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Figuren der Überschreitung in der abendländischen Kultur
Inhalt I. Einführung Mirjam Schaub 11 Grausamkeit und Metaphysik. Zur Logik
der Überschreitung in der abendländischen Philosophie und Kultur Über dieses
Buch 33 II. Die Erfindung der Grausamkeit aus dem Geist der Metaphysik
Sebastian Schulze 41 Das Paradox der Grausamkeit. Zur Theorie der Grausamkeit
bei Nietzsche Maximilian Brust 53 Gratwanderung zu einem positiv belegten
Grausamkeitsbegriff Gudrun Altfeld 69 Der ›unzerstörbare Kern‹ des Menschen –
nur ›dunkel gedachte Metaphysik‹? Grausamkeit als Desintegration der Person
bei Kant und Reemtsma Christopher Wienkoop 91 Le Grand Macabre? Über Deleuze,
Metaphysik und Masochismus III. Politiken der Grausamkeit Franziska Hammer 117
Grausamkeit als Modus der Unterhaltung. Zur Funktionalisierung von Grausamkeit
in den Folterszenen spätmittelalterlicher Passionsspiele und Heiligenlegenden
Steffen K. Herrmann 141 Die Gewalt des Namens. Von der Missachtung zum
sozialen Tod Daniel Kashi 163 Bartleby, der ›neue Messias‹?
Passivitätsstrategien des Gesetzes Werner Binder 179 ›Politische Metaphysik‹
und Ikonographie der Grausamkeit. Carl Schmitt, Leo Strauss und der
Bilderkrieg im Irak IV. Mediale Inszenierungen Fabian Goppelsröder 199 Die
grausame Geste. Zum Zusammenspiel von Verletzung und Verweisung Peter Thiessen
211 Grausame Unbestimmtheit in den Dramen Sarah Kanes Filip Roman Schönbrunn
227 Grausamkeit – Passivität – Präferenz. Annäherung an eine Figur namens
Bartleby Mirjam Schaub 241 ›Wetten, dass Ihr in – sagen wir mal – 12 Stunden
alle drei kaputt seid, okay?‹ Die Überschreitungslogiken von Film und
Philosophie am Beispiel von Michael Hanekes Funny Games V. Psychodynamik Nina-
Sophie Zue 259 Selbstüberwindung? Adolf Eichmann und das Phänomen der Spaltung
von Person und Handlung im grausamen Akt Jonas Sellin 277 Mechanismen der
Folter. Zu den psychosozialen Dimensionen von Grausamkeit Klelia Kondi 291 Die
Psychodynamik des Sadeschen Libertin Sarah Ambrosi 307 Ins Leere lieben. Eine
Fußnote zu Bataille VI. Trajekte und Trojaner Jonathan Kassner 323 Im
Kerkerkontinuum der Kreatur. Zu Walter Benjamins Ontologie im Ursprung des
deutschen Trauerspiels Rüdiger Zill 339 Aus der Welt. Wie die Erfahrungen von
Entführten (nicht) zur Sprache kommen Christian Struck 355 Die Profanierung
des Realen Philipp Wüschner 373 Der Undank eines dankbaren Motivs Christopher
Wienkoop und Mirjam Schaub 391 Das letzte der Trajekte … Fjodor M.
Dostojewskij 395 Aufzeichnungen aus dem Kellerloch (1864) [Auszug] Autorinnen
und Autoren 405 Register 409Das Herzstück der philosophischen Ideengeschichte, die Metaphysik, wird in
diesem Buch in Beziehung zu etablierten Praktiken zur Erzwingung von
Wahrheiten gesetzt. Wie kommt es, dass im 19. Jahrhundert ein Denken, das
grausam, kompromisslos und schmerzhaft zu sein vorgibt, salonfähig wird? In
dem kurzen historischen Moment, da Grausamkeit als Praxis aus der
Öffentlichkeit verschwindet und ins Private, Sexuelle, Rhetorische abgeschoben
wird, treffen sich – so die These der Beiträge – Metaphysik und Grausamkeit in
ihrem Überschreitungswillen, der sich nach innen zu richten beginnt. Diese
Inversion wird als Schlüssel für die Entdeckung von Passivität verhandelt.Elektronische Version der gedr. Ausg. von 200
The bodies we are (not) : a choreographic research on practicing self-distancing
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Das Lachen der Quallen : zur künstlerischen Gegenforschung jenseits des Menschen
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Politik der Ungewissheit
Unsicherheit und Kontingenz sind zu paradigmatischen Kategorien für die Interpretation des sozialen und politischen Raumes geworden. Sie wecken Hoffnung auf Veränderung, werden aber auch für gegenwärtige Herausforderungen wie die sogenannte Postfaktizität und den Populismus verantwortlich gemacht. Lucas von Ramin legt den Kern einer postmodernen Sozialphilosophie frei und rekonstruiert damit, wie aus der Kontingenz der Welt doch Zuversicht geschöpft werden kann. Er zeigt auf, dass der normative Anspruch einer solchen Philosophie nicht hoch genug geschätzt werden kann, ihre Grenzen jedoch an der Gegenwart gemessen werden müssen
Benjamin, Deleuze, and the Baroque : the early modern origins of media theory
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More-than-human choreography : handling things between logistics and entanglement
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Going Beyond Counting First Authors in Author Co-citation Analysis
The present study examines one of the fundamental aspects of author co-citation analysis (ACA) - the way co-citation
counts are defined. Co-citation counting provides the data on which all subsequent statistical analyses and mappings
are based, and we compare ACA results based on two different types of co-citation counting - the traditional type that
only counts the first one among a cited work's authors on the one hand and a non-traditional type that takes into
account the first 5 authors of a cited work on the other hand. Results indicate that the picture produced through this non-traditional author co-citation counting contains more coherent author groups and is therefore considerably clearer. However, this picture represents fewer specialties in the research field being studied than that produced through the traditional first-author co-citation counting when the same number of top-ranked authors is selected and analyzed. Reasons for these effects are discussed
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