Zustand nur durch eine Beseitigung der Rechtsprinzipien dieses Staates selbst das Unrecht beenden

    Rezension vom 08.06.2018 zu: Tanja Munk: Armut als Gegenstand der Ethik. Eine Rechte- und Pflichtenanalyse. Duncker & Humblot GmbH (Berlin) 2018. ISBN 978-3-428-15075-5

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    In Deutschland stellte Armut vor allem dann ein größeres öffentliches Thema dar, wenn die Bundesregierung den neuen Bericht über „Lebenslagen in Deutschland“, also den landläufig sogenannten „Armuts- und Reichtumsbericht“, herausbrachte. Das hat sich in den letzten Jahren geändert: Mit dem Auftreten von „Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (Pegida) und der „Alternative für Deutschland“ (AfD) sind prekäre Lebenslagen in Politik und den Medien ein zentrales Thema, das vor allem unter dem Schlagwort „die Sorgen und Ängste der Menschen ernst nehmen“ diskutiert wird. Im Frühjahr schließlich erreichte diese Debatte ihren (vorläufigen) Höhepunkt als Reaktion auf den Beschluss der Essener Tafel, vorerst keine Migranten/innen mehr aufzunehmen. Grund genug also, sich aus wissenschaftlicher Perspektive mit dem Phänomen auseinanderzusetzen. Die Dissertationsschrift „Armut als Gegenstand der Ethik. Eine Rechte- und Pflichtenanalyse“ behandelt das Thema aus philosophischer Sicht. Ziel ist die Entwicklung von „Kriterien und Anforderungen […], denen jedwede Ausgestaltung eines menschenwürdigen sozialen Minimums gerecht werden muss“ (S. 12). Anhand dieser soll schließlich beurteilt werden können, „inwieweit ein in der Sozialpolitik und -gesetzgebung oder in der empirischen Sozialforschung verwendetes Armutsverständnis einer kritischen moralischen Überprüfung standhält oder sich als korrektur- und ergänzungsbedürftig erweist“ (ebd.)
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